Autor Thema: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)  (Gelesen 1055 mal)

Offline Tiara

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #15 am: 05. Mai 2012, 15:59:03 »
Ihr sollt Euch auch ruhig ein bisschen wundern und viele Fragen stellen. Rebecca Gablé hat mal so schön gesagt: "wenn ich alles auf Seite 1 erkläre, brauche ich gar keinen Roman zu schreiben" ;) In diesem Sinn schreibe ich auch lieber alles auf 700 Seiten verteilt ;)

Genauso sehe ich das auch.  :)

Vielen Dank liebe Heidi für den tollen und sehr informativen Artikel übers Bierbrauen. Vieles davon wußte ich gar nicht.
Was mich aber vor allem gefreut hat, daß es noch einen zweiten Band dieser Saga gibt.  :)

LG Tiara

Offline starone

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #16 am: 05. Mai 2012, 16:40:20 »
Hallo alle Zusammen,  :winken:

da zeigt sich mal wieder diese Kleinstaatentum sehr gut, was im einen Ort erlaubt, kann im Nächsten schon verboten sein. Jeder kochte sein eigenes Süppchen und so waren Allianzen mit anderen auch immer eine wacklige Angelegenheit, wie mir scheint, weil sich die Lage und Meinung schnell ändern konnte, heute noch Freund, morgen schon Feind schön wie Editha , die Frau von Gernot uns Leser einen Eindruck der allgemeinen Lage in Ihrer Stadt gibt. So  hätte Nachbar gegen Nachbar gekämpft wenn  man sich nicht noch besonnen hätte.

Schlimme Vorstellung oder? Schön und auch interessant finde ich, dass Editha schon sehr politisch interessiert ist  und auch eine Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Mann nicht scheut. Also kein Heimchen am Herd, sondern jemand der eine Meinung zu bestimmten Dingen hat, die dann auch offen sagt, dass gefällt mir :).

LG..starone... :winken:

Offline starone

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #17 am: 05. Mai 2012, 17:08:31 »
Hallo Tiara, :winken:

zum Spekulieren oder gar rätseln finde ich gibt es zur Zeit einfach zu wenig Hintergrundinfos für mich persönlich.

Gute eine Möglichkeit, wäre wie beim "Doppelten Lottchen" Trennung der Zwillinge, aber das erscheint mir bei den Parteien zu einfach um plausibel zu sein.
Gunda ist vom  Ex-Verlobten Gernot enttäuscht, was war der Grund dafür, muss sicherlich ein Schwerer sein und weshalb sollte sie ihm dann ein Kind abtrennten wollen überhaupt? Ihr Mann liebt sie und hält trotz möglichem Gerede/ sichtbaren Zeichen, das er nicht der Vater sein könnte  zu ihr, also auch kein Kandidat  .

O.K. kommt noch der Ex-Verlobte Gernot ins Spiel mit seine Frau Editha und der Totgeburt , ob er um ein Kind gebeten hat um den Schmerz über die Totgeburt seiner Frau zu mildern, ich weiß nicht....  ::)

So das waren mal meine Vermutungen zum Diskutieren, aber ich glaube es gibt noch eine andere Erklärung und die ich hoffentlich  beim Lesen heraus  bekommen ;)


LG..starone.. :winken: :lesen:

Offline Nad

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #18 am: 05. Mai 2012, 17:46:17 »
Was mich sehr entsetzt hat, war die Tatsache, dass es damals eine Schande war, wenn eine Frau Zwillinge geboren hat. Man glaubte ja, dass eine Frau von einem Mann nur ein Kind bekommen konnte.

Ich musste ein wenig Schmunzeln als ich an dieser Stelle des Buches war, das man früher wirklich geglaubt hatte zwei Kinder zwei Väter, verrückt. Und natürlich auch schlimm für die armen Mütter/Kinder/Familien die unter diesen Aberglaube leiden mussten.

Offline Nad

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #19 am: 05. Mai 2012, 17:57:00 »
Noch kurz zum Bierbrauen: Da habe ich auf der Knaur-Homepage unter http://www.droemer-knaur.de/magazin/%22Saure+Maid%22+und+%22Gelber+Zagel%22.7782724.html einen ARtikel verfasst. Es war nämlich sehr unterschiedlich, in welcher Region was wie geregelt wurde. Generall war Bierbrauen bis in die Neuzeit eigentlich Frauenarbeit. Nur in den Klosterbrauereien war das anders. Und wann eine Frau das handwerk/ Geschäft ihres Mannes als Witwe weiterführen oder wieder heiraten musste, das ist auch in jeder Stadt anders geregelt. Die oft zitierte Macht der Zünfte ist ohnehin eher eine Erscheinung des Spätmittelalters, also 15./16. Jahrhundert. Aber gerade Köln ist in vielem anders als andere Städte gewesen. Und die Städte im Ordensland, um die es bei mir geht, haben auch wieder vieles anders geregelt als die Städte im Deutschen Reich. ein sehr weites Feld, aber ich finde es äußerst spannend, solche Dinge zu recherchieren und herauszufinden. Das macht den Reiz aus bei solchen Romanen.

Hallo Heidi,

du schreibst ja auch im Buch bzw. Laurenz sagt ja auch das nur Frauen es verstehen so ausgewogen zu würzen.

LG Nad

Offline Tiara

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #20 am: 05. Mai 2012, 18:06:49 »
Hallo Tiara, :winken:

zum Spekulieren oder gar rätseln finde ich gibt es zur Zeit einfach zu wenig Hintergrundinfos für mich persönlich.

Gute eine Möglichkeit, wäre wie beim "Doppelten Lottchen" Trennung der Zwillinge, aber das erscheint mir bei den Parteien zu einfach um plausibel zu sein.
Gunda ist vom  Ex-Verlobten Gernot enttäuscht, was war der Grund dafür, muss sicherlich ein Schwerer sein und weshalb sollte sie ihm dann ein Kind abtrennten wollen überhaupt? Ihr Mann liebt sie und hält trotz möglichem Gerede/ sichtbaren Zeichen, das er nicht der Vater sein könnte  zu ihr, also auch kein Kandidat  .

O.K. kommt noch der Ex-Verlobte Gernot ins Spiel mit seine Frau Editha und der Totgeburt , ob er um ein Kind gebeten hat um den Schmerz über die Totgeburt seiner Frau zu mildern, ich weiß nicht....  ::)

So das waren mal meine Vermutungen zum Diskutieren, aber ich glaube es gibt noch eine andere Erklärung und die ich hoffentlich  beim Lesen heraus  bekommen ;)


LG..starone.. :winken: :lesen:

Deine Vermutungen sind gut, starone.   :winken:
Ich frage mich, ob Gunda das Kind an Gernot abgetreten hat, als Kelletat  noch lebte oder nach seinem Tod.

LG Tiara

Offline Nad

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #21 am: 05. Mai 2012, 18:22:19 »
Hallo zusammen,

auch ich habe den ersten Abschnitt beendet.
Erst einmal zur Aufmachung des Buches das Cover gefällt mir sehr gut besonders das dunkle Rot und die goldene Schrift, die auch toll auf dem eigentlichen Buch ist, weil sie total glänzt. Dann finde ich es toll das du dir Heidi so viel Mühe gegeben hast mit den drumherum Informationen zur Geschichte, vorne die Karte, hinten die Personen, Sprachen und so, einfach toll. Und ich weiß nicht ob es euch auch so geht, aber findet ihr nicht das das Papier des Buches total weich ist, sofern Papier weich sein kann, bei jedem Umblättern muss ich über sie Seite streicheln, ich weiß verrückt.  :spinnen:

Der Prolog ist toll, man wird so richtig mitten in die Geschichte reingezogen, und ist erstmal danach ganz verwirrt, und dann geht es weiter mit der Geschichte wo sich nach und nach so einiges aufklärt.
Trotz des harten Schicksals von Gunda hatte sie mit ihren beiden Männern und ihrer Mutter, Menschen an ihrer Seite die zu ihr Standen und sie lieben/liebten. Warum sie ihrer Tochter nicht die Wahrheit sagt kann ich nicht ganz verstehen, sie wird bestimmt nicht schlecht über sie urteilen, denn bestimmt hatte Gunda ihre Gründe.
Laurenz ist mir total sympathisch, das ging mir schon so als er im Prolog als 10 Jähriger mitten ins Geschehen reinplatzt und total offen und herzlich ist, genau so wie 17 Jahre später. Ich hoffe das aus Laurenz und Agnes noch ein Paar wird.
Und gespannt bin ich was wir noch über Caspar erfahren dürfen, und wie er zu seiner Familie gekommen ist.

Zwei Stellen aus den Buch fand ich noch mal erwähnenswert:

Zitat
Zähneausreißer: Das Ziehen des zweiten Zahnes kostet euch heute keinen Pfennig!
So muss mein sein Handwerk anpreisen!  :totlach:

Zitat
Wozu sollen Bücher überhaupt gut sein? Außer törichter Verse über vergebliches Liebeswerben und überflüssige Heldentaten aus längst vergangene Zeiten steht nichts darin.
HALLO!!!  >:(

LG Nad



Offline Tiara

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #22 am: 05. Mai 2012, 19:37:56 »
Und ich weiß nicht ob es euch auch so geht, aber findet ihr nicht das das Papier des Buches total weich ist, sofern Papier weich sein kann, bei jedem Umblättern muss ich über sie Seite streicheln, ich weiß verrückt.  :spinnen:

Überhaupt nicht verrückt Nad, mir geht es genauso. Ich finde das Papier auch so schön und streiche öfters darüber.

LG Tiara



Offline starone

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #23 am: 06. Mai 2012, 08:55:09 »
Deine Vermutungen sind gut, starone.   :winken:
Ich frage mich, ob Gunda das Kind an Gernot abgetreten hat, als Kelletat  noch lebte oder nach seinem Tod.
LG Tiara


Wenn überhaupt, denke ich mir mal nach dem Tod von Kelletat, denn bis zu seinem Ableben steht sie und die Zwillinge ja unter seinem Schutz und auch diese Gemeinschaft achtet sicherlich  das Wort eines ehrbaren Mann sehr wohl. Als seine Witwe mit den gezeichneten Kinder sieht die Lage schon anderster aus. Vielleicht kurz vor ihrer Abreise, dass da auch noch etwas passiert, was sie dann möglicherweise zu diesem Schritt bewogen kann...

LG..starone... :winken:

Offline starone

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #24 am: 06. Mai 2012, 09:05:16 »
Was mich sehr entsetzt hat, war die Tatsache, dass es damals eine Schande war, wenn eine Frau Zwillinge geboren hat. Man glaubte ja, dass eine Frau von einem Mann nur ein Kind bekommen konnte.

Ich musste ein wenig Schmunzeln als ich an dieser Stelle des Buches war, das man früher wirklich geglaubt hatte zwei Kinder zwei Väter, verrückt. Und natürlich auch schlimm für die armen Mütter/Kinder/Familien die unter diesen Aberglaube leiden mussten.
Also zum Schmunzeln finde ich sollte Stellen in Büchern überhaupt nicht, denn auch in der heutigen Zeit gibt es noch viel an Aberglauben, den man einfach nicht aus den Köpfen der Menschen heraus bekommt.

Eher ungläubiges Kopfschütteln, aber gut jede Zeit hat seinen Aberglaubengeschichte  und das zieht sich so durch die Jahrhunderte durch oder ::)

Offline Nad

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #25 am: 06. Mai 2012, 09:33:02 »
Was mich sehr entsetzt hat, war die Tatsache, dass es damals eine Schande war, wenn eine Frau Zwillinge geboren hat. Man glaubte ja, dass eine Frau von einem Mann nur ein Kind bekommen konnte.

Ich musste ein wenig Schmunzeln als ich an dieser Stelle des Buches war, das man früher wirklich geglaubt hatte zwei Kinder zwei Väter, verrückt. Und natürlich auch schlimm für die armen Mütter/Kinder/Familien die unter diesen Aberglaube leiden mussten.
Also zum Schmunzeln finde ich sollte Stellen in Büchern überhaupt nicht, denn auch in der heutigen Zeit gibt es noch viel an Aberglauben, den man einfach nicht aus den Köpfen der Menschen heraus bekommt.

Eher ungläubiges Kopfschütteln, aber gut jede Zeit hat seinen Aberglaubengeschichte  und das zieht sich so durch die Jahrhunderte durch oder ::)

Schmunzeln war vielleicht das falsche Wort, so sollte es nicht rüberkommen, ich bin ja auch froh das wir (hier, natürlich nicht über all auf der Welt/Völkern) so vielen auf dem Grund gehen und versuchen es wissenschaftlich und medizinisch zu wiederlegen.

Offline sandhofer

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #26 am: 06. Mai 2012, 10:46:22 »
Hallo zusammen!

Sodele, dann hinke ich auch mal hinterher.

Vorausgeschickt sei, dass ich wohl in der Nachhut bleiben werde; meine Lesezeit ist im Moment gar knapp bemessen. Auch bin ich ein schlechter Mitleser, weil ich eigentlich keine Ahnung habe von sog. historischen Romanen. Historische Genauigkeit finde ich faszinierend in Fussnoten oder wie hier, wenn die Autorin von ihren Recherchen berichtet. In einem Roman aber darf meinetwegen ein 5er-BMW durchs mittelalterliche Nürnberg brausen, das stört mich nicht. Auch bin ich schlecht darin, über die Fortsetzung einer Geschichte zu spekulieren, wenn ich mal die ersten 100 Seiten gelesen habe. Ich lese lieber gleich weiter und zerbreche mir nicht den Kopf der Autorin ...  ;) (Warum ich denn hier mitlese? Ganz einfach: Es geht um Bier. Auch. ... Hoffentlich ...  ;D )

So, nachdem die Warnung nun ausgesprochen ist, gleich mein erstes Geständnis: Zu den ersten Kapiteln habe ich wenig zu sagen: Natürlich fiel mir sofort der Satz ins Auge, dass Frauen das Bier besser zu würzen verstehen. Im übrigen mag ich Caspar, den altklugen Jüngling, schon sehr. Und den faszinierenden Fremden. Die Frauen hingegen sind mir noch ein wenig das: fremd. Warten wir ab.

Grüsse

sandhofer

Offline starone

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #27 am: 06. Mai 2012, 11:00:29 »
Was mich sehr entsetzt hat, war die Tatsache, dass es damals eine Schande war, wenn eine Frau Zwillinge geboren hat. Man glaubte ja, dass eine Frau von einem Mann nur ein Kind bekommen konnte.

Ich musste ein wenig Schmunzeln als ich an dieser Stelle des Buches war, das man früher wirklich geglaubt hatte zwei Kinder zwei Väter, verrückt. Und natürlich auch schlimm für die armen Mütter/Kinder/Familien die unter diesen Aberglaube leiden mussten.
Also zum Schmunzeln finde ich sollte Stellen in Büchern überhaupt nicht, denn auch in der heutigen Zeit gibt es noch viel an Aberglauben, den man einfach nicht aus den Köpfen der Menschen heraus bekommt.

Eher ungläubiges Kopfschütteln, aber gut jede Zeit hat seinen Aberglaubengeschichte  und das zieht sich so durch die Jahrhunderte durch oder ::)

Schmunzeln war vielleicht das falsche Wort, so sollte es nicht rüberkommen, ich bin ja auch froh das wir (hier, natürlich nicht über all auf der Welt/Völkern) so vielen auf dem Grund gehen und versuchen es wissenschaftlich und medizinisch zu wiederlegen.

O.K. das denke ich mir auch ;) und der Punkt wäre somit geklärt und abgehackt :).

Offline starone

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #28 am: 06. Mai 2012, 12:54:18 »
So, nachdem die Warnung nun ausgesprochen ist, gleich mein erstes Geständnis: Zu den ersten Kapiteln habe ich wenig zu sagen: Natürlich fiel mir sofort der Satz ins Auge, dass Frauen das Bier besser zu würzen verstehen. Im übrigen mag ich Caspar, den altklugen Jüngling, schon sehr. Und den faszinierenden Fremden. Die Frauen hingegen sind mir noch ein wenig das: fremd. Warten wir ab.

Grüsse

sandhofer

Hallo sandhofer, :winken:

nun ich glaube mit der Warnung kann jeder hier leben ;). Was den faszinierenden Fremden an geht so fremd ist er gar nicht für den aufmerksamen Leser ;D. Denn es ist der Junge Laurenz , der am Anfang der Geschichte bei der Geburt der Zwillinge einen kurzen Auftritt hatte. Und jetzt sind halt 10 Jahre vergangen.

Ich glaube auch, dass es wie beim Kochen ist, für den Hausgebrauch sind Frauen  immer gut, aber geht es ans Eingemachte zum Beispiel industriemäßiges Brauen und so  gibt es sicherlich wenig Brauerinnen genauso wie es berühmte Köchinnen gibt oder? Das Brauen wie das Kochen ist doch fest in Männerhand ;), auch in den Klöstern. In Bayern gibt es glaube ich auch nur eine Nonne, die in ihrem Kloster noch selber Bier braut. Mir fallen, aber im Gegenzug minimum
zwei Klöster ein , wo heute noch Männer am Sudfass stehen ;)

LG..starone... :winken:

Offline Heidi Rehn

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Re: 01 - S. 1 - S. 102 (Ende Kapitel 9)
« Antwort #29 am: 06. Mai 2012, 13:56:36 »
Hallo Starone,

ja, das mit dem Brauen kippt irgendwann: erst war es reine Frauensache, da es ja mit Nahrung/ Grundlagen der Ernährung zusammenhing. Dann aber wird mehr prdouziert, es kommen andere Methoden, aber auch andere Absatzwege ins Spiel und dann plötzlich stehen die Männer im Sudhaus ;-)))) Aber das wird hundert Jahre später, in der Fortsetzung, eine Rolle spielen  ;)

Es freut mich, dass Euch allen die Ausstattung des Buches so gut gefällt. Das gebe ich gern an die entsprechenden Leute weiter, die im Hintergrund werkeln und sich sehr freuen über solches Feedback.

Das ganze Drumherum mit Karten, Glossar, Übersetzungen, aber auch dem Nachwort mit einigen historischen Anmerkungen ist mir persönlich sehr wichtig. Natürlich ist es ein Roman, eine frei erfundene Geschichte, aber natürlich ist sie in einen bestimmten historischen Hintergrund eingepasst. Und da bin ich oft eher Pfennigfuchser. Man kann zwar nie erzählen, wie es wirklich war, aber man sollte versuchen zu erzählen, wie es gewesen sein könnte. Das ist mein Anliegen. :)

Ich wünsche Euch allen noch weiterhin vergnügliche Lesestunden. Eure Überlegungen, Vermutungen und Deutungen sind sehr, sehr interessant. Mehr aber will ich erstmal nicht verraten..... ;D

Alles Liebe

Heidi

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