Die Verwandtschaft zwischen Atorian und Darian läßt sich, meiner Meinung nach, nicht leugnen: Atorian ist manchmal genauso stur und halsstarrig wie Darian im ersten Band

Und mein schlechtes Gefühl bzgl. der Dracheninsel hat mich nicht betrogen: das Massaker auf der Dracheninsel hat mich schockiert - da wurde mir erstmals so richtig bewußt, wie schlimm die Situation in Albany ist

Ich hatte gehofft, daß Readonn irgendwie helfen könnte. Der einzige Lichtblick ist das Fehlen der anderen Drachen: ich hoffe, daß diese noch am Leben sind und später wieder auftauchen. Für mich liegt bei den Drachen noch einiges im Dunkeln und würde mich freuen, wenn ihnen in der folgenden Handlung noch etwas mehr Raum gegeben würde. Und das Schwert ... da bin ich mal gespannt, welche Rolle das noch spielt. Ich hätte es auf jeden Fall auch mitgenommen.
Aber welche Vision Atorian jetzt hatte, als er das Schwert an sich nahm, das kam bisher noch nicht raus ...
Als Darian und Mia auf die Nebelinsel kommen, war das für mich, wie nach Hause kommen. Die Insel und ihre Bewohner ist bisher für mich der Ort mit dem größten Wohlfühlfaktor. Dort herrscht eine friedliche Atmosphäre und eine Toleranz, wie sie sonst in Albany nicht zu finden ist - was auf jeden Fall an den Bewohnern liegt, die außerhalb der Nebelinsel weiß Gott nicht gerade viel Herzlichkeit empfangen. Ich könnte mir gut vorstellen, daß Darian mit seiner Familie später mal dauerhaft auf der Nebelinsel lebt, wenn das alles vorüber ist.
Und die kleine Tochter Leána ist ja eine ganz Aufgeweckte

Zuerst habe ich auch etwas gestutzt, weil sie ihren Vater gleich so selbstverständlich begrüßt hat, aber einerseits der Umstand, daß sie eine Nebelhexe und damit etwas "anders" ist als auch die Tatsache, daß sie sich bisher schon eingehend mit ihrem Vater beschäftigt hat (indem sie ihm z.B. Fenja zum Schutz geschickt hat) hat mich dann doch überzeugt, daß sie so reagierte, wie sie es getan hat.
Gefreut hat mich auch, daß nun klar ist, was es mit der schwarzen Wölfin Fenja auf sich hat.
Bei Leánas Freundin würde ich jetzt auch mal auf die Tochter des Elfenkönigs aus dem ersten Band tippen. Wenn mir auch noch nicht klar ist, welcher Art genau deren Verbindung zu Leána ist. Und was hat es mit dem "Wunschbaum" auf sich, durch den Leána seinerzeit durchgegangen ist, um Cadman auf dem Festland zu begegnen, ohne daß sie die Insel verlassen hatte? Ist dieser Wunschbaum auch eine Art Portal, durch das man zwar nicht in andere Welten, aber zu anderen Orten wechseln kann?
Ja, und bei Atene bin ich auch mal gespannt, welche Rolle sie noch spielen wird: momentan ist das bei ihr noch völlig undurchsichtig.
Aber wer mich wirklich zum Gruseln bringt, ist Rashkár

Mann, an den hätte ich gar nicht mehr gedacht ... und jetzt ist er hinter Darian her, oh weia. Und dieser Fiesling Samukal will noch mehr von diesen grausigen Dämonen herbeiholen, uaaah ...