Autor Thema: 01 - Anfang - S. 76  (Gelesen 701 mal)

Offline Tammy1982

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01 - Anfang - S. 76
« am: 22. März 2012, 21:15:57 »
Hallo Ihr Lieben,     

hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Die Gewürzhändlerin" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Petra Schier die uns hier zum ersten Mal begleiten wird. Schön, dass Du, liebe Petra, mit dabei bist!   :-* 

Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.

Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!  :winken:

Hier könnt Ihr bis S. 76 schreiben.
Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

Ich wünsche uns  nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline starone

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #1 am: 24. März 2012, 07:34:31 »
Hallo alle Zusammen und liebe Petra Schier,  :winken:

normalerweise sollte man hier und jetzt mit dem ersten Kapitel beginnen, aber ich möchte gerne mal das Augenmerk auf das doch sehr ansprechende Cover lenken ;).

Diesen noch eher traurig dreinschauenden Edelmann/Ritter und das Konterfei, der doch sehr blass wirkenden jungen Frau , die einem auch nicht direkt an schauen mag. Das wirft bei mir gleich die Frage nachdem wieso auf, bei Euch aus ?

Auch sonst gibt es sehr viel zu entdecken auf dem Cover oder? Auch die Rückseite und der Buchrücken sind noch bebildert. Das gefällt mir schon mal sehr gut und ist wirklich einen zweiten, dritten Blick wert oder?

LG..starone... :winken: :lesen:

 

Offline Avila

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #2 am: 24. März 2012, 15:16:55 »
Das Konterfei findet sich auch auf dem ersten Buch "Die Eifelgräfin" wieder, welches im Allgemeinen sehr ähnlich gestaltet ist. Das gefällt mir sehr gut, weil es einen Wiedererkennungwert der Reihe hat. Ansonsten hab ich das Cover (wenn man es in der Buchhandlung) als eher "altmodisch" empfunden. Es ist gar nicht nach dem Trend der anderen historischen Romane, was wiederum dazu führt, dass es auffällt. Das Cover erinnert mich wirklich an Abbilder aus dem Mittelalter, weswegen es doch sehr gut passt.

Ansonsten hab ich den ersten Abschnitt gelesen und ich muss sagen, dass die Informationen des ersten Buches sehr geschickt in Dialogen aufgegriffen werden. Ich kann es jetzt natürlich schwer beurteilen, aber ich glaube, dass "Neueinsteiger"  nicht so viele Probleme haben zu folgen. Oder wie sieht das bei euch aus?

Die Personen sind mir ja weitesgehend bekannt und ich mag sie alle sehr gerne, so dass ich mich freue, weiter von ihnen zu hören. Mir gefällt es, mehr über Martin Wied, der im ersten Teil ja eher eine Randfigur war, zu erfahren. Der Klappentext lässt ja auch darauf schließen, dass er eine größere Rolle zugesprochen bekommt. Er ist ja auch der dritte im Bunde, was das Kruzefix angeht. Ich bin gespannt, wann er das offenbaren wird und wie Elisabeth und Luzia reagieren. Ansonsten steht es für seine Geschäfte ja nicht sehr gut, allerdings bin ich guten Mutes, dass er das wieder hinbekommt. Zum einen scheint er ein wirklich guter Geschäftsmann zu sein und zum anderen hat er ja einige wirklich sehr treue Kunden, wie man bei dem Essen in Elisabeths Haus ja auch lesen konnte.
Seine Mutter fand ich übrigens auch eine interessante Frau. Von ihr werden wir sicher auch noch mehr hören.

Die Begegnung zwischen dem Schultheißen und Luzia fand ich sehr interessant. Sie hat anscheinend einen ganz falschen Eindruck von ihr, weil er ja - obwohl er sie beim Lauschen erwischt hat - nichts davon Elisabeth und Johann erzählt. Er verschweigt es einfach. Ob da noch was kommt? Mal sehen, auf jeden Fall ein interessanter Charakter, bei dem ich mich freuen würde, noch mehr über ihn zu lesen.

Ansonsten habe ich auch schon hinten ein Personenverzeichnis entdeckt, was mich persönlich immer sehr freut, weil ich mit Namen sehr schnell durcheinander komme. Einen Vorteil habe ich hier jediglich dadurch, dass ich das andere Buch kurz vorher beendet habe.

Offline Tammy1982

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #3 am: 24. März 2012, 15:47:29 »
Hallo Ihr Lieben,

Auch sonst gibt es sehr viel zu entdecken auf dem Cover oder? Auch die Rückseite und der Buchrücken sind noch bebildert. Das gefällt mir schon mal sehr gut und ist wirklich einen zweiten, dritten Blick wert oder?

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Das Cover ist wirklich sehr gut gemacht. Es macht neugierig, gibt dem Leser schon vorab viel zu entdecken und man kann wirklich bei näherem Hinsehen immer wieder noch etwas entdecken. Sehr gelungen.

Der Prolog hat mich schon sehr neugierig gemacht. Ich vermute es handelt sich dabei um einen Vorfahren von Martin Wied, der damals Arabien verlassen hat, um sein Glück an entfernteren Orten zu machen. So weit ich bis jetzt Martin kennengelernt habe, scheint dieser Vorfahr sehr erfolgreich gewesen zu sein. Auch die Tatsache, dass der Bruder Konrad zwar das Geschäft ganz schön vermasselt hat, lässt Martin noch ruhig bleiben und guten Mutes, dass er wieder schafft zur alten Größe zurück zu kommen.

Martin ist mir insgesamt schon sehr sympathisch und ich leide so richtig mit ihm, dass seine Brandverletzungen immer so abschreckend wirken.

Spannend finde ich ja bis jetzt auch, dass sowohl er, als auch Luzia dieses Kreuz mit den Edelsteinen besitzen. Inwiefern es da wohl eine Verbindung gibt? Am Ende werden sie ja nicht noch verwandt sein, oder? Ich bin gespannt...
Interessant fand ich ja die Reaktion von Martin's Mutter auf Luzia: Zuerst ist sie total freundlich und aufgeschlossen und nachdem das Kreuz zu vibrieren anfängt, wird sie misstrauisch. Wieso nur? Wirklich nur deswegen, weil sie das Gefühl hat, dass Luzia nicht ehrlich zu ihr ist oder hat sie das Kreuz auch gespürt?  :-\

Dieses Kreuz macht mich insgesamt sehr neugierig: Es reagiert auf Personen oder Begebenheiten und lässt Luzia in Träumen sogar teilweise die Zukunft sehen? Sehr faszinierend! Da bin ich schon sehr gespannt, was es damit noch so auf sich hat...

Ansonsten hab ich den ersten Abschnitt gelesen und ich muss sagen, dass die Informationen des ersten Buches sehr geschickt in Dialogen aufgegriffen werden. Ich kann es jetzt natürlich schwer beurteilen, aber ich glaube, dass "Neueinsteiger"  nicht so viele Probleme haben zu folgen. Oder wie sieht das bei euch aus?

Ich habe den Vorgängerband nicht gelesen und wenn ich nicht wüsste, dass es einen Vorgängerteil gäbe, hätte ich das bis jetzt noch gar nicht vermutet. Die Begebenheiten aus der Vergangenheit werden sehr gut eingeflochten und bis hatte ich keinerlei Probleme die Zusammenhänge zu verstehen. Das freut mich sehr!

Die Begegnung zwischen dem Schultheißen und Luzia fand ich sehr interessant. Sie hat anscheinend einen ganz falschen Eindruck von ihr, weil er ja - obwohl er sie beim Lauschen erwischt hat - nichts davon Elisabeth und Johann erzählt. Er verschweigt es einfach. Ob da noch was kommt? Mal sehen, auf jeden Fall ein interessanter Charakter, bei dem ich mich freuen würde, noch mehr über ihn zu lesen.

Schultheißen wurde auch schon sehr geheimnisvoll eingeführt und ich bin auch schon sehr neugierig, was wir von ihm noch lesen werden. Ein sehr zurückgezogener Charakter, der aber anscheinend die meiste Zeit damit zubringt seine Umwelt zu beobachten. Was er aus diesen Beobachtungen dann wohl macht? Ich kann ihn auch noch einordnen, ob wir von ihm etwas Gutes oder eher nicht erwarten können.

Ich bin auf jeden Fall sehr gut in das Buch eingestiegen und freue mich schon aufs  :lesen:

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Avila

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #4 am: 24. März 2012, 16:30:37 »
Martin ist mir insgesamt schon sehr sympathisch und ich leide so richtig mit ihm, dass seine Brandverletzungen immer so abschreckend wirken.

Martin ist mir auch total sympathisch und ich leide auch mit ihm wegen der Brandverletzungen. Ich stell mir die Blicke auf wirklich sehr verletztend vor. Auch wenn er sagt, der Schmerz wird weniger, aber ganz weg geht er nicht und wird er auch wohl nie. Ich versuche mir immer vorzustellen, wie ich reagieren würde, wenn ich einen derart entstellten Mann sehen würde - ich glaube, ich würde auch sehr schnell den Blick abwenden ...  :-[
Toll finde ich daher, wie die Mutter damit umgeht und dass sie die Narben kaum mehr wahrnimmt und ihren Sohn umso mehr liebt.

Spannend finde ich ja bis jetzt auch, dass sowohl er, als auch Luzia dieses Kreuz mit den Edelsteinen besitzen. Inwiefern es da wohl eine Verbindung gibt? Am Ende werden sie ja nicht noch verwandt sein, oder? Ich bin gespannt...


Dieses Kreuz macht mich insgesamt sehr neugierig: Es reagiert auf Personen oder Begebenheiten und lässt Luzia in Träumen sogar teilweise die Zukunft sehen? Sehr faszinierend! Da bin ich schon sehr gespannt, was es damit noch so auf sich hat...

Ich bin mal so frei und verlinke hier eine Leseprobe, die ich auf Petras Seite gefunden habe. Sie ist vom ersten Band und der Prolog handelt von dem Kreuz und gibt evtl. ein paar Informationen, wenn ihr sie lesen wollt. Ich bin mir grad unschlüssig, wie viel ich erzählen soll, weil das wichtige bestimmt in den nächsten Seiten noch kommt. Aber noch kurz: Luzias Kreuz besteht auch aus zwei Teilen, ein Teil gehörte Elisabeth. Sie haben heruasgefunden, dass die beiden Teile zusammen passen und gehören und seit dem ist es wiedervereint. :)

Leseprobe von der Eifelgräfin

Offline PetraSchier

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #5 am: 24. März 2012, 18:39:14 »
Hallo ihr Lieben,

jetzt melde ich mich auch mal kurz zu Wort, nachdem ich heute Frühjahrsputz abgehalten habe. Ich freue mich, dass ihr bisher so gut in die Geschichte hineingefunden habt! Und danke für das Posten der Leseprobe, daran hatte ich jetzt gar nicht gedacht. Darin finden sich wirklich schon ein paar Hintergrundinformationen.

Was Martin angeht: Ich habe lange überlegt, wie schwer ich ihn mit Brandnarben zeichne, und da sein Körper schon so arg in Mitleidenschaft gezogen wurde, habe ich wenigstens sein (sehr attraktives) Gesicht verschont.  ;D

Übrigens bin ich besonders gespannt auf eure Meinung zu Augusta, Martins Mutter. wArum, sage ich jetzt aber noch nicht ...

Liebe Grüße und viel Spaß beim Weiter :lesen:
Petra

Offline starone

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #6 am: 25. März 2012, 09:47:45 »
Ich oute mich  hier mal, dass "die Eifelgräfin" von Petra auch nicht kenne, aber das hat mir persönlich den Einstieg jetzt in dieses Buch auch nicht wirklich erschwert. Denn im Prolog gibt es immer wieder kleine Hinweise auf die Vorgeschichte und so  kommt man, finde ich schnell in die Geschichte hinein.

Was die Brandwunden bei Martin angehen, empfinde ich sie eigentlich gar nicht als so schlimm, denn sie werden eher sachlich hier von Petra beschrieben. Klar sind sie dadurch für den Mann als solches nicht weniger schlimm, aber vom Gefühl her, sage ich mir passt das so, denn sein Gesicht hat ja was, was Frauen doch anzieht  ;).

Was mir persönlich nicht so gefällt , ist dieser Standesdünkel, wenn es um Luzia geht bei Martin. Welche Gründe mag das wohl haben?
Auch seine Mutter kommt mir da etwas komisch vor, erst noch recht redselig und dann plötzlich hat sie etwas gegen Luzia? Passt so gar nicht zum Verhalten, dass die beiden Mutter und Sohn sonst an den Tag legen oder? Das gibt mir Rätsel auf, Euch auch?

Außerdem macht mir, der Titel des Buches auch noch etwas Kummer. Im Klapptext steht das Martin ..ein Gewürzhändler ist... habe ich jetzt da etwas falsch gelesen oder so? Denn im Buch selber  wird noch immer von Weinhändler gesprochen bis jetzt oder?


Ich glaube, das Bindeglied zwischen Elisabeth, Martin und Luzia wird sicherlich dieses noch schon recht eigenartige Kruzifix sein :). Mit seinen seltsamen Schwingungen und Geräuschen.

Aufgefallen ist mir auch,  die gute Beschreibung der Gesellschaft wer..wo..stand , vielleicht rührt daher auch Martins Haltung.  Da ist er schon ein komischer Mann, denn  selber verhält er sich eigentlich auch nicht so, denn seinem Alban behandelt er doch auch sehr anständig, würde ihm sogar eine Frau für die Nacht beschaffen....

Bin gespannt, wie eins zum anderen passen wird :).

LG...starone... :winken: :lesen:

Offline Avila

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #7 am: 25. März 2012, 12:05:58 »
Außerdem macht mir, der Titel des Buches auch noch etwas Kummer. Im Klapptext steht das Martin ..ein Gewürzhändler ist... habe ich jetzt da etwas falsch gelesen oder so? Denn im Buch selber  wird noch immer von Weinhändler gesprochen bis jetzt oder?

Ich kann es jetzt nicht genau sagen, aber meine Theorie:
Martin hat ja ein paar Gewürze aus der Ferne mitgebracht und der Weinhandel scheint ja grad ziemlich im Keller zu sein. Vielleicht schafft er es nicht, seinen Weinhandel direkt wieder einen Aufschwung zu geben und stürzt sich so erstmal auf die Gewürze. Später kriegt er beides wieder hin, aber kann sich allein nicht um beides kümmern. Da sein Bruder - wie sich gezeigt hat - nicht wirklich geeignet ist, kann man ihn nicht einsetzen. Aus irgendwelchen Zufällen und wie auch immer kommt er auf Luzia, die ihm bei den - unwichtigeren Gewürzhandeln - aushelfen kann. Kann natürlich aufh falsch liegen, aber ich würde erstmal abwarten ... Zumal Klappentexte ja nicht immer das Wahre sind.  ::)

Offline starone

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #8 am: 26. März 2012, 07:35:35 »
Außerdem macht mir, der Titel des Buches auch noch etwas Kummer. Im Klapptext steht das Martin ..ein Gewürzhändler ist... habe ich jetzt da etwas falsch gelesen oder so? Denn im Buch selber  wird noch immer von Weinhändler gesprochen bis jetzt oder?

Ich kann es jetzt nicht genau sagen, aber meine Theorie:
Martin hat ja ein paar Gewürze aus der Ferne mitgebracht und der Weinhandel scheint ja grad ziemlich im Keller zu sein. Vielleicht schafft er es nicht, seinen Weinhandel direkt wieder einen Aufschwung zu geben und stürzt sich so erstmal auf die Gewürze. Später kriegt er beides wieder hin, aber kann sich allein nicht um beides kümmern. Da sein Bruder - wie sich gezeigt hat - nicht wirklich geeignet ist, kann man ihn nicht einsetzen. Aus irgendwelchen Zufällen und wie auch immer kommt er auf Luzia, die ihm bei den - unwichtigeren Gewürzhandeln - aushelfen kann. Kann natürlich aufh falsch liegen, aber ich würde erstmal abwarten ... Zumal Klappentexte ja nicht immer das Wahre sind.  ::)


Hallo Avila,  :winken:

ja, ich weiß Klapptexten kann man nie trauen ;). Aber ob für Gewürze überhaupt ein Markt vorhanden ist, bezweifle ich mal sehr, denn "wer" soll sich die leisten können.....
Wein bei Festen und so geht ja O.K.,  auch wenn der Bruder, den Laden ziemlich herunter gewirtschaftet hat und der andere Weinhändler Thal auch nicht ohne ist, wie mir scheint.

Aber lassen wir uns mal überraschen, wie sich die Geschichte  da weiter entwickeln wird ;).

LG..starone... :winken: :lesen:

Offline PetraSchier

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #9 am: 26. März 2012, 09:00:52 »
Ihr Lieben, nach einem stressigen Sonnteg (ich hatte eine Lesung 160 km entfernt), bin ich wieder da. Zu Martin: Den Standesdünkel redet ersich nur ein, das werdet ihr noch merken. Seine Mutter ist so seltsam, weil sie Luzia als Person misstraut, nicht weil diese eine Bauerntochter ist (was Augusta ja noch gar nicht weiß).

Zum Klpaapentext: Ich weiß, der ist grausam. Ich habe es meiner Lektorin prophezeit, aber wie immer wissen es die Verlage ja besser.  :-\

Martin handelt mit wein UND Gewürzen, und zwar schon immer. Für Gewürze gibt es auf jeden Fall einen Markt, denn Koblenz war eine recht wohlhabende Stadt im 14. Jahrhundert. Es gab einige Adlige und auch reiche Bürger, der Erzbischof weilte häufig dort. Auch im Umland gab es genügend Kundschaft. Und nicht zuletzt war Koblenz damals durch die günstige Lage an Rhein und Mosel eine bedeutende Fernhandelsstadt.
« Letzte Änderung: 26. März 2012, 14:31:38 von PetraSchier »

Offline starone

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #10 am: 26. März 2012, 10:05:54 »
Hallo und guten Morgen Petra,  :winken:

 dann hoffe ich erst einmal für Dich, dass diese Woche nicht ganz so stressig wird für Dich :).

Das Martin auch mit Gewürzen handelt mag schon sein, aber es wird halt mit keiner Silbe bis jetzt erwähnt, was mich als Leserin natürlich schon am Klapptext und zur Zeit auch am Titel etwas zweifeln lässt....

Denn ich habe auch schon desöfteren erleben müssen, dass es doch da erhebliche Abweisungen zwischen Inhalt des Buches und Klapptext geben kann.

Um welche Gewürze handelt es sich denn bei diesem Handel so??

LG...starone... :winken: :lesen:

Offline Mascha

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #11 am: 26. März 2012, 13:09:55 »
Hallo zusammen  :winken:

Da ich erst letzte Woche "Die Eifelgräfin" gelesen habe, kommt es mir fast wie ein "nach Hause kommen" vor wieder von den gleichen Protagonisten zu lesen, die mir schon so ans Herz gewachsen sind.

Martin Wied hat mir schon im 1.Band sehr gut gefallen und ich freue mich, dass er jetzt wohl eine größere Rolle spielt. Nach 2 Jahren in Italien kommt er wieder heim und muss leider erfahren, dass sein Bruder Konrad das Geschäft leider etwas heruntergewirtschaftet hat. Aber ich denke, dass Martin das Geschäft wieder ans Laufen bringt und die Konkurenz nicht wirklich fürchten muss. Seine Brandnarben sind zwar nur äußerlich, aber haben ganz bestimmt auch seelische Wunden hinterlassen. Wenn Leute bei seinem Anblick erschrecken, kann so was doch sehr hart sein. Seine Mutter Augusta ist mir eigentlich auch symphatisch. Sie ist auch Luzia gegenüber erstmal sehr aufgeschlossen und erst als sie das Summen des Kreuzes hört (und Luzia angeblich nicht) wird sie ihr gegenüber mißtrauisch. Standesdünkel kann ich eigentlich weder bei Martin noch bei Augusta erkennen.
Luzia ist ein Mädchen dass mir ganz besonders gut gefällt. Eine Bauerntochter, die durch Elisabeth eine besondere Stellung erhalten hat. Durch sie hat sie lesen gelernt und hat auch im Haushalt eine andere Stellung als andere Bediensteten. Luzia hat zwar manchmal eine große Klappe, aber sie ist schon sehr herzlich und verantwortungsbewusst.
Gruß Jutta

Offline Mascha

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #12 am: 26. März 2012, 13:18:38 »
Zitat von: Tammy1982
Spannend finde ich ja bis jetzt auch, dass sowohl er, als auch Luzia dieses Kreuz mit den Edelsteinen besitzen. Inwiefern es da wohl eine Verbindung gibt? Am Ende werden sie ja nicht noch verwandt sein, oder? Ich bin gespannt...
Interessant fand ich ja die Reaktion von Martin's Mutter auf Luzia: Zuerst ist sie total freundlich und aufgeschlossen und nachdem das Kreuz zu vibrieren anfängt, wird sie misstrauisch. Wieso nur? Wirklich nur deswegen, weil sie das Gefühl hat, dass Luzia nicht ehrlich zu ihr ist oder hat sie das Kreuz auch gespürt? 

Dieses Kreuz macht mich insgesamt sehr neugierig: Es reagiert auf Personen oder Begebenheiten und lässt Luzia in Träumen sogar teilweise die Zukunft sehen? Sehr faszinierend! Da bin ich schon sehr gespannt, was es damit noch so auf sich hat...

Es handelt sich hier nur um 1 Kreuz, dass aber aus 3 Teilen besteht. Die Teile von Elisabeth und Luzia sind bereits von ihnen zusammengefügt worden, von Martins Kette wissen sie aber wohl noch nichts. Bin auch sehr gespannt was mit dem Kreuz geschieht, wenn alle Teile zusammen sind.
Gruß Jutta

Offline Mascha

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #13 am: 26. März 2012, 13:24:29 »
Zitat von: starone
Außerdem macht mir, der Titel des Buches auch noch etwas Kummer. Im Klapptext steht das Martin ..ein Gewürzhändler ist... habe ich jetzt da etwas falsch gelesen oder so? Denn im Buch selber  wird noch immer von Weinhändler gesprochen bis jetzt oder?


Martin Wied ist auf jeden Fall Weinhändler. Doch aus Italien hat er auch Gewürze mitgebracht und wer weiß, vielleicht möchte er sein Geschäft ausweiten und braucht dann natürlich auch mehr Mitarbeiter z.B. Luzia, da sie ja lesen und schreiben kann. Das würde ich zumindest aus dem Klappentext herauslesen  :)
Gruß Jutta

Offline starone

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Re: 01 - Anfang - S. 76
« Antwort #14 am: 26. März 2012, 14:01:55 »
Seine Mutter Augusta ist mir eigentlich auch symphatisch. Sie ist auch Luzia gegenüber erstmal sehr aufgeschlossen und erst als sie das Summen des Kreuzes hört (und Luzia angeblich nicht) wird sie ihr gegenüber mißtrauisch. Standesdünkel kann ich eigentlich weder bei Martin noch bei Augusta erkennen.

Ich finde, der erste Eindruck von einem Menschen ist doch sehr entscheidend , deshalb verstehe ich die Reaktion von Martin`s Mutter im weiteren Verlauf der Geschichte nicht so ganz und kann somit die Warnung,  die sie für ihren Sohn Martin im Bezug auf Luzia hat auch nicht wirklich verstehen und nachvollziehen. Schade, dass sie da so wankelmütig ist.

Seite 75 geht es im Gespräch zwischen Martin und Johann , seinem Freund um Luzia und seine Äußerung über Luzia, finde ich schon sehr abwertend wenn es um ihre Herkunft geht und so oder? Da spricht für mich der Standesdünkel schon sehr heraus ;).