Leserundenarchiv > Petra Schier – Die Gewürzhändlerin
07 - S. 445 - Ende
PetraSchier:
--- Zitat von: Weda am 13. April 2012, 08:27:41 ---Aber Augusta war mir am Ende doch ein wenig zu schnell für Luzia eingenommen.
So ein bisserl böse Schwiegermutter hätte ich mir schon gewünscht ;)
Überhaupt ging irgendwie alles ziemlich glatt über die "Bühne" für Luzia und auch für Martin.
Die lebten doch im Mittelalter..... :-\
--- Ende Zitat ---
Na, ich finde aber, das haben sie sich jetzt redlich verdient nach dem ganzen Hin und Her! ;D
--- Zitat von: Weda am 13. April 2012, 08:27:41 ---Albans Geschichte hat mich noch mal echt berührt, war ja irgendwie klar, daß ihn und Martin mehr verbindet.
Deswegen konnte Martin ihn auch nicht alleine am Marktstand lassen, da er ja nicht mehr handeln darf und keine Bürgerrechte mehr besitzt, oder?
--- Ende Zitat ---
Genau, das hätte für Alban großen Ärger bedeutet. Ich mag ihn übrigens auch sehr. Trotz seines Schicksals hat er nicht den Mut verloren und ist Martin treu ergeben. So versteht ihr vielleicht auch, warum Martin ihm sogar anfangs Gelegenehit zum Bordellbesuch verschafft etc. Die beiden sind eben auch mehr als Herr und Knecht. Nichts ist immer so, wie es auf den ersten Blick erscheint ...
starone:
Hallo alle Zusammen, :winken:
Ende gut alles gut, würde ich mal sagen hier ;). Die ganze Sache zwischen Martin und Luzia hat mich immer wieder an das Theaterstück/Film/Musical "von der widerspenstigen Zähmung des Käthchens " erinnern. Und am Ende gibt auch Luiza süffisant zu wie sie das alles so angestellt hat.
Einfach süss und drollig wie Luiza auf einmal alles so hinstellt. Ich kann mir, da ein Schmunzeln und Kopfschütteln nicht verkneifen.
Typisch wir Frauen oder ;)? Nur nicht klein beigeben..
Wenn jemand mal vom Weg abgekommen ist wie der arme Alban hat man es wirklich sehr schwer gehabt in dieser Zeit und wahre Freunde waren goldwert. Jetzt erklärt sich auch wieso Martin am Markt plötzlich Luiza als Rettungsanker gesehen hat, denn Alban konnte/durfte er ja so nicht alleine am Stand lassen. Und zu ihrem weiteren Glück war Luiza zur rechten Zeit am rechten Ort.
O.K. der Bösewichtpart hat sich vom Vater auf den Sohn übertragen, was mir klar das Raten erschwert hat, da ich die Eifelgräfin nicht gelesen habe. Habe mich aber da gerne von der Spannung und der entsprechenden Aufklärung wer mit wem jetzt hinter der Sache gesteckt hat gerne überraschen und aufklären lassen.
Das Ende und auch die Dialoge zwischen Martin und Luiza so am Ende haben mir sehr gut gefallen, denn sie waren noch recht neckend und sehr liebevoll geschrieben, so das man sich diese Situation sehr gut vorstellen kann/konnte :)
Das Kreuz hat somit auch seine Schuldigkeit getan, interessant dazu der Epilog. Diese Leute hatten wirkliches Gottvertrauen in ihr Tun/Wirken und ihre Sache selber. Das hat wirklich etwas schönes und auch hoffnungsvolles an sich oder?
LG..starone.. :winken: :lesen:
Tammy1982:
Hallo Ihr Lieben,
wie gut, dass Luzia doch immer irgendwie ihren eigenen Dickkopf hat. Nur da sie noch extra Waren beauftragt hatte, von denen keiner etwas wusste, konnten der alte Thal und dieser unmögliche Albrecht! >:( Sehr gut, dass die beiden überführt werden konnten und sehr gut hat mir die Einlage mit dem magischen Kreuz gefallen, dass Albrecht schließlich in den Wahnsinn getrieben hat. Das habe ich ihm richtig gegönnt! >:D :P ;)
Schön finde ich auch, dass es für Konrad und Irmhild auch ein Happy End gibt und sie endlich von ihrem dominanten Vater befreit wurde. Der hätte sie auch noch an diesen Albrecht verschachtert, Hauptsache die Kohle oder was auch immer stimmt. Unsympathischer Kerl! Ein bisschen leid tut es mir schon für Siegfried. Er scheint zwar ein Schwerenöter, aber dabei kein böser Kerl zu sein. Hoffentlich kann er das Geschäft von seinem Vater halten und landet nicht komplett im Ruin! :o
--- Zitat von: starone am 13. April 2012, 12:55:39 ---Wenn jemand mal vom Weg abgekommen ist wie der arme Alban hat man es wirklich sehr schwer gehabt in dieser Zeit und wahre Freunde waren goldwert. Jetzt erklärt sich auch wieso Martin am Markt plötzlich Luiza als Rettungsanker gesehen hat, denn Alban konnte/durfte er ja so nicht alleine am Stand lassen. Und zu ihrem weiteren Glück war Luiza zur rechten Zeit am rechten Ort.
--- Ende Zitat ---
Die Geschichte von Alban ist mir auch sehr nahe gegangen. Damit erklärt sich jetzt natürlich einiges und zeigt auch wieder, was für ein guter Mensch Martin doch ist. Finde ich super, dass Alban vor dem Schlimmsten bewahrt wurde und jetzt doch ein sehr gutes Leben führen kann. Freut mich auch, dass er das niemandem übel nimmt, sondern Martin treu ergeben ist.
--- Zitat von: Weda am 13. April 2012, 08:27:41 ---Aber Augusta war mir am Ende doch ein wenig zu schnell für Luzia eingenommen.
So ein bisserl böse Schwiegermutter hätte ich mir schon gewünscht ;)
--- Ende Zitat ---
Mir persönlich hat Augusta dann auch eine viel zu schnelle Kehrwendung vollzogen. Ich finde es zwar gut, dass sie Luzia und Martin nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt hat - da steht sich ja schon Luzia genug im Weg. Aber ihre 180° Drehung von totaler Abneigung hin zu kompletter Liebe fand ich dann doch etwas übertrieben. Obwohl es vielleicht sogar wirklich Menschen gibt, die so agieren, aber mir ist das irgendwie zu plötzlich und zu extrem.
Gut finde ich dagegen, dass Martin und Luzia dann endlich zusammengefunden haben und sich das Hin und Her dann doch schnell aufgelöst hat. Wenn Luzia jetzt am Ende nochmal "Nein" gesagt und nochmal so ein Theater veranstaltet hätte, wäre ich schon sehr genervt gewesen. Aber so ist es sehr schön ausgegangen. Freut mich sehr, dass es doch für alle Hauptfiguren ein schönes Happy End gibt und mich das Buch mit einem sehr positiven Gefühl zurück lässt! :)
Liebe Grüße
Tammy :winken:
Tammy1982:
Noch ein Nachtrag von mir: Die Geschichte zu dem Kreuz, die schön das Buch abgeschlossen hat, hat mir auch sehr gut gefallen. Schön, dass sich der Kreis schließt und das Kreuz auch noch einen doch nicht unerheblichen Teil zum positiven Ausgang des Buches geliefert hat.
@Petra: Wie bist du denn auf die Idee gekommen das Kreuz dem Pförtner Zachäus zu verbinden?
Übrigens gefällt mir auch das Nachwort sehr gut, in dem noch mal ausführlich darauf eingegangen wird, was Tatsachen und was Fiktion entspricht! 8)
Liebe Grüße
Tammy :winken:
PetraSchier:
--- Zitat von: Tammy1982 am 13. April 2012, 15:39:43 ---@Petra: Wie bist du denn auf die Idee gekommen das Kreuz dem Pförtner Zachäus zu verbinden?
--- Ende Zitat ---
Das war gar nicht so einfach. Ich habe tatsächlich die Bibel nach einer passenden Story durchforstet, die zu meinem Kruzifix passen könnte. Die Geschichte von Zachäus hat mir schon immer gefallen, schon ale Kind, deshalb bin ich schließlich daran hängengeblieben, sozusagen. :)
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