Autor Thema: 05 - S. 284 - S. 369  (Gelesen 406 mal)

Offline Tammy1982

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05 - S. 284 - S. 369
« am: 22. März 2012, 21:12:14 »
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Offline Tammy1982

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #1 am: 06. April 2012, 11:55:28 »
Hallo Ihr Lieben,

Luzia entpuppt sich als wirklich gewiefte Händlerin. Einerseits schlimm, dass ausgerechnet der Unfall von Konrad ihr dies ermöglicht, aber andererseits echt schön für sie. Ich finde es auch klasse, dass Martin sie weiter unterstützt und ihr jetzt sogar eigenes Geld zur Verfügung stellt, mit dem sie selber Handel treiben kann. Sehr neugierig bin ich ja darauf, was sie mit den zusätzlichen Dingen machen möchte, die sie ohne Wissen von Martin mit dem Kapitän aushandelt.

Schon fast etwas genervt, bin ich ja davon, dass Luzia immer zuerst blöd angeredet wird und jeder davon ausgeht, dass sie eine Beziehung mit Martin hat. Nerven tut mich dabei nicht, dass es erwähnt wird, sondern dass das wirklich so war und einer Frau solche Dinge nicht zugetraut worden sind. Ist im Moment ja eh mein Blutdruck-Thema: Frauen und Job und wenn ich dann lese, wie sich Luzia immer wieder aufs Neue vor den blöden Sprüchen wehren muss, könnte ich echt sauer werden.  >:( Ganz schlimm fand ich dann noch diesen aufgeblasenen Bloos, der auch noch gleich handgreiflich werden möchte, als er erfährt, dass Luzia ihm die Kundschaft ausgespannt hat. Was für ein aufgeblasener Wicht! Anstatt sich als guter Kaufmann lieber zu positionieren, wird er handgreiflich! So etwas geht ja gar nicht!  >:(

Die Beziehung zwischen Martin und Luzia ist ja ein ständiges auf und ab. Also für mich ist mittlerweile klar, dass Luzia auch etwas für Martin empfindet, es nur nicht wahrhaben möchte. Sonst hätte sie ganz anders auf seinen Kuss reagiert. Schlimm finde ich, dass Martin aber ausgerechnet sie und Roland beobachten musste. Diese Qual hätte man ihm doch ersparen können. Interessant finde ich übrigens, dass Elisabeth meint, dass Martin schon längst eine Frau haben müsste, aber alle Frauen sich wie verrückt vor seinen Brandnarben ekeln.  ::) Er tut mir wirklich leid!
Zu allem Überfluss fängt jetzt auch noch Siegfried Thal an Luzia den Hof zu machen... Wenn Martin nicht bald mal den Mund aufmacht und sich wirklich um Luzia bemüht, schnappt sie noch sein größter Konkurrent ihm direkt vor der Nase weg...

Irmhild und Konrad sind dagegen auch ein richtig tragisches Liebespaar. Armes Mädchen! Der Vater kennt da auch kein Erbarmen und sie hat sich gefälligst zu fügen. Obwohl ich ja immer mehr sagen muss, dass eine Scheinhochzeit mit Martin ja immer noch besser wäre, als wenn der Vater sie dem nächsten andreht... Furchtbar, wie mit Frauen verfahren wurde...  :o >:(

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Avila

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #2 am: 06. April 2012, 23:32:32 »
Oh ja, Martin und Luzia kriegen es wirklich nicht hin ... Und ich denke auch immer mehr, dass Luzia wirklich auch tiefere Gefühle für Martin hat. Sie will es sich nicht eingestehen und gut vor sich verbergen kann sie es ja auch, jetzt da Roland gerade wieder aufgetaucht ist. Als Martin die beiden miteinander gesehen hat, tat er mir wirklich auch sehr Leid. Er ist ja wirklich ziemlich verzweifelt - denn jetzt bemüht sich auch noch Siegfried Thal ... Total niedlich fand ich ja, dass Anton versucht hat zu vermitteln. Er hat ein Gespür für Menschen und für seine Schwester. Hach, er ist toll. ;) :herz:
Interessant fand ich übrigens auch, dass einige Leute sehr von Martin schwärmen und auch sein Äußeres als ansehnlich empfinden trotz der Brandnarben. Luzia wird ja nahezu von allen Seiten bedrängt - ich kann verstehen, dass sie dadurch zwar ins Grübeln gerät aber auch in eine Abwehrhaltung. Sowas kennt man ja nur zu gut, wenn man von allen auf eine Sache angesprochen wird, nervt es nur noch und man wird immer abgeneigter.

Eng damit zusammen geht das Händlerinnenthema, wie du Tammy ja auch schon angesprochen hast. Ich kann dir da in allem nur zu stimmen. Jeder der sie sieht, muss sie erstmal auf die Probe stellen, wenn sie diese besteht, muss sie trotzdem immer noch darauf hoffen, dass derjenige ihr wohl gesonnen ist ...  ::) Allerdings macht der Boos mir wirklich Angst. Luzia bewegt sich ja wirklich an der Grenze zum Illegalen. Sie handelt ohne Lehre und dazu noch mit Wein. Natürlich kann man sich darüber aufregen, dass sie es braucht, aber sie bringt sich damit trotzdem in Gefahr. Ich hoffe, da kommt nichts Schlimmes. Eigentlich müssen sie und Martin sich ja nur eingestehen, dass sie einander mehr als nur mögen und alles ist gegessen, aber ich weiß ja nicht, ob das bei den beiden so einfach geht ...
Das Geschäft mit den Buchfarben find ich übrigens klasse! Ich hab heute erst das Schloss Marienburg besichtigt und war erstaunt, wie lange Naturfarben wirklich halten. Da sind unsere chemischen Farben lächerlich im Vergleich! Auch wenn der Preis der Naturfarben natürlich auch um ein Vielfaches höher war ... Aber toll sieht es aus - und das auch noch nach über 150 Jahren!

Offline PetraSchier

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #3 am: 07. April 2012, 11:17:03 »
Schlimm finde ich, dass Martin aber ausgerechnet sie und Roland beobachten musste. Diese Qual hätte man ihm doch ersparen können.

Ach, das wäre dann aber doch langweilig gewesen, oder? Natürlich muss ich meine Figuren auch ordentlich leiden lassen. Es tut mir zwar beim Schreiben auch oft leid, was ich ihnen so alles antue, aber ich weiß ja, dass ich euch Leser irgendwie and Buch fesseln muss, und das geht nicht mit Heile-Welt-Szenarien.  ;D

Offline Tammy1982

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #4 am: 07. April 2012, 12:04:58 »
Total niedlich fand ich ja, dass Anton versucht hat zu vermitteln. Er hat ein Gespür für Menschen und für seine Schwester. Hach, er ist toll. ;) :herz:

Ja, Anton finde ich auch einfach klasse! Gerade am Ende des Abschnitts, wie er Martin da versucht in die richtige Richtung zu schubsen und ihm dann quasi auch noch das Hurenhaus schlecht macht, fand ich klasse!  8) ;D

Schlimm finde ich, dass Martin aber ausgerechnet sie und Roland beobachten musste. Diese Qual hätte man ihm doch ersparen können.

Ach, das wäre dann aber doch langweilig gewesen, oder? Natürlich muss ich meine Figuren auch ordentlich leiden lassen. Es tut mir zwar beim Schreiben auch oft leid, was ich ihnen so alles antue, aber ich weiß ja, dass ich euch Leser irgendwie and Buch fesseln muss, und das geht nicht mit Heile-Welt-Szenarien.  ;D

Ja, ich weiß ja, aber leiden tue ich trotzdem mit den Figuren!  :P ;D ;)

Das Geschäft mit den Buchfarben find ich übrigens klasse! Ich hab heute erst das Schloss Marienburg besichtigt und war erstaunt, wie lange Naturfarben wirklich halten. Da sind unsere chemischen Farben lächerlich im Vergleich! Auch wenn der Preis der Naturfarben natürlich auch um ein Vielfaches höher war ... Aber toll sieht es aus - und das auch noch nach über 150 Jahren!

Ja, da hast du Recht. Habe noch gar nicht darüber nachgedacht, aber gerade Naturfarben sind wirklich um Weiten besser, als diese chemisch angemischten. So betrachtet ein sehr interessantes Gebiet, um das sich Luzia jetzt auch kümmert!

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Weda

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #5 am: 07. April 2012, 13:14:16 »
... Eigentlich müssen sie und Martin sich ja nur eingestehen, dass sie einander mehr als nur mögen und alles ist gegessen, aber ich weiß ja nicht, ob das bei den beiden so einfach geht ...

So einfach geht das aufgrund ihres Standesunterschiedes ja nicht.
Von Martin wird ja erwartet, daß er eine ebenbürtige Kaufmannstochter heiratet. Wenn auch nicht aus Liebe, dann um seine Geschäfte weiter voranzutreiben, siehe Ludwina, dieses Schiff, das ihm dann ganz gehört, wenn er in die Heirat mit Therese einwilligt.

Und Luzia lässt keine Gefühle erst zu, da sie weiß, das eine Verbindung mit Martin, dem reichen und angesehenen Kaufmann nicht möglich ist, ja sogar nicht geduldet würde, als allererstes von seiner Mutter!
Und sie kann auch nicht daran glauben, daß ein Mann wie Martin sich ausgerechnet in sie, die arme Bauernstochter verlieben könnte.........

Offline starone

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #6 am: 07. April 2012, 14:28:20 »
Hallo alle Zusammen, :winken:

was für ein Kapitel jeder  trägt sich mit Heiratspläne nur bei Martin und Luzia gibt es immer noch keine  positive Wendung. Schlimm wie Martin eine neuerliche heimliche Begegnung  von Roland und Luiza mitbekommt. Das fand ich schon sehr traurig für Martin. Interessant dann aber wieder seine nächste Reaktion. Es ist er sauer auf ihre neuerlichen Handelsversuche jetzt mit Buchfarben. Da zieht er für meine Begriffe eine ziemlich Show ab und ihr letztendlich doch Hilfe angedeihen zu lassen. Und versucht dann trotzdem sein Glück bei dieser Kussaktion. Bei der doch beide merken müssten, da ist einfach mehr drin für beide, aber nichts passiert weiter.....

Immer noch Katz-und Mausspiele bei den beiden ::).

Schön auch der Dialog den Luiza mit Kapitän Loerbek geführt hat, da musste ich schon sehr schmunzeln,  wie sie dieser Raubein von  Mann doch auch um "den Finger gewickelt hat".

Der Stand der Personen hatte wirklich einen hohen Stellenwert in dieser Zeit. Ich möchte da gerne an den Anfang des Kapitels erinnern. Die Sache mit der Weinbestellung der Hübschlerwirtin. Sie durfte von Luzia nicht Mal bei der Geldübergabe die Fingerspitzen berühren und auch sonst war sie als Mensch  im Hause von Martin, Martins Mutter zeigt das ganz gut einfach unerwünscht. Dabei leisten auch diese Frauen und ihr Beruf einen guten Dienst für die Allgemeinheit oder?

Pater Georg und seine Vorstellung von Sünde und Moral ::).Als wäre eine Berührung der Hübschlerin schon eine Beichte wert. Da wundert mich es auch nicht das Luiza da so eingestellt ist, wenn es um ihren Stand und den von Martins geht.

Aber der gute Anton, hat da schon den Durchblick  und  erkennt klar wo es bei den beiden hackt. Netterweise versucht er  Martin sogar noch  Tipps zugeben. Schlimm wie sich der Herr Boos jetzt benimmt, da ihm Luzia , sicherlich eher unbewusst die Kunden abspenstig macht.

Ich glaube, da hat Martin wahrscheinlich noch alle Hände voll zu tun, um Unheil von seinem Geschäft und Luzia , als seiner Gehilfin abzuhalten.

LG..starone.. :winken: :lesen:

Offline Tammy1982

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #7 am: 07. April 2012, 16:10:04 »
Der Stand der Personen hatte wirklich einen hohen Stellenwert in dieser Zeit. Ich möchte da gerne an den Anfang des Kapitels erinnern. Die Sache mit der Weinbestellung der Hübschlerwirtin. Sie durfte von Luzia nicht Mal bei der Geldübergabe die Fingerspitzen berühren und auch sonst war sie als Mensch  im Hause von Martin, Martins Mutter zeigt das ganz gut einfach unerwünscht. Dabei leisten auch diese Frauen und ihr Beruf einen guten Dienst für die Allgemeinheit oder?

Pater Georg und seine Vorstellung von Sünde und Moral ::).Als wäre eine Berührung der Hübschlerin schon eine Beichte wert. Da wundert mich es auch nicht das Luiza da so eingestellt ist, wenn es um ihren Stand und den von Martins geht.

Ja, der Stand spielt hier wirklich eine sehr wichtige Rolle. Diese Doppelmoral mit den Hübschlerinnen finde ich auch ganz furchtbar. Einerseits sucht doch fast jeder Mann mal ein Hurenhaus auf, andererseits dürfen aber "ehrbare" Frauen von einer Hübschlerin nicht einmal angefasst werden. Wie lächerlich ist denn das? Da geht der Mann zur Hure und fasst danach seine eigene Frau an, aber das ist nicht so schlimm, wie wenn die Frauen sich gegenseitig berühren...  :vogelzeigen: ::)
Und du hast Recht: Angesichts dieser Standesdünkel ist es sehr gut nachvollziehbar, dass Luzia sich auch so viele Gedanken um ihre Herkunft macht!

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline starone

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #8 am: 07. April 2012, 17:20:16 »
Besonders wenn man bedenkt, das manchen ehrbaren Ehefrauen dieser Gang zur Hübschnerin auch nicht ungelegen kann ;)

Überhaupt diese Getue, was  eine Frau darf oder was nicht...keinen Wandel mit Wein, aber Gewürze wäre noch O.K. und wenn man sich an die Frau als Verkäuferin/Händlerin  am Marktstand gewöhnt hat :).

LG..starone... :winken:

Offline Avila

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #9 am: 07. April 2012, 18:20:26 »
Ich gebe euch da vollständich Recht, aber die Doppelmoral gibt es heute immer noch. Auch wenn sie nicht mehr so groß ist, weil die Kirche ihre Finger nicht mehr im Spiel hat. Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, dass das Nicht-Anfassen auch was mit dem Glauben zu tun hat, oder? Wenn sie Luzia anfasst, könnte diese teufliche Blabla auf sie überspringen? Oder vertue ich mich da? Petra?  ;D
Aber was ich eigentlich sagen wollte: Wird  mit ihnen heute anders umgegangen? Eher nicht ...

... Eigentlich müssen sie und Martin sich ja nur eingestehen, dass sie einander mehr als nur mögen und alles ist gegessen, aber ich weiß ja nicht, ob das bei den beiden so einfach geht ...

So einfach geht das aufgrund ihres Standesunterschiedes ja nicht.
Von Martin wird ja erwartet, daß er eine ebenbürtige Kaufmannstochter heiratet. Wenn auch nicht aus Liebe, dann um seine Geschäfte weiter voranzutreiben, siehe Ludwina, dieses Schiff, das ihm dann ganz gehört, wenn er in die Heirat mit Therese einwilligt.

Und Luzia lässt keine Gefühle erst zu, da sie weiß, das eine Verbindung mit Martin, dem reichen und angesehenen Kaufmann nicht möglich ist, ja sogar nicht geduldet würde, als allererstes von seiner Mutter!
Und sie kann auch nicht daran glauben, daß ein Mann wie Martin sich ausgerechnet in sie, die arme Bauernstochter verlieben könnte.........

Ja, der Standesdünkel steht den beiden da sehr im Weg. Luzia fasst noch mehr als Martin! Wirklich traurig -- und so ärgerlich!

Offline Tammy1982

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #10 am: 07. April 2012, 21:03:33 »
Aber was ich eigentlich sagen wollte: Wird  mit ihnen heute anders umgegangen? Eher nicht ...

Nein, wohl nicht wirklich! Aber zumindest muss frau heute nicht zur Beichte rennen, wenn sie sich mit einer Prostituierten unterhält und gar von ihr angefasst wird!  ::) Aber der Beruf ist natürlich auch heute noch nicht besonders hoch angesehen...  ::)

Überhaupt diese Getue, was  eine Frau darf oder was nicht...keinen Wandel mit Wein, aber Gewürze wäre noch O.K. und wenn man sich an die Frau als Verkäuferin/Händlerin  am Marktstand gewöhnt hat :).

Das ist ein guter Punkt: Warum darf eine Frau mit Gewürzen handeln, aber nicht mit Wein?!?  :-\

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline starone

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #11 am: 08. April 2012, 08:58:01 »
Überhaupt diese Getue, was  eine Frau darf oder was nicht...keinen Wandel mit Wein, aber Gewürze wäre noch O.K. und wenn man sich an die Frau als Verkäuferin/Händlerin  am Marktstand gewöhnt hat :).

Das ist ein guter Punkt: Warum darf eine Frau mit Gewürzen handeln, aber nicht mit Wein?!?  :-\

Liebe Grüße
Tammy  :winken:


Hallo Tammy,  :winken:

dass hat sicherlich  etwas mit der religiösen Einstellung in dieser Zeit und der damit einhergehenden und allgemein verlangen Tugendhaftigkeit zu tun, die die Männergesellschaft von den Frauen gefordert hat. Ich glaube, dass zum Beispiel die Sache mit dem Berühren der Hände bei  der Geldübergabe bei den Männer noch kein Sündenfall war ::).

Man wollte  so wahrscheinlich jede Art von in Versuchung bringender Sündenfälle vermeiden.

Wein, ein Getränk was hemmungslos machen kann und dann auch noch in den Händen einer Frau, die damit Geschäfte machen kann..Geldverdienen..sich ein eigenes Leben gestalten kann, dass  muss in den Augen der Männer in dieser Zeit doch sündig/verdorben  sein oder?

LG..starone.. :winken:

Offline Tammy1982

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #12 am: 08. April 2012, 11:50:18 »
Wein, ein Getränk was hemmungslos machen kann und dann auch noch in den Händen einer Frau, die damit Geschäfte machen kann..Geldverdienen..sich ein eigenes Leben gestalten kann, dass  muss in den Augen der Männer in dieser Zeit doch sündig/verdorben  sein oder?

Stimmt, das hört sich nachvollziehbar an. Alkohol ist ja auch "böse" von daher würde das gut passen!

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Weda

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #13 am: 08. April 2012, 21:39:44 »
Wein, ein Getränk was hemmungslos machen kann und dann auch noch in den Händen einer Frau, die damit Geschäfte machen kann..Geldverdienen..sich ein eigenes Leben gestalten kann, dass  muss in den Augen der Männer in dieser Zeit doch sündig/verdorben  sein oder?

Stimmt, das hört sich nachvollziehbar an. Alkohol ist ja auch "böse" von daher würde das gut passen!

Liebe Grüße
Tammy  :winken:



Andererseits wird hier zum Essen bei Tisch immer Wein gereicht, auch den Frauen........!!??
« Letzte Änderung: 08. April 2012, 21:43:24 von Weda »

Offline starone

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Re: 05 - S. 284 - S. 369
« Antwort #14 am: 09. April 2012, 10:19:00 »
Wein, ein Getränk was hemmungslos machen kann und dann auch noch in den Händen einer Frau, die damit Geschäfte machen kann..Geldverdienen..sich ein eigenes Leben gestalten kann, dass  muss in den Augen der Männer in dieser Zeit doch sündig/verdorben  sein oder?

Stimmt, das hört sich nachvollziehbar an. Alkohol ist ja auch "böse" von daher würde das gut passen!

Liebe Grüße
Tammy  :winken:



Andererseits wird hier zum Essen bei Tisch immer Wein gereicht, auch den Frauen........!!??

Hallo Weda,  :winken:

ja, klar aber sicherlich in Massen ;).

Und bedenke mal den Umgang den Weinhändler pflegen müssen mit zum Beispiel Hübschlerinnen und weiß "Gott wem noch alles"  ;D

Das geht doch gar nicht für eine gute und tugendhafte Frau in dieser Zeit ::)

Oder? Da ist sie doch reif für die Hölle...

LG..starone.. :winken: