Autor Thema: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN  (Gelesen 1924 mal)

Offline roulade

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #30 am: 22. April 2012, 22:55:35 »
Dass sie noch am Leben ist, glaube ich nicht. Da hätte ihr Geliebter in meiner Vorstellung anders reagiert, hätte vielleicht eine Truppe zusammengestellt und wäre besser vorbereitet gewesen. So aber wirkt sein Angriff wie eine Tat im Affekt, im Schock auf das, was seiner Geliebten zugestoßen ist.

Woher weiß er aber, wenn sie tot ist, wer es getan hat?

Er sieht doch den Rock und die Ohrringe am Barbaren und erkennt ihn dadurch als Täter.

Ja, natürlich.  :-\ Das hatte ich verdrängt.

Und mir kam das auch so vor, dass er erst gegen Abend eindringt.

Es ist trotzdem denkbar, dass sie noch lebt.  :wahrsager:

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #31 am: 22. April 2012, 22:56:52 »
Worüber ich auch nachdenke, warum dieses erste Kapitel "überschreiten" heißt?

Hier wird eine ganze Menge überschritten (nicht nur die Grenze des guten Geschmacks  ;)). Auch ganz räumlich: Der Barbar überschreitet jene unsichtbare Grenze von der "Bühne" zum Publikumsbereich, und trägt dadurch den ihm zugedachten Tod unter die Zuschauer. Er überschreitet diese hölzerne Logentreppe, indem er über sie hinaus ins vermeintliche Nichts springt (sprich: jetzt sogar den Zuschauerbereich hinter sich lässt und quasi hinter die Kulissen des Theaters vordringt.) Und am Ende überschreitet er sogar den Ereignishorizont der gesamten Geschichte und ist - über das Dach (die Kulisse) hinweg: fort.

Noch eine Frage an Tobias, weil hier so unglaublich viel über Howards Conan gesprochen wird: Steht die Barbarendämmerung wirklich irgendwie im Zusammenhang mit Conan, also Vorlage, Inspiration oder ähnliches?

Direkte Inspiration, ich habe in den vier Jahren vor dem Schreiben der "Barbarendämmerung" sämtliche Howard-Stories über Conan gelesen (auch in ihren Comicadaptionen aus den 70ern in THE SAVAGE SWORD OF CONAN).

Das Stehlen-Kapitel erinnerte mich sehr an die Conan-Geschichte "Der Turm des Elefanten" von Howard, dort steigt Conan auch als Dieb in ein Gebäude ein und findet dort ein bedauernswertes Geschöpf, das er befreit. War diese Story von Howard eine direkte Inspiration zu diesem Kapitel, Tobias?

Ja, wenngleich Conan das bedauernswerte Geschöpf ja befreit, indem er es tötet. Ich wollte einen anderen Weg gehen (und das magisch-extraterrestrische Wesen durch ein - meiner Meinung nach ebenso auratisches - gepeinigtes Mädchen ersetzen.)

Wer übrigens was über Conan lesen will:
Haltet euch an die Originalgeschichten von Robert Howard, nicht an irgendwelches Zeug von Lin Carter oder Sprague de Camp die nur Abklatsch vom Original sind!

Das unterschreibe ich voll und ganz. Robert E. Howard schreibt mit Herzblut und poetischer Wucht, seine Nachäffer nur mit Ketchup. Einzig Karl Edward Wagner hat einen Conan-Roman verfasst, der es mit Howard aufnehmen kann.

Worüber ich übrigens in einigen Kommentaren hinweggelesen habe, waren die Anspielungen aufs Mammut. Ich habe die Reihe noch nicht gelesen, möchte es aber gern noch und dann möglichst unverspoilert. Daher die Bitte meinerseits, solche Vergleiche bitte deutlich zu kennzeichnen, damit ich gewarnt bin.  :danke:

Keine Sorge. Niemand würde hier etwas Gravierendes spoilern. Worauf bislang in erster Linie Bezug genommen wurde, ist eine wichtige Szene im ersten Drittel des ersten Bandes, und auch hier wurde ihr Ausgang und Ergebnis nicht verraten.  :spielen:

 :winken: Tobias

Offline Phy

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #32 am: 23. April 2012, 07:30:59 »

Nur wo kommt denn auf einmal ihr Liebhaber her? Der wollte doch an diesem Tag gar nicht da sein? Oder hat er es sich anders überlegt?

Der Liebhaber kommt ja erst am nächsten Morgen wieder. Mir kam es so vor als ziehe sich die Szene mit dem im Haus eingesperrten Mädchen über einen ganzen Tag und der Barbar dringt erst gegen Abend ins Haus ein.

Sie sagt doch aber, dass ihr guter Junge am nächsten Tag nicht kommen wollte, also entweder ist der Junge dem Barbaren sehr schnell gefolgt, die szene war viel länger als ich dachte oder der Junge hat es sich anders überlegt.
Für mich dauerte das ganze auch "nur" einen Tag. Morgens flüchtet sie in ihr Haus und abends kommt der Barbar.

Offline odenwaldcollies

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #33 am: 23. April 2012, 10:45:37 »
Worüber ich auch nachdenke, warum dieses erste Kapitel "überschreiten" heißt?

Hier wird eine ganze Menge überschritten (nicht nur die Grenze des guten Geschmacks  ;)). Auch ganz räumlich: Der Barbar überschreitet jene unsichtbare Grenze von der "Bühne" zum Publikumsbereich, und trägt dadurch den ihm zugedachten Tod unter die Zuschauer. Er überschreitet diese hölzerne Logentreppe, indem er über sie hinaus ins vermeintliche Nichts springt (sprich: jetzt sogar den Zuschauerbereich hinter sich lässt und quasi hinter die Kulissen des Theaters vordringt.) Und am Ende überschreitet er sogar den Ereignishorizont der gesamten Geschichte und ist - über das Dach (die Kulisse) hinweg: fort.

Aaah, danke für die Info  :winken:

Sie sagt doch aber, dass ihr guter Junge am nächsten Tag nicht kommen wollte, also entweder ist der Junge dem Barbaren sehr schnell gefolgt, die szene war viel länger als ich dachte oder der Junge hat es sich anders überlegt.
Für mich dauerte das ganze auch "nur" einen Tag. Morgens flüchtet sie in ihr Haus und abends kommt der Barbar.

So hatte ich das auch verstanden.
Liebe Grüße
Karin

Offline Peinapfel

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #34 am: 23. April 2012, 11:52:14 »
Sie sagt doch aber, dass ihr guter Junge am nächsten Tag nicht kommen wollte, also entweder ist der Junge dem Barbaren sehr schnell gefolgt, die szene war viel länger als ich dachte oder der Junge hat es sich anders überlegt.

Oh, dann habe ich das wohl überlesen. Dann vermute ich auch, dass er es sich anders überlegt hat. Das ist dann wohl das 3. Mal :)

Offline marqs

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #35 am: 23. April 2012, 14:22:44 »
üBeRSCHReiTeN
So, Tobias fängt mal anders an: ganz ohne Erklärung, Intro oder ähnliches (kenn ich zumindest bis jetzt nicht aus seinen Büchern).
So richtig erfährt man als Leser nicht, was alles passierte, damit unser Namenloser aufs Schafott kommt.
Daß sich der Namenlose befreien wird, ist wohl klar (andererseits wäre der Tod am Anfang auch ne idee, das restliche Buch ist dann Flashback des Delinquenten, bei dem man scheibchenweise immer mehr erfährt, wie es zu seinem schnöden Ableben kam - so als Impuls für einen anderen Plot, Tobias :)   )
Unser wackerer Held präsentiert sich als wahre Kampfmaschine, seine Gegner (passend zum Theatervergleich von Tobias) sind lediglich Statisten - dazu passt dann auch der Monolog des zweiten Armbrusters. Sehr schön fand ich auf den ersten beiden Seiten die Aufzählung der Schaulustigen, Beschreibungen, die wohl der Barbar selbst fast so gegeben hätte (zumindest mit der Grundaussage: Bäh, Städter!)
Interessant die Beschreibungen des Barbaren als Delinquent, Verurteilter, Mörder etc.
Ich hab so das Gefühl, das es nicht wirklich persönlicher wird - ein Name etwa. Sollte er die weitaus größere und kräftigere Version des namenlosen Westernhelden Sergio Leones sein?
Frage: Seite 20 ganz oben: Der Verurteilte war ein Gleichmachen. Druckfehler? Gleichmacher macht doch mehr Sinn, oder seh ich da was falsch?
MiSSaCHTeN
.... wahr sehr schwierig zu lesen. Die Sicht und Gedanken des Barbaren sind etwas gewöhnungsbedürftig. Das angesprochene Tag-Nacht-Gewechsel ist wahrscheinlich wirklich eine Ohnmacht nach der anderen (schließlich verreckt er auch fast an dem Bolzen).
Lustig das alte Kräuterweiblein (wenn´s denn keine Hexe war), die ihn und sich versorgt  ;)

BeDRäNGeN
Irgendwie gewöhn ich mich an den Perspektivwechsel. Gerade nach der Barbarendenkweise ein deutlich anderes Lesegefühl, danke Tobias für das Kopfkino (im unschuldigen Sinne). Ganz so unschuldige Motive scheint unser "Held" hingegen nicht zu haben.
Anders als die meisten hier denk ich aber, daß seine unfreiwillige Gespielin (denn von diesem Akt geh ich dann doch stark aus) nicht von ihm umgebracht wurde - er ist ja kein Unmensch! Sie hat ihn schließlich (zumindest soweit wir die Szene kennen) nicht angegriffen, und bis jetzt hat der Barbar nicht unmotiviert getötet - will heißen, nur Leute getötet, die ihn bedrohten (auch wenn man von den meisten Stadtgardisten wohl weniger von realen Bedrohungen ausgehen kann)

STeHLeN
Das typische  (und damit absichtlich platte?) Rollenspielszenario (deswegen wohl auch die Ähnlichkeit mit der Mammut-Szene, die dem Rollenspiel entsprungen sein soll): Autraggeber, der in der Schenke anheuert und bei weitem andere Motive hat. Die typische Rollenspieler-Reaktion: gut, wird gemacht, schließlich wird der Auftrag wohl das Abenteuer sein.
Beim Barbaren selbst kann ich sonst keine Motivation sehen, außer vielleicht Interesse und Neugier - andererseits fühlt er sich ja in der Stadt nicht wirklich wohl - also bleibt noch Langeweile und der Drang, Energie abzubauen, ohne daß er wieder 4 Leute in der Schenke totschlägt  ::)
Bis jetzt ist unser Barbar, so wie er ins Haus einbricht, ein körperlicher Alleskönner, und auch Angst scheint er nicht wirklich zu kennen. Bis zum Fund des Mädchens geht es recht normal zu, vom Kulturunterschied zwischen Barbar und Bürger mal abgesehen.
Schade, daß man nicht wirklich erfährt, welche Pläne Tleck hat. Wird man wohl auch nicht erfahren, dank des Kurzgeschichten-Stils (was hier eher nachteilig ist, ich will da mehr erfahren).
Auch bei seiner Flucht tötet er nicht nach Belieben, nur, wer direkt im Wege steht.
Der körperliche "Abschied" zwischen ihm und seiner "geretteten holden Jungfrau" ist dann doch.... naja, seltsam. Aber ok, wenn die Gute sich auf diese Weise bedanken will, kann´s ihm nur recht sein.  :-*
« Letzte Änderung: 23. April 2012, 14:25:54 von marqs »

Offline Loomis

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #36 am: 23. April 2012, 14:35:15 »
Der körperliche "Abschied" zwischen ihm und seiner "geretteten holden Jungfrau" ist dann doch.... naja, seltsam. Aber ok, wenn die Gute sich auf diese Weise bedanken will, kann´s ihm nur recht sein.  :-*
Wir kennen zwar die Hintergründe des Mädchens nicht, aber ich befürchte fast, sie kennt halt nichts anderes... :o

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #37 am: 23. April 2012, 15:25:05 »
Frage: Seite 20 ganz oben: Der Verurteilte war ein Gleichmachen. Druckfehler? Gleichmacher macht doch mehr Sinn, oder seh ich da was falsch?

Nein, diesmal ist es kein Druckfehler. Mein Lektor stutzte an dieser Stelle jedoch auch. Gemeint ist: "Der Verurteilte war eine große Stille, die sich über alles senkte. Ein Gleichmachen."


und @alle, die sich die Köpfe zerbrechen über BeDRäNGeN und die zeitlichen Abläufe:

Auf S. 48 steht "Es war ein neuer Morgen". Dort steht nicht: "Es war der nächste Morgen" ...

 >:D: Tobias

Offline marqs

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #38 am: 23. April 2012, 17:17:32 »

und @alle, die sich die Köpfe zerbrechen über BeDRäNGeN und die zeitlichen Abläufe:

Auf S. 48 steht "Es war ein neuer Morgen". Dort steht nicht: "Es war der nächste Morgen" ...

 >:D: Tobias
geschickt, geschickt, da kann jeder rätseln, wieviel später das ist (auch ne woche wäre ja drin, in der der heldenhafte liebe Junge den bösen Barbaren verfolgte...)

Offline odenwaldcollies

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #39 am: 23. April 2012, 18:20:32 »

und @alle, die sich die Köpfe zerbrechen über BeDRäNGeN und die zeitlichen Abläufe:

Auf S. 48 steht "Es war ein neuer Morgen". Dort steht nicht: "Es war der nächste Morgen" ...

 >:D: Tobias
geschickt, geschickt, da kann jeder rätseln, wieviel später das ist (auch ne woche wäre ja drin, in der der heldenhafte liebe Junge den bösen Barbaren verfolgte...)

Stimmt, da sieht da anders aus.
Liebe Grüße
Karin

Offline Llyren

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #40 am: 23. April 2012, 22:34:20 »

und @alle, die sich die Köpfe zerbrechen über BeDRäNGeN und die zeitlichen Abläufe:

Auf S. 48 steht "Es war ein neuer Morgen". Dort steht nicht: "Es war der nächste Morgen" ...

 >:D: Tobias
geschickt, geschickt, da kann jeder rätseln, wieviel später das ist (auch ne woche wäre ja drin, in der der heldenhafte liebe Junge den bösen Barbaren verfolgte...)

Stimmt, da sieht da anders aus.

So, so. Also Energie hat er auch, unser Barbar  ;D

Dass sie noch am Leben ist, glaube ich nicht. Da hätte ihr Geliebter in meiner Vorstellung anders reagiert, hätte vielleicht eine Truppe zusammengestellt und wäre besser vorbereitet gewesen. So aber wirkt sein Angriff wie eine Tat im Affekt, im Schock auf das, was seiner Geliebten zugestoßen ist.

Woher weiß er aber, wenn sie tot ist, wer es getan hat?

Deshalb meine Vermutung/Hoffnung: Sie wurde "nur" vergewaltigt, hat ihrem Geliebten erzählt, was passiert ist und der ist wutentbrannt dem Bedränger nachgeritten, um sie zu rächen.

Hm. Ich kann mir eigentlich auch durchaus vorstellen, dass er sie nicht getötet hat. Bisher erscheint mir der Barbar nicht wie jemand, der einfach so tötet. Sie wäre für ihn sicher keine Gefahr gewesen und ob er irgendwelche Spuren seiner Taten hinterlässt, wird ihm mit Sicherheit auch egal sein.
Auch die Reaktion ihres Liebhabers erscheint mir noch gerechtfertigt, selbst wenn sie noch am Leben ist. Im Gegenteil, ich hätte eher den Eindruck, dass er von ihr erfährt, wer der Täter ist, dass er gerade erst aus dem Haus ist und ihr Liebhaber ihm deshalb so voller Zorn und Hast hinterherjagt.
Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

Originaldibbler

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #41 am: 23. April 2012, 23:12:17 »
Bislang ist das Buch eine großartigen Hommage an Howard und Conan! Abgesehen davon, dass unser Protagonist noch schweigsamer ist als sein "Vorbild", hat diese Geschichte viele Elemente, die auch in den klassischen Geschichten vorkommen: Gefangenschaft und Ausbruch aus dieser, Einbruch, der (fast) ausgenutzte Barbar, magische Herausforderungen,...

Auch sprachlich ist das Buch wieder sehr gelungen. Z.B. dieses es wurde dunkel - es wurde wieder hell - es war immer noch der selbe Tag als Umschreibung für die wiederkehrende Ohnmacht des Protagonisten fand ich sehr gelungen.

Bislang ein großes Lesevergnügen! Ich bin gespannt, wie es weiter geht!

Offline Magnhor

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #42 am: 23. April 2012, 23:23:54 »
Ja, nach jedem Kapitel bleiben so viele Fragen offen ... und wir werden wohl nie erfahren, was die Antworten sind. Sehr Schade.

Mir stellt sich zum Beispiel auch die Frage, ob der Keller denn nun wirklich ein Raum für Voodoo-Magie war, oder nicht?
Tobias setzt phantastische Elemente ja bekanntlich in nur sehr geringen Mengen ein (außer beim Ausnahmeprojekt Hiob). So bin ich also gespannt, was die Barbarendämmerung zur Fantasy macht. Bislang befinden wir uns in einer wohl fiktiven, aber durchaus realistischen Welt und Geschichte mit einem Hauptprotagonisten, der physisch in der Eliteliga spielt und obendrein in dieser Rang 1 belegt.
Voodoo-Magie konnten wir aber nicht direkt beobachten, Tleck nutzte diese Beschreibung lediglich zum Vorwand für die Begründung des Einbruches.
« Letzte Änderung: 23. April 2012, 23:27:26 von Magnhor »

Originaldibbler

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #43 am: 24. April 2012, 08:52:21 »
Ja, nach jedem Kapitel bleiben so viele Fragen offen ... und wir werden wohl nie erfahren, was die Antworten sind. Sehr Schade.

Offene Fragen: ja. Aber schade finde ich das nichtl. Es muss ja nicht immer alles bis ins kleinste Detail erzählt werden...

Offline sandhofer

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Re: 01 - üBeRSCHReiTeN, MISSaCHTeN, BeDRäNGeN, STeHLeN
« Antwort #44 am: 24. April 2012, 12:48:12 »
Es muss ja nicht immer alles bis ins kleinste Detail erzählt werden...

Da kann ich Dir nur zustimmen.  8)