Leserundenarchiv > Jenny-Mai Nuyen – Nijura. Das Erbe der Elfenkrone
Jenny-Mai Nuyen - Nijura:Das Erbe der Elfenkrone (S.303-358"Ein Wiedersehen")
Kara:
Das meiste wurde schon gesagt. Als der Vorhang das erste Mal beschrieben wurde und dahinter eine Frauenstimme erklang, dachte ich sofort an Arane. Eigentlich habe ich schon beim Auftauchen des Weißen Kindes sofort an sie gedacht. Aber ich hätte nicht gedacht, dass sie schon Königin ist.
Ich finde es faszinierend, dass sie die Elfen so sehr hasst und doch ihre Leibwachen aus Elfen bestehen. Es ist aber immer noch nicht geklärt, warum sie die Elfen hasst. Ist es vielleicht einfach nur ein Instinkt, der ihr verrät, dass die Elfen ihr Untergang sein könnten?
Scapa ist ja wohl treudoof. Jetzt merkt er nocht nicht einmal, dass Arane ihn nur ausnutzt. So empfinde ich das jedenfalls. Ich glaube kaum, dass sie geglaubt hat, er wäre tot. Er war ein kalkulierbarer Verlust auf dem Weg nach oben und das höchstwahrscheinlich schon ihr ganzes Leben lang. Jetzt braucht sie einen (sorry) treudoofen Mann an ihrer Seite, der ihr die Wünsche von den Augen abließt und den sie herumschubsen kann.
Mich interessiert noch immer, wie die Krone abgenommen wurde. Es muss ja schon ein sehr spezieller Trick sein, wenn das so einfach geht.
Auf jeden Fall bin ich furchtbar gespannt, wie es weitergeht. Werde wohl heute abend noch ein wenig weiterlesen.
Miramis:
In diesem Abschnitt überschlagen sich nun die Ereignisse. Ich musste einige Male die Luft anhalten, so spannend war das.
Zunächst das Kapitel um Erijel. Sein Tod hat mich sehr traurig gemacht, schliesslich war er mein heimlicher Liebling unter den Elfen (weil er so schön vernünftig und zuverlässig war :)). Auch dass er und Nill sich durch die Trennung von den anderen ein bisschen näher kommen - auf eine freundschaftliche Art, wohlgemerkt - hat meine Sympathie für ihn noch verstärkt. Und nun ist er tot, wie schade.... :( Nun steht Kaveh mit den Zwillingen alleine da und hat niemanden mehr, der auf ihn aufpasst. Leider hat er nur noch Rachegefühle im Sinn, und nicht einmal Nill kann ihn zur Vernunft bringen. Ich habe kein gutes Gefühl dabei...was sich einige Seiten später auch bestätigt, wenn wir auch nicht wissen, was genau passiert ist und wer das Weiße Kind ist. Kaveh hat jedenfalls große Probleme.
Ja, leider ist die Gemeinschaft nun auseinandergebrochen und Nill ist mit Scapa und Fesco unterwegs. Zwischen Scapa und ihr scheinen sich nun zarte Bande zu knüpfen, aber vieles ist noch Unausgesprochen und auch Missverständnisse gibt es zwischen den beiden.
Fesco = Sam Gamdschie + Pippin in einer Person? Da ist was dran.... ;D Er ist Scapa wirklich ergeben und trotz aller Pleiten und Pannen sein Freund.
Die Wanderung durch die Marschen fand ich ziemlich düster und trostlos. Mordormäßig... ;)
Und dann beim "König" im Turm: bei mir fiel auch der Groschen, als der Pfirsich geflogen kam (@Liki: :winken:). Pfirsiche, die kamen doch in Kesselstadt schon einmal vor, als Scapa für Arane ein Frühstück klaute. Das fiel mir sofort wieder ein, und tatsächlich ist Arane nun der König von Korr. Und auch noch das Weiße Kind. Puh, ein echter Augenöffner! Und natürlich geht das Attentat in die Hose, unter diesen Umständen ist es Scapa auch nicht zu verübeln.
Ein kurze Verschnaufpause verschaffte mir die Geschichte um Maferis und seine Rolle bei der Machtübernahme durch den König. Ganz schön ausgeklügelt, Jenny... :)
Scapa ist zunächst ganz hin und weg von Arane, und ich habe mich zunächst über seine Treulosigkeit gegenüber Nill ganz schön geärgert. Aber irgendwann dämmert ihm die Erkenntnis, dass die Untaten des Königs von Korr auch Arane zuzurechnen sind und er fängt zu überlegen an. Dass er sich für Nill einsetzt, ist wieder ein Pluspunkt für ihn. Aber natürlich sagt Arane, wo es langgeht, wie früher in Kesselstadt auch schon, und jetzt wo sie Königin ist, erst recht.
Eine ziemlich auswegslose Lage, in die all unsere Protagonisten da geraten sind. Da muss man einfach weiterlesen... ;D
Likimeya:
--- Zitat von: Miramis am 28. Januar 2007, 19:14:36 ---
Die Wanderung durch die Marschen fand ich ziemlich düster und trostlos. Mordormäßig... ;)
--- Ende Zitat ---
;D Wenn man einmal auf der Spur des Herrn der Ringe ist, kommt man nicht mehr so leicht davon los *g* Auch wenn die Autorin nur die Filme gesehen hat, es erinnert mich doch immer wieder mal etwas daran. Aber das ist ja nicht negativ. Nur beim Turm mit den Minen konnte mich so absolut nicht mehr gegen das Bild des Orthanc wehren.
Bianca:
--- Zitat von: Nirika am 25. Januar 2007, 21:43:42 ---Erijel ist tot. :( Auf solch dramatische Weise. Das ist so bedrückend und traurig.
--- Ende Zitat ---
Das finde ich sooo schrecklich :'(. Irgendwie habe ich nicht damit gerechnet, daß ausgerechnet ihm etwas passiert. Sicherlich bleibt er auch nicht der letzte Tote...ich tippe auf noch mindestens eine Hauptperson ;D.
--- Zitat ---Natürlich hat Kaveh Schuldgefühle. Ganz unschuldig ist er nicht, doch am Ende hat Erijel selbst gewählt und beschlossen ihn zu begleiten. Erijel war bewusst, dass er sein Leben riskiert.
--- Ende Zitat ---
Kavehs Schuldgefühle kann ich zwar verstehen, aber sie sind wirklich unbegründet. Erijel ist schließlich nicht gezwungen worden, ihn zu begleiten.
--- Zitat ---Nachdem Scapa so schön behauptet hat, er würde für niemanden etwas fühlen. Nill spricht dann ein paar Wahrheiten aus und dann gibt es einen Kuss. Jawohl, wie niedlich... ;D
--- Ende Zitat ---
Für mich zu niedlich...für mich paßt eine Liebesgeschichte einfach nicht so richtig rein.
--- Zitat ---Arane ist nämlich nicht nur das Weiße Kind, sondern auch der König. Eigentlich ja die Königin, wenn ich es ganz genau betrachte.
Im entscheidenden Augenblick kann Scapa Arane nicht töten, obwohl er die Möglichkeit dazu hätte. Nill fühlt sich zu recht verraten. Anschließend werden Scapa und Fesco mit Speisen und Bad verwönnt während Nill in den Kerker kommt. *seufz*
--- Ende Zitat ---
Arane als Königin - das hatte ich schon irgendwie geahnt. So ganz glücklich bin ich damit aber nicht, mir ist das alles momentan zu einfach.
--- Zitat ---Arane glaubt, Scapa wäre ihr Leben wichtiger als das von Nill. Wer weiß, wer weiß...
--- Ende Zitat ---
Arane ist dermaßen egoistisch, daß ihr nichts anderes in den Sinn kommen kann. Sympathischer wird sie mir wirklich nicht ::).
--- Zitat von: Miramis ---Eine ziemlich auswegslose Lage, in die all unsere Protagonisten da geraten sind. Da muss man einfach weiterlesen... Grin
--- Ende Zitat ---
Spannend ist es nach wir vor, aber so langsam mache ich mir Sorgen wegen der geringen Zahl noch zu lesender Seiten. Wie bringt man unter, was noch kommen könnte? Wird es ein befriedigendes Ende (für mich natürlich ;D)?
Warten wir es ab :lesen:.
Liebe Grüße
Bianca
Muertia:
Hallo ihr Lieben,
so eine Wende hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Gerade hatte ich noch gemutmaßt, dass Nill eventuell Erijel interessant finden könnte und gerae im nächsten Kapitel stirbt er. :'( Das hätte ich nun wirklich überhaupt nicht erwartet. Dennoch macht es die ganze Geschichte irgendwie glaubhafter.
Und Arane ist das weiße Kind! oh mein Gott... nun ist sie schlußendlich auch mir unsympathisch. Solange ich auch an ihr reines Herz geglaubt habe, dies ist nun vorbei.
Mir geht es übrigens wie Bianca...ich weiß nicht wieviel Story noch in so wenig Buch passen soll. Aber mal sehen :lesen:
Viele Grüße
Muertia
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