Autor Thema: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)  (Gelesen 774 mal)

Offline irismaria

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #15 am: 26. Februar 2012, 15:24:15 »
Madeleine ist wirklich süß. Wie sie bei ihrer zweiten Vision auf ihre Mutter noch hören will und so alles viel schlimmer macht, als die Mutter mit ihrem Rat eigentlich beabsichtigt hatte.
Wenn ich richtig zwischen den Zeilen von der Äbtissin lese, dann scheint ihre Mutter die gleiche Gabe ja auch gehabt zu haben und wurde deswegen aus Deutschland "verbannt" oder musste treffender wahrscheinlich vor dem Scheiterhaufen fliehen. Da es ja mit dem Tod des Vaters anscheinend zusammenhängt, könnte es ja evtl. sogar  mit seinem Tod etwas auf sich haben? Wurde sie vielleicht verdächtigt ihn umgebracht zu haben? ... Nun ja, vielleicht drehen auch grad meine Gedanken mit mir durch. ;)

Ich bin mir auch fast sicher, dass die Mutter die Gabe auch hatte. Sonst hätte sie beim ersten Mal bestimmt anders reagiert, wäre viel neugieriger gewesen. Hat sie sich nicht kurz danach zum Kloster begeben, um eine Regelung zu treffen, falls ihr etwas passiert?

Dass die Mutter die Gabe hatte, das denke ich auch. Wahrscheinlich hat sie aber keine guten Erfahrungen mit der Gabe gemacht und will ihre Tochter davon abbringen. Es ist ja auch nicht so, dass die Besitzer der Gabe gezielt in die Zukunft schauen können, sondern es überfällt sie kurz vor einem Unglück und danach sind sie ohnmächtig - klingt nicht sehr angenehm... Und ich denke auch, dass die Mutter deshalb vereinbart hat, dass Madeleine im Kloster aufgenommen wird.
« Letzte Änderung: 26. Februar 2012, 15:29:54 von irismaria »

Offline irismaria

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #16 am: 26. Februar 2012, 15:56:35 »

Die Guise sind mir definitiv nicht sympathisch! Aber sind es die Protestanten? Ich bin mir noch nicht sicher. Zum einen kann ich nicht verstehen, wie man so auf seiner Religion beharren und sich danach definieren kann, zum anderen weiß ich über Philippe, Nicolas und die anderen noch zu wenig.


Ich finde die rivalisierenden Parteien beide suspekt. Aber es ist auch mal schön, wenn in einem Buch nicht klar definiert ist, wer die Guten und wer die Bösen sind...
Wobei ich nicht denke, dass die Konfession wirklich eine so große Rolle für die Männer spielt, es geht doch eher um Politik und Macht bzw. bei den Guise um Blutrache - kein Motiv, das ich nachvollziehen kann...


Gefallen hat mir übrigens auch Schwester Philippa. Ob wir von ihr wohl noch mehr lesen werden? Ich würde mich freuen.


Schwester Philippa finde ich auch sehr sympathisch!


Offline Avila

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #17 am: 26. Februar 2012, 17:51:34 »

Die Guise sind mir definitiv nicht sympathisch! Aber sind es die Protestanten? Ich bin mir noch nicht sicher. Zum einen kann ich nicht verstehen, wie man so auf seiner Religion beharren und sich danach definieren kann, zum anderen weiß ich über Philippe, Nicolas und die anderen noch zu wenig.


Ich finde die rivalisierenden Parteien beide suspekt. Aber es ist auch mal schön, wenn in einem Buch nicht klar definiert ist, wer die Guten und wer die Bösen sind...
Wobei ich nicht denke, dass die Konfession wirklich eine so große Rolle für die Männer spielt, es geht doch eher um Politik und Macht bzw. bei den Guise um Blutrache - kein Motiv, das ich nachvollziehen kann...

Ja, ich weiß nicht, ob es bei Ronsad oder bei Nicholas erwähnt wurde, aber einer der beiden hat sich ja auch für die Protestanten entschieden, weil es die Konfession war, die dem Adel mehr Eigenständigkeit gegenüber der Krone zusprach und auch keinen Papst hatte, der da noch mitmischte.

Offline Tammy1982

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #18 am: 26. Februar 2012, 17:56:42 »
Ja, ich weiß nicht, ob es bei Ronsad oder bei Nicholas erwähnt wurde, aber einer der beiden hat sich ja auch für die Protestanten entschieden, weil es die Konfession war, die dem Adel mehr Eigenständigkeit gegenüber der Krone zusprach und auch keinen Papst hatte, der da noch mitmischte.

Ja, genau! Das wurde bei Nicolas erwähnt. Ist mir so geblieben, da ich mir da noch gedacht habe, dass das sehr praktisch ist, da Madeleine doch katholisch ist und die Liebesgeschichte zwischen ihnen zumindest nicht dadurch verhindert werden kann, dass beide zu stark an ihrem Glauben hängen...  :-[ ;D
Aber ich gebe euch Recht: Die Religion wird meiner Meinung nach auch nur vorgeschoben, um die Politik, die eigentlich dahinter steht, zu verschleiern. Im Endeffekt geht es ja doch nur um Macht!

Mit dem Apotheker ... Ich glaube nicht, dass da viel mehr dahinter steckt. Es wurde ja erwähnt, dass es ziemlich unschicklich gewesen wäre, wenn Madeleine bei einem Mann lebt, wo sie ja selbst auch schon eigentlich als Frau gilt.

Obwohl ich auch fast vermute, dass die Mutter nicht wollte, dass ihre Tochter sich zu gut mit Kräutern auskennt, da sie dann gleich noch suspekter wird. Frauen, die sich mit Kräutern auskennen, wurden ja eh immer misstrauisch beäugt. Wenn dann auch noch Madeleines Gabe dazu kommt, wird sie ja ganz schnell als Hexe angesehen!  :o

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Imlammenien

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #19 am: 26. Februar 2012, 19:09:07 »
Aber ich gebe euch Recht: Die Religion wird meiner Meinung nach auch nur vorgeschoben, um die Politik, die eigentlich dahinter steht, zu verschleiern. Im Endeffekt geht es ja doch nur um Macht!
Das gilt zumindest für die, die diese Machtkämpfe inszenieren. Das dumme Fußvolk, dass sich dann instrumentalisieren lässt, glaubt meist tatsächlich an einen höheren Zweck - oder braucht einen Buhmann, um von seinem eigenen Unglück abzulenken. Aber das ist ja heute nicht anders. Schlimm sowas!  ::)

Obwohl ich auch fast vermute, dass die Mutter nicht wollte, dass ihre Tochter sich zu gut mit Kräutern auskennt, da sie dann gleich noch suspekter wird. Frauen, die sich mit Kräutern auskennen, wurden ja eh immer misstrauisch beäugt. Wenn dann auch noch Madeleines Gabe dazu kommt, wird sie ja ganz schnell als Hexe angesehen!  :o
Da ist natürlich was dran. Erst solche Kenntnisse und dann noch diese Gabe... Was könnte Madeleine dann anderes in den Augen ihrer Mitmenschen sein als eine Hexe?  :o

Offline Claudia Z.

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #20 am: 26. Februar 2012, 21:08:13 »
So liebe Leserunde,

jetzt komme ich auch endlich wieder zum posten. Zu allerst ein Wort an Tammy und Imlammenien - wie schön, dass Ihr auch gleich gut ins Buch eingetaucht seid und es Euch gefällt. Ich freue mich übrigens auch sehr, diese Leserunde hier zu begleiten  :)


Achso, noch ein kleines Lob an die Aufmachung: Die Karte im Buchinneren - also in den Hardcoverwänden - find ich super! So muss man sie nicht in den einzelnen Anfangs- oder Endseiten suchen (meist sind die Seiten immer schwerer auseinander zu kriegen), sondern kann sie bei Bedarf einfach so schnell aufschlagen und nachsehen. Und es sieht toll aus!

Ja, ich finde die Aufmachung des Buches auch wirklich gut gelungen!

Danke. Das freut mich und ich leite das, wie gesagt, gerne weiter. Ich persönlich fand auch gerade die Karte wichtig, weil man sich so einfach besser im damaligen Europa orientieren kann. 

Aber sie scheint es ja Nicholas angetan zu haben. Er war es doch, der sich ins Kloster geschlichen hat, um ihr den ominösen Beutel zu bringen, oder? Ich habe da ja so ein romantisches Gefühl bei den beiden ...  :D

 :D Das geht mir auch so! Ich fand das schon total süß, dass er sich extra ins Kloster schleicht und sie ja eigentlich mitnehmen möchte, oder? Nur weil sie krank ist, muss er wieder gehen, aber lässt ihr zumindest den Beutel da! Ich bin ja schon sehr gespannt, was in dem Beutel drinnen ist...

So, so ... interessant, wie Ihr das seht. Mehr von mir dazu im nächsten Abschnitt ...

Entspricht dieses vereitelte Attentat auf den Admiral Coligny Tatsachen?
Gute Frage!
Ich muss zugeben, dass ich mich in diesem Teil der Geschichte mal wieder nicht besonders gut auskenne.  :-[
Aber ich verlasse mich jetzt einfach darauf, dass ich bei der Lektüre des Romans auch diesbezüglich etwas dazu lernen werde. Da ist auf Claudia ganz sicher Verlass!  ;D

Also, Madeleine ist natürlich eine fiktive Figur und das Attentat im Wirtshaus hat es deshalb so nicht gegeben. Es entspricht aber den Tatsachen, dass es zu dieser Zeit - also nach dem Freispruch des Admiral de Coligny durch das königliche Gericht -  wohl mehrere Attentatsversuche seitens der Guise auf Coligny gab. Sie werden auch in den historischen Quellen erwähnt. In Anlehnung daran ist im Roman auch die "Wirtshausszene" entstanden. 



Die Guise sind mir definitiv nicht sympathisch! Aber sind es die Protestanten? Ich bin mir noch nicht sicher. Zum einen kann ich nicht verstehen, wie man so auf seiner Religion beharren und sich danach definieren kann, zum anderen weiß ich über Philippe, Nicolas und die anderen noch zu wenig.


Ich finde die rivalisierenden Parteien beide suspekt. Aber es ist auch mal schön, wenn in einem Buch nicht klar definiert ist, wer die Guten und wer die Bösen sind...
Wobei ich nicht denke, dass die Konfession wirklich eine so große Rolle für die Männer spielt, es geht doch eher um Politik und Macht bzw. bei den Guise um Blutrache - kein Motiv, das ich nachvollziehen kann...

Ja, ich weiß nicht, ob es bei Ronsad oder bei Nicholas erwähnt wurde, aber einer der beiden hat sich ja auch für die Protestanten entschieden, weil es die Konfession war, die dem Adel mehr Eigenständigkeit gegenüber der Krone zusprach und auch keinen Papst hatte, der da noch mitmischte.

Also, die Guise sind Katholiken - in den nächsten Abschnitten werden die Fronten zwischen ihnen und den Protestanten auch noch sehr viel klarer zutage treten und das wird ganz deutlich werden. Ich stimme Euch zu, dass es gerade in den oberen Schichten natürlich auch sehr um den Machterhalt ging, gerade für die Katholiken. Der Glaube hat ja damals auch gleichzeitig eine Gesellschaftsordnung festgelegt - dem König wurde seine Herrschaft so ja zum Beispiel durch "Gottes Gnaden" zugesprochen und er wurde in und durch die katholische Kirche gekrönt und gesalbt. Insofern befürchtete man damals natürlich, dass der Protestantismus auch die bestehenden Herrschaftsverhältnisse in Frage stellen könnte.

Aber ich gebe euch Recht: Die Religion wird meiner Meinung nach auch nur vorgeschoben, um die Politik, die eigentlich dahinter steht, zu verschleiern. Im Endeffekt geht es ja doch nur um Macht!
Das gilt zumindest für die, die diese Machtkämpfe inszenieren. Das dumme Fußvolk, dass sich dann instrumentalisieren lässt, glaubt meist tatsächlich an einen höheren Zweck - oder braucht einen Buhmann, um von seinem eigenen Unglück abzulenken. Aber das ist ja heute nicht anders. Schlimm sowas!  ::)

Den Gedanken hatte ich beim Recherchieren und Schreiben auch immer. Die religiösen Konflikte sind leider immer noch genauso aktuell. Manchmal hat sich seit damals leider erschreckend wenig verändert, aber gerade deshalb finde ich es so interessant, sich mit Geschichte auseinanderzusetzen, weil man auch einen ganz anderen Blickwinkel auf die Gegenwart bekommt.

Obwohl ich auch fast vermute, dass die Mutter nicht wollte, dass ihre Tochter sich zu gut mit Kräutern auskennt, da sie dann gleich noch suspekter wird. Frauen, die sich mit Kräutern auskennen, wurden ja eh immer misstrauisch beäugt. Wenn dann auch noch Madeleines Gabe dazu kommt, wird sie ja ganz schnell als Hexe angesehen!  :o
Da ist natürlich was dran. Erst solche Kenntnisse und dann noch diese Gabe... Was könnte Madeleine dann anderes in den Augen ihrer Mitmenschen sein als eine Hexe?  :o

Sehr interessant, wirklich und da habt Ihr natürlich recht! Leider muss ich mich ansonsten was Madeleine' Mutter und Madeleines' Herkunft angeht bei den Antworten noch etwas zurückhalten  :)

Offline Imlammenien

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #21 am: 26. Februar 2012, 21:29:48 »
Ich habe diesen Post von Büchersally aus dem allgemeinen Thread hierher verschobe, weil er hier besser passt und so niemand, der diesen Abschnitt noch nicht gelesen hat, versehentlich gespoilert wird.  :winken:

Nach der Leseprobe kann ich mir gut vorstellen, dass es spannend weitergeht. Auch dass Madeleine ein zweites Gesicht hat und das Unglück an der Brücke vorhergesehen hat, finde ich eine interessante Idee.

Katharina von Medici konnte ich mir als Schwarze Dame gut vorstellen. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie sich ja ganz und gar als Regentin für ihre Söhne eingesetzt, sodass die Trauerfarbe vermutlich nicht mehr aus ihrer Kleidung wegzudenken war.

Überrascht war ich von ihrer Aussage, am Hofe wären einige Magier. Bisher habe ich immer nur Nostradamus damit in Verbindung gebracht.

Offline Claudia Z.

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #22 am: 26. Februar 2012, 22:04:50 »
Liebe Büchersally,

ich drücke Dir die Daumen, dass das Buch morgen da ist und freue mich, dass Dir die Leseprobe schon mal gut gefallen hat :)
 
Ja, Catherine de Medici hat sich wirklich sehr für ihre Söhne eingesetzt. Das fand ich auch einen sehr faszinierenden Aspekt ihrer Persönlichkeit, dass sie eben nicht nur von Machtinteressen, sondern auch sehr menschlichen Gefühlen, wie denen einer Mutter, geleitet wurde. 

Als ich anfing, für diesen Roman zu recherchieren, war mir auch vor allem Nostradamus bekannt, aber die Medici hat sich auch mit anderen Astrologen und Magiern umgeben. Sehr bekannt war zum Beispiel der italienische Astrologe Ruggieri, der in diesem Roman auch noch auftauchen und eine Rolle spielen wird. Die Medici war ja sehr belesen und gebildet und hat sich auch sehr für die sogenannten okkulten Wissenschaften, wie zum Beispiel die Kabbala, interessiert. Sie wurde auch deshalb manchmal die "schwarze Königin" genannt.

Liebe Grüße,
Claudia


Offline mamasein2009

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #23 am: 29. Februar 2012, 16:30:31 »
Hallo Ihr Lieben,

ich komme leider erst jetzt zum Posten und ich hänge vom Lesen her, etwas hinterher, ich geb mir Mühe aufzuholen.

Ersteinmal bin ich sehr von der Aufmachung des Buches beeindruckt und ich liebe diese Landkarte, ich wandere oft mit dem Finger auf der Karte umher um zu sehen, wo wir uns gerade befinden. Auch gelungen finde ich die Übersicht zu den real existierenden Persönlichkeiten, was es dem Leser einfach macht.

Wir lernen Madeleine bei ihrer ersten Vision kennen und man merkt ihr richtig die Verwirrtheit an, sie kann die Gefühle und die gesamte Sache nicht einordnen. Schade ist, dass sie keine Hilfe von ihrer Mutter bekommt, sicherlich ist es schwierig, dies zuzugeben, vor allem in der Zeit der Hexenverfolgung, trotzdem lässt sie ihre Tochter allein.
Das Schicksal meint es nicht gut mit ihr und sie verliert sehr zeitig ihr Mutter und muss dann ihr Leben im Kloster fristen - hier ist sie bzw. ihre Mutter bekannt und ein Geheimnis.

Das zentrale Thema ist die Glaubensfrage und auch die Bekämpfung der unterschiedlichen Ansichten und auch die Manipulation des "normalen" Volkes.

Das Buch lässt viel Raum für Spekulationen und ich fühle mich richtig in die Zeit versetzt und ich lese gleich weiter!

Offline Claudia Z.

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #24 am: 29. Februar 2012, 16:52:39 »
Liebe mammasein,

toll, dass es Dir auch gefällt und Du Dich gleich gut in die Zeit versetzt fühlst :)  Ich habe beim Schreiben übrigens auch immer so eine Landkarte neben mir gehabt.

Dir erst mal weiter viel Spaß beim Lesen :lesen:
Liebe Grüße,
Claudia   

Offline Avila

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #25 am: 29. Februar 2012, 17:25:32 »
Das zentrale Thema ist die Glaubensfrage und auch die Bekämpfung der unterschiedlichen Ansichten und auch die Manipulation des "normalen" Volkes.

Ja, vor allen Dingen die Manipulationssache finde ich sehr interessant und ich bin gespannt, inwiefern wie da noch was zu lesen bekommen.

Offline Imlammenien

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #26 am: 29. Februar 2012, 18:02:23 »
Das zentrale Thema ist die Glaubensfrage und auch die Bekämpfung der unterschiedlichen Ansichten und auch die Manipulation des "normalen" Volkes.

Ja, vor allen Dingen die Manipulationssache finde ich sehr interessant und ich bin gespannt, inwiefern wie da noch was zu lesen bekommen.

Das sehe ich auch so. Insbesondere da diese Manipulation ja auch heute auf unserer Welt noch ein brandaktuelles Thema ist.

Offline mamasein2009

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #27 am: 01. März 2012, 20:19:29 »

Die Guise sind mir definitiv nicht sympathisch! Aber sind es die Protestanten? Ich bin mir noch nicht sicher. Zum einen kann ich nicht verstehen, wie man so auf seiner Religion beharren und sich danach definieren kann, zum anderen weiß ich über Philippe, Nicolas und die anderen noch zu wenig. Spannend ist jedoch die Frage, wer nicht in Madeleines Zimmer geschlichen hat, um ihr zu helfen. Irgendwie tippe ich da ja auf Nicolas... Aber vielleicht irre ich mich auch?



Stimmt, mir sind sie auch nicht sympatisch und beim Lesen musste ich auch immer dran denken bzw. hab ich mich gefragt, warum man alles am Glauben fest macht und nur weil jemand Protestant oder Katholik ist, ihn umbringen muss!?

Offline Avila

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #28 am: 01. März 2012, 23:07:34 »
Die Frage gibt es ja heute auch noch - nur das es sich weniger um Protestanten vs. Katholiken handelt, sondern mehr um Christen vs. Moslems - oder auch Juden.  ::) Und geht es bei den Schiiten und Sunniten nicht auch um die Konfession? ...

Offline Büchersally

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Re: 1. Abschnitt: Prolog bis einschließlich Kapitel 23 (S. 9-111)
« Antwort #29 am: 02. März 2012, 21:22:54 »

Die Guise sind mir definitiv nicht sympathisch! Aber sind es die Protestanten? Ich bin mir noch nicht sicher. ...


Stimmt, mir sind sie auch nicht sympatisch und beim Lesen musste ich auch immer dran denken bzw. hab ich mich gefragt, warum man alles am Glauben fest macht und nur weil jemand Protestant oder Katholik ist, ihn umbringen muss!?
Die Guise hielt ich bisher immer für streng katholisch. Die Mutter von Maria Stuart war eine Guise. Und Marias tragisches Schicksal kennen wir alle.

Beim Lesen über die Glaubensfragen kam mir auch der Gedanke, dass es wohl schon immer so gewesen ist. Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen bekämpfen sich.

Über die Hugonotten habe ich bisher noch nicht so viel gehört. Leider weiß ich, dass sie arg gebeutelt wurden und gerade unter Katharina von Medici leiden mussten. So bin ich gespannt, von Claudia meine Wissenslücke anschaulich geschlossen zu bekommen.

Dass Madeleine jetzt ins Kloster geschickt wurde, fand ich im ersten Augenblick furchtbar. Sie kannte von klein auf nur dieses Dorf und wird nun, wo sie Weise ist, aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen. Mit Blick auf die bevorstehenden Kämpfe ist es aber vielleicht der sicherste Ort für die Deutsche.