Sehr amüsiert habe ich mich über die kurze Diskussion über Lesevorlieben, oder besser den weichgespülten Vampirliebhabern. Hihi. Viele Vampirfreunde (also die der "echten", gruseligen, nicht-glitzernden) verstehen das ja auch nicht. Und auch wenn ich beides meide, kann ich diese Unverständnis nachvollziehen - der "Wandel" ist ja schon sehr extrem, da bleibt kaum noch etwas vom Ursprung. Und ich kann nicht einmal sagen, welche von den beiden "Spielarten" mir mehr Angst einjagt.
Dann gab es auch etwas interessantes über Daimonen zu lesen: Sie haben einen Geruch, riechen nach Blut. Blutmagie - durch sie hat Raoul also Brad an sich gebunden. Oder bestehen Daimonen an sich bereits aus Blutmagie? Der Geruch scheint aber nur dazusein, wenn ein Wirt sie beherbergt. Existieren Daimonen sonst nur körperlos im Æthernet oder gibt es noch eine andere Möglichkeit? Ich stelle mir das momentan so vor, dass sie in "unserer" Welt einen Körper brauchen und ohne keinen Zugang haben. Und das Æthernet gehört eben nicht ganz zu dieser Welt, sondern ist eine andere Ebene, in der es keine Körper gibt.
Die Idee mit dem Sheldrake-Feld finde ich genial, eine tolle Vorstellung! Da hatte ich auch wieder intensive Bilder im Kopf, wie eigentlich bei allen magischen Beschreibungen. Susanne kann das eben einfach!

Zu schade, dass ich wahrscheinlich magisch benachteiligt bin. Hier gibt es bestimmt ein großes Sheldrake-Feld, und zusätzliche Energie kann man ja immer gebrauchen...
Das durch die Weltuntergangs-Bücher-Sammlung existierende Feld soll nun aufgespürt werden, das hat Karla Maxim ja schön zugeschustert. Für seine Lieblingsermittlerin macht er das bestimmt gerne.

Und es gibt wohl so einige Unterschiede zwischen den einzelnen Feldern: gedämpft, gerichtet, ungeordnet, ... Unter "gedämpft" könnte ich mir eine magische Abschirmung vorstellen, die die entstehende Energie nicht oder nur schwach nach außen lässt. Was allerdings "gerichtet" sein könnte... Vielleicht bewusst genau so angeordnet. Etwas anderes fällt mir da gerade nicht ein. Jedenfalls ist das ein ziemlich spannendes Thema!
Karla ist sich der Gefahr bewusst, die sie heraufbeschwört als sie Kit wütend macht und in die Enge treibt. Aber ihre Zunge ist schneller als ihr Verstand. Hu, und ich war ganz schön geschockt, als er sie überfällt und auf diese Art erstmal "ausschaltet". Sogar ziemlich. Karla braucht Antworten, um die Beziehung weiterführen zu können - um abzuschätzen, was auf sie zukommt wenn es bekannt wird. Aber auch um zu sehen, wie weit zu gehen sie bereit ist. Ich war erschüttert, aber auch traurig. Denn beide leiden darunter, auf ihre eigene Art. Sie sind nun an einem Punkt angelangt, an dem sich alles weitere entscheidet - und als erstes erlebt Karla da eine böse Überraschung. Ihre Blutproduktion wurde dadurch irgendwie "hochgeschraubt" und die Nachtgeborenen riechen ihre Blutfülle. Uh! Vielleicht durch den Biss am Hals, dort ist dann wohl die Gier nach Blut größer - kann so ein Vampir die Blutproduktion geistig beeinflussen? Infiziert hat er sie ja nicht, zumindest nach dem, was er ihr erzählt hat. Und ich glaube ihm. Die nächste Mauer, gegen die ich renne, lauert sicher gleich hinter der nächsten Ecke...
Und es gibt einiges rund um das V-Zeug, das mich nun beschäftigt. Mist! Kein Wunder, dass ich sogar von denen träume.

Es scheint ja mehrere Vampir-"Arten" zu geben, erwähnt wurden ja die klassischen lichtscheuen. Wie sehen dann die modernen aus? Ist vielleicht Nevio einer? Ich habe übrigens ziemlich spät geschnallt, dass das auch Vampire sind - erst bei Faustina. Die mag ich übrigens. *grummel* Und das Essen dort hat sich sooo lecker angehört!
Die Familienverbände bei den Vampiren wären ja auch interessant. Sind das mehr größere Gemeinschaften oder richtige Familien? Mit jemanden, der die anderen... erschaffen hat?
Und wie wird so ein Blutüberschuss reguliert? "Abgetrunken" und dabei die zu produzierende Menge reduziert - geistig irgendwie? Oder läuft das auch über dieses Gift?
Soviel Vampirkramgedanken, das gefällt mir überhaupt nicht!

Ein paar Spekulationen hätte ich aber auch noch... Dem Büchersammler wird es sicher nicht darum gehen, die Welt vor dem Untergang zu retten - er will ihn herbeiführen. Das macht allerdings nur Sinn, wenn er diesen überleben kann. Wobei ich auch mehrere Bilder im Kopf habe, wie so ein Weltuntergang aussehen könnte - also wieviel von der Welt zerstört wird. Jedenfalls lasse ich da meinen ersten Verdacht noch nicht fallen, einen Drachen. Vielleicht ja der Inhaber dieser Sammlung, an den man offenbar sehr schwer herankommt - und der auch nicht menschenfreundlich sein wird. Neu dazugekommen ist jetzt Brad. Natürlich könnte es auch nur ein ähnlicher Geruch sein und somit alle Wirte von Daimonen betreffen. Das kommt ganz darauf an, ob sie alle gleich nach Blut riechen oder ob es dabei individuelle Unterschiede gibt. Zudem sind da die langen Zeiten, in den Raoul ja "abgeschaltet" war. Und so ein Raubmord dauert ja nicht lange, da reichen auch kürzere Übernahmen des Körpers - was für Brad ja kein Problem ist. Dazu kommt, dass Brad im Körper von Raoul ja öfter Gast bei Quass war und wusste (oder gespeichert hat), welche Bücher dieser hat. Wo diese sich dann zur Restauration befanden, könnte er ja über das Æthernet herausgefunden haben. Das bringt mich wieder zu der Frage, wie das Æthernet mit den Geschehnissen verbunden ist. Ob man dieses ausweiten könnte, wenn eine leere Welt da wäre. Können die Grenzen gesprengt werden? Und trotzdem die Dinge behalten werden, die die Daimonen schätzen (bisher sind mir da nur Emotionen aufgefallen). Vielleicht sind die Daimonen aber auch nur diejenigen, die bestimmte Arbeiten verrichten - und hinter ihnen stehen noch finstere Wesen. In Karlas Daimonenzeit-Sitzung gab es da so eine Andeutung... Und da Morde größere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, verschwinden die Leichen. Ohne Leiche keine Mordermittlung... Oder so. Ja, ein wenig Sinn ergibt mein wirres Geschreibsel doch - zumindest für mich.
