Der Trümmermörder hat gleich zweimal zugeschlagen
im Westen wird ein alter Mann 70 Jahre gefunden und in einem Fahrstuhlschacht in der Nähe vom Wasser eine Kinderleiche - wieder im Osten.
Beide Leichen weisen die Würgemale auf und sind nackt, gleichzeitig wird ein Medaillon gefunden - Kreuz und zwei Dolche - welcher Zusammenhang besteht hier.
Das Vorgehen und die Einschaltung andere Stelle hat mir gut gefallen, auch die Beschreibung des Handels auf dem Schwarzmarkt und auch die Preise. Lebensmittel gab es nur auf Bezugschein und die Mittel die es gab, waren wirklich zur Lebenserhaltung. Beim Lesen habe ich so gedacht, dass da kein Kind gesund groß werden konnte - die Milchration ist ja gar nix.
Die Verhöre waren gut geschildert.
Geschockt war ich von Maschkes Foltermethoden - warum er dies getan hat, ist mir noch nicht klar. Das er irgendwas zu verbergen hat, ist schon an seinem Verhalten zu erkennen, aber was bzw. was hat ihn veranlasst, den jungen Mann zu quälen, oder ist es so, dass es ihm einfach Spaß macht?
Weiter ist ersichtlich, dass MacDonalds und Maschke versuchen, sich gegenseitig zu überbieten und immer gegenteilige Erklärungen zum Vorgang haben.
Auch die Überlegungen, wie die Opfer zusammengehören könnten, logisch aufgebaut, aber ich kann mir irgendwie nicht so recht vorstellen, dass sie verwandt sind. Das Medaillon muss eine andere Bedeutung haben.
Die Rolle vom Staatsanwalt Ehrlich wird sicherlich noch tragender, erstaunlich ist, dass er auch der einzige war, der an Staves 43. Geburtstag gedacht hat. -> diese Situation hat mich traurig gestimmt, warum denkt niemand an Staves Privatleben?