Das war ein schöner Buchanfang !
Mir gefällt die Sprache gut... "gut verständlich" aber nicht "patt" - für mich sollte ein guts Jugendbuch eine Sprache haben, die verständlich ist (das sollte sie auch in Erwachsenenbüchern sien, klar) und im Niveau über "Jugendsprache". Am besten so, das die jugendlichen Leser, nach dem Lesen des Buches dann (ganz unaufdringlich) ein paar Wörter mehr kennen als vorher.
Hübsch fand ich ja den Satz "Aber obwohl Ines sich für wesentlich klüger als die Mädchen in solchen Filmen hielt, legte sie doch die Hand auf die Klinke(...)"

Carmen ist mir auch völlig unsympatisch. Aber ein Mädchen aus meiner Schulzeit das ich sehr doof fand, hieß auch Carmen (dazu noch die einzige Carmen die ich keine) , von daher erwarte ich nichts Gutes von Menschen die so heißen

Aber ich denke, sie ist unzufrieden und traurig.
Das war ja aber wohl früher mal anders, Ines sagt irgendwann so etwas. Mal sehen ob wir noch erfahren, warum sie so biestig ist und ob sie sich wieder ändert im Laufe des Buches (das könnte ja auch ein Wunsch von Ines sein).
Was mich dann gleich dazu bringt, das es wirklich nicht so einfach ist, sich passende Wünsche auszudenken. Wobei man wohl einfach draufloswünschen sollte, der Raum scheint das ja in der Tat recht unkonventionel anzugehen, das WUnscherfüllen, da fällt ihm sicher auch zu auf den ersten Blick unpassenden Wünschen etwas ein.
Mir fällt spontan gar kein Wunsch ein...

Aber das mit der "zusätzlichen Lesezeit" ist natürlich eine schöne Idee.
Das mit der Sahnetorte auch

Hm, ich glaube das es kein Regelbruch ist wenn Ines und Agnes zusammen in dem Raum sind, wiel das ja quasi zur "Übergabe" gehört... udn deshalb war das wohl auch mit Agnes als Kind nicht so shclimm, weil sie den Raum ja "irgendwann bekommen sollte". Das war dan quasi "Ablösung mit Überschneidungszeit" ...
Ich habe das so gesehen, das es darum geht jetzt nicht "Hinz und Kunz" mit hineinzunehmen.
Schwierig finde ich ja, das man innerhalb des Raumes nicht mitbekommt, wieviel Zeit draußen vergeht... Oder meint ihr, das der Raum das dann "passend macht" - so wie Ines dann ja gerade noch rechtzeitig zuhause ankam.
Und ob man das steuern kann, wo die Tür wieder aufgeht ? Indem man sich z.B. wünscht "mit Oma Agnes zu reden" oder so ?
Was hat es wohl mit der atmenden Uhr und dem schnurrenden Sessel auf sich ?