Autor Thema: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)  (Gelesen 243 mal)

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« am: 15. März 2012, 21:27:54 »

 
Hier könnt Ihr von Seite 124 bis Seite 181 schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
 
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Katja

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 10
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #1 am: 20. März 2012, 01:06:53 »
Da glaubt man schlimmer gehts nicht mehr und dann das!!!!  :o

Wie kann man nur so krank sein, sein Kind so zu demütigen und systematisch fertig zu machen??
Wie kaputt muss man sein, als Schwester solche Spielchen mitzumachen?
Je weiter ich les, umso unfassbarer wird es für mich!!!!

Aber wie kann nach so ner Geschichte, die Polizei und das Jugendamt einfach so gehen...Friede Freude Eierkuchen? Ich bin schockiert!!!

Also Dirk, langsam werd ich echt kirre...mich interessiert jetzt noch viel mehr, wie du dazu kommst so eine Story zu schreiben?!? Alles nur ausgedachte grausame Zusammenhänge oder steckt da ein bisschen Wahrheit mit drin, Recherchen über misshandelte Kinder oder gar Interviews??

Und wenn alles erfunden ist, mach ich mir langsam ernsthaft Sorgen über deine Psyche!! :-D
RIEN NE VA PLUS xD

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #2 am: 20. März 2012, 20:17:15 »

Oh, was kann Tobias in der Montur seiner Schwester und inmitten der ganzen Situation leid tun.  :o

Andererseits bin ich ihm ganz, ganz böse, dass er sich nicht durchringen konnt, sich der werten Frau vom Jugendamt anzuvertrauen. „Du bist in den Keller gesperrt worden?“ „Nein.“  ::)
Ok, es ist natürlich so viel authentischer. Aus seiner sicht wohl gemerkt. Denn die Polizisten schienen zu Beginn ja Lunte gerochen zu haben. Sie hätten einfach nochmals nachhaken müssen.  >:(

Sehr gut hat mir hier die Darstellung des „Seelenverlustes“ durch das Glatzeschneiden gefallen. Also natürlich nicht gefallen, aber die Projizierung hier innerhalb der Geschichte fand ich gut. Auch den Psychotherror im Keller kam richtig gut (wenn man diese positiven Wörter hier überhaupt verwenden sollte) bei mir herüber. Bei der Szene mit der Lötlampe fiel mir richtig die Kinnlade herunter. Hallo? Was ist das denn für eine Familie. Hier habe ich aber dann doch etwas gezweifelt ob diese Situation tatsächlich irgendwo in irgendeiner Familie tatsächlich so krass geschehen könnte. Von der Glaubwürdigkeit beinahe schon sehr grenzwertig. Der Plan ist so gut wie gesetzt „Erst die anderen, dann ich“. Das schlimme ist, man kann ihn fast verstehen. Nicht auszudenken wie man selbst vielleicht reagieren könnt. Tobias ist immerhin noch Kind. Sein Vater für mich gänzlich psychopathisch. Ob man sein Verhalten noch mit der eigenen Erziehung vertreten kann, wage ich zu bezweifeln. Krank, einfach nur krank.

Diese Geschichte scheint sich auch weiterhin ins unermessliche zu steigern. Schockierend und doch gänsehauttreibend realistisch. Da sträuben sich mir bereits die Nackenhaare, wenn ich nur daran denke was noch alles kommen mag.  :o Die Schulfete wird da jetzt sicher auch noch ganz arg für Tobias werden.

Dirk, eine Frage. Der Sprung von Seite124 auf Seite 125 ist tatsächlich von 1999 auf 2001? Weil der Übergang vom Vorfall mit Vivien auf dem Friedhof und dem Verbot Vivien zu sehen würde hier auch fast nahtlos passen.

Grüssle
          Marion   :winken:
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline urlaubsbille

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 60
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #3 am: 20. März 2012, 20:17:34 »
Boah, ich dachte der Höhepunkt wäre schon erreicht. Doch - weit gefehlt. In diesem Abschnit wird Tobias trotz Panik und Verletzung in den dunklen Keller gesperrt.
Die Reaktion des Jugendamts und der Polizei kann ich nicht nachvollziehen. Die hauen einfach so wieder ab, obwohl sie Tobias schreien hörten und dann die Tür aufgebrochen haben? Das Tablett mit den Resten vom Wasser hätte doch im Treppenaufgang noch stehen müssen. Wieso fällt das niemandem auf und gibt Anlaß für Fragen? Da Tobias mitlügt, ist schwer nachzuweisen, daß die Geschichte nicht stimmt. Dadurch erhalten seine Peiniger noch mehr Narrenfreiheit. Warum versucht Tobias sich nicht zu äußern? Einem Lehrer oder den Eltern von Vivien gegenüber? Vielleicht aber für einen 8jährigen Jungen auch zu viel verlangt, denn komischerweise lieben die Kinder ihre Eltern trotz allem immer noch.
Allmählich verläßt das Verhalten die geschützen vier Wände. Sie gehen ja sogar in der Öffentlichkeit demütigend mit ihm um. Warum reagiert niemand? Merkt oder will es keiner merken?

Mich interessiert, inwieweit die Geschichte Fiktion oder Realität ist. Liegen Tatsachenberichte der Story zugrunde?

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #4 am: 20. März 2012, 20:18:46 »
Da glaubt man schlimmer gehts nicht mehr und dann das!!!!  :o

So erging es mir auch. Oha, hab ich geschluckt.

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #5 am: 20. März 2012, 20:34:07 »
Das Tablett mit den Resten vom Wasser hätte doch im Treppenaufgang noch stehen müssen. Wieso fällt das niemandem auf und gibt Anlaß für Fragen?

Das stand im Text, dass das Tablett irgendwie hinter der geöffneten Kellertür in einem Bereich stand, der verdeckt war.  ;)

Mich interessiert, inwieweit die Geschichte Fiktion oder Realität ist. Liegen Tatsachenberichte der Story zugrunde?

Mich auch. Aber hierzu wird uns Dirk sicher noch zum Schluss Rede und Antwort stehen. Sonst verrät er uns vielleicht jetzt schon zuviel und das wäre schade.


"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Dirk Radtke

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 16
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #6 am: 20. März 2012, 21:36:51 »
Fiktion oder Realität...
Ich denke, beides kann aus jedem hervorgehen! Wodurch sich die Geschichte aufschaukelt...
Seht mich an dieser Stelle sehr beeindruckt, da scheinbar eine Menge Emotionen ausgelöst worden sind, welche ich als Autor gewünscht, aber nicht habe wirklich kalkulieren können!   

Online Spatzi79

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2406
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #7 am: 21. März 2012, 19:34:48 »
Ich bin beim Lesen mittlerweile ständig kurz davor, die Augen zuzukneifen, um das nicht mehr sehen zu müssen - nur liest es sich dann so schlecht.

Und vielleicht ist dieser Effekt auch leider derjenige, der in der Realität zum Tragen kommen würde: Man kann es nicht fassen, will nicht glauben, dass es so ein Verhalten gibt und weil das einfach nicht sein kann, nimmt man es nicht wahr bzw. leugnet es.

Ich dachte eigentlich auch, mit dem Tod der Mutter müsste der Tiefpunkt erreicht sein, aber es geht immer weiter.
Die Freundschaft zu Vivien wird ihm verboten und damit der letzte positive Kontakt zu einem anderen Menschen unter Strafe gestellt. Trotzdem schaffen die beiden es weitere 3 Jahre sich zu treffen.
Aber bei der Sache mit der Ente benimmt Vivien sich dann auch ziemlich daneben. Und anscheinend erzählt er ja auch nicht mal ihr, wie schlimm es zuhause ist, er spielt das ja eher herunter.

So auch bei der Szene mit der Polizei. Ich hatte echt gehofft, dass die weiter nachfragen, es kann doch nicht normal sein, ein nacktes vollgeschissenes Kind in einem dunklen Keller eingesperrt vorzufinden - da müssen doch alle Alarmglocken losgehen, man kann doch sowas nicht dem dummen Zufall zuschreiben?!

Total schockiert bin ich auch immer wieder von der Schwester. Warum macht sie bei alldem mit? Klar, sie ist Papa's Liebling und tut somit natürlich alles, um ihm zu gefallen, aber wie kann ein Kind so völlig ohne jedes Unrechtsbewusstsein aufwachsen?

Und völlig egal, was Tobias tut, alles wird ihm negativ ausgelegt. Er hat einfach überhaupt keine Chance. Mich wundert es momentan geradezu, dass es dauert bis er 17 ist, bevor er ausrastet...

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #8 am: 21. März 2012, 19:42:00 »
Und völlig egal, was Tobias tut, alles wird ihm negativ ausgelegt. Er hat einfach überhaupt keine Chance. Mich wundert es momentan geradezu, dass es dauert bis er 17 ist, bevor er ausrastet...

Stimmt. Auf eine ganz besondere, nervenstarke Art beweisst Tobias eine enorme Stärke, indem der diesem ganzen Druck noch standhalten kann. Beinahe schon unglaublich, bei dem, was ihm alles zugemutet wird. Ich wäre hier sicher schon längst in die Knie gegangen.
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Online Spatzi79

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2406
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #9 am: 21. März 2012, 20:19:11 »
Wobei natürlich die Mittel, die einem Kind zur Verfügung stehen, auch eher begrenzt sind.
Aber bis er dem langhaarigen Mitschüler eine reinhaut, hat er immer nur eingesteckt. Ob das nun ein Wendepunkt war?

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #10 am: 21. März 2012, 20:46:19 »
Wobei natürlich die Mittel, die einem Kind zur Verfügung stehen, auch eher begrenzt sind.
Aber bis er dem langhaarigen Mitschüler eine reinhaut, hat er immer nur eingesteckt. Ob das nun ein Wendepunkt war?

Könnte sein. Oder sein Ventil ist eben nur mal ganz kurz übergeloffen.
Irgendwie wünsche ich mir, dass er diesem Markus mal eben so eine reinhaut.   >:(  Ich weiß ja, so was wünscht man sich nicht.   :-[ Doch bin ich emotional gesehen gerade richtig mitten drin.
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline tigi86

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 478
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #11 am: 22. März 2012, 00:02:43 »
Oh, der arme Tobias. Das wird ja immer schrecklicher, reicht es Frank nicht, dass er seinen Sohn bereits aufs schwerste misshandelt hat? Jetzt demütigt er ihn weiterhin und sperrt ihn zu allem Übel noch in den Keller. Mich hat es schon sehr gewundert, dass sich die Jugendamtsfrau schon wieder so leicht hat abwimmeln lassen, sogar die Polizei hakt die Sache ganz einfach ab, obwohl ihnen die Situation nicht ganz geheuer war. Warum schenken sie Frank und seinem Dummerchen Yvonne ihren Glauben?

Leider spielt Tobias das Spiel mit und lügt kräftig mit. Ich weiß ja nicht, ob das immer so abläuft, aber wäre es nicht besser, wenn sie Tobias mal beiseite nehmen, also ihn in Abwesenheit von Frank, Yvonne und Sarah befragen? Vielleicht würde er dann eher mit der Wahrheit rausrücken, aber so eingeschüchtert wie er ist, würde er ihnen doch glatt jede Lüge auftüschen, solange er von seiner buckligen Verwandtschaft beobachtet wird.

Aber bei der Sache mit der Ente benimmt Vivien sich dann auch ziemlich daneben. Und anscheinend erzählt er ja auch nicht mal ihr, wie schlimm es zuhause ist, er spielt das ja eher herunter.

Irgendwie kam mir die Ente und die Reaktion ein wenig zu aufgesetzt vor. Die beiden scheinen doch ein recht inniges Verhalten zu haben, benimmt man sich da so merkwürdig und beschimpft seinen Freund als Entenmörder, nur weil die Ente scheinbar zu viel von dem schlechten Wasser intus hat?

Vielleicht schämt er sich auch davor, ihr von seiner familiären Situation zu erzählen.


Zitat
So auch bei der Szene mit der Polizei. Ich hatte echt gehofft, dass die weiter nachfragen, es kann doch nicht normal sein, ein nacktes vollgeschissenes Kind in einem dunklen Keller eingesperrt vorzufinden - da müssen doch alle Alarmglocken losgehen, man kann doch sowas nicht dem dummen Zufall zuschreiben?!

Welche Eltern sagen auch schon zu ihren Ungunsten aus? Es wird doch nie ein Elternteil zugeben, dass es seine Kinder misshandelt und einsperrt, aber ich hätte diese Frau vom Jugendamt für erfahren genug gehalten, dass sie die Situationen besser einschätzen kann, mich hatte es eh schon gewundert, warum sie während ihres ersten Abschnitts Tobias nicht auf irgendwelche Misshandlungen achtet, aber anscheinend muss Tobias erst halbtot vorm Haus liegen, bis sich die Räder der Bürokratie sich schneller drehen.

Zitat
Total schockiert bin ich auch immer wieder von der Schwester. Warum macht sie bei alldem mit? Klar, sie ist Papa's Liebling und tut somit natürlich alles, um ihm zu gefallen, aber wie kann ein Kind so völlig ohne jedes Unrechtsbewusstsein aufwachsen?

Ihr wird doch tagtäglich vorgelebt, wie böse Tobias ist und dass ihr Verhalten ach so vorbildlich ist. Sie glaubt sicher, dass sie alles richtig macht, weil sie ja ständig gelobt und verwöhnt wird, wahrscheinlich könnte man ihr ja noch nicht mal eine große Schuld geben, irgendwann wird man sicher "blind" von dem ständigen Lob.

Zitat
Und völlig egal, was Tobias tut, alles wird ihm negativ ausgelegt. Er hat einfach überhaupt keine Chance. Mich wundert es momentan geradezu, dass es dauert bis er 17 ist, bevor er ausrastet...

So gerechtfertigt, wie es einem vielleicht erscheinen mag, aber am Ende gibt es ihm vielleicht auf die eine oder andere Weise eine Erlösung, doch leider wurde durch die Tat auch so eine intelligente und gepeinigte Seele ausgelöscht, für ihn hätte ich mir nach den Jahren der Qualen eine schöne Zukunft gewünscht, aber wir wissen ja, wie das Buch ausgeht.

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #12 am: 22. März 2012, 12:16:48 »
Vielleicht schämt er sich auch davor, ihr von seiner familiären Situation zu erzählen.

Genau das glaube ich stark.

Zitat
Total schockiert bin ich auch immer wieder von der Schwester. Warum macht sie bei alldem mit? Klar, sie ist Papa's Liebling und tut somit natürlich alles, um ihm zu gefallen, aber wie kann ein Kind so völlig ohne jedes Unrechtsbewusstsein aufwachsen?

Ihr wird doch tagtäglich vorgelebt, wie böse Tobias ist und dass ihr Verhalten ach so vorbildlich ist. Sie glaubt sicher, dass sie alles richtig macht, weil sie ja ständig gelobt und verwöhnt wird, wahrscheinlich könnte man ihr ja noch nicht mal eine große Schuld geben, irgendwann wird man sicher "blind" von dem ständigen Lob.

Oh nein. Hier wird die Schwester meinerseits auf gar keinen Fall irgendwelche entschuldigenden Punkte zugeschoben bekommen. Ihre übergehässige, ja fast bösartige Ader ist mir bereits in den Anfangszenen aufgestoßen. Ich kann sie hier nicht entschuldigen, auch kein ganz kleines bisschen. Aber das empfindet sicher jeder anders.  ;)

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Online Spatzi79

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2406
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #13 am: 22. März 2012, 12:33:36 »
Oh nein. Hier wird die Schwester meinerseits auf gar keinen Fall irgendwelche entschuldigenden Punkte zugeschoben bekommen. Ihre übergehässige, ja fast bösartige Ader ist mir bereits in den Anfangszenen aufgestoßen. Ich kann sie hier nicht entschuldigen, auch kein ganz kleines bisschen. Aber das empfindet sicher jeder anders.  ;)

So gehts mir auch. Klar bekommt sie es jetzt vorgelebt udn es wäre wahrscheinlich zu viel verlangt, dass sie sich jetzt ändert und sich damit selber schlechter stellt.
Aber sie kam ja schon bei der allerersten Beschreibung so gehässig rüber, von Geschwisterliebe überhaupt nix zu spüren...

Ich frag mich immer noch, was passiert sein muss, dass die Stimmung in dieser Familie damals so gekippt ist...

Offline tigi86

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 478
Re: 03 - Kapitel 23 bis Ende Kapitel 34 (S.181)
« Antwort #14 am: 22. März 2012, 22:19:10 »
Natürlich entschuldigt es ihr Verhalten überhaupt nicht, aber sie hat es nun mal nicht anders gelernt, wodurch sie aber keinen Freibrief erhalten darf, ihr müsste man halt ihre Grenzen aufzeigen, damit sie endlich begreift, was sie durch ihr Verhalten anrichtet. Aber von wem soll sie zurückgepfiffen werden, wenn sie es zu weit treibt? Von Frank? Der unterstützt sie doch noch und findet ihre bösartigen Züge ja noch richtig toll. Und Yvonne, dieses Dummerchen, die findet nur sich selber toll und ihr Horizont scheint am Spiegel zu enden.