Autor Thema: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN  (Gelesen 2210 mal)

Offline tigi86

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #15 am: 29. April 2012, 00:13:59 »
BRaNDSCHaTZeN
Na rennt unser Barbar hier wirklich in einer Horde seines gleichen oder ist er allein?
Das fragt er sich letztlich ja auch selbst.
Vielleicht war es aber auch nur eine Art Traum?

Da es nur ein eher kurzes Kapitel war und wir nichts über seine Mitstreiter erfahren, denke ich auch eher an einen Traum

Zitat
PLüNDeRN
Armer Drache =(
Aber beeindruckend was der Barbar mal wieder alles einsteckt und wie taktisch er die Situation bedenkt und eine Lösung findet. Ein Mann der Tat (:
Dass er den Jungen zurücklassen möchte sehe ich als nicht schlimm.

Mir scheint es, als ob die Gegner des Barbaren immer größer bzw. stärker werden, angefangen mit Menschen bis hin zu einem Drachen  ;D

Und er hatte den Junge ja irgendwie vorher schon aufgegeben, bevor er ihn überhaupt in dem Drachennnest vorfand und dann bereut er es auch noch, sich überhaupt dieser Gefahr ausgesetzt zu haben, aber dann siegte doch die Neugier, einem Drachen gegenüber zu stehen.

Offline sandhofer

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #16 am: 29. April 2012, 06:48:29 »
Und wieder drei völlig verschiedene Kapitel. Nein, ich halte "Brandschatzen" nicht für einen Traum. Jedenfalls nicht mehr als das Sumpfkapitel zum Beispiel. Warum sollte der Barbar träumen? Mir gefallen übrigens diese Kapitel mit ihrem jeweil individuellen Stil sehr. Diese Stilvariationen bringen Leben in eine Geschichte, die im Grunde genommen in jedem Kapitel dasselbe erzählt. Klar, die Zahl und Art der Feinde wechselt, aber es ist immer "Barbar vs. Rest der Welt". Was ich, um klar zu sein, sehr gut finde. Alles andere wäre ein kompletter Stilbruch. Der Barbar muss alleine sein, jedenfalls "in the long run". Ein paar Frauen, die ihm einen mehr oder weniger bleibenden Eindruck hinterlassen, das genügt. Von seiner Kindheit und Jugend erfahren wir nichts. (Ein Schicksal, das er mit Conan teilt.)

A propos "Conan" - sag mal, Tobias: Robert E. Howard hatte ja nichts dagegen, dass Schriftstellerkollegen sich seines Hyborischen Zeitalters bemächtigten und selber Stories darin ansiedelten. (Wie ja auch sein Freund und "Weird Tales"-Kollege Lovecraft mit Cthulhu.) Du hast das Zeitalter, die Geografie und die Völker, die Deinen Barbararen umgeben ja recht vage gelassen. Wie würdest Du es empfinden, wenn sich Kollegen dessen annähmen und diese Welt ausbauten? Oder ein Rollenspiel daraus bastelten? (Wobei - es gibt m.W. schon eines zu Conan.)

Offline tigi86

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #17 am: 29. April 2012, 10:16:01 »
Und wieder drei völlig verschiedene Kapitel. Nein, ich halte "Brandschatzen" nicht für einen Traum. Jedenfalls nicht mehr als das Sumpfkapitel zum Beispiel. Warum sollte der Barbar träumen?

Warum sollte er es denn nicht tun?  ;) Er zweifelte ja auch selbst daran, ob er es wirklich erlebt hat oder nicht vielleicht doch nur geträumt. Vielleicht vermischt sich manchmal in seiner Kampfeslust und seinen Ruhephasen Wirklichkeit mit Fiktion bzw. Träumen. Oder ihm kommt sein Blutrausch manchmal wie ein Traum vor, wenn er sich zu sehr in seinen Rausch reinsteigert.

Offline Myriel

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #18 am: 29. April 2012, 11:50:47 »
uNTeRWeRFeN:
An diesem Kapitel hat mir sehr gut der Gegensatz zwischen den Barbaren als freiheitsliebender Landbewohner und den Städtern gefallen. Schon die ersten Beschreibungen der engen Gassen in der Stadt, deren Mauern alles unangenehme auf den Barbaren zurückwarfen, haben ein sehr eindringliches Bild gezeichnet.

Schön auch der Gegensatz zwischen dem Barbaren, der kurzerhand den Kopf des anrempelnden Mannes eindrückt, und dem handzahmen Riesen, der sich von einem kleinen Jungen an der Hand wegziehen lässt. Genau diese Momente sind es, die mich dem Barbaren nicht wirklich böse sein lassen.

Dass er das Angebot von Ionie als Rausschmeisser in ihrem Freudenhaus annimmt, hat mich nicht gewundert. Hingegen war ich sehr erstaunt darüber, dass er es so lange bei ihr ausgehalten hat. Erst nach einem Monat verlässt er das Haus zum ersten Mal und das auch nur, um die "Elfen" zu sehen. Ich würde es vermutlich nicht halb so lange in einem Haus aushalten - und dann der Barbar als Naturbursche ... erstaunlich.

Auch erstaunlich fand ich, wie er sich immer wieder durch die leichte Berührung der Frauen oder durch ein sanftes Wort beruhigen lässt und seinem Wüten Einhalt geboten wird.

Wovon ich übrigens fest ausgehe, ist dass wir zumindest eine der beiden Frauen, die am Ende des Kapitels solch einen starken Eindruck auf den Barbaren gemacht haben, wiedersehen oder zumindest von ihnen hören werden.


BRaNDSCHaTZeN:
Ein ganzes Kapitel nur in Versform - als ich den Anfang gesehen hatte, dachte ich "och nee, bitte keine 20 Seiten in der Form". Zum Glück waren es nur knapp 4 Seiten und damit gut verkraftbar. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen kamen die beschriebenen Ereignisse klar rüber und es wurde auch gut die befreite Stimmung des Barbaren transportiert, der sich freut einfach nur laufen zu können. Und wie schön, dass es da anscheinend noch mehr Gleichgesinnte gibt, denen er sich anschließen kann.


PLüNDeRN:
Wieder ist es die Neugier des Barbaren, die ihn in ein Abenteuer führt. Nach Heiligen und Göttern ist es diesmal ein Drache, den er sich anschauen will.

Befremdlich war für mich die ungeduldige Reaktion des Barbaren, als der Alte noch mit Sterben beschäftigt war. Erst spendet er ihm fürsorglich Schatten, dann aber kann es ihm nicht schnell genug gehen, bis der Alte endlich tot ist.

Geschickt gemacht waren die unterschiedlichen Stufen von Ungeheuern und die damit verbundenen Vermutungen, ob diese Wesen als Drachen hätten durchgehen können und ob es überhaupt einen Drachen gibt - bis dieser dann doch noch auftaucht.

Schmunzeln musste ich während des gemeinsamen Flugs von Drache und Barbar - der Drache ließ den Barbaren dann los, aber der Barbar den Drachen nicht.  :D

Als der Barbar die Landung im Wasser anstrebt, weil er auf Land nicht so leicht würde landen können, war ich erst reichlich skeptisch, doch zum Glück wird noch darauf hingewiesen, dass Wasser aus großer Höhe steinhart ist und der Körper des Drachen als Puffer dient.

Die letzten Sätze musste ich dann doch mehrmals lesen, weil ich erst dachte, der Barbar lässt sich im Wasser treiben und gibt auf. Doch womit wären dann die weiteren Seiten des Buches gefüllt? Also nochmal gelesen bis "Seine Füße schlagen aus." bei mir als Schwimmbewegung angekommen waren.

Offline Myriel

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #19 am: 29. April 2012, 12:01:25 »
Ich staunte darüber, was der Barbar physisch alles einstecken kann. Der Kampf gegen die Fledermäuse – in dessen Abschnitt der Schlagwechsel von links nach rechts usw. kaum plastischer hätte beschrieben werden können – dann der Kampf gegen die Laufvögel, die erlittenen Verletzungen und dann noch der Drache; wow!
Die optische Darstellung der Schwerthiebe nach rechts und links fand ich auch klasse. Da wird der Kampf nochmal ein bisschen eindringlicher.

Ich bin gespannt woher er sich nun als nächstes Waffe und Rüstung beschafft, er hat in diesem Kapitel schließlich fast alles verloren....
Stimmt, außer seinem Ohrring dürfte ihm nichts mehr geblieben sein. Ob dieser noch eine besondere Rolle spielen wird?

Und wieder drei völlig verschiedene Kapitel. Nein, ich halte "Brandschatzen" nicht für einen Traum. Jedenfalls nicht mehr als das Sumpfkapitel zum Beispiel. Warum sollte der Barbar träumen?

Warum sollte er es denn nicht tun?  ;) Er zweifelte ja auch selbst daran, ob er es wirklich erlebt hat oder nicht vielleicht doch nur geträumt. Vielleicht vermischt sich manchmal in seiner Kampfeslust und seinen Ruhephasen Wirklichkeit mit Fiktion bzw. Träumen. Oder ihm kommt sein Blutrausch manchmal wie ein Traum vor, wenn er sich zu sehr in seinen Rausch reinsteigert.
Ich glaube auch nicht, dass es ein Traum war. Und ein Blutrausch auch nicht. Schließlich schleudert er zwar seine Fackel, aber er beteiligt sich nicht an der folgenden Vernichtung des Dorfes, sondern rennt einfach immer weiter. Eher ein Freudenrausch über die wiedergewonnene Freiheit?

Offline Räubertochter

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #20 am: 29. April 2012, 12:10:49 »
Als ich las, dass der Barbar gehört hat, dass es in der Stadt alles gibt, was das Herz begehrt, war ich schon in Sorge, was sein Herz wohl begehren würde ... :o
Und er steigt ja auch voll ein - ich dachte erst, jetzt geht es ihm wie zu Beginn, mit der Wirtshausschlägerei. Dann hatte ich die Befürchtung, dass er sich im Bordell fürchterlich langweilen würde, bzw. seinen Aufgabenbereich eher frei interpretieren würde. Aber die Mädchen konnten ihn ja ziemlich gut besänftigen, auch wenn er gar nichts von ihnen wollte. Ich konnte mir auch nicht so recht erklären, warum. ???

Wer war wohl das "Mannweib"? Eine Barbarin? Und bei ihr war ja die Freiheit auch nicht mehr das höchste Gut, so wie bei dem Mädchen am Anfang. Auch der Barbar misst also mit zweierlei Maß.

BRaNDSCHaTZeN hat mich mehr verwirrt als informiert. Was ist/war das für eine Horde? Er hat sich ihr offenbar kurzfristig angeschlossen und lief schon nach dem Dorf alleine weiter, oder? Das hat sich mir aber erst im nächsten Kapitel erschlossen, da wird das kurz angesprochen.

Tobias, hast du die Kapitel in der Reihenfolge geschrieben, wie sie jetzt auch im Buch stehen? Oder sind die nachträglich zusammengesetzt worden?

Anscheinend sucht der Barbar seinen Meister - erst den Heiligen, dann den Gott, jetzt den Drachen, um sich mit ihnen zu messen. Oder um den Betrug zu beenden.

Diesmal wird es ihm schon schwer gemacht. Die Fledermäuse und die Vögel bringen ihn scheinbar nah an seine Grenzen.

Der Ring, den der Barbar im Drachenhort findet, glatt und doch beschriftet - wenn das kein naher Verwandter des Einen ist :err:

Der Drache ist dann weit entfernt von den üblichen Beschreibungen, kein Stück erhaben oder prächtig. Dafür aber ein würdiger Gegner für den Barbaren. Der Kampf ist deutlich spektakulärer als bei den beiden Vorgängern, es scheint, als steigere es sich von Mal zu Mal (Heiliger -> tot ; Gott -> nur ein Angeber ; Drache -> ordentlicher Kampf), dennoch kann der Barbar den Drachen bezwingen. Dafür muss er aber einiges investieren, beinahe sein Leben. Ich gehe mal davon aus, dass er das Kapitel überleben wird - es ist ja schließlich noch eine Menge Buch übrig.

Vielleicht läuft die Geschichte darauf zu, dass der Barbar seinen Meister finden wird. Und vielleicht gänzlich anders, als wir (ich) das erwarten ...
Liebe Grüße,
Verena

"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?" Gandalf in "Die Gefährten", J.R.R. Tolkien

Offline Räubertochter

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #21 am: 29. April 2012, 12:23:50 »
Schön war der Abschnitt mit den Elfen - oder so ähnlich! Das war der Elefanten-/Mammutabschnitt der in den meisten Deiner Bücher auftaucht.

Ich wusste nicht, dass das so ist - fühlte mich allerdings auch an das Mammut erinnert :winken:

Als der Barbar die Landung im Wasser anstrebt, weil er auf Land nicht so leicht würde landen können, war ich erst reichlich skeptisch, doch zum Glück wird noch darauf hingewiesen, dass Wasser aus großer Höhe steinhart ist und der Körper des Drachen als Puffer dient.

Das ging mir ganz genauso ;D
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Originaldibbler

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #22 am: 30. April 2012, 12:30:14 »
PLüNDeRN
Hier stand für mich die Unterhaltung im Vordergrund...

Nur?
Aus meiner Sicht wurde der Barbar in einer Abfolge von Situationen geschildert, die ihn bis zuletzt an seine Grenze der psychischen Belastbarkeit gebracht hat. Dieser Belastung (nach allen physischen Anstrengungen) konnte er nicht stand halten, er überschreitet seine selbst auferlegte Grenze und das fast schon unglaubliche passiert, er zeigt eine emotionale Reaktion: Er lacht! Er lacht im Überschwang der positiven Gefühle.

Und das sagt uns was? OK, es hebt nochmal auf eine andere Art die Natürlichkeit des Barbaren hervor...

Aber ja, ich habe es in der Tat als eine Art Auflockerung zwischen den bedeutungsschwangereren (darf man schwanger eigentlich steigern?) empfunden. Man könnte auch sagen, es war das erste Kapitel, bei dem ich mich gelangweilt habe. Aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass es daran lag, dass ich es nicht verstanden habe und nicht daran, dass es langweilig war. ;-)

Offline Magnhor

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #23 am: 30. April 2012, 14:19:41 »
Wer war wohl das "Mannweib"? Eine Barbarin? Und bei ihr war ja die Freiheit auch nicht mehr das höchste Gut, so wie bei dem Mädchen am Anfang. Auch der Barbar misst also mit zweierlei Maß.

Vielleicht war diese ... "Red Sonya" hinter ihr her? Wenn dem so ist und alles gut klappt mit dem Barbarendämmerungsverkauf, werden wir im Spin-Off auch zu dieser Person noch mehr erfahren. Ich glaube aber eher nicht, dass diese Kampfgeübte mit dem rot verzierten Schwert auf der Jagd, nach der muskulösen Prinzessin/ Königin* war.

*Wo hab ich das nur her? Stand da was im Buch über Prinzessin/ Königin, oder erinnert mich diese Person an ein Howard-Weib mit diesem Status??

Der Ring, den der Barbar im Drachenhort findet, glatt und doch beschriftet - wenn das kein naher Verwandter des Einen ist :err:

Richtig! Ich musst eauch spontan an diesen Einen denken. Das empfand ich auch als eine höchst nette Anspielung!

Der Drache ist dann weit entfernt von den üblichen Beschreibungen, kein Stück erhaben oder prächtig. Dafür aber ein würdiger Gegner für den Barbaren. Der Kampf ist deutlich spektakulärer als bei den beiden Vorgängern, es scheint, als steigere es sich von Mal zu Mal (Heiliger -> tot ; Gott -> nur ein Angeber ; Drache -> ordentlicher Kampf), dennoch kann der Barbar den Drachen bezwingen. Dafür muss er aber einiges investieren, beinahe sein Leben. Ich gehe mal davon aus, dass er das Kapitel überleben wird - es ist ja schließlich noch eine Menge Buch übrig.

Eine Steigerung ist auf jeden Fall zu sehen. Du hast nur vergessen, den (Stadt-)Magier zuvor noch zu bringen, der ja leider nicht anwesend war. Ob es der Barbar wohl noch mit einem Magier zu tun bekommt? Dann waren da noch die Untoten, bzw. sein untoter Freund ...
Einen Drachen nun noch zu steigern, ist wohl schwierig, auch wenn es ein häßlicher und vielleicht auch alter Drache war.

Offline Räubertochter

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #24 am: 30. April 2012, 15:07:02 »
Eine Steigerung ist auf jeden Fall zu sehen. Du hast nur vergessen, den (Stadt-)Magier zuvor noch zu bringen, der ja leider nicht anwesend war. Ob es der Barbar wohl noch mit einem Magier zu tun bekommt? Dann waren da noch die Untoten, bzw. sein untoter Freund ...
Einen Drachen nun noch zu steigern, ist wohl schwierig, auch wenn es ein häßlicher und vielleicht auch alter Drache war.

Den Stadtmagier habe ich gar nicht "ernst" genug genommen, so als würdigen Gegner, mit dem sich der Barbar messen könnte. Der untote Freund war in der Tat auch ein ordentlicher Gegner, an den habe ich gar nicht mehr gedacht, aber er passt nicht recht in die Steigerung ;D - er kam ja noch vor dem Gott, und der war ja schnell besiegt. Da war der untote Freund schon etwas mehr Herausforderung.
Liebe Grüße,
Verena

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #25 am: 30. April 2012, 16:30:48 »
Der "Endgegner" kann eigentlich nur er selbst sein. In welcher Form auch immer...

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #26 am: 30. April 2012, 18:21:47 »
A propos "Conan" - sag mal, Tobias: Robert E. Howard hatte ja nichts dagegen, dass Schriftstellerkollegen sich seines Hyborischen Zeitalters bemächtigten und selber Stories darin ansiedelten. (Wie ja auch sein Freund und "Weird Tales"-Kollege Lovecraft mit Cthulhu.) Du hast das Zeitalter, die Geografie und die Völker, die Deinen Barbararen umgeben ja recht vage gelassen. Wie würdest Du es empfinden, wenn sich Kollegen dessen annähmen und diese Welt ausbauten? Oder ein Rollenspiel daraus bastelten? (Wobei - es gibt m.W. schon eines zu Conan.)

Hatte Howard wirklich ausdrücklich nichts dagegen, oder war er nur plötzlich tot und konnte sich nicht mehr dagegen wehren?
Ich jedenfalls hätte nichts dagegen, sofern es sich um Autoren vom Kaliber z. B. des STIRNHIRNHINTERZIMMERS (Markolf Hoffmann, Boris Koch, Christian von Aster) handelt. Das dabei entstehende Ergebnis würde mich sogar ausgesprochen faszinieren.
Interessant finde ich aber, dass Du diese Frage in genau DEM Romanprojekt stellst, in dem ich etwas Ähnliches (mit eben dem Gedanken an eine Art autorenübergreifenden Mythos im Hinterkopf) bereits ausprobiert habe: Das Kapitel FReSSeN, das auf S. 285 beginnt, ist zwar von mir geschrieben worden, den INHALT jedoch hat jemand Anderes entworfen - und zwar meinem Barbaren ausdrücklich auf den Leib geschneidert ...

 >:D: Tobias

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #27 am: 30. April 2012, 18:30:00 »
Tobias, hast du die Kapitel in der Reihenfolge geschrieben, wie sie jetzt auch im Buch stehen? Oder sind die nachträglich zusammengesetzt worden?

Die Reihenfolge ist original, genau so entstanden und auch wichtig. Man kann die Kapitel nicht würfeln.

Der Ring, den der Barbar im Drachenhort findet, glatt und doch beschriftet - wenn das kein naher Verwandter des Einen ist :err:

Kein naher Verwandter, sondern genau eben jener. So wie die zwei schwarzen Runenschwerter Fantasykennern ebenfalls ein Begrff sein müssten, und sämtlicher anderer Tand ebenfalls aus diversen Fantasyklassikern stammt. Deshalb der Kapitelname PLüNDeRN. Der Drache hat offensichtlich das Genre geplündert.  ;D

 :spinnen:: Tobias

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #28 am: 30. April 2012, 18:40:02 »
*Wo hab ich das nur her? Stand da was im Buch über Prinzessin/ Königin, oder erinnert mich diese Person an ein Howard-Weib mit diesem Status??

Ich hatte auch diese Assoziation, aber jetzt beim Durchblättern keine konkrete Stelle gefunden.  ;)
Wahrscheinlich liegt das an ihrem letzten Satz in Richtung des Barbaren "Dann wirst du mein Gefangener sein". Und dass man sich fragt, was eine solche Frau eigentlich sonst gewesen sein soll außer Königin. Gladiatorin vielleicht noch. Aber haben Gladiatorinnen "Gefangene"?

 :winken:: Tobias
« Letzte Änderung: 30. April 2012, 18:42:21 von Tobias O. Meißner »

Offline sandhofer

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Re: 03 - uNTeRWeRFeN, BRaNDSCHaTZeN, PLüNDeRN
« Antwort #29 am: 30. April 2012, 19:58:06 »
Hatte Howard wirklich ausdrücklich nichts dagegen, oder war er nur plötzlich tot und konnte sich nicht mehr dagegen wehren?

Plötzlich tot war er auch ... Aber das ganze Nest dort der "Weird Tales"-Autoren hat sich selber ständig gegenseitig zitiert. Howard, Lovecraft, Clark Ashton Smith, Sprague de Camp ...

Ich lese nebenbei zu wenig Fantasy, um schwarze Runenschwerter zu erkennen, sniff ...  :(