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Jenny-Mai Nuyen - Nijura:Das Erbe der Elfenkrone (S.303-358"Ein Wiedersehen")

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Bianca:
Hier könnt Ihr zu den Seiten 303 ("Erijel") bis 358 "Ein Wiedersehen" schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkungen nicht vorgesehen.

Nirika:
Hallo!

Man war dieser Abschnitt spannend und abwechslunsgreich. *sich Schweiß von der Stirn wisch*

Ich hatte schon eine ganz böse Ahnung, dass bei einer Überschrift, die nur aus einem Namen besteht, was Schlimmes passieren könnte und ich lag auch nicht falsch. Erijel ist tot. :( Auf solch dramatische Weise. Das ist so bedrückend und traurig. Ein Hälmchen auf der Wiese dieser Geschichte wurde ausgerupft, ein ganz besonders schönes Hälmchen.
Vorher gab es wenigstens Gelegnheit klarzustellen, dass er immer gern auf Kaveh augepasst hat und, dass er nichts gegen Nill hat.
Die Todeszene ist schon ein wenig... ähm... gewohnt... Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber dieses ach, ich habe das und das nicht mehr gemacht und jemand anders, der der betreffenden Person einredet, sie würde das auch noch schaffen... die gab es schon sehr häufig...
Der Morgen dämmert und Erijel ist tot... Dabei mochte ich ihn...
Natürlich hat Kaveh Schuldgefühle. Ganz unschuldig ist er nicht, doch am Ende hat Erijel selbst gewählt und beschlossen ihn zu begleiten. Erijel war bewusst, dass er sein Leben riskiert.

Nach diesem dramatischen Einschnitt, wollen die überlebden drei Elfen Erijel retten. Keine gute Idee... Der Meinung sind auch Nill und Scapa, sie können Kaveh jedoch nicht zurückhalten.

Nachdem Scapa so schön behauptet hat, er würde für niemanden etwas fühlen. Nill spricht dann ein paar Wahrheiten aus und dann gibt es einen Kuss. Jawohl, wie niedlich... ;D

Scapa merkt endlich, was er für einen loyalen Freund in Fesco hat. Ein wenig spät, aber besser als nie. Der gute Fesco riskiert nämlich sein Leben für diesen Dichschädel.
Ziemlich dumm von Scapa in der Nähe der vermeintlich schlafenden Nill zu sagen, wer würde nichts für sie empfinden. Naja, es kommt ja noch viel schlimmer (dazu mehr unten).

Kaveh trifft auf das Weiße Kind.  In dem Moment kam mir eine Ahnung, von der ich nie erwartet hätte, dass sie wahr sein könnte, so abwegig kam sie mir vor...

Die drei (+ eine Ratte) erreichen den Turm des Königs und sie schaffen es tatsächlich zu ihm zu gelangen. Oder besser gesagt: Zu ihr. Arane ist nämlich nicht nur das Weiße Kind, sondern auch der König. Eigentlich ja die Königin, wenn ich es ganz genau betrachte.
Im entscheidenden Augenblick kann Scapa Arane nicht töten, obwohl er die Möglichkeit dazu hätte. Nill fühlt sich zu recht verraten. Anschließend werden Scapa und Fesco mit Speisen und Bad verwönnt während Nill in den Kerker kommt. *seufz*
Arane erzählt Scapa auch wie es dazu kam, dass sie Königin wurde - ein sehr interessanter Abschnitt.
Trotz Scapas Bitte kommt Nill nicht frei. Hat er das denn wirlich erwartet? Arane ist klug genug keine Person frei herumlaufen zu lassen, die ihr gefährlich werden könnte.
Da fällt mir ein: Alle, die vermutet haben, Arane würde noch mal auftauchen, haben recht. Wäre auch verwunderlich gewesen, wenn nicht, nachdem ihre Figur so deutlich vorgestellt worden war.

Arane glaubt, Scapa wäre ihr Leben wichtiger als das von Nill. Wer weiß, wer weiß...

Liebe Grüße

Nirika

Aldawen:
Hi,

zwar konnte ich den Abschnitt gestern abend lesen, aber ohne Internetzugang nicht gleich dazu posten. Aber das läßt sich ja nachholen.


--- Zitat von: Nirika am 25. Januar 2007, 21:43:42 ---Man war dieser Abschnitt spannend und abwechslunsgreich. *sich Schweiß von der Stirn wisch*

--- Ende Zitat ---

*unterschreib*

Nill stellt eine interessante und durchaus schlüssige Vermutung über die Grauen Krieger auf, selbst Erijel ist davon beeindruckt. Schade nur, daß er diese Erkenntnis nicht lange überlebt. Als guter Ritter stirbt er in Verteidigung der Dame, leider verliert die Elfentruppe damit ihr vernünftigstes Mitglied, was durch den Aufbruch von Kaveh, Mareju und Arjas zu seiner Rache ja auch prompt nochmals und eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird. Kavehs Selbstvorwürfe sind nicht nur verständlich, sie haben auch durchaus einige Berechtigung, kommen aber zu spät. Aber das hat ja noch selten Leute von Dummheiten abgehalten  ::)

Scapa bekommt von Nill wirklich ein paar Wahrheiten sehr unverblümt gesagt, aber anders hätte er es wohl auch nicht verstanden. Immerhin löst das einen Denkprozeß bei ihm aus, es ist also wohl noch nicht alles bei ihm verloren ...


--- Zitat von: Nirika am 25. Januar 2007, 21:43:42 ---Kaveh trifft auf das Weiße Kind.  In dem Moment kam mir eine Ahnung, von der ich nie erwartet hätte, dass sie wahr sein könnte, so abwegig kam sie mir vor...

--- Ende Zitat ---

Ich muß gestehen, daß ich hier noch keine Ahnung hatte, dafür war mir das noch zu unbestimmt formuliert.


--- Zitat von: Nirika am 25. Januar 2007, 21:43:42 ---Scapa merkt endlich, was er für einen loyalen Freund in Fesco hat. Ein wenig spät, aber besser als nie. Der gute Fesco riskiert nämlich sein Leben für diesen Dichschädel.

--- Ende Zitat ---

Ja, der gute, alte Fesco. Ich sag doch, er ist Scapas Sam Gamdschie. Nach dem Ärger, den er der Truppe eingebracht hat, würde mich nicht wundern, wenn er noch eine wichtige Rolle spielen würde. Zum Ausgleich, sozusagen  ;)

Das Reich des Königs ist ja außerordentlich trostlos. Das Marschen- bzw. Moorgebiet mit dem feuchten, düsteren Wetter wäre ja allein schon schlimm genug, aber das hat ja wohl etwas von Gulag-Atmosphäre, wie da zur Arbeit in den Minen und sonstwo angetrieben wird, *brrrr*

Scapa initiiert einen Schwur, daß derjenige, der die Gelegeneheit bekommt, den König zu töten, dies tun wird. Ironie, daß ausgerechnet er derjenige ist, der die Möglichkeit hat und den Schwur bricht. Aber das plötzliche Wiedersehen mit Arane, dem Weißen Kind und König(in) von Korr, hat ihn verständlicherweise völlig aus dem Konzept gebracht. Immerhin wirft er sich noch gegen den Grauen Krieger, der Nill den Steindolch abnimmt, auch wenn das (im Moment?) nicht viel nützt. Da Scapa aber in Freiheit bleibt und den Dorn behält, besteht ja noch Hoffnung. Allerdings rechne ich da, s. o., eher auf Fesco. Darauf, daß Scapa zur Vernunft kommt, kann ja keiner warten  ;D


--- Zitat von: Nirika am 25. Januar 2007, 21:43:42 ---Arane erzählt Scapa auch wie es dazu kam, dass sie Königin wurde - ein sehr interessanter Abschnitt.

--- Ende Zitat ---

Zuvor erfahren wir auch noch etwas über Maferis' Rolle in diesem Drama. Und obwohl der Abschnitt wirklich interessant ist, sind zwei Fragen immer noch nicht beantwortet. Wie konnte der Prinz von Dhrana die Krone vom rechtmäßigen Träger an sich bringen? Und wie hat Arane sie ihm abgenommen?


--- Zitat von: Nirika am 25. Januar 2007, 21:43:42 ---Arane glaubt, Scapa wäre ihr Leben wichtiger als das von Nill. Wer weiß, wer weiß...

--- Ende Zitat ---

Wie gesagt, ich tippe eher auf Fesco, und wenn der Scapa "nur" schubst, um das Messer in Arane zu jagen. Aber wir werden sehen ... Jedenfalls werd ich jetzt schnell mal weiterlesen  :lesen:

Aldawen

Likimeya:

--- Zitat von: Aldawen am 26. Januar 2007, 19:58:01 ---

Ja, der gute, alte Fesco. Ich sag doch, er ist Scapas Sam Gamdschie. Nach dem Ärger, den er der Truppe eingebracht hat, würde mich nicht wundern, wenn er noch eine wichtige Rolle spielen würde. Zum Ausgleich, sozusagen  ;)

--- Ende Zitat ---

Sam und Pippin in einem  ;D

Erijels Tod war etwas dramatisch, aber ich finde es gut, dass nicht alle einfach alles überleben. Der Tod sitzt ihnen die ganze Zeit im Nacken, damit wird klar wie nah er ihnen die ganze Zeit ist. Das die anderen drei Elfen ausziehen um ihn zu rächen, naja. Sie sind eben doch noch Kinder ohne Vernunft. Das das zwecklos ist, war ja klar.
Das sie dabei allerdings auf das weiße Kind treffen? Ich bin gespannt, wer es denn ist.

Zu Scapa und Nill: sie haben zueinander gefunden, und doch wieder nicht. Wie schon mal erwähnt, das brauche ich alles nicht in einem Fantasybuch. Aber ok.

Sie kommen am Turm an. Wen erinnert der Turm mit den Minen rundherum nicht sofort an Isengard mit dem Orthanc? Das Bild hatte ich bei der Beschreibung sofort vor Augen, auch wenn statt Orks und Uruk-Hai hier Elfen versklavt wurden.

Als sie entdeckt werden, sagt Nill nur dass sie Gesandte sind, und schon werden sie zum König gebracht? Das ging mal wieder etwas zu einfach. Könnte ja jeder behaupten. Aber das ist ja schon das zweite Mal in dem Buch, des jemand der meint er sei ein Gesandter gleich zum König vorgelassen wird. Scheint in dieser Welt so üblich zu sein. ;-)

Als der Pfirsich geworfen wurde, dachte ich gleich an Arane. Und tatsächlich, sie ist es. Dann hat sie ja geschafft, was sie wollte, die Herrschaft über die Menschen und die Moorelfen hat sie erreicht.

Maferis hat dem Menschenkönig damals die nötigen Informationen gegeben? Wenn ihm das bewusst wäre. Er wollte selber die Krone und sorgt doch nur dafür, dass jemand anderes sie bekommt.

Aranes Hartherzigkeit haben wir ja schon öfter gesehen, dass sie Nill nicht verschonen will, macht es für Scapa sicher nicht leicht.

Aldawen:
Hi,


--- Zitat von: Likimeya am 28. Januar 2007, 13:28:56 ---Sam und Pippin in einem  ;D

--- Ende Zitat ---

sozusagen  ;D


--- Zitat von: Likimeya am 28. Januar 2007, 13:28:56 ---Sie kommen am Turm an. Wen erinnert der Turm mit den Minen rundherum nicht sofort an Isengard mit dem Orthanc? Das Bild hatte ich bei der Beschreibung sofort vor Augen, auch wenn statt Orks und Uruk-Hai hier Elfen versklavt wurden.

--- Ende Zitat ---

Ja, die Parallelen sind da, auch wenn Jenny schon beteuert hat, den Herrn der Ringe nicht gelesen zu haben  ;)


--- Zitat von: Likimeya am 28. Januar 2007, 13:28:56 ---Als sie entdeckt werden, sagt Nill nur dass sie Gesandte sind, und schon werden sie zum König gebracht? Das ging mal wieder etwas zu einfach. Könnte ja jeder behaupten. Aber das ist ja schon das zweite Mal in dem Buch, des jemand der meint er sei ein Gesandter gleich zum König vorgelassen wird. Scheint in dieser Welt so üblich zu sein. ;-)

--- Ende Zitat ---

Gesandschaften hatten zu anderen Zeiten auch hier andere Rechte. Sie standen unter besonderem göttlichen Schutz und wurden entsprechend behandelt. Außerdem: Was hätten die drei in der Halle ohne Schußwaffen gegen eine Horde Bogenschützen mit abschußbereiten Waffen ausrichten sollen? Bei jeder falsch interpretierbaren Bewegung hätte derjenige sich gespickt wiedergefunden, wenn überhaupt ... Und im Prolog waren die Moorelfen ja davon ausgegangen, daß die Krone ihren König schützt, da bestand also eigentlich auch kein Anlaß zur Sorge.

Aldawen

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