Autor Thema: 03 - Seite 177 bis Seite 256  (Gelesen 859 mal)

Offline smyrill

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Re: 03 - Seite 177 bis Seite 256
« Antwort #45 am: 13. Mai 2012, 20:18:21 »

Jetzt interessiert mich natürlich, was Essentia in Raoul anrichtet? Kann das Brad vielleicht für sich nutzen?

Ich hoffe mal das Brad das nicht für sich nutzen kann, sondern eher Raoul gegen Brad! Vielleicht kann er ihn damit verscheuchen?

Hey, das ist eine gute Idee.  8)

Ja, da bin ich auch dafür  ;D

Offline starone

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Re: 03 - Seite 177 bis Seite 256
« Antwort #46 am: 14. Mai 2012, 07:27:53 »
Ich denke mir, diese Essentis hat noch eine Menge drauf, was möglicherweise im Laufe der Geschichte noch herauskommt ode ;)?

Offline Myriel

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Re: 03 - Seite 177 bis Seite 256
« Antwort #47 am: 15. Mai 2012, 20:26:56 »
Hallo zusammen,

obwohl ich das Gefühl habe, dass ich der Leserunde mittlerweile hoffnungslos hinterher hinke (und dabei sind noch nicht mal anderhalb Wochen rum!), versuche ich noch etwas zu den Diskussionen beizutragen.

Dieser Filmriss von Raoul hat mich doch sehr irritiert. Der Text geht da so nahtlos ineinander über, ohne dass man den Einschnitt bemerken könnte. Ist das Absicht? Oder erkennt man den Absatz nur nicht, weil da gerade die Seite zu Ende ist?
An der Stelle bin ich beim Lesen auch gestolpert und selbst ein drittes Mal lesen hat nichts geholfen. Erst im Laufe der nächsten Seiten wurde mir dann klar, dass es einen Zeitsprung gegeben haben muss.

Den Rausschmiß fand ich ja ziemlich hammerhart... Zumindest hätte man doch mal rausfinden müssen ob das vielleicht ein Überfall war oder sowas. Die "weiße Seite" scheint ja nicht gerade so fürsorglich mit ihren Mitgliedern umzugehen.
Also, das da auch mal wer rausgeworfen wird ist ja völlig okay, aber mal so eben zwischen Tür und Angel und ohne die Umstände zu kennen !? Finde ich unfair.
Diese Reaktion ist mir auch sauer aufgestossen. Wie soll sich die weiße Seite denn von der schwarzen unterscheiden, wenn sie sich nicht mal um ihre eigenen Mitglieder kümmert? Das empfinde ich als viel schlimmer als wenn man sich Außenstehenden gegenüber nicht ganz korrekt verhält. Immerhin ist Karla ein Teil der weißen Seite und gerade in ihrer Situation hat sie jegliche Unterstützung nötig. Und dann sowas!  >:(

Was mir nicht so ganz klar geworden ist: Wie konnte die weiße Seite Karla von ihrer Magie abschneiden? Beim Kampf gegen den Wurdelak konnte sie jedenfalls nur noch sehr schwache Zauber wirken.

Der Biss von Kit hat sie zu einer sogenannten Generatrix gemacht, jemand der zuviel Essentia produziert. Damit ist sie untragbar für den hellen Zweig und wurde rausgeschmissen.
Außerdem bindet sie das, besonders physisch an Perfido und sein Vampirgens.
Das ist wirklich ein Schock.
Wenn der "Rausschmiss" von der weißen Seite nicht schon gereicht hätte, um Karla aus der Bahn zu werfen, so ist die Bindung an Perfido der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Dass Karla dennoch so halbwegs ihr Leben weiterlebt, beeindruckt mich. Und sie hat sogar noch die Kraft dafür, sich teilweise gegen Brad zu stellen und dafür zu sorgen, dass Raoul noch einen Körper hat, in den er zurückkehren konnte.

Perfido ist wohl auch nicht das, was er zu sein scheint. Es wirft natürlich ein ganz anderes Licht auf die Sache mit der Wunderland-Disko, dass der Laden Perfido selbst gehört. Wenn es dann auch noch kein Versicherungsbetrug sein sollte, was er wohl auch nicht nötig hat, dann scheidet Perfido wohl aus dem Kreis der Verdächtigen aus. Dann steckt wohl derjenige hinter den Anschlägen, der auch ansonsten hinter dem Weltuntergangs-Szenario steckt. Oder dessen Handlanger. Und der Ausdruck, dass Perfido das "Verbrechen kontrolliert", hat durch das Gespräch auch eine ganz andere Bedeutung bekommen. Er kontrolliert das Verbrechen, um es vor dem Ausufern zu bewahren, das klingt doch schon mal ganz anders.
Dieses Gespräch zwischen Karla und Perfido fand ich auch sehr aufschlussreich. Auf eine verquere Art und Weise hilft Perfido als, die Ordnung aufrecht zu erhalten, denn ohne ihn als lenkende Hand des Verbrechens wäre alles viel schlimmer - wie ein wild wuchernder Tumor. Und gegen ungeordnetes Chaos hätten wohl auch die besten Polizisten und Magier wohl wenig Chancen.

Dank der Essentia-Transfusion überlebt Raoul aber und die Wunde schließt sich sogar in Rekorduzeit. Das liegt wohl auch an der Essentia?
Wenn Karla die nun aber immer so gezielt abgeben kann, ist sie dann noch von den Vampiren abhängig?
Ich gehe mal stark davon aus, dass es an der Essentia liegt. Mit diesen Heilkräften dürfte Karla für die weiße Seite wieder ungeheuer an Wert gewonnen haben. Ob die so wankelmütig und selbstsüchtig sind und Karla wieder für sich gewinnen wollen?

Und da wären wir auch schon bei Quass, den ich mittlerweile schwer in Verdacht habe, etwas mit den Weltuntergangsplänen zu tun zu haben.
Deine Vermutung klang für mich am Anfang etwas arg weit hergeholt, aber deine Erklärung hat mich nachdenklich werden lassen. Da ich Felsenstein nicht als designierten Bösewicht ernst nehmen kann - dafür hat er viel zu plakativ den Stempel "Oberbösewicht!" abbekommen, ist Quass als Drahtzieher eine plausible Vermutung. Leider! Obwohl ich Quass gern mag, hast Du mich mit deiner Vermutung nachdenklich gemacht.

Da hilft wohl nur Weiterlesen.  :lesen:

Offline Llyren

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Re: 03 - Seite 177 bis Seite 256
« Antwort #48 am: 15. Mai 2012, 23:43:12 »
Der dritte Abschnitt hat mir richtig gut gefallen. Karla muss einiges aushalten. Ihr, der es immer so wichtig war, eine weiße Hexe zu sein und keine Neigungen zur dunklen Seite zu haben, wird ausgestoßen. Und dann gehört Sie auch noch ausgerechnet zur Familie von Perfido. Raoul war in dieser Situation richtig lieb. Unbedingt will er Karla helfen. Er ist sogar bereit sich quasi als Sklave anzubieten  :-*
Sklave erscheint mir etwas zu hart. Ich hätte das eher als eine Art Lebensschuld verstanden. Interessant aber die Bemerkung, dass es in beide Richtungen geht...

Die Verzweiflung von Raoul hat man förmlich gespürt. Er setzt ja wirklich alle Hebel in Bewegung, um Karla zu helfen. Nur ob es so gut war, sich an Quass zu binden? Er scheint zwar sehr nett zu sein, doch wenn die Drachen wirklich hinter der Geschichte stehen, könnte das noch böse enden.
Obwohl ich ihm das ja eigentlich hoch anrechne, finde ich doch, dass er es etwas übertreibt. Dass er bei den Vampiren nachhakt, ist logisch, auch dass er Quass um Hilfe bittet, sehe ich noch ein. Aber hätte eine einfache Bitte nicht gereicht? Sich hier gleich auf eine Lebensschuld einzulassen, erscheint mir doch etwas übertrieben. Und da drängt sich mir die Frage auf: Eigentlich sind sie doch Freunde, oder? Warum also dann so eine eindringliche Bitte, der gehorcht werden muss? Hatte Raoul Angst, dass Quass ihm sonst nicht hilft?


Dieser Filmriss von Raoul hat mich doch sehr irritiert. Der Text geht da so nahtlos ineinander über, ohne dass man den Einschnitt bemerken könnte. Ist das Absicht? Oder erkennt man den Absatz nur nicht, weil da gerade die Seite zu Ende ist?
Ja, ich hatte da auch so meine Probleme. Das ging mir dann doch ganz schön schnell...


Was mir nicht so ganz klar geworden ist: Wie konnte die weiße Seite Karla von ihrer Magie abschneiden? Beim Kampf gegen den Wurdelak konnte sie jedenfalls nur noch sehr schwache Zauber wirken.
Eine sehr gute Frage. Ich hatte mir das so erklärt, dass Karla durch ihre "Verunreinigung" durch dunkle Mächte ihre Verbindung zur weißen Magie verloren hat.

Insgesamt finde ich, dass Karla sich ziemlich unbedacht verhält. Woher kommt ihre Überzeugung, ihr Talisman sei defekt? Sie wurde von einem Vampir gebissen und fühlt sich furchtbar! Da liegt doch die Annahme nahe, dass etwas nicht in Ordnung ist. Bzw. zu diesem Zeitpunkt wusste sie ja sogar schon, was mit ihr nicht stimmt. Und trotzdem ignoriert sie das alles einfach und will ins Hauptquartier eindringen? Spätestens nach dem ersten Alarm hätte ich mich ja zurückgezogen und zunächst mal Hilfe gesucht anstatt stur immer wieder zu versuchen, reinzukommen.
Zugegebenermaßen kommt ihr Rauswurf ziemlich plötzlich, aber andererseits: sie wird ja zunächst mal zu ihrer eigenen Sicherheit in Gewahrsam genommen. Das nehme ich ihnen sogar ab, es könnte ja eine Bessessenheit oder ähnliches vorliegen. Auch ein Arzt kommt, um sie zu untersuchen. Ich denke, vor allem als dann die Vampire auftauchen und praktisch Karlas Herausgabe als eine der ihren fordern, war die sache für die weiße Seite klar.


Perfido kann ich überhaupt nicht einordnen. Was hat er davon das er Karla hilft? Liegt es wirklich nur an dem besonderen Stoff den sie in ihrem Körper produziert? So ganz kann ich das gar nicht glauben.
Für mich hat er eine ganz neue Seite dazubekommen. Mittlerweile bin ich durchaus bereit zu glauben, dass er doch nicht der Verbrecher ist, für den Karla ihn gehalten hatte. Seine Argumentation erscheint mir logisch und auch wenn ich mir sicher bin, dass er seine Familie mit strenger Hand regiert und nur geringe Skrupel hat, was ihren Schutz angeht, so ganz der Bösewicht scheint er nicht zu sein.
Vielleicht kam sein ursprüngliches Angebot, dass Karla für ihn arbeiten soll, ja bereits daher, dass er sie bereits fast als Teil der Familie sah? Oder sie zumindest in sie aufnehmen wollte?


Und da wären wir auch schon bei Quass, den ich mittlerweile schwer in Verdacht habe, etwas mit den Weltuntergangsplänen zu tun zu haben.
Deine Vermutung klang für mich am Anfang etwas arg weit hergeholt, aber deine Erklärung hat mich nachdenklich werden lassen. Da ich Felsenstein nicht als designierten Bösewicht ernst nehmen kann - dafür hat er viel zu plakativ den Stempel "Oberbösewicht!" abbekommen, ist Quass als Drahtzieher eine plausible Vermutung. Leider! Obwohl ich Quass gern mag, hast Du mich mit deiner Vermutung nachdenklich gemacht.
Vergesst es. Keine Chance. Diese Vermutung weigere ich mich, näher zu bedenken.  :kommmalherfreundchen:
Ich mag Quass und glaube auch nicht, dass seine Freundschaft zu Raoul nur gespielt ist oder gar auf Taktik beruht. Interessant wird hierbei bestimmt noch die gegenseitig Bindung, die sie eingegangen sind. Ich bin mal gespannt, wie weit das reicht und welche Auswirkungen das noch hat...
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Offline Lilli33

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Re: 03 - Seite 177 bis Seite 256
« Antwort #49 am: 16. Mai 2012, 06:50:13 »
Obwohl ich ihm das ja eigentlich hoch anrechne, finde ich doch, dass er es etwas übertreibt. Dass er bei den Vampiren nachhakt, ist logisch, auch dass er Quass um Hilfe bittet, sehe ich noch ein. Aber hätte eine einfache Bitte nicht gereicht? Sich hier gleich auf eine Lebensschuld einzulassen, erscheint mir doch etwas übertrieben. Und da drängt sich mir die Frage auf: Eigentlich sind sie doch Freunde, oder? Warum also dann so eine eindringliche Bitte, der gehorcht werden muss? Hatte Raoul Angst, dass Quass ihm sonst nicht hilft?

Raoul und Quass sind zwar befreundet, aber so ganz sicher kann man sich bei einem Drachen da nie sein ;-)

Offline starone

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Re: 03 - Seite 177 bis Seite 256
« Antwort #50 am: 16. Mai 2012, 07:50:15 »
Obwohl ich ihm das ja eigentlich hoch anrechne, finde ich doch, dass er es etwas übertreibt. Dass er bei den Vampiren nachhakt, ist logisch, auch dass er Quass um Hilfe bittet, sehe ich noch ein. Aber hätte eine einfache Bitte nicht gereicht? Sich hier gleich auf eine Lebensschuld einzulassen, erscheint mir doch etwas übertrieben. Und da drängt sich mir die Frage auf: Eigentlich sind sie doch Freunde, oder? Warum also dann so eine eindringliche Bitte, der gehorcht werden muss? Hatte Raoul Angst, dass Quass ihm sonst nicht hilft?

Raoul und Quass sind zwar befreundet, aber so ganz sicher kann man sich bei einem Drachen da nie sein ;-)

Da Drachen gerne am Handeln/Geschäfte machen sind ;),  passt das doch gut in das Schema hinein, Einstellung zum Leben der Drachen hinein oder?
Außerdem macht es Quass auch die Dringlichkeit und das wirklich wichtig sein sehr deutlich, wenn Raoul überhaupt  diesen Deal vorschlägt ?

Offline Myriel

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Re: 03 - Seite 177 bis Seite 256
« Antwort #51 am: 17. Mai 2012, 12:06:54 »
Und da drängt sich mir die Frage auf: Eigentlich sind sie doch Freunde, oder? Warum also dann so eine eindringliche Bitte, der gehorcht werden muss? Hatte Raoul Angst, dass Quass ihm sonst nicht hilft?
Wie Lilli33 schon geschrieben hat, kann man Drachen nicht so unbedingt vertrauen. Sicherlich ist Quass ein ganz besonderer Vertreter seiner Spezies, der sich mehr als andere mit Menschen einlässt. Aber mir kommt es eher wie Neugier auf ungewöhnliche Menschen wie Raoul vor (wie ein Wissenschaftler) und nicht als das, was wir unter Freundschaft verstehen. Obwohl ich Raouls ganze Reaktion auch etwas übertrieben finde, wollte er sich Quass Hilfe halt auf Teufel komm raus versichern - und ist wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen.

Was mir nicht so ganz klar geworden ist: Wie konnte die weiße Seite Karla von ihrer Magie abschneiden? Beim Kampf gegen den Wurdelak konnte sie jedenfalls nur noch sehr schwache Zauber wirken.
Eine sehr gute Frage. Ich hatte mir das so erklärt, dass Karla durch ihre "Verunreinigung" durch dunkle Mächte ihre Verbindung zur weißen Magie verloren hat.
Gut möglich. Doch sollte Karla in den 4 Monaten, die seit dem vergangen sind und die sie in der sicherlich sehr inspirierenden Gesellschaft von Brad verbracht hat, nicht neue Magiequellen für sich erschlossen haben? Es muss ja nicht gleich tiefschwarze Chaosmagie sein, aber es gibt doch sicherlich auch andere Möglichkeiten?

Vielleicht kam sein [Anm.: es geht um Perfido] ursprüngliches Angebot, dass Karla für ihn arbeiten soll, ja bereits daher, dass er sie bereits fast als Teil der Familie sah? Oder sie zumindest in sie aufnehmen wollte?
Den Eindruck hatte ich nicht. Ich habe es eher so verstanden, dass er sie durch ihre Beziehung zu Kit als weniger "feindselig" gegenüber Nichtmenschen seines Kalibers eingeschätzt hat und dadurch als brauchbarere Agentin. Eine weiße Hexe, die sich auf einen Vampir als Liebhaber eingelassen hat, hat schließlich schon einen Schritt vom Idealweg entfernt und ist dadurch möglicherweise leichter beeinflussbar und eher zu überzeugen, für ihn zu arbeiten.