Autor Thema: Klischees - Geliebt oder langweilig?  (Gelesen 9888 mal)

Offline Leah B. Natan

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Klischees - Geliebt oder langweilig?
« am: 06. November 2006, 10:55:53 »
Aus reiner Neugier habe ich mal folgende Frage:

Mögt ihr Klischees oder sehnt ihr euch öfter mal nach "was Neuem"? Kauft ihr Bücher eines bestimmten Genres in der Hoffnung, eben die geliebten Klischees vorzufinden oder gehen sie euch eher auf den Keks? Da ich bzw. mein Partner in unseren Büchern die Vanpire größtenteils ohne die gängigen Klischees darstellen und eher Neues kreieren, erleben wir da ganz unterschiedliches Feedback. Vielen hängt das Übliche zum Hals heraus, andere wiederum sind enttäuscht, wenn ihre Erwartungen - die sie nun einmal mit dem Genre verbinden - nicht erfüllt werden oder nur zum Teil. So z. B. regte sich ein Leser auf, unsere Vampire seien doof (fg), weil sie weder fliegen können noch sich in Fledermäuse/Nebel verwandeln. Andere wiederum liebten sie grade aufgrund ihrer Nachvollziehbarkeit. Diesen Effekt finde ich ziemlich interessant. Es scheint eine Riesenkluft zu bestehen zwischen Lesern, die das gewohnte Bild nicht verändert sehen wollen, und anderen, die grade das Neue erfrischend finden. Wie sieht es da bei euch aus? Klischees - Geliebt oder langweilig?

Grüße, Leah
« Letzte Änderung: 06. November 2006, 10:57:35 von Leah B. Natan »
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Offline Dirk Bernemann

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #1 am: 06. November 2006, 14:37:35 »
Manchmal mag ich Klischeedarstellungen sehr gern, weil sie etwas Erwartbares haben. Und manchmal ist bei einigen Figuren das Klischee sogar wichtig und macht die Handlung lustig und unterhaltsam, also wenn man selbst genug Abstand zu den Figuren hat.

Vampirklischees würd ich z. B. als humoristisches Element verstehen, weil das absolut nicht meine Welt ist.

Wenn ich z. B. über Junkies oder Obdachlose schreibe, versuche ich den Figuren aber jenseits aller gängigen Klischees eine Tiefe zu verleihen, die die Figuren interessant macht, z. B. katholischer Pfarrer, der ein guter Mensch ist und auf SM steht.  Da ist schon mal ein Leser schockiert oder aber er bepisst sich vor Lachen der Skurrilität der Figuren wegen. Aber es ist eine Gradwanderung.

Schmalpfadig erkundungsgehend,

d.
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Offline sandhofer

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #2 am: 06. November 2006, 16:47:24 »
Hallo zusammen!

Was versteht man denn überhaupt unter "Klischée"? Als Beispiel, wenn Dirk Bernemann schreibt:

[...] versuche ich den Figuren aber jenseits aller gängigen Klischees eine Tiefe zu verleihen, die die Figuren interessant macht, z. B. katholischer Pfarrer, der ein guter Mensch ist und auf SM steht. 

- dann wäre dieser katholische SM-Pfarrer für mich bedeutend klischéehafter gestaltet als einer, der ein guter Mann ist, keusch lebt und keine Probleme damit hat ...  :winken:

Grüsse

Sandhofer

Offline Maren

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #3 am: 06. November 2006, 17:24:32 »
Einige Klischees mag ich sehr gern. Bei historischen Liebesromanen weiß ich ja, was ich bekomme; einen tollen Helden, eine schöne Heldin, ein Abenteuer und am Ende natürlich ein Happy End. In gewisser Weise ist das Gerüst da vorhersehbar und sicher auch klischeelastig, aber ich lese es trotzdem ausgesprochen gern, weil die allermeisten Autoren diese Elemente spannend und interessant umsetzen.

Das Pfarrerbeispiel finde ich einfach nur dämlich, ein Autor, der mir mit so etwas kommt, hat bei mir gleich verloren, weil ich daraus schon sehe, dass er krampfhaft versucht irgendetwas zu konstruieren und in den Vordergrund zu stellen, was für die Geschichte an sich kaum wichtig sein kann.

Maren

Offline Dirk Bernemann

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #4 am: 06. November 2006, 17:41:35 »
Klischee definiere ich wie folgt. Einer Person werden erwartbare Eigenschaften zugeschrieben. Oder eine Szene ist immer im gleichen Ablauf begriffen. Klischees werden vom Volk bestimmt, nicht von Autoren, die sollten nur damit umzugehen wissen.

Das Bsp. mit dem Pfarrer wird eines der Themen meines neuen Buches sein (erscheint am 14.02.07 bei Ubooks) und darin lasse ich eine Gestalt erzählen, die einst zu Gott gefunden hat, um dann aber genau daran zu verzweifeln und dann auf der Suche nach weiteren Abgründen ist. Das gipfelt dann in einer sadomasochistischen Beziehung zu seiner Haushälterin.

@sandhofer: Verstehe gut, was Du meinst, denn was ist heute schon nicht erwartbar. Alle Grenzen aller Gedankenkanäle sind so was von offen und mensch kann alles tun, um sich zu erledigen. Was ist schon neu? Welcher Gedanke noch nicht gedacht?

@maren: Bei dieser Geschichte steht die Persönlichkeit des Geistlichen im Vordergrund und nicht, daß er irgendwelche abgefahrenen Dinge tun will. Ich beschreibe die Diskrepanz zwischen diesen aufgesetzten pseudomoralischen katholischen Werten und dem Zeug, aus dem Menschen eigentlich gebaut sind. Gier und Sucht.

Klischees lehne ich ja im allgemeinen nicht ab, nur zu viele davon machen langweilig.

Es grüßt knietief in Tiergedärmen watend (vorsicht Klischee ...!!!)

Dirk Bernemann
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Offline creative

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #5 am: 06. November 2006, 18:51:32 »
Ich mag Klischees nicht, ich finde sie langweilig.

Wenn  Frauen immer unendlich attraktiv sind, alle Männer von ihrer Schönheit geblendet sind und wenn das v.a. auch immer wieder erwähnt wird, wie schön sie denn nicht sei, dann finde ich das grauenhaft.

Auch bin ich kein Freund von Happy-Ends, wenn sie schon sehr vorhersehbar sind und nur noch diverse (klischeehafte) Hürden überwunden werden müssen.

« Letzte Änderung: 06. November 2006, 18:56:19 von creative »
Herzliche Grüße
 creative

Offline Weratundrina

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #6 am: 06. November 2006, 19:32:10 »
Kommt ja nun immer drauf an. Manche Klischees braucht man irgendwie doch zum Glücklich-Sein  ;D , andere sind einfach nur langweilig.
Eigentlich werde ich auch ganz gerne mal überrascht, wenn aber ein Autor (oder Musiker oder Maler - ein Künstler halt) versucht auf Teufel komm raus anders zu sein, geht das m.M. nach selten gut aus.

Es sollte irgendwie immer ein bisschen ausgewogen sein (für meinen Geschmack) - eine gute Mischung aus Tradition und Fortschritt. Immer im Leben.



Greetz,
Weratundrina

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Offline Leah B. Natan

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #7 am: 06. November 2006, 20:13:12 »
Mir ergeht es ähnlich wie Creative. Klischees langweilen mich. Makellose Frauen und perfekte Männer - todlangweilig. By the way: Ich stelle mir als Beispiel vor - eine moderne Frau der heutigen Zeit wandert durch Stonehenge, es macht "Plopp" und vor ihre Füße fällt ein zeitreisender Hochland-Schotte aus dem 17. Jahrhundert. Mit Sicherheit geht die Frau seufzend in die Knie, allerdings wohl kaum aufgrund der männlichen Schönheit und des angenehmen sandelholzigen Dufts  :P Kleiner Scherz am Rande. Ich verurteile niemanden, der in solche Welten gerne eintaucht. Mir sind sie ein wenig zu...nunja...unrealistisch,fg Ich glaube nicht, dass eine Frau von heute einen Highlander der vergangenen Jahrhunderte attraktiv finden würde. Da kann der Schotte nichts dafür, sondern die damaligen Lebensumstände. So war´s nunmal, aber Bücher malen eben gern in schillernden Farben und versprühen gern wohlige Düfte. Wer flüchtet sich nicht gern mal in ferne Welten.

Und explizit betreffend Vampirklischees hatte ich schon immer eine bestimmte Meinung. Ich glaubte nie an Menschenphantasterien á la Fliegen, Verwandeln, in der Sonne verpuffen und Wände hochkrabbeln etc. Da der Mensch den Vampir als zu verachtendes, böses Wesen betrachtet(e), inbesondere in vergangenen Jahrhunderten, verpasste er ihm natürlich auch Facetten, die ihn - das andersartige, gottlose Wesen - bestrafen sollten. Ein so menschenverachtendes Wesen muss natürlich gegen Kreuze allergisch sein, darf das Sonnenlicht nicht geniessen, darf sich nicht an Nahrung laben etc. pp. So hät´s dem Menschen halt gefallen  :-\

Aber warum sollte die Natur so etwas zulassen? Für mich ist der Vampir ein natürliches Wesen, ein Raubtier, zwangsweise gezähmt von der heutigen Zeit. Ein Wesen, nicht unglaublicher als z.B. die schillernden Wesen der Tiefsee. Ich gebe der Figur nachvollziehbare Fähigkeiten. Natürliche Fähigkeiten. Es gibt auf dieser Erde uralte Geschöpfe, die viele Jahrunderte alt werden. Es gibt Geschöpfe mit unglaublichen Heilungskräften und der Fähigkeit, binnen kurzer Zeit selbst Glieder nachwachsen zu lassen. Es gibt Geschöpfe, die über unglaubliche empathische Fähigkeiten verfügen. Das alles sind also nachvollziehbare, natürliche und nur scheinbar magische Eigenschaften. Man muss sich nur mal in der Natur umschauen. Nimmt man dem Vampir die albernen Fähigkeiten, die ihm der Mensch angedichtet hat, bleibt ein sehr natürliches Wesen über. So habe ich das zumindest immer gesehen.

Grüße, Leah 

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Offline Weratundrina

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #8 am: 06. November 2006, 22:02:28 »
Trinken Eure Vampire etwa auch Blutkonserven?  (wie ich es grad in Ciara gelesen habe)

Für mich ist halt grad der Vampir etwas sehr Sinnliches und Leidenschaftliches, dadurch zwangsläufig natürlich.
An Wände hoch krabbeln und ähnliches denke ich dabei eher nicht.

Greetz,
Weratundrina

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Offline Kara

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #9 am: 06. November 2006, 22:42:02 »
Teil, teils.

Es gibt so viele nette Klischees, die man gerne immer wieder liest, wie zum Beispiel das allseitsbekannte Happy End. Aber ich fand zum Beispiel auch das Ende von "Die Päpstin" wundervoll auch wenn es kein Happy End hatte. Da hat mich die Autorin richtig überrascht. Ich denke man kann es nicht verallgemeinern.

Bei mir variiert das Bedürfnis nach Klischees je nach Lebenslage. An einigen Tagen packe ich Bücher einfach weg, weil ich gerade eine realistische Phase habe und alles zu vorhersehbar finde. An anderen Tagen wiederum finde ich gerade das an Büchern anziehend. Ist das bei euch nicht auch so?

@Leah:
Ich finde du hast da genau den richtigen Punkt bei solchen Wesen gefunden. Was ist daran erdichtet und wie könnte es vielleicht wirklich gewesen sein? So wie du das schilderst, können Vampire doch wirklich so gelebt haben oder sogar noch leben. Wer weiß, vielleicht begegnen sie uns jeden Tag...
Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Schokolade

Offline Leah B. Natan

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #10 am: 06. November 2006, 23:00:35 »
"Trinken Eure Vampire etwa auch Blutkonserven?  (wie ich es grad in Ciara gelesen habe)"

Nein, sie geniessen es, Raubtiere zu sein. Sie lieben die Jagd. Ich mag ebenso keine rummenschelnden Weichei-Vampire, die ihr Schicksal ach so hassen und mit schlechtem Gewissen ihrer Natur folgen.

"Für mich ist halt grad der Vampir etwas sehr Sinnliches und Leidenschaftliches."

dito! Es gibt wohl kaum ein sinnlicheres Wesen. Dieses Klischee liebe ich ::)

@Kara: "Wer weiß, vielleicht begegnen sie uns jeden Tag..."

Ja, das tun sie wohl.
« Letzte Änderung: 06. November 2006, 23:03:31 von Leah B. Natan »
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Offline Nenya

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #11 am: 02. Dezember 2006, 14:00:57 »
Für mich kommts immer drauf an wie diese Klischees verpackt sind, wenns mir gefällt kann ich damit bestens leben ;D
Da hier jeder in einer Welt von Klischees lebt, jeder seine eigenen Meinungen und Vorurteile hat kann ich mir nicht vorstellen das hier irgendeiner ein Buch liest das nicht irgendeinein Hauch von Klischee bedient!


Ich denke auch das es Vampire in unserem täglichen Leben gibt, allerdings halte ich sie für "Energieabzapfer" die sich daran bereichern anderen Lebewesen gezielt Energien zu rauben. Finde ich verdammt unsinnlich.
Wer mit beiden Beinen fest am Boden steht kommt keinen Schritt weiter.

Offline Bernard

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #12 am: 03. Dezember 2006, 00:49:47 »
Ich lese ab und an gern Heroic Fantasy. Von einem ihrer führenden Vertreter wurde diese Stilrichtung, auch als "Sword and Sorcery" bekannt, mit den Worten beschrieben: "Alle Frauen sind schön, alle Männer sind stark."
Solche Klischees, die einen Rahmen aufspannen, mag ich, weil sie mir garantieren, dass eine Geschichte eine Grundstimmung aufweist, die ich haben möchte, wenn ich zu diesem speziellen Buch greife. Das ist bei mir vermutlich so ähnlich wie das, was Maren beschrieben hat.
Was ich nicht mag, ist, wenn eine Geschichte so klischeebelastet ist, dass sie keine Überraschungen mehr bereit hält und ich nach Seite 10 voraussagen kann, was auf der letzten Seite stehen wird.

Offline Peter Lancester

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #13 am: 03. Dezember 2006, 03:29:50 »
Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht. Die meisten Leser lieben Klischees. Der sogenannte Mainstream definiert sich gerade dadurch, daß er ausgetretene Pfade beschreitet, und das deshalb, weil das einen einigermaßen berechenbaren Erfolg garantiert.

Die meisten Leser lieben Klischees, sie tun es allerdings oft unbewußt. Kaum jemand wird auf die Frage, ob er Klischees mag, mit "ja" antworten, aber nehmen wir als Beispiel diese schöne-Frauen-Sache. Das ist etwas, das den Männern zusagt. Wir wollen keine Geschichten über häßliche Frauen lesen, die sehen wir jeden Tag genug auf der Straße und am Arbeitsplatz.

Klischees sind auch durchaus nötig, um dem Leser eine gewisse Sicherheit zu geben. Schnellere Identifikation mit Figuren, etc. Wenn man nur noch ungewöhnliche Figuren und Szenen hat, wird der Roman unübersichtlich, wird als zu künstklerisch empfunden. Schlimmstenfalls nicht verstanden.

Peter

Offline Valentine

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Re: Klischees - Geliebt oder langweilig?
« Antwort #14 am: 04. Dezember 2006, 12:50:02 »
Ich bin kein großer Fan von Klischees. Mit einigen kann ich in Büchern ganz gut leben (etwa die mittelalterliche Powerfrau, die in ihrer Denkweise ihrem Zeitalter weit voraus ist), andere nerven mich (z.B. diese unglaublich schönen, intelligenten, durchsetzungsfähigen, bitterarmen, schicksalsgebeutelten Neunzehnjährigen in manchen Schnulzromanen  ;D )

Ich würde Peter hier auch widersprechen, dass Leser generell Klischees lieben - siehe oben, ich kann sie teilweise akzeptieren bzw. darüber hinweggehen, und die Charaktere müssen für mich nachvollziehbar bleiben, aber das fällt weniger unter Klischees als unter Glaubwürdigkeit.
Nicht müde werden,sondern dem Wunder wie einem Vogel die Hand hinhalten.
-Hilde Domin-