Hallo Ihr Lieben,
In dem Abschnitt tauchen Personen auf, die mir zutiefst unsympathisch sind und Figuren, die man gleich in sein Herz schließt. Für Victoria hat das Leben genauso wie für Anna keine guten Überraschungen bereitgehalten. Da ist Humberto, der Ehemann, der sich vollkommen verändert hat; Don Ricardo, der Schwiegervater der ein Geheimnis hat und Donna Ofelia, die Schwiegermutter die sich als wahrer Drache entpuppt.
Das hast du super zusammengefasst!

Dem kann ich mich so nur anschließen. Humberto ist ja ein wahrer Alptraum von Ehemann und dann erst die Schwiegermutter...

Wenn ich über solche Schreckgespenster von Schwiegermutter lese, bin ich immer dankbar für meine tolle Schwiegermutter!

Ich finde das immer wieder furchtbar! Und auch hier das gleiche Bild: Ofelia ist eigentlich selber unglücklich, da ihr Mann sie andauernd betrogen hat und sie mittlerweile auch eindeutig nicht mehr liebt. Aber anstatt ihrer Schwiegertochter das Leben leichter zu machen, schießt sie sich komplett auf sie ein und macht ihr das Leben erst richtig zur Hölle!

Das verstehe ich einfach nicht! Das ist irgendwie ein Problem von Frauen: Wenn es ihnen schlecht geht, neigen sie dazu auf anderen Frauen herum zu hacken, anstatt sich gegenseitig zu helfen! Da könnte ich jedesmal wahnsinnig werden!

Hat Ofelia eigentlich der Hure aufgelauert und ihr etwas angetan??? Ich vermute schon, dass das Ofelia war, der das Mädchen über den Weg gelaufen ist, oder?

Don Ricardo empfinde ich noch mit am sympathischsten, obwohl er mir auch ein bisschen Angst macht. Aber zumindest behandelt er Viktoria halbwegs normal und hat nichts an ihr auszusetzen. Dass er ihr droht, dass sie Pedro nicht mehr sehen darf, ist zwar hart, aber irgendwo war hatte ich das fast erwartet. Obwohl ich mich hier natürlich auch wieder über die Doppelmoral aufregen könnte: Die Männer durfen herumhuren soviel sie wollen, aber die Frauen haben gefälligst treu zu sein und großzügig über die Taten ihrer Männer hinweg zu sehen!

Kein Wunder übrigens, dass Ofelia und auch Viktoria mit Fehlgeburten kämpfen: Ihre Männer übertragen ihnen bestimmt einige Krankheiten!

Im schlimmsten Fall wird sie wohl verstoßen und verliert ihre Tochter. Und das wäre schrecklich. Somit kann ich sie schon verstehen, dass sie versucht ihre Schwangeschaft ihrem Mann unterzuschieben. Hoffentlich merkt er es nicht. Irgendwie bleibt es ja doch in der Familie
So ganz überrascht hat es mich ja nicht, dass Pedro der Sohn von Don Ricardo ist.
Dass Viktoria ihre Schwangerschaft ihrem Mann unterschiebt kann ich voll und ganz verstehen und ich verstehe auch sehr gut, dass sie Pedro nicht die Wahrheit sagt. Nachdem der Don ihr schon so gedroht hat und ihr Mann einen Hass auf Pedro schiebt, schützt sie Pedro und auch das Kind, wenn niemand auch nur ansatzweise auf die Idee kommt, dass das Kind nicht von Humberto sein sollte!

Auch wenn es sehr hart ist!

Schlimm finde ich auch, dass ein Mädchen einfach als nicht so viel wert wie ein Junge angesehen wird und die Schwiegermutter sich hier auch noch so komplett daneben benimmt! Warum dieser Angriff auf Viktoria??? Ja, manchmal denke ich mir auch, ich würde gerne die Gesichter der Männer von früher sehen, wenn ihnen klar wird, dass sie für weiblich oder männlich verantwortlich sind!

Viktoria muss ich sagen ist mir in diesem Abschnitt richtig sympathisch geworden und ich finde es super, dass dieser Abschnitt sich nur mit ihr beschäftigt hat. Nach dem ersten Teil fand ich sie ja noch nicht so wirklich nett und musste eher öfters die Augen verdrehen, aber jetzt sehe ich sie doch in einem ganz anderen Licht!
Die Szenen zwischen ihr und Pedro fand ich auch total schön beschrieben und da hatte ich richtige Schmetterlinge während dem Lesen im Bauch! Das war einfach klasse!

Schade, dass dieser Lichtblick sich für Viktoria so schnell wieder zerschlägt!

Die Verwandlung von Humberto vom tatkräftigen Mann in Europa zu einem Macho in Argentinien finde ich auch total schlimm, aber ich denke, da ist auch einfach die Nähe zu den Eltern nicht gut. Das kann man ja sogar heute noch beobachten, dass sich einige Menschen bis ins hohe Alter in Gegenwart ihrer Eltern ganz anders verhalten, als wenn sie räumlich getrennt sind. Ich denke genau dieses Phänomen tritt bei Humberto zu Tage: Von der Mutter wird er verhätschelt und der Vater lehnt ihn ab und damit kann Humberto einfach nicht umgehen! Traurig für Viktoria, die ihn ja ganz anders kennen und lieben gelernt hat!

Liebe Grüße
Tammy
