Autor Thema: 04 - Kapitel 33 bis 34 (Seite 196 bis 262)  (Gelesen 531 mal)

Offline Mauriel

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Re: 04 - Kapitel 33 bis 34 (Seite 196 bis 262)
« Antwort #15 am: 07. Dezember 2011, 23:55:38 »
Mwaah, komm im Moment einfach nicht zum Schreiben, obwohl ich den Abschnitt schon seit Tagen durch hab...  >:(

Ich hoffe, ich schaff's morgen, nur jetzt schonmal ne kurze Frage: Habe ich das richtig in Erinnerung, dass Feodora die Figur ist, die bei dem Gewinnspiel gewonnen hatte?  :)
"Der, der nicht weiß zu schreiben, glaubt nicht, dass dies eine Arbeit sei.
Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet."
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Offline Bernd Perplies

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Re: 04 - Kapitel 33 bis 34 (Seite 196 bis 262)
« Antwort #16 am: 08. Dezember 2011, 00:06:27 »
Ja, das ist richtig.

Offline Mauriel

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Re: 04 - Kapitel 33 bis 34 (Seite 196 bis 262)
« Antwort #17 am: 09. Dezember 2011, 00:09:40 »
So, reichlich spät zwar, aber immerhin, ich hab bissl muße gefunden, um meine Gedanken zu sortieren. ^^

Ich war ja direkt nach dem Zeitungsartikel über die Europa-Reise der Queen schon sehr verwirrt - ich dachte so: Häh? Wie wollen die denn jetzt ne Audienz bei der Queen bekommen, wenn die gar nicht da ist?  :D

Als dann Feodora zum ersten Mal in Erscheinung tritt, klingelte es bei mir irgendwo im Hinterstübchen; da war doch mal was mit so nem Gewinnspiel, und der Name kam mir so bekannt vor...  ;D
Bei ihrem Anfall hatte ich irgendwie spontan Epilepsie vor Augen.
Ich könnte mir übrigens auch wirklich gut vorstellen, dass diese unterdrückte und "falsch behandelte" Magie letztendlich schuld an ihren Schmerzen ist. Wäre ja auch nicht das erste Mal, dass jemand jahrelang falsch behandelt wird, weil irgend eine Blödsinnsdiagnose gestellt wurde (ist ja auch teilweise leider heute noch so...).
Dass das Königshaus Feodoras Magiebegabung vertuschen will, kann ich mir nicht vorstellen.
Ich denke eher, sie wissen einfach nicht, was das ist.
Gut, die Queen selbst weiß zwar über die Magie bescheid, aber wirklich eingeweiht ist sie ja nicht, oder? Sie weiß nur, dass sie existiert. Wie sich das äußerst, ist ja nochmal ne ganz andere Sache. Zumal es auch für nicht-magische Menschen, selbst wenn sie in der Theorie bescheid wissen, denke ich noch mal wesentlich schwerer ist, sowas richtig zu deuten.
Und wenn Feodora einfach noch nie mit irgendwelchen Magiern zu tun hatte - was ja naheliegend ist, da sie schließlich nicht alleine einfach so auf der Straße rumrennt, und dementsprechend wohl nur sehr selten und dann sehr gezielt neue Menschen kennen lernt - dann war halt einfach noch keiner da, der ihr Potenzial erkannt hat. (Wobei das ja ganz schön groß sein muss, wenn das von alleine immer so krass ausbricht, oder? Auch wenn's nur die Wahrsicht und minimale Fadenmanipulation ist)
Bei Kendra hätte es ja auch keiner gemerkt, wenn nicht ihr Großvater zufälligerweise auch Magier gewesen wäre. Ich denke mal, da rennen ne ganze Reihe unbemerkter Magiebegabter rum (wie auch der kleine Junge, den Wovoka getroffen hat), und bestimmt sitzen auch in diversen Irrenanstalten welche...
Was ein Glück also, dass Feodora gerade in dem Moment aus dem Fenster schaut und die drei Männer sieht, als sie zufällig in der Wahrsicht ist. Bin ja mal gespannt, was das gibt.  ;)

Kendras Laune wird ja langsam irgendwie immer schlechter - wobei ich's ihr nicht verdenken kann. Sie hockt auf diesem Geisterschiff, das ständig nur im Nebel herumdümpelt. Da kann man schon mal depressiv werden. xD

Ha! Ich glaube, ich habe das Schiff vom Cover entdeckt; zumindest erinnert das doch sehr an die Beschreibung der USS Brooklyn, und auch zu den Photos bei Google passt es. :)

Mmmmh, und dann eine schööön lange Passage mit Holmes und Leonida.  :)
Mir ist übrigens endlich eingefallen, welchen Schauspieler ich bei Holmes die ganze Zeit im Kopf hatte:
http://www.delphinedryden.com/wp-content/uploads/2011/04/JimParsons04.jpg
http://sheldoncooper.net/wp-content/uploads/2010/12/JimParsons.jpg
Ein paar Jährchen älter, versteht sich.  ;)  :D

Das Geplänkel zwischen den beiden ist ja noch ganz lustig, auch wenn man sich natürlich schon denken konnte, dass sie irgendetwas seltsames in dem Dorf entdecken.
Als dann aber die Szene kam, wo Lionida von diesen... Dunst-Tentakeln kontrolliert wurde... *schauder*
Wooah, das war so gruselig!  :o
Ich liebe ja ohnehin solche Psycho-Sachen, und das war richtig klasse beschrieben, wo man beim Lesen selbst kaum gemerkt hat, wie schleichend das ging...  ;D

Das Schicksal der Dorfbewohner war dann ja wirklich... schauderhaft...
Obwohl ich schon mit etwas in dieser Richtung gerechnet hatte, war's dann doch ziemlich bäh-bäh, sich das ganze vorzustellen. xD
Trotzdem glaube ich nicht, dass da etwas "böses" dahinter steckt...
Zumindest nicht, dass die Magie an sich böse ist - vielleicht gibt's da was Parallel-Höllen-Dämonen-mäßiges, aber...
Ich bin überzeugter Darwinist ( ;D ), und ich glaube an den Zufall - dass sich da diese Spürfäden mit den Tastern kombiniert haben, war nicht gezielt, sondern zufällig; die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, ist zwar verschwindend gering, wird aber natürlich durch das enooorm angestiegene Magieniveau extrem erhöht.
Meine Interpretation. ;)

Tja.
Und als ich dachte, es geht nicht krasser, kommt unser guter Wellington und macht einen auf magischen Frankenstein...  :o
Bisher war ich ja noch gewillt, ihm tatsächlich gute Absichten zu unterstellen und eine hohe Bereitschaft, Kolateralschäden in Kauf zu nehmen, aber...
Ich lag ja beinahe richtig mit meiner Vermutung der Zombie-Armee...
Aber dass er langsam immer mehr dem Wahnsinn verfällt, wird wirklich sehr schön deutlich. Er hat ja vollkommen jeglichen Sinn für die Realität verloren - wie kann er denn allen Ernstes glauben, die Queen würde es gut heißen, wenn er britische (!) Bürger hirntot macht, um sie dann zu ekligen Golems umzubauen?! Töten ist eine Sache, aber das hier... *schauder*
Obwohl ich trotz allem auch irgendwie so ein bisschen verstehen kann, was ihn an dieser ganzen Sache fasziniert - ich find's ja selbst faszinierend, diese Verschmelzungen. Aber dann doch bitte wenn dann auf freiwilliger Basis!
Es muss doch ein paar Bekloppte geben, sie sich freiwillig ne maßgeschneiderte Stahlpanzerung um den Leib schnallen und dann nen Köpper in die Quelle machen möchten. ^^

Jedenfalls bleibt es spannend, und ich muss es irgendwie noch einrichten, die Tage weiter zu lesen, auch wenn mein Wochenende schon komplett verplant ist, eigentlich. xD
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Offline Bernd Perplies

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Re: 04 - Kapitel 33 bis 34 (Seite 196 bis 262)
« Antwort #18 am: 10. Dezember 2011, 01:07:13 »
Natürlich ist Holmes ein paar Jahre älter, aber Jim Parsons (in 10-15 Jahren) finde ich tatsächlich auch nicht schlecht - natürlich nicht als Sheldon Cooper, aber auf den Fotos wirkt er ja etwas distinguierter.  :)

Originaldibbler

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Re: 04 - Kapitel 33 bis 34 (Seite 196 bis 262)
« Antwort #19 am: 02. Januar 2012, 22:15:43 »
Und hier kommt die verspätetste Nachhut aller Zeiten. (Die Gründe hatte ich ja im allgemeinen Thread erklärt.)

Im Prinzip ist ja auch schon alles gesagt. Der Abschnitt war mal wieder ein super Beispiel für deinen cineastischen Schreibstil. Man merkt wirlich, dass du die Szenen beim Schreiben vor auge hast, Insbesondere bei der Szene mit der "bösartigen" Magiespalte merkt man, wie leicht man es 1:1 verfilmen könnte.

Ansonsten hatgte der Abschnitt für mich zwei Highlights: zum einen die Szenen mit Wowoka, bei dem ich immer mehr an einen schamanischen Runner bei Shadow Run denken muss und zum anderen die Erschaffung des Supersoldaten, die tatsächliche ein sehr schön umgesetztes Pulpelement ist.

Offline Bernd Perplies

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Re: 04 - Kapitel 33 bis 34 (Seite 196 bis 262)
« Antwort #20 am: 03. Januar 2012, 11:00:53 »
Schön, dass mal jemand zu den Zombiesoldaten "Pulpelement" sagt und nicht "Klischee".  ;) Natürlich ist die Idee, Supersoldaten "zu züchten" für einen Bösewicht nicht völlig neu. Aber was wäre ein Bösewicht in einem Abenteuer wie diesem ohne Supersoldaten? (Oder zumindest den frankensteinschen Versuch von Supersoldaten.) Mit den drohenden Spannungen in Europa am Horizont, erschien mir die Mischung von Magie und Militärtechnik jedenfalls sehr folgerichtig.

Offline Mauriel

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Re: 04 - Kapitel 33 bis 34 (Seite 196 bis 262)
« Antwort #21 am: 03. Januar 2012, 19:00:22 »
Hihi, ja, Wovoka als Shadowrun-Schamane, die Assoziation ist für mich absolut stimmig!  ;D
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