Natürlich ist das Cover der erste Blickfang für den potentiellen Leser, allerdings werfe ich einen kurzen Blick auf das Bild, das Layout, die Schrift und schweife dann hinüber zu Titel und Name des Autors. Wenn mich der Titel anspricht, nehme ich es aus dem Regal und lese den Klappentext, bei Bedarf auch die ersten paar Zeilen, um mich mit Übersetzung und/oder Schreibstils des Autors zu befassen. Wenn es mir gefällt vergleiche ich den Preis mit meinem Inventar und den sich darin befindlichen Goldstücken und kaufe es ohne Umschweife, wenn alle Kriterien positiv ausgefallen sind.
Das Cover an sich kann den Leser schon auf den ersten Blick fesseln und auf das Buch hungrig machen. Ein schönes Bild kann genauso toll wirken wie ein schlichter schwarzer Hintergrund, auf welchem der Titel in einer farbigen Reliefschrift prangt. Ein Buch mit einem schönen Cover habe ich schon lieber in meinem Regal stehen, allerdings ist es nicht ausschlaggebend für den Kauf.
Prinzipiell mag ich schlichtere Designs viel lieber als übertrieben viel Schnickschnack. Was ich ebenfalls als unheimlich wichtig erachte ist, dass alle Bände einer Serie das selbe Layout haben. Ich bin von Haus aus Perfektionistin, weswegen es mich unheimlich ärgert zu sehen, dass für den ersten Band einer Reihe eine andere Schriftgröße für den Namen des Autors im Verhältnis zum Titel verwendet wurde, alle Elemente auf unterschiedlicher Höhe sind oder der Verlag sich mittendrin dazu entschieden hat ein neues Logo einzuführen ... sowas gibt es ... leider.
LG
Equinox
