Autor Thema: 4. Geschichte: Nackte Lust  (Gelesen 1277 mal)

Offline Annabas

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4. Geschichte: Nackte Lust
« am: 07. März 2012, 22:05:54 »

Hier könnt Ihr zur vierten Geschichte "Nackte Lust" schreiben.
Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
:lesen:   "Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten." Rabindranath Tagore (1861-1941)

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #1 am: 17. März 2012, 09:17:25 »
In dieser Geschichte bekommen wir endlich einmal einen Mann zu sehen, der kein Ken(rique) ist!
Damit möchte ich Deine Frage nach den "schönen Protas" beantworten, Aveleen: Ich finde Schönheit irgendwie langweilig, weil sie ganz und gar oberflächlich ist. Da Erotik aber naturgemäß UNTER die Oberfläche geht, müsste es eigentlich mehr um "Attraktivität" gehen, nicht nur um "Schönheit".
Warum also nicht mal einen Mann mit einem einnehmenden Gesicht, aber einer großen, markanten Nase? (Französischer Typus?) Oder eine Frau mit ein paar Pfunden zuviel, die aber ihre Weiblichkeit und Sinnenfreude nur noch mehr betonen? Oder mit einem interessanten Mund, die Zähne vielleicht mit Überbiss? Es gibt so unendlich viele Variationen von Attraktivität, es gibt sogar Komponenten, die überhaupt nicht zusammenzupassen scheinen, und dennoch eine faszinierende Gesamtwirkung haben - einfach nur "schön", "glatt" und "gepflegt" reicht mir einfach nicht, um mich zu reizen.
Und hier haben wir Ryan Lord, und sein Name ist zwar kitschig, aber seine Beschreibung auf S. 130/1 hebt ihn von allen anderen Männern in Deinem Buch ab: "Sein Gesicht war nicht glatt, sondern mindestens so uneben wie seine Stimme". Endlich, dachte ich, ein dreidimensionaler Mann!
Leider aber wieder nur eine unspannende Frau. Aber man kann nicht alles haben. Zumindest nicht im echten Leben.  ;)
Ich mochte das Lokalkolorit.
Ich dachte nach über den Luxus, der fast alle Deine Geschichten umweht. Macht Luxus Frauen erregter? Macht er Vorfreude? Verheißt er ein schönes Leben auch zwischen den sexuellen Vergnüglichkeiten? Oder handelt es sich hierbei eher um eine Konvention dieser Art von Literatur, die eben nur Angenehmes erzählen möchte? Nur Traumhaftes vermitteln? Musst Du Dich eigentlich manchmal beim Schreiben zügeln oder sogar zensieren, oder bist Du so ein rundherum positiver Mensch, dass Du ausschließlich Angenehmes darstellen möchtest? In keiner Deiner Geschichten ist irgendjemand unglücklich. Keiner hat irgendein Problem. Alles schnurrt wie ein gutgeölter Motor.
Auf S. 135 wunderte ich mich über den Namen Lenno Frings. Der ist so dezidiert, und gleichzeitig würde nie ein Weltstar so heißen. Ist das jemand, den Du persönlich kennst, und dem Du als Insidegag hier mal eben zu Weltruhm verhilfst?
Insgesamt gefiel mir diese Geschichte von allen bislang am besten, und zwar aus rein persönlichen Gründen.
Ich kenne die von Dir beschriebene Situation nämlich ziemlich gut, bin schon mehrmals von extrem attraktiven Frauen interviewt worden, kann mich also mit "Ryan Lord" ein wenig identifizieren, auch wegen der viel zu langen Haare, denen ein Friseur guttun würde ...    :horac: Meine inzwischen zwölf Jahre währende Beziehung mit Melanie hat genau so angefangen: Sie kam zu mir nach Hause, um mich zu interviewen. Allerdings sind wir nicht schon während des Interviews übereinander hergefallen. Das Aufrechterhalten eines gewissen Scheins von Professionalität muss schon sein ... ;D Deine Prota dagegen scheint ihren Beruf nicht allzu ernst zu nehmen. (Man kann sich doch hinterher privat verabreden, doch erstmal sollte man das Interview in trockene Tücher bekommen ...)
Mein Lieblingssatz findet sich auf S. 149 unten: Heute morgen hatten sich ihre Beine nahezu hölzern angefühlt. Das ist toll, weil er doch Holzbildhauer ist und Füße schnitzt, und ich hatte hier die Assoziation, dass seine Kunst darin besteht, sagenhafte Frauenbeine in Holz zu verwandeln, vermittels seines ... Weidenruten-Zauberstabs. Dass sie ihn mit ihren Füßen befriedigte, passte dazu auch.

mir fällt auf, dass in dieser Leserunde ganz viele Smileys neue Bedeutungen bekommen, schaut mal den hier:  :verlegen:
Tobias
 
« Letzte Änderung: 17. März 2012, 09:20:28 von Tobias O. Meißner »

Offline Mrs.Dalloway

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #2 am: 17. März 2012, 12:46:58 »
Mir hat diese Geschichte bisher auch am besten gefallen.  8) Man spürt deutlich die Anziehungskraft zwischen dem Künstler und seiner Muse. Überrascht hat mich, dass es sofort mit dem eigentlichen Sex beginnt und das Vorspiel hier mehr zum Nachspiel wird. Das war eine nette Abwandlung.

Mein Lieblingssatz findet sich auf S. 149 unten: Heute morgen hatten sich ihre Beine nahezu hölzern angefühlt. Das ist toll, weil er doch Holzbildhauer ist und Füße schnitzt, und ich hatte hier die Assoziation, dass seine Kunst darin besteht, sagenhafte Frauenbeine in Holz zu verwandeln, vermittels seines ... Weidenruten-Zauberstabs.

 :totlach: Ja, ein wahrer Zauberkünstler.  ;D

Was mich interessieren würde, ist, warum du dich dafür entschieden hast, manchmal Erinnerungen an den Ex der Protagonistin mit einfließen zu lassen, Aveleen?

Offline Aveleen

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #3 am: 17. März 2012, 15:14:03 »
Hallo Tobias

Ich dachte nach über den Luxus, der fast alle Deine Geschichten umweht. Macht Luxus Frauen erregter? Macht er Vorfreude? Verheißt er ein schönes Leben auch zwischen den sexuellen Vergnüglichkeiten? Oder handelt es sich hierbei eher um eine Konvention dieser Art von Literatur, die eben nur Angenehmes erzählen möchte? Nur Traumhaftes vermitteln? Musst Du Dich eigentlich manchmal beim Schreiben zügeln oder sogar zensieren, oder bist Du so ein rundherum positiver Mensch, dass Du ausschließlich Angenehmes darstellen möchtest?

Ich bin nicht sicher, ob Luxus Frauen erregter macht - wobei er sicherlich nicht hinderlich ist. ;-) Ich hatte einfach Lust, in diesen Locations eine erotische Geschichte spielen zu lassen.  :D Dass somit ein paar Luxusgeschichten in diesem Buch stehen, kommt daher, weil mich diese Locations "angemacht" haben. Das ist der einzige Grund dafür. In meinem nächsten Buch geht es nach Kroatien, in den Wilden Westen und wer weiß, wo er mich noch hinführt. ;-)

Zu Teil 2 deiner Frage. Sagen wir so, ich möchte Erotik, sprich vor allem erotische Szenen schreiben, die den Leser und die Leserin heiß und wild machen. Das ist mein wichtigster Wunsch an eine Geschichte. Ich habe derzeit nicht vor, eine intellektuelle erotische Geschichte zu erzählen, weil die meines Erachtens höchstens die Sinnlichkeit, nicht aber die allumfassende Hingabe an die Sexualität transportieren könnte. Was mir ja am Wichtigsten ist. Ich will keine tiefschürfende Geschichte ohne sexuelle Handlung schreiben, dieses Feld überlasse ich gerne anderen. Ich selbst will auch nur Erotik lesen, wo es ein gewisses Vorspiel oder Nachspiel gibt und wo es heiß zur Sache geht. Deshalb will ich das auch schreiben. Bei erotischen Kurzgeschichten kann man dann eben das rundum schöne und wohlige und sexy Thema transportieren. Ja, geistig hochtrabend werden deshalb alle meine Geschichten nicht sein.
Dafür versuche ich durch die verschiedenen Locations andere "Charaktere" zu nehmen (was mir ja anscheinend noch nicht so ganz glückt) oder sie zumindest mit einer anderen Intention an den Sex herangehen zu lassen. Allerdings schränkt mich da natürlich auch wieder ein, da ich nichts gegen den Willen der Frau mache. Denn so eine Art Literatur würde dann wieder in das intellektuelle Feld, bzw. in ein ganz anderes Genre fallen.

@Mrs. Dalloway:
Freut mich, dass dir die Geschichte so gut gefällt.  :winken:

Wenn ich mich noch gut an die Geschichte erinnere, dann müsste sie nur dort in der Szene, bevor sie zu Ryan kommt, dort wo sie an den Freizeitpark denkt, an ihren Ex denken. Dort habe ich ihn aus 2 Gründen eingeführt. Ich wollte schon mal zeigen, dass meine Protagonistin durchaus sexy ist und an Sex denkt. Und der 2. Grund ist, mein Coach meinte an dieser Stelle, ich kann nicht einfach eine Sexszene schreiben, ohne dass sie die Handlung voranbringt. Es muss etwas mit ihr zu tun haben. Damit ich also beide Kriterien verbinden konnte, brauchte ich ein verbindendes Element und das kam dann in Form ihres Ex daher. Dadurch konnte ich zeigen, woran die Beziehung gescheitert war, dass sie aufgeschlossen für Sex ist und ich konnte eine Sexsequenz einfügen, ohne dass sie im luftleeren Raum hängt.

Herzlichen Gruß
Aveleen





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Offline Aveleen

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #4 am: 17. März 2012, 15:23:00 »
Auf S. 135 wunderte ich mich über den Namen Lenno Frings. Der ist so dezidiert, und gleichzeitig würde nie ein Weltstar so heißen. Ist das jemand, den Du persönlich kennst, und dem Du als Insidegag hier mal eben zu Weltruhm verhilfst?

Lenno Frings: Nein, kein Insidergag.  :totlach: Ich suchte einfach das Internet nach Namen durch, aber frage mich jetzt nicht, wo ich den hergezogen habe.  ??? ???
Für die Hauptprotagonisten suche ich ewig und drei Tage nach einem geeigneten Namen, für Nebendarsteller gebe ich mir nicht so viel Mühe.

Ich lerne ja von Buch zu Buch dazu. Vielleicht findet man dann in meinem 4. Buch tiefergehendere Charaktere? Bin mal gespannt. Aber wie gesagt, dann beachte ich das, dafür rinnt mir dann wahrscheinlich wieder etwas anderes durch die Finger.

Herzlich
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Offline Nina2401

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #5 am: 17. März 2012, 17:20:57 »
Guten Abend Ihr Lieben,

auch die 4. Geschichte hat mir gut gefallen, ich fand sie sehr anregend, vor allem auch, weil es nicht so viel Vorlaufzeit gab ;)
Ryan ist so ganz nach meinem Geschmack, ich mag Männer mit einer etwas wilden Frisur und längeren Haaren. Auch seine Kleidung fand ich sehr sexy, ich konnte mir das beim Lesen so gut vorstellen. Aber da hat ja auch jede/r andere Vorlieben. Deshalb hat mir Aaron aus der 2. Geschichte nicht so gut gefallen. Auf dem Schloss hätte ich mir eher den Stallburschen ausgesucht  ;D
Ich mag auch den Luxus, vielleicht weil ich ihn im Real Live nicht habe und wenn ich träume, dann doch am liebsten von schönen Dingen und auch von schönen Menschen. Erotische Literatur soll mich anregen, mir Lust machen und da möchte ich keine hässlichen oder von mir aus auch interessante Menschen. Die begegnen mir in anderen Büchern ;) Wenn ich den Geschichten etwas auftaucht, was ich nicht so mag, dann kann es leicht passieren, dass mir die ganze Geschichte nicht gefällt. Deshalb finde ich es so toll, dass jede Geschichte anders ist, andere Locations und andere Charaktere hat!!

LG
Nina

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #6 am: 17. März 2012, 18:16:22 »
Ich habe derzeit nicht vor, eine intellektuelle erotische Geschichte zu erzählen, weil die meines Erachtens höchstens die Sinnlichkeit, nicht aber die allumfassende Hingabe an die Sexualität transportieren könnte.

Hingabe statt einfach nur Sinnlichkeit: Diese Erklärung ist einleuchtend und wunderschön. Siehst Du, ich wollte an dieser Leserunde teilnehmen, um etwas zu lernen, und ich lerne etwas.   :-*
Tatsächlich merkt man Deinen Geschichten ja auch an, dass die Sexszenen das sind, was Dir am allermeisten Spaß macht. Die haben Feuer, Pfeffer und Granatenkraft, und die Charaktere und die Dialoge sind Dir vielleicht manchmal gar nicht so wichtig. Ich will das ja auch gar nicht generell verurteilen, oder Dich dazu bewegen, in Zukunft nur noch hakennasige Frauen mit Oberlippenbart und Kindheitstrauma zu verwenden  ;). Ich denke nur manchmal: Vielleicht, so in der Summe, käme noch mehr Abwechslung rein. Und vielleicht auch noch mehr Stufen von Erotik als einfach nur das Erfüllen sämtlicher Begierden: :urlaub: 
Aber das ist tatsächlich, wie Nina2401 immer so schön formuliert, ja nur meine eigene spezielle Vorliebe, und die sind bei jedem anders.

 :lesen:: Tobias

 

Offline Aveleen

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #7 am: 18. März 2012, 20:07:43 »
@Tobias: Ja, ich fürchte Schnurrbart tragende Frauen mit Hakennase und Kindheitstrauma überlasse ich wohl auch lieber anderen.  :totlach: Aber danke, für das schöne Bild.  :totlach:

Es stimmt schon, man könnte mit mehr Charakter die Protagonisten noch in andere Ebenen der Erotik führen, das ist dann wohl die hohe Kunst des Schreibens. Ich denke, dazu brauche ich noch ein paar Bücher, bis ich dann hoffentlich in dieser Riege lande. Aber ich gebe ja niemals auf und versuche mich ständig zu verbessern.

@Nina: Freut mich, dass dir mein Ryan gefallen hat. Mir hat er ehrlich gesagt auch sehr gefallen.

Herzlichen Gruß
Aveleen
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Offline Annabas

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #8 am: 19. März 2012, 12:31:15 »
Hallo miteinander,

in dieser Geschichte hat mir der Anfang am besten gefallen, also wie sich Lilliana an die Sex-Szene mit ihrem Exfreund auf dem Leuchtturm erinnert.
Das finde ich einen ganz tollen Einstieg!    :)

Ich scheine aber etwas aus dem Rahmen zu fallen, denn Ryan sagt mir nicht so zu. Wobei das nicht an seiner Beschreibung liegt, die klingt interessant und ich kann ihn mir durchaus gutaussehend vorstellen - nur mit der Charakterisierung "Naturbursche" hab ich's nicht so. Da muss ich immer an karierte Flanellhemden denken - und wenn dann auch noch Füße mit ins Spiel kommen ...  ;)

Die luxuriöse Umgebung, in denen diese Geschichte auch wieder spielt, gefällt mir und nach Tobias Frage habe ich mal überlegt, warum das so ist. Für mich ist es so, dass der beschriebene Luxus mich die alltäglichen Pleiten vergessen lassen kann, denn die Sorgen, die mich im wahren Leben drücken, gibt es hier nicht. (Wobei ich schon weiß, dass reiche Leute auch Probleme haben - nur eben nicht die, die ich im Moment habe.  ;)  Und die anderen Probleme würden ja erst auf die Heldinnen und Helden zukommen, wenn die Geschichte schon lange aus ist.) Ich kann mich also in diesen Luxus einfach hineinfallen lassen.

Ich mag auch den Luxus, vielleicht weil ich ihn im Real Live nicht habe und wenn ich träume, dann doch am liebsten von schönen Dingen und auch von schönen Menschen.
Da bin ich ganz deiner Meinung!

Deshalb finde ich es so toll, dass jede Geschichte anders ist, andere Locations und andere Charaktere hat!!
Und hier auch - bisher war jede Geschichte völlig anders und auch die Beziehungen der Hauptpersonen unterscheiden sich jedes Mal. Ich bin schon auf die nächste Geschichte gespannt.  :)

Grüße von Annabas  :winken:
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Offline Aveleen

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #9 am: 19. März 2012, 15:02:27 »
Die luxuriöse Umgebung, in denen diese Geschichte auch wieder spielt, gefällt mir und nach Tobias Frage habe ich mal überlegt, warum das so ist. Für mich ist es so, dass der beschriebene Luxus mich die alltäglichen Pleiten vergessen lassen kann, denn die Sorgen, die mich im wahren Leben drücken, gibt es hier nicht.

Das ist schade, dass es da das Schicksal gerade nicht so gut mit dir meint. Hoffentlich wird das bald wieder anders bei dir.

Ja, deshalb habe ich auch immer Liebesromane gelesen.  :) Ich wollte einfach immer nur beim Lesen eintauchen in ein Buch und am Ende wieder ausgespuckt werden. Das war immer mein Anspruch an ein Buch. Nichts hochtrabendes. Nein, Belletristik, die mir den Käse des Alltags vergessen lässt. Ich wollte nichts lesen, was ich selbst jeden Tag habe ich wollte in fremde Welten eintauchen.

Wenn ich das mit meinen erotischen Geschichten schaffe, dann habe ich mein Ziel doppelt erreicht. Denn einerseits das Eintauchen in die Geschichten und dann natürlich, dass es sehr heiß wird.  :winken:
Herzlich Aveleen
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Offline nimue

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #10 am: 19. März 2012, 15:05:40 »
Ich wollte einfach immer nur beim Lesen eintauchen in ein Buch und am Ende wieder ausgespuckt werden.

Das ist ja eine tolle Beschreibung :herz:
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline schlumeline

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #11 am: 20. März 2012, 14:03:03 »
Diese Geschichte war nun wieder völlig anders. Es geht zu einem Interview, welches dann völlig anders wird als erwartet  :P.

Die Kombination von Holzwerkstatt und dem scheinbar relativ nahe daran liegenden Badezimmer mit Whirlpool fand ich ja recht sonderbar. Da können also die Sägespäne direkt entfernt werden. Eigentlich braucht ein solcher Naturbursche, wie hier beschrieben doch so ein Bad gar nicht, oder?

Luxus finde ich zu erotischen Geschichten grundsätzlich auch immer passend, aber irgendwie hat mich hier die Kombination gestört.

Auch war mir war hier irgendwie zu wenig "Vorspiel". Ich weiß auch nicht, dass habe ich vermisst und am Ende habe ich mir dann doch noch etwas mehr Interview gewünscht. Schade. Aber das ist eben so. Jede Geschichte ist anders und jeder wird vermutlich die eine oder die andere besser finden. Wir haben schließlich nicht alle einen Geschmack.


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Offline Tobias O. Meißner

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #12 am: 20. März 2012, 18:09:19 »
Eigentlich braucht ein solcher Naturbursche, wie hier beschrieben doch so ein Bad gar nicht, oder?

 ;D Stimmt. Eigentlich könnte er sich seinen Schweiß auch gleich mit Sägespänen abreiben.
Aber für seine Interviewerinnen braucht er dann doch einen Whirlpool!  :unschuldig:

Und Du hast recht: ein bisschen mehr Interview mit einer Mischung aus Vorgeplänkel und fachlicher Bildhauersubstanz hätte ich auch toll gefunden!

 :lesen:: Tobias

Offline Annabas

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #13 am: 20. März 2012, 23:03:06 »
Eigentlich braucht ein solcher Naturbursche, wie hier beschrieben doch so ein Bad gar nicht, oder?

 :D   Wo du recht hast ... eigentlich sollte ein Ausguss mit Wasserpumpe im Freien doch für ihn reichen. Aber ob das die Interviewpartinerinnen so sehen ...  ;)  Da muss ich Tobias zustimmen.  :winken:

Grüße von Annabas  :winken:
:lesen:   "Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten." Rabindranath Tagore (1861-1941)

Offline Aveleen

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Re: 4. Geschichte: Nackte Lust
« Antwort #14 am: 21. März 2012, 07:53:15 »
Hallo Zusammen,

nun ja, wenn ich auf den Whirlpool verzichtet hätte, dann hätten sie es wo, auf dem Tisch, in einem stylischen Bett, im Freien unter dem Sternenhimmel tun können. Aber zur Abwechslung fand ich einen Whirlpool ganz passend. Vor allem habe ich mir das Haus auf Google-Earth rangezoomt. Da haut es einen vom Hocker, was es für gigantisch tolle Residenzen zum Leben gibt.
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