Autor Thema: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende  (Gelesen 553 mal)

Offline dubh

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#05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« am: 05. April 2012, 23:37:44 »
Hier könnt Ihr zum fünften Abschnitt - Seite 389 bis zum Ende - schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
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Offline lesegrete

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #1 am: 09. April 2012, 22:12:34 »
 ;) Ich-habe-fertig

Obwohl ich mit meinen Vermutungen ziemlich richtig lag, ist es Marcel gelungen, mich bis zum Schluss zu verunsichern und zwar in folgenden Punkten:
* existiert  Max vielleicht doch -  oder doch nicht???
* ist Robert ein Opfer des Knochenmannes aus den USA?

.. so war es für mich bis zum Ende aufregend-spannend.

Und Überraschendes gab es auch noch:
N I E  wäre ich auf die Idee gekommen, dass Robert selbst in den USA der Täter war... zu Übungszwecken.  :o

Der Gedanke, dass Tania überlebt hat, tröstet mich... :)

Bei allen anderen Opfern kann man den Tod/ die bittere Rache irgendwie nachvollziehen (d. h. aber nicht billigend in Kauf nehmen :o)

Alles in allem: eine runde, sehr, sehr spannende Geschichte.... Gut, dass wir gerade Osterfeiertage hatten, sonst hätte ich die Nächte    :lesen: verbringen müssen.

Ich bin nun gespannt auf eure Postings, bis dahin :winken:

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Online Spatzi79

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #2 am: 10. April 2012, 07:48:09 »
Ich bin auch fertig und verneige mich vor denen, die das mit Max schon soooo früh vermutet haben, ich wäre allein frühestens im 3. Abschnitt draufgekommen.

Ich mag es eigentlich nicht so richtig, wenn am Schluss vom Autor die Beweggründe quasi aus dem Hut gezaubert werden... Da ist man als Leser ja doch recht chancenlos. Andererseits beruhigend, dass wir auf die Motive wirklich nicht vorher kommen konnten, da wir von alldem ja absolut nichts wussten.

Am Ende ging mir das alles teilweise etwas zu schnell, das Tempo war ja schon das ganze Buch über sehr hoch, aber hier geht es ja dann rasend schnell zu.

Ich konnte bis zum Schluss nicht so recht an Roberts Schuld glauben, ich habe mich da auch ein bisschen von den Bemerkungen einlullen lassen, dass er ja schon in einem der früheren Bücher kurz aufgetreten ist und hatte erwartet, dass er auch im nächsten gemeinsam mit Sera ermitteln wird (aber Marcel hat nur von Sera geschrieben, da habe ich wohl falsch interpretiert  :-[ ).

Was war eigentlich mit Nadine? Hat die existiert oder gab es sie auch nur in Roberts Kopf?

Offline dubh

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #3 am: 10. April 2012, 10:31:18 »
Hallo zusammen,

wow. Es ist wirklich so, wie einige hier schon recht früh vermutet haben: Max existiert nur in Roberts Kopf.
Es gibt eine Stelle im letzten Abschnitt, da war bei Robert von Stimmen die Rede - da war ich mir sicher. Aber Marcel hat mich sehr geschickt verwirrt: als Robert aus dem Badezimmer flüchtet, war ich mir wieder sicher, dass er es nicht ist, denn immerhin ist er in der einen Szene (als er an der Haltestelle vorbeiläuft) alleine - andererseits muss er ja auch Tania mit einem Betäubungsgas entführt haben.
Die Lösung gefällt mir als solche, aber nicht für Robert. Ich meine, gut, er ist wirklich krank und konnte sein Handeln nur teilweise kontrollieren, aber ich mochte ihn viereinhalb Abschnitte lang sehr gerne! Und nach der Erklärung habe ich durchaus auch Mitleid für den kindlichen und den schizophrenen Robert. Ob ihn die Vererbung eingeholt hat oder ihm auch die Erfahrungen selbst so schwer zugesetzt haben, dass sie die Krankheit 'ausgelöst' haben?
Ein Glück, dass Tania überlebt - auch wenn sie es vielleicht noch nicht als solches begreifen kann. Aber der letzte Satz ist ja durchaus hoffnungsvoll - hoffen wir, dass er für sie gilt.

So, nun muss ich erstmal alles ein bißchen sacken lassen.

Liebe Grüße
dubh
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Offline lesegrete

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #4 am: 10. April 2012, 11:05:56 »
Ich mag es eigentlich nicht so richtig, wenn am Schluss vom Autor die Beweggründe quasi aus dem Hut gezaubert werden... Da ist man als Leser ja doch recht chancenlos. Andererseits beruhigend, dass wir auf die Motive wirklich nicht vorher kommen konnten, da wir von alldem ja absolut nichts wussten.

Mir geht´s da anders. Ich hatte ja schon beim Prolog den Verdacht, dass es sich u. a. um Roberts "Erinnerungen" handelt. Dabei hatte ich darauf getippt, das der "Rattenmann" und der "Knochenmann" zwei unterschiedliche Personen sind.
Außerdem habe ich bezweifelt, dass die die "Täter-Familie" (also die, bei der die Polizei im Prolog aufmarschiert) wirklich die Familie ist, die zuvor beschrieben wird. Da war von Stichwunde im Bauch die Rede... Die Frau des Verhafteten schien unverletzt und lediglich einen Schock wegen des Polizei-Aufgebots zu haben... Von daher erschien mir Robert von Anfang an äußerst suspekt...



Die Lösung gefällt mir als solche, aber nicht für Robert. Ich meine, gut, er ist wirklich krank und konnte sein Handeln nur teilweise kontrollieren, aber ich mochte ihn viereinhalb Abschnitte lang sehr gerne! Und nach der Erklärung habe ich durchaus auch Mitleid für den kindlichen und den schizophrenen Robert. Ob ihn die Vererbung eingeholt hat oder ihm auch die Erfahrungen selbst so schwer zugesetzt haben, dass sie die Krankheit 'ausgelöst' haben?

Ich finde die Lösung um Robert auch ziemlich heftig.... obwohl er mir von Anfang an suspekt war und ich ihn nicht in mein Herz geschlossen hatte.  ;D Mir gefällt nicht, dass er zwangsläufig wiederholt, was sein Vater getan hat. Mit der "Vererbungstheorie bezügl. Schizophrenie" mag ich mich auch nicht abfinden. Selbst w e n n eine Konstitution dafür da wäre, müssten Auslöser für einen Schub da sein. Gut, der Tod von Max könnte das sein...
Außerdem frage ich mich: warum haben solch traumatisierten Kinder keine therapeutische Hilfe bekommen???  :'(

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, aber mit der Auflösung war ich letztendlich auch nicht glücklich....
Ich kann auch Spatzi verstehen, dass ihr das Tempo zum Schluss zu heftig war. DAS war´s wirklich- und ich konnte gestern Abend kaum noch Luft holen, geschweige denn mich auf etwas anderes konzentrieren... Das bedeutet für mich, dass ich vor dem nächsten "Marcel Feige" eine "Feige-Pause" brauche...  ;) Das Buch erspart dem Leser Gewaltdarstellungen (obwohl die Mordart schon sehr brutal ist), aber ich finde es in andere Hinsicht sehr aufwühlend - und das würde ich bedenken, bevor ich zum nächsten Feige greife...  ;)
« Letzte Änderung: 10. April 2012, 11:41:31 von lesegrete »
Du öffnest ein Buch, das Buch öffnet dich.

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Offline dubh

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #5 am: 10. April 2012, 12:22:55 »
Selbst w e n n eine Konstitution dafür da wäre, müssten Auslöser für einen Schub da sein. Gut, der Tod von Max könnte das sein...

Das und der Verlust der Eltern (auch wenn er die Taten seines Vaters nicht selbst gesehen hat), die Trennung von seinem großen Bruder und das Leben im Heim. Reichlich für ein Kind, oder?

Zitat
Außerdem frage ich mich: warum haben solch traumatisierten Kinder keine therapeutische Hilfe bekommen???  :'(

Tja, und an dieser Stelle setzt mein Mitleid ein: Robert ist eben auch ein Opfer, nicht nur der gruselige Schizophrene.
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Offline MarcelFeige

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #6 am: 10. April 2012, 19:21:48 »
Ich finde die Lösung um Robert auch ziemlich heftig.... obwohl er mir von Anfang an suspekt war und ich ihn nicht in mein Herz geschlossen hatte.  ;D Mir gefällt nicht, dass er zwangsläufig wiederholt, was sein Vater getan hat. Mit der "Vererbungstheorie bezügl. Schizophrenie" mag ich mich auch nicht abfinden. Selbst w e n n eine Konstitution dafür da wäre, müssten Auslöser für einen Schub da sein. Gut, der Tod von Max könnte das sein...

Ich habe mich im Vorfeld ausführlich darüber informiert, und es ist tatsächlich so, dass Schizophrenie vererbt werden kann. Aber natürlich ist eine derartige Auflösung immer auch eine Geschmacksfrage ...

DAS war´s wirklich- und ich konnte gestern Abend kaum noch Luft holen, geschweige denn mich auf etwas anderes konzentrieren...

Was mich, offen gestanden, freut, denn damit habe ich mein Ziel erreicht - der Leser kann das Buch nicht mehr beiseite legen. Insofern verstehe ich dies einfach mal als Kompliment. Das darf ich doch, oder?  ;)

Das Buch erspart dem Leser Gewaltdarstellungen (obwohl die Mordart schon sehr brutal ist)

Das war mir sehr wichtig. Zwar sind im Augenblick (immer noch) Thriller mit viel expliziter Gewalt und viel explizitem Blut bei den Leser gefragt, und auch der Verlag wollte eigentlich, dass es noch heftiger zur Sache geht - aber ich habe mich am Ende durchgesetzt. Ich mag den Schrecken lieber nur angedeutet - damit er sich umso mehr in der Phantasie der Leser entfaltet ...





Offline MarcelFeige

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #7 am: 10. April 2012, 19:25:06 »
Das und der Verlust der Eltern (auch wenn er die Taten seines Vaters nicht selbst gesehen hat), die Trennung von seinem großen Bruder und das Leben im Heim. Reichlich für ein Kind, oder?

Ja, das finde ich auch. Außerdem, wie gesagt, habe ich mich im Vorfeld beraten lassen und insofern halte ich bei aller Fiktion, die ich vor allem in der Serienkiller-Handlungsebene einfließen lasse, das Profil von Robert als sehr realistisch.

Tja, und an dieser Stelle setzt mein Mitleid ein: Robert ist eben auch ein Opfer, nicht nur der gruselige Schizophrene.

Ja, genau, das sehe ich ebenso.

Offline Spinnendon

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #8 am: 10. April 2012, 21:16:11 »
AAAAAAAAAAHHHHHHHH!!!!! >:(
Mein Lieblingscharackter der Geschichte!

Lieber Marcel,
das Buch ist echt der Knaller.
Ich habe schon lange nicht mehr so ein Buch gelesen, dass mich so gefesselt hat.
In jeder freien Minute hab ich es gezückt um weiter zu lesen.
Deine Art kapitel zu beenden sind mir so nicht oft untergekommen. Man musste und wollte immer weiter lesen.
Ich las und las und rechnete im Kopf wieviele Seiten noch übrig bleiben und fragte mich ständig was da los ist. Das war so spannend.
Erst auf den letzten Seiten, als Hagen als vermisst gemeldet wurde kamen mir erste Zweifel, warum Robert nichts von deren Treffen erzählt hatte.

Aber das es doch Robert war.. ich hab so gehofft, dass dann plötzlich jemand anderes da auftaucht.
Aber für mich ist das ganze schlüssig.
Das Schizophrenie vererbbar ist, habe ich auch schon oft gelesen. Daher war das für mich okay.
Was ich besonders gut finde is, dass der täter eine Person war, die in der Geschichte vorkam.
Nicht selten hab ich Geschichten gelesen und gerätselt und plötzlich kam da ein neuer um die Ecke und der war es. Sowas hasse ich, denn ich rate gerne mit und das ist dann für mich sehr unbefriedigend. Aber ganz ehrlich, hier kann ich nichts aussetzen.

Ich hab mich bestens unterhalten gefühlt und bin nur traurig, dass Robert wohl nicht mehr in de neuen Buch auftaucht.

Offline MarcelFeige

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #9 am: 10. April 2012, 21:47:43 »
Lieber Marcel, das Buch ist echt der Knaller.
Ich habe schon lange nicht mehr so ein Buch gelesen, dass mich so gefesselt hat.
In jeder freien Minute hab ich es gezückt um weiter zu lesen.
Deine Art kapitel zu beenden sind mir so nicht oft untergekommen. Man musste und wollte immer weiter lesen.
Ich las und las und rechnete im Kopf wieviele Seiten noch übrig bleiben und fragte mich ständig was da los ist. Das war so spannend.

Danke, das freut mich sehr zu hören.  :)

Offline Nina2401

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #10 am: 11. April 2012, 11:11:09 »
Guten Morgen,

es ist vollbracht und gegen Ende hat die eh schon sehr temporeiche Story noch mal richtig Fahrt aufgenommen. Sehr passend dazu fand ich die wilde Autofahrt! Ich habe bis zum Schluss gehofft … aber die Auflösung war dann letztendlich die einzig mögliche. Robert hat mir so Leid getan, es ist wirklich selten, dass ich so viel Sympathie und Mitgefühl für einen Täter habe. Robert ist nach wir vor einer meiner Lieblingscharaktere und ich hoffe einfach, dass er die Hilfe bekommt, die er benötigt.
Mir gefällt das Ende sehr gut, es lässt viel Raum für eine Fortsetzung und auf die freue mich jetzt schon, denn ich habe noch einige Fragen, auf die ich dann im nächsten Buch gerne Antworten hätte ;)

Richtig klasse fand ich auch, dass das Buch mit einem der Schlüsselsätze endet und mich hat der letzte Satz etwas frösteln lassen … denn ich habe ja gesehen, dass Zeit eben nicht alle Wunden heilt. Ich hatte mich anfangs gefragt, welche Rolle wohl Tania spielen wird und wäre bei den ersten Kapiteln niemals auf die Idee gekommen, dass ihre Rolle so wichtig ist. Ich hatte da eher auf die deutsch-türkischen Konflikte getippt, da hat Marcel mich schon an der Nase herum geführt. Auch das finde ich so passend und es hält uns doch allen einen Spiegel vor. Wie schnell kann man einen Schuldigen finden ohne großartig zu hinterfragen.

Ich fand das Buch superspannend und ich bin froh, dass Marcel es mir überlassen hat, wie intensiv ich mir die Leichen und deren Verletzungen vorstelle. Dieses Buch ist mal wieder ein sehr guter Beweis dafür, dass man sehr wohl auf den blutrünstigen Trash verzichten kann und das der Spannung keinen Abbruch tut.

Nun bin ich sehr gespannt auf weitere Meinungen und ein wenig traurig, dass ich das Buch schon beendet habe. Ich werde jetzt wohl erstmal ein anderes Genre lesen, denn ein spannender Roman könnte momentan nur verlieren …


Offline Nina2401

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #11 am: 11. April 2012, 11:14:10 »
Ich bin auch fertig und verneige mich vor denen, die das mit Max schon soooo früh vermutet haben, ich wäre allein frühestens im 3. Abschnitt draufgekommen.
Was war eigentlich mit Nadine? Hat die existiert oder gab es sie auch nur in Roberts Kopf?

Ich wäre ohne euch auch nicht so schnell auf die Idee gekommen und konnte mir das anfangs auch nicht so richtig vorstellen. Ich bin überzeugt, dass Nadine existiert hat und das habe ich Robert auch gegönnt :)

Offline Nina2401

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #12 am: 11. April 2012, 11:20:09 »
Das war mir sehr wichtig. Zwar sind im Augenblick (immer noch) Thriller mit viel expliziter Gewalt und viel explizitem Blut bei den Leser gefragt, und auch der Verlag wollte eigentlich, dass es noch heftiger zur Sache geht - aber ich habe mich am Ende durchgesetzt. Ich mag den Schrecken lieber nur angedeutet - damit er sich umso mehr in der Phantasie der Leser entfaltet ...

Lieber Marcel,

darüber bin ich wirklich sehr froh und ich hoffe, dass du da auch standhaft bleiben wirst! Ich habe erst gestern eine Rezi gelesen, da wurden Sterne abgezogen, weil es nicht blutig genug war. Wie bescheuert ist das denn? Meinst du, dass sich der Leserwille da wieder ändern wird?

LG
Nina

Offline MarcelFeige

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #13 am: 11. April 2012, 11:39:58 »
darüber bin ich wirklich sehr froh und ich hoffe, dass du da auch standhaft bleiben wirst!

Ich auch.  :)

Ich habe erst gestern eine Rezi gelesen, da wurden Sterne abgezogen, weil es nicht blutig genug war. Wie bescheuert ist das denn? Meinst du, dass sich der Leserwille da wieder ändern wird?

Na, manchmal ist es schon seltsam, mit welchem Maßstab Leser/Rezensenten Bücher bewerten. Aber nun gut, Geschmäcker sind halt verschieden, und manche verlangen bei einem Serienkiller-Thriller halt auch viel Gemetzel und Blut. Und so wird es auch in Zukunft bleiben, gleichwohl ich hoffe, dass dieser immense Drang nach Härte wieder etwas nachlässt und sich Geschichten durchsetzen, die mehr auf den psychologischen Schrecken setzen ...

Offline MarcelFeige

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Re: #05 / Tag 5 - Seite 389 bis Ende
« Antwort #14 am: 11. April 2012, 11:46:33 »
Mir gefällt das Ende sehr gut, es lässt viel Raum für eine Fortsetzung und auf die freue mich jetzt schon, denn ich habe noch einige Fragen, auf die ich dann im nächsten Buch gerne Antworten hätte ;)

Ohne jetzt zu viel verraten zu wollen, aber so viel erschließt sich wohl jedem Leser aus "Kalte Haut": dass nämlich die Geschichte von Sera auf jeden Fall weitergeht. Denn da gibt es ja noch viele offene Fragen (und Probleme).

Aber ich kann mich ebenso gut vorstellen, dass in einem meiner nächsten Romane auch Tania wieder etwas stärker in den Mittelpunkt rückt. Ihr Kollege Hardy Sackowitz hatte ja auch schon zwei Mal tragendere Rollen - in "Wut" und in "Trieb". Insofern ...

Ich mag solche Spiel mit meinen Figuren: dass sie in einer Geschichte in den Fokus rücken, in der nächsten dann nur sporadisch auftreten, wo vorhergehende Nebenfiguren dann die Hauptrolle übernehmen, nur um in der darauffolgenden Geschichte wieder in den Hintergrund zu rücken. Einzig Kalkbrenner - oder jetzt Sera - bleiben die Figur, die immer im Zentrum stehen ...

Gefällt euch so etwas auch? Würde mich mal interessieren ...