Autor Thema: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)  (Gelesen 461 mal)

Offline Heimfinderin

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05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« am: 25. November 2011, 10:43:38 »
Hier könnt Ihr von Seite 263 bis Seite 327 schreiben.

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Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline illy

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #1 am: 04. Dezember 2011, 15:27:59 »
Und noch einen Abschnitt gelesen.

Robert und der Franzose fechten einen heftigen Kampf aus. Die Brille mag den Franzosen zwar stärken, aber verrät den anderen doch wohl auch, was da passiert. Ich wundere mich darüber, dass der Holländer den Falken nicht bemerkt, der da auf seinem Schiff mitfährt...

Von allen Seiten fahren die Schiffe in Richtung Quelle. Ich bereite mich schon mal auf einen Riesenshowdown vor...
- das superschnelle Schiff aus London, mit den Magiern an Bord, die naiverweise glauben, Wellington ließe sich von einem Brief der Queen umstimmen. Feodora gefällt mir übrigens gut und die Idee, die Fälschung mithilfe von Hypnose sogar vor sich selbst zu verstecken ist nicht schlecht.
- die Brooklyn von NY aus. Magier Sawyer mit Hund Huck finde ich namenstechnisch sehr hübsch.

Offline Tina

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #2 am: 04. Dezember 2011, 15:54:52 »
Ich finde es gut, dass Jonathan und Kendra magische Nachhilfe bekommen. Es kann nur zum Guten sein und Meister Fu scheint ein guter Lehrer zu sein. Wer mir wirklich Sorgen macht und Leid tut ist Robert. Er hat so einen inneren Kampf und ist noch nicht einmal in der Lage mit Jonathan darüber zu reden, weil er sich überhaupt nicht unter Kontrolle hat. Ich fand es bedrückend, wie er versuchte sich das Leben zu nehmen nur um seinem Freund nicht zu schaden. Dieser Falke hat jetzt dem Franzosen auch noch die Brille wiedergebracht, welche ja anscheinend Magische Fähigkeiten verstärkt  >:(, was mich nun noch mehr beunruhigt. Da kann man nur hoffen, dass der Holländer, wie auch Meister Fu auf der Hut sind und irgendwie spüren, dass an Bord etwas nicht mit rechten Dingen zu geht.

So, die in London verbliebenen Magier haben jetzt eine neue Mitstreiterin :daumen:. Einerseits finde ich das sehr schön, anderseits ist sie natürlich ein großer Risikofaktor, da sie ihre magischen Fähigkeiten nicht kontrollieren kann und ich mir nicht sicher bin, wie verlässlich und beherrscht sie in einer brenzligen Situation ist und in so einem Fall mehr Schaden anrichtet, als eine Hilfe zu sein. Mal sehen, zumindest war ihr Stammbaum schon von großem Nutzen und sie scheint sehr resolut zu sein. Zumindest nimmt sie relativ schnell, sehr gefasst auf, dass sie anders ist, als andere Menschen. Auch ein positiver Nebeneffekt an ihrem Auftreten ist natürlich, dass die Herren Magier jetzt ein sehr schnelles Schiff haben, um den Freunden im Atlantik vielleicht rechtzeitig zur Hilfe zu eilen.

Auch Wovoka befindet sich nun zu Wasser und hat ebenfalls magische „Kollegen“ gefunden, welche auf der Reise zur magischen Quelle sind. Ich finde dieses Bild, was hier gerade entsteht sehr faszinierend. Wellington und seine Schergen in der Mitte des Ozeans und von allen Seiten Rücken seine Feinde immer näher, umzingeln ihn und werden ihm hoffentlich bald mit vereinten Kräften den Gar aus machen. Es ist wie eine Schlinge, die sich langsam zuzieht. Ich hoffe nur, dass Wellington und Konsorten nicht im letzten Moment mit irgendeinem miesen Trick entwischen. Nun lässt auch Mark Twain grüßen, mit Agent Sawyer und Huckleberry  ;D. Captain Cook wird hoffentlich alle sicher ans Ziel bringen, da er ja kein eigenwilliges Kap umschiffen muss.

Und nach wie vor bin ich gespannt wie es weitergehen wird.

Bernd, auch dieser Teil ist absolut spannend und kurzweilig geschrieben. Mir gefällt das Buch bis jetzt ausgesprochen gut.
Viele Grüße Tina

Offline Heimfinderin

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #3 am: 04. Dezember 2011, 18:16:31 »
Hallo zusammen,

ja, es wird immer spannender!  8)

Ich habe es noch gar nicht erwähnt, aber mir gefallen auch  hier immer noch die Zeitungsartikel zu Beginn eines neuen Kapitels. Ich lese sie immer sehr gerne. Sind da auch noch echte Artikel darunter, z. B. der mit der Röntgenaufnahme oder sind alle erfunden?

Oh je, Kendras Laune ist ja unterirdisch.  ::) Ich hoffe, sie überwindet bald ihr Tief. Ihr unbeherrschtes Handeln bei den Übungen mit Fu war zwar sehr effektiv, aber ich denke, wenn sie gegen Wellington vorgehen, könnte ein bisschen mehr Konzentration und Planung auch wichtig sein.

Wer mir wirklich Sorgen macht und Leid tut ist Robert. Er hat so einen inneren Kampf und ist noch nicht einmal in der Lage mit Jonathan darüber zu reden, weil er sich überhaupt nicht unter Kontrolle hat. Ich fand es bedrückend, wie er versuchte sich das Leben zu nehmen nur um seinem Freund nicht zu schaden.

Ja, das fand ich schlimm, auch wenn, oder gerade weil, es eine richtige Entscheidung war, um ihn zu retten. Das zeigt seine Freundschaft zu Jonathan. Mir tat es richtig weh, Robert dabei zu beobachten, wie er kämpfte und kämpfte, um gegen den Willen des Franzosen vorzugehen.  :( Schade, dass er nicht schon bei dem Treffen an Deck mit Jonathan und Kendra nach deren Übungsstunde, einfach alles schnell rausposaunt hatte. Dort wirkte er noch, als hätte er zu dem Zeitpunkt noch die klarsten Momente gehabt und ein paar schnelle Sätze wären vielleicht noch möglich gewesen, wenn er nicht lange überlegt hätte.  Allerdings habe ich jetzt große Angst, dass der Franzose mithilfe der Brille nun doch der Stärkere wird.

Die Brille mag den Franzosen zwar stärken, aber verrät den anderen doch wohl auch, was da passiert.

Die Sache mit der Brille, also dass der Falke sie hier erst gebracht hat,  hat mich ehrlich gesagt etwas gewundert, da ich angenommen hatte, Robert hätte die Brille die ganze Zeit sowieso bei sich gehabt. Ende des letzten Bandes hatte er sie doch aufgesetzt, was ja der Grund war, warum einigen so mulmig wurde. Warum hatte er sie nun eigentlich nicht mehr?   ???  Und da er sie ja schon einmal anhatte, wäre es eigentlich auch keine Grund für die anderen, sich nun darüber zu wundern und etwas Unheilvolleres als ein Souvenir darin zu sehen. Oder wissen die anderen, dass die Brille magische Kräfte hat?

Feodora mag ich!  ;D  Ich wusste gleich, dass sie den anderen nur hilft, wenn die sie dann auch mitnehmen.  ;) Trotzdem finde ich es gut, dass sie auch zwischenzeitlich menschlicherweise auch mal Skrupel bekam und nicht einfach eine "Wunderfrau" ist. Aber ihre Abenteuerlust und jungendlichen Leichtsinn konnte man gut spüren. Ich sah die "alten Männer" genau vor mir, mit offenen Mündern und völlig überrumpelt.  ;D  Die Idee mit der Hypnose finde ich auch sehr clever. Ich selbst hätte gar nicht daran gedacht, dass Wellington das ja ganz einfach als Trick herausfinden kann. Aber Bernd dachte ja zum Glück mit.  ;) Und auch an eine Anstandsdame für Feodora für die Reise auf der Turbinia . :belehren:

Ja, und Wovoka hat auch Hilfe gefunden.  :) Die Namensspiele fand ich hier auch wieder lustig.

Ich finde dieses Bild, was hier gerade entsteht sehr faszinierend. Wellington und seine Schergen in der Mitte des Ozeans und von allen Seiten Rücken seine Feinde immer näher, umzingeln ihn und werden ihm hoffentlich bald mit vereinten Kräften den Gar aus machen. Es ist wie eine Schlinge, die sich langsam zuzieht.

Ja, das Bild gefällt mir auch sehr gut! Von mehreren Seiten kommen nun die unterschiedlichen Mitstreiter gegen Wellington vor. Ich bin wirklich gespannt, ob und wie sie evtl. ihre Kräfte vereinen, oder ob sie nacheinander ihr Glück versuchen müssen. Auf jeden Fall habe ich Angst vor Wellingtons Gegenwehr!  :o
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Hanni

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #4 am: 04. Dezember 2011, 19:41:20 »
Und auch ich kann nun meinen Senf dazu geben zu dem Abschnitt, der mir sehr gut gefallen hat.

Wovoka hat das geschafft, was er vorgehabt hat: ein paar Magier treffen und an Bord eines Schiffes kommen, das ihn zur magischen Quelle bringt. Unsichtbar, aber eben doch stofflich zu sein hat so seine Tücken, da musste er schon sehr aufpassen, dass niemand in ihn hineinrennt. Sawyer und sein Hund Huckleberry, das war wieder klasse. ;D

Feodora ist echt cool! Sie hat Köpfchen und den nötigen Schneid. Mit ihren magischen Fähigkeiten ist es ja nicht weit her, insofern wird sie wohl keine grosse Hilfe sein können. Ausser man bringt ihr in der Zeit auf der Turbinia noch was bei. Die Unterredung mit den Magiern in der Kutsche fand ich echt gelungen. Ich hab mich nur gefragt, warum sie nicht Nachts in die Gemächer der Königin geschlichen ist, um das Siegel zu holen. Das wäre doch wesentlich einfacher gewesen, auch wenn sie es am Morgen ganz gut gemeistert hat. Darauf, dass Wellington Cutlers und ihre Gedanken lesen und herausfinden könnte, das der Brief eine Fälschung ist, wäre ich jetzt auch nicht gekommen.

Kendra und Jonathan werden von Fu unterrichtet. Er scheint ein wahrer Meister zu sein und die beiden tun gut daran, auf ihn zu hören. Kendra ist anscheinend sehr demotiviert, den Grund kann ich allerdings nicht wirklich erfassen. Klar, sie ist traurig wegen Giles, aber eigentlich müsste sie das doch anspornen. Und Robert tut mir ja so Leid! Er will sich opfern für Jonathan, scheitert aber am Franzosen. Mir hat übrigens sehr gut gefallen, dass die Szene aus beiden Perspektiven beschrieben wurde, einmal aus Roberts Sicht und einmal aus der des Franzosen. Wie sie beide gegeneinander kämpfen hat bei mir wieder zu grossem Kopfkino geführt. Nun ist auch Richelieu wieder aufgetaucht und mit ihm die Brille, die anscheinend eine Art Magieverstärker für den Franzosen ist.

Die Sache mit der Brille, also dass der Falke sie hier erst gebracht hat,  hat mich ehrlich gesagt etwas gewundert, da ich angenommen hatte, Robert hätte die Brille die ganze Zeit sowieso bei sich gehabt. Ende des letzten Bandes hatte er sie doch aufgesetzt, was ja der Grund war, warum einigen so mulmig wurde. Warum hatte er sie nun eigentlich nicht mehr?   ??? 

Hat er sie nachher nicht irgendwann abgenommen und weggeschmissen? Ganz sicher bin ich nicht.  :nachdenk:

Ich finde dieses Bild, was hier gerade entsteht sehr faszinierend. Wellington und seine Schergen in der Mitte des Ozeans und von allen Seiten Rücken seine Feinde immer näher, umzingeln ihn und werden ihm hoffentlich bald mit vereinten Kräften den Gar aus machen. Es ist wie eine Schlinge, die sich langsam zuzieht.

Ja, das Bild gefällt mir auch sehr gut! Von mehreren Seiten kommen nun die unterschiedlichen Mitstreiter gegen Wellington vor. Ich bin wirklich gespannt, ob und wie sie evtl. ihre Kräfte vereinen, oder ob sie nacheinander ihr Glück versuchen müssen. Auf jeden Fall habe ich Angst vor Wellingtons Gegenwehr!  :o

Das ist fast schon perfekt. Wenn alle zusammen eintreffen würden, dann gäbe es aber ein ganz schönes Feuerwerk! Puh, ich hoffe Wellington erschafft sich in der Zwischenzeit nicht mehr allzuviele Monster, sonst sieht es schlecht aus. Aber ich hoffe, dass er so überheblich ist und seine Gegner total unterschätzt und damit voll auf die Fresse fällt.  ;)
Liebe Grüsse
Hanni

Offline Bernd Perplies

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #5 am: 04. Dezember 2011, 20:28:57 »
Captain Cook ist nicht der, für den ihr ihn haltet. Er war der echte Captain der USS Brooklyn. Hier sein Bild: http://www.encore-editions.com/u-s-s-brooklyn-capt-cook

Ja, Robert hatte die Brille am Ende von Band 2 auf Bitten von Jonathan weggeworfen.

Ja, einige der Artikel sind echt. Der mit der Röntgenaufnahme ist wirklich damals so in der Zeitung erschienen. Ich fand ihn so kurios, dass ich ihn einfach einbauen musste.  :)


Offline Heimfinderin

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #6 am: 04. Dezember 2011, 20:41:26 »
Ja, Robert hatte die Brille am Ende von Band 2 auf Bitten von Jonathan weggeworfen.

Ach je, es ist doch zu lange her  :-[ Die Brille hat mich wohl so beeindruckt, dass ich ihr Wegwerfen schon wieder verdrängt hatte.

Ja, einige der Artikel sind echt. Der mit der Röntgenaufnahme ist wirklich damals so in der Zeitung erschienen. Ich fand ihn so kurios, dass ich ihn einfach einbauen musste.  :)

Das ist wirklich heftig, aber hier habe ich dann auch gleich gedacht, das könnte stimmen. Magst du mal die Kapitel verraten, die echte Artikel vorangestellt haben? Ich finde das sehr interessant.
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Tammy1982

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #7 am: 06. Dezember 2011, 18:32:34 »
Hallo Ihr Lieben,

Ich finde dieses Bild, was hier gerade entsteht sehr faszinierend. Wellington und seine Schergen in der Mitte des Ozeans und von allen Seiten Rücken seine Feinde immer näher, umzingeln ihn und werden ihm hoffentlich bald mit vereinten Kräften den Gar aus machen. Es ist wie eine Schlinge, die sich langsam zuzieht.

Ja, das Bild gefällt mir auch sehr gut! Von mehreren Seiten kommen nun die unterschiedlichen Mitstreiter gegen Wellington vor. Ich bin wirklich gespannt, ob und wie sie evtl. ihre Kräfte vereinen, oder ob sie nacheinander ihr Glück versuchen müssen. Auf jeden Fall habe ich Angst vor Wellingtons Gegenwehr!  :o

Das ist fast schon perfekt. Wenn alle zusammen eintreffen würden, dann gäbe es aber ein ganz schönes Feuerwerk! Puh, ich hoffe Wellington erschafft sich in der Zwischenzeit nicht mehr allzuviele Monster, sonst sieht es schlecht aus. Aber ich hoffe, dass er so überheblich ist und seine Gegner total unterschätzt und damit voll auf die Fresse fällt.  ;)

Ich fange jetzt zwar etwas mit dem Ende an, aber dieses Bild von Wellington, der schön langsam eingekesselt wird, hatte ich auch die ganze Zeit vor Augen und finde das auch sehr gelungen! Die Schlinge zieht sich zu und hoffentlich gewinnt die richtige Seite!

Obwohl in dem Bild der Schlinge es schon einen Missstand gibt, seitdem der Franzose die Überhand über Robert gewonnen hat. Diese Zerrissenheit wurde durch den Sichtwechsel von Robert auf den Franzosen richtig gut dargestellt. Das war wieder Kopfkino vom Feinsten!  8)
Die Übernahme des Körpers von Robert durch den Franzosen ist aber sehr schaurig, aber ich muss sagen, dass ich Robert meinen höchsten Respekt zolle. Er ist wirklich bereit sein Leben zu opfern, um seine Freunde zu schützen. Das hat mich sehr gerührt und ein bisschen wieder an Tarean erinnert, wo auch die Freundschaft sehr oft und sehr gut in den Vordergrund gestellt wurde. Das gefällt mir sehr gut!

Sehr interessant fand ich aber trotzdem die Beobachtungen des Franzosen bzgl. des Holländers, dass der wohl seine starke Fadenaura verbirgt. Na, hoffentlich ist er wirklich so stark und enttarnt den Franzosen bevor der zu viel Unheil anrichten kann!

Feodora mag ich!  ;D  Ich wusste gleich, dass sie den anderen nur hilft, wenn die sie dann auch mitnehmen.  ;) Trotzdem finde ich es gut, dass sie auch zwischenzeitlich menschlicherweise auch mal Skrupel bekam und nicht einfach eine "Wunderfrau" ist. Aber ihre Abenteuerlust und jungendlichen Leichtsinn konnte man gut spüren. Ich sah die "alten Männer" genau vor mir, mit offenen Mündern und völlig überrumpelt.  ;D  Die Idee mit der Hypnose finde ich auch sehr clever. Ich selbst hätte gar nicht daran gedacht, dass Wellington das ja ganz einfach als Trick herausfinden kann. Aber Bernd dachte ja zum Glück mit.  ;) Und auch an eine Anstandsdame für Feodora für die Reise auf der Turbinia . :belehren:

Feodora finde ich auch klasse und mir war auch gleich klar, dass sie nur hilft, wenn sie auch mitkommen darf!  :P ;D Dass sie trotzdem ihre Skrupel hat und doch eine schlaflose Nacht darüber verbringt, fand ich sehr gut dargestellt und hat sie herrlich menschlich werden lassen. Da konnte ich mich so richtig gut hinein versetzen, wie sie nachts ihre Ängste und Probleme hin und her wälzt und schließlich doch einen Entschluss fasst!
Auf die Idee mit der Hynose wäre ich auch nicht gekommen, aber das ist wieder ein tolles kleines Detail, das das Buch in sich so schön stimmig macht! Daran muss man erstmal denken!  8)

Die Namensspiele auf der Brooklyn fand ich auch sehr lustig, auch wenn ich insgesamt den Handlungsstrang um Wovoka im Moment nicht so spannend finde. Ich baue aber einfach darauf, dass er eine wichtige Rolle im Kampf gegen Wellington einnehmen wird!  ;)

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Bernd Perplies

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #8 am: 07. Dezember 2011, 00:49:55 »
Zitat
Magst du mal die Kapitel verraten, die echte Artikel vorangestellt haben?

Puha, mal sehen, ob ich das selbst noch auf die Reihe bekomme. Grundsätzlich gilt: Die Artikel, die ich nenne, sind aus der damaligen Zeit. Aber sie sind mitunter in anderen Zeitungen erschienen und nicht im exakt gleichen Wortlaut (nicht zuletzt, um mich rechtlich abzusichern). Sie sind allerdings recht nah am Original:

Band 1: Kapitel 2, 4, 6, 7, 8, 13
Band 2: Zwischenspiel, Kapitel 15, 16 (ist echt, aber aus dem letzten Jahr und nur "viktorianisiert"), 17, 19, 20, 21 (mit Gruselwendung versehen), 22 (mit Gruselwendung versehen), 24, 26
Band 3: Kapitel 27, 29, 30, 32, 33, 35, 37, 39, 40, Epilog

Offline Heimfinderin

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #9 am: 07. Dezember 2011, 14:03:04 »
Ui, danke für die Mühe und Auflistung, Bernd!  8) Die Artikel werde ich mir alle noch einmal nacheinander vornehmen.  :lesen:
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline stefanie_j_h

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #10 am: 08. Dezember 2011, 21:54:35 »
Von allen Seiten fahren die Schiffe in Richtung Quelle. Ich bereite mich schon mal auf einen Riesenshowdown vor...
- das superschnelle Schiff aus London, mit den Magiern an Bord, die naiverweise glauben, Wellington ließe sich von einem Brief der Queen umstimmen. Feodora gefällt mir übrigens gut und die Idee, die Fälschung mithilfe von Hypnose sogar vor sich selbst zu verstecken ist nicht schlecht.
- die Brooklyn von NY aus. Magier Sawyer mit Hund Huck finde ich namenstechnisch sehr hübsch.
Ich freue mich auch schon auf den Showdown und bin gespannt, ob alle Schiffe gleichzeitig ankommen und wer mit seinem Plan am Ende was erreichen kann.

Erschreckend fand ich, wie schnell Robert sich jetzt verändert und dass er sogar schon an Selbstmord denkt, um seine Freunde vor dem bösen Franzosen zu retten. Es ist wirklich sehr eindringlich beschrieben, wie er da mit sich selbst kämpft. Und oh Schreck - der Franzose hat sogar seine Brille zurück, die auch noch ein magisches Artefakt ist. Ohje ohje... Robert kann da ja gar nicht mehr heil rauskommen. Oder gibt es eine Art Exorzismus für solche Fälle?

Ich mag Feodora, das habe ich ja schon im Abschnitt vorher geschrieben. Und ich finde den Plan auch sehr gelungen, auch die Idee, den Plan durch Hypnose vor sich selbst zu verstecken. Aber Wellington wird doch nicht ernsthaft ein Problem mit einem Brief von der Queen haben oder sich auch nur annähernd davon überzeugen lassen.

Eine Frage, die sich mich auch noch stellt ist, was für ein Problem Kendra mit Meister Fu hat. Wieso verhält sie sich so aggressiv und geht ständig auf Konfrontation? Steckt da mehr dahinter, als dass sie einfach nur etwas gestresst und überfordert von der Situation ist?
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Offline Tammy1982

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #11 am: 09. Dezember 2011, 17:03:31 »
Eine Frage, die sich mich auch noch stellt ist, was für ein Problem Kendra mit Meister Fu hat. Wieso verhält sie sich so aggressiv und geht ständig auf Konfrontation? Steckt da mehr dahinter, als dass sie einfach nur etwas gestresst und überfordert von der Situation ist?

Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie nur auf seine Art und Weise so aggressiv reagiert oder ob da noch mehr dahinter steckt. Auffällig ist das auf jeden Fall!  :-\

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Bernd Perplies

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #12 am: 10. Dezember 2011, 01:11:02 »
Zitat
Eine Frage, die sich mich auch noch stellt ist, was für ein Problem Kendra mit Meister Fu hat. Wieso verhält sie sich so aggressiv und geht ständig auf Konfrontation? Steckt da mehr dahinter, als dass sie einfach nur etwas gestresst und überfordert von der Situation ist?
Hier gäbe es zu beachten, dass Fu zwischenzeitlich in Kendras Kopf herumschnüffelt. Seit dem Zusammenprall mit Wellington (der Quasi-Telepathie-Vergewaltigung) zu Beginn von Band 2 reagiert Kendra extrem allergisch auf ein Eindringen in ihre Privatsphäre. Ansonsten ist sie mit Sicherheit gerade wütend und überfordert wegen dem Tod von Giles - und weil ihr Fu so sanft-besserwisserisch daherkommt. Diese ruhige, leicht stichelnde Yoda-Art kann einen schon reizen, zumal Kendra nie ein besonders ausgeglichener Charakter war, sondern alles, was sie erlebt, tief empfindet (denkt an ihre Nächte am See mit der Magie oder an den Streit mit Giles auf der Kutschfahrt Richtung London in Band 1).

Offline Kati

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #13 am: 10. Dezember 2011, 18:31:31 »
Hallo ihr Lieben  :winken:

Feodora gefällt mir immer besser. Ich finde es herrlich, wie selbstbewusst sie die drei Herren kommandiert. Es kommt sehr gut rüber, dass sie wahrscheinlich endlich einen Sinn in ihrem Leben gefunden hat, eine Erklärung für all die Qualen. Jedoch hätte Peabody etwas einfühlsamer sein können.  ;D Doch Feodora hat es verstanden und ist nicht ausgeflippt. Das rechne ich ihr hoch an. Wird sicher Spaß machen, ihre magischen Talente zu entdecken... wenn uns das im Buch noch vergönnt ist. Die Idee mit der Hypnose nach der Fälschung des königlichen Briefes fand ich super. Cutler denkt wirklich an alles!

Der innere Kampf zwischen Robert und dem Franzosen ist toll beschrieben. Und ich bin hin- und hergerissen, ob ich jetzt Hoffnung haben darf oder der Franzose am Ende doch gewinnt. Ich würde mir so wünschen, dass er mal an Fu gerät. Das macht mich ganz fertig. :schwitzen:
Wenn seine Sonnenbrille aber ein starkes magisches Artefekt ist, vielleicht könnte Robert das auch nutzen?

Wovoka hat ein Schiff gefunden und ist mit der Brooklyn unterwegs zur Quelle. Ich fand es prima, dass er sich nicht lang verstecken musste, sondern nach der schnellen Entdeckung gleich mit offenen Karten spielt. Scheinbar ist er ja wirklich an die richtigen Leute geraten und seine Eingebung war genau richtig.

Jetzt sind alle auf dem Weg zu Wellington. Ich hoffe nur, sie sortieren sich am Ende und kämpfen alle gemeinsam. Das wird auf jeden Fall ein Showdown... ich fühl es  ;D

Grundsätzlich habe ich aber etwas Angst vor dem Ende. Dann ist die Trilogie vorbei, die uns so lang beschäftigt hat. Geht euch das auch so?

LG Kati  :lesen:

Offline Heimfinderin

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Re: 05 - Kapitel 35 bis 36 (Seite 263 bis 327)
« Antwort #14 am: 10. Dezember 2011, 18:46:00 »
Grundsätzlich habe ich aber etwas Angst vor dem Ende. Dann ist die Trilogie vorbei, die uns so lang beschäftigt hat. Geht euch das auch so?

Ja, ich finde das auch jetzt schon schade. Ich bin sicher, dass ich gerne noch mehr Abenteuer von Holmes und Co. lesen möchte, wenn ich den letzten Abschnitt gelesen habe (wenn sie den letzten Abschnitt überleben ... !)
Liebe Grüße
Heimfinderin