Leserundenarchiv > Markus Stromiedel – Feuertaufe

1 – Anfang bis einschließlich Kapitel 8 (bis S. 92)

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Aldawen:
Hallo Ihr Lieben,
 
nun beginnt unsere Leserunde zu Feuertaufe und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Markus Stromiedel, der uns begleiten wird. Schön, daß Du bei dieser Runde mit dabei bist und Dich unseren Fragen stellst!  :)

Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Leserunden FAQs durch. Postet hier bitte erst, wenn Ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge „Buch liegt bereit, ich fange heute abend an“ ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.

Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 92 schreiben.
Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß!  :lesen:

Schönen Gruß
Aldawen

Markus Stromiedel:
Hallo alle zusammen!  :winken:

Auch von mir ein herzliches Willkommen! Ich freu mich auf euch und auf diese Leserunde und vor allem auf eure Kommentare! Für einen Autor ist das sehr spannend, direkt mitzuerleben, ob und wie seine Geschichte "funktioniert". Nun bin ich sehr neugierig, was euch gefällt und was Fragen oder gar Kritik aufwirft ... Ich wünsche euch mit meiner "Feuertaufe" spannende Stunden und Tage!

Viele Grüße, und bis später
Markus

www.markus-stromiedel.de

Aldawen:
Noch einmal ein allgemeines Hallo in die Runde  :winken:

Erst einmal muß ich noch etwas Lustiges loswerden, das mir heute aufgefallen ist: Ich habe das Buch am 5.5. auf der Lesung im Rahmen in der Criminale gekauft und fange am 11.11. an zu lesen. Da könnte man ja schon ein bißchen schwindelig werden, ob der Zahlen  ;D

Aber gleich zur Sache: Den Prolog kannte ich ja von der Lesung, genau wie den Beginn von Teil II, an den ich mich natürlich auch sofort wieder erinnert habe. Aber mit dem Teil dazwischen und dem bislang folgenden, bekommen meine Gedanken jetzt wenigstens auch eine Richtung, während ich im Mai erst einmal nur einigermaßen verwirrt, aber auch gespannt und angefixt war, nicht zuletzt deshalb treffen wir uns ja jetzt hier  :)

Wenn ich das richtig sehe, dann gab es einen U-Bahnanschlag, zehn Monate später sind die Ereignisse von Teil eins angesiedelt, wiederum sechs Monate später der Prolog, an den sich Teil zwei anschließt. Das bietet schon ein paar Ansätze für Spekulationen, aber dazu gleich mehr.

Zunächst einmal: Da kein Jahr angegeben ist, habe ich mich natürlich gefragt, wann ich das ganze ansiedeln würde und bin nicht sicher, ob ich es wirklich einfach mit  „hier und heute“ beantworten würde oder nicht doch mit „in zwar nicht allzu ferner, aber doch immerhin der Zukunft“, wobei dann andererseits die normalen Schlüssel in dem Hotel selbst für die Suite ein Anachronismus wären. Für diese Einschätzung sind ein paar Kleinigkeiten verantwortlich, die mich haben stutzen lassen. Gibt es in Berlin „Gated Communities“, in der so ein Polizeihauptkommissar leben könnte? Daß es Gesellschaftsschichten gibt, die sich auch heute schon gründlich abschotten (können), bezweifle ich gar nicht, aber für Otto-Normalbürger ist das doch wohl auch in der Hauptstadt noch nicht die Regel, oder? Und dann dieser Chip, der Valdez eingepflanzt wurde, der scheint mir auch noch etwas futuristisch. Wobei mich interessieren würde, welche Funktionen dieser Chip hatte? Reine Ortung? Dafür wäre der Aufwand der Plazierung ein bißchen hoch gewesen. Kontrolle und Beeinflussung irgendwelcher Körperfunktionen? Und wenn ja: wie und welcher?

Der Innenminister ist mir mehr als suspekt. Sein Demokratieverständnis, so wie es sich im Gespräch mit der Bundeskanzlerin im Hinblick auf die Demonstrationen äußert, ist jedenfalls, gelinde gesagt, merkwürdig. Demonstranten einfach als „Proleten“ abzustempeln, das ist schon ein starkes Stück, von dem Aufbau dieser Parallelmacht ganz zu schweigen. Da hat natürlich die Kanzlerin eigentlich völlig recht gehabt: Nur, weil es ein Gesetz gibt, heißt das nicht, daß man es auch anwenden muß. Aber wer in diesem Zusammenhang an Abwägung, gesunden Menschenverstand oder ähnliches glaubt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Das fällt in die gleiche Kategorie wie das Totschlagsargument bei jeglicher Kontrolle und Sicherheitsgesetzgebung: „Wer nichts getan/zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten.“ Diese Art von Argumentation löst bei mir unweigerlich Entsetzen und Brechreiz aus. Wie ich vermute, Markus, bei Dir auch, sonst stünde wohl nicht Art. 1, Abs. 1 GG am Anfang, denn daß die Würde des Menschen unter solchen Bedingungen sehr gefährdert ist, das sollte unmittelbar einleuchten.

Wie schnell und weit solche Machtbefugnisse ausgenutzt werden und keiner Kontrolle mehr unterliegen, kommt auch hier schon heraus. Der Techniker (@Markus: psst, Du hättest nicht so oft betonen müssen, daß er graugesichtig ist, und abgesehen davon entspricht er damit zwar vielleicht dem Bild, das sich viele von so einem IT-Maulwurf machen, aber ob es realistisch ist? Ich kann das mit Blick auf meine Kollegen nicht bestätigen  ;) ) hat ja schon die Überwachung des Hotels geschaltet, als von Valdez noch keine Rede war. Das hat mich dann auch überlegen lassen, ob das Polizeipräsidium wohl auch schon entsprechend kontrolliert wird. Logisch wäre es, da es sicher für diese obskure Spezialtruppe von noch größerem Interesse als so ein komisches Hotel ist, auch wenn dort ein paar der Reichen und Schönen absteigen. Das würde unter Umständen auch erklären können, woher der Anrufer wußte, daß die Tür zu Paul Seligs Büro offen war, obwohl ich mich dann andererseits frage müßte, wie dieser Mann Zugang dazu haben kann ...

Womöglich noch suspekter als der Innenminister ist mir dieser Matthias Keppler. Er scheint sich für den Größten zu halten und auch gehörig an seinem eigenen Süppchen zu kochen. Mein einziger Lichtblick bisher: Er ist eitel (siehe die Etagenkellneruniform) und er ist nicht emotionslos (siehe „Krankenwagen“). Wenn das ungünstig zusammentrifft, dann stolpert er (hoffentlich) über seine Fehler. Beruhigend finde ich im Moment auch, daß es offensichtlich eine Menge Leute gibt, die die „Sicherheitsgesetze“ und ihre Anwendung nicht einfach hinnehmen und sich dagegen wehren, und daß es Leute gibt, die sich nur von einer Autorität, wie sie Keppler wohl ausstrahlt, nicht einschüchtern lassen. Von dem Fahrer war es jedenfalls schon eine ziemlich gewagte Aktion, so wie Keppler da tobte. Tobias und seine Freunde gehören zu den Demonstranten, und seine Reaktion seinem Vater gegenüber, als er diesen der Duckmäuserei geziehen hat, war zwar heftig, aber nicht falsch. Seliger steht als Beamter natürlich auch in einem erheblichen Zwiespalt, aber diesen Spagat zwischen Moral bzw. Gewissen auf der einen und Recht und Staatsgewalt auf der anderen Seiten haben schon viele bewältigen müssen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie Seliger damit weiter umgehen wird.

Bei diesem Einsatz bei der Demo ist mir nicht ganz klar geworden, wer da eigentlich alles für die Sicherheit sorgt. Ist SPK die Truppe von Keppler? Aber wer ist dann dieser Besucher im Halbdunkel, der die Aufzeichnungen mitnimmt? Und warum hat man überhaupt Seliger hier schon auf dem Kieker? Und dieser ominöse Unbekannte, den Selig auf der Demo „trifft“? Er hat eine Tätowierung an der gleichen Stelle wie der Mann, den Yarik vom Kellerfenster aus beobachtet hat. Allerdings wird nicht gesagt, um was für ein Motiv es sich handelt. Es könnte also Zufall sein, aber an Zufälle solcher Art glaube ich in Romanen einfach nicht. Eher würde ich vermuten, daß es sich um ein Erkennungszeichen o.ä. einer Gruppe handelt. Dann müssen die beiden Männer zumindest nicht identisch sein, auch wenn es sein könnte. Ich weiß im Moment noch nicht, ob mir die Variante zwei Männer oder die Variante der gleiche Mann besser gefällt.

Im Moment tendiere ich zu folgender wüsten Spekulation: Der Innenminister hat schon festgestellt, daß die Kanzlerin seiner Beratung bald nicht mehr bedürfe. Er wird also ein Interesse daran haben, seine Macht irgendwie zu festigen, zumal er sich selbst wohl eh für besser auf dem Posten hält. Er könnte also mit seiner sog. Antiterrortruppe diesen Brandanschlag auf das Mietshaus fingiert haben. Daß man es zunächst den Rechten in die Schuhe schiebt, könnte dabei sogar gelegen kommen, denn wenn sich alle Ermittlungen in der Richtung erschöpfen und keinen Erfolg bringen, dann kann man die Spezialtruppe in Stellung bringen und hat außerdem gleich noch den „Beweis“ erbracht, daß man all diese Überwachung natürlich braucht. Daß Seliger da jetzt hineingerät, könnte zum einen tatsächlich damit zusammenhängen, daß man ihn eben kennt, zum anderen könnte aber auch Rüther seine Kontakte über die monatlichen Sicherheitsberatungen genutzt haben, um seinen Rivalen als mögliches Opfer zu plazieren. Und Seligers Probleme werden vermutlich noch wachsen, wenn er bei seinen Ermittlungen, die er eigentlich nicht führen soll, erste Beweise für irgendwelche Machtmißbräuche o.ä. im Innenministerium und rund um diese Spezialtruppe finden sollte. Was mich dann auf die Idee bringt, daß es sich bei dem tätowierten Mann um einen „Aussteiger“ handeln könnte (aus einer oder sogar gleich aus zwei Gruppen, nämlich vielleicht auch aus der Antiterroreinheit, weil ein Gewissen schlägt?), der ein gemeinsames Interesse mit Seliger daran entwickelt, die tatsächlichen Brandstifter aufzudecken. Hm, ich glaube, irgendwas paßt da nicht zusammen, aber das finde ich um diese Uhrzeit nicht mehr raus Na, in Seligs Haut möchte ich dann jedenfalls so oder so nicht stecken ...

Schönen Gruß
Aldawen

Papyrus:
Hallo Zusammen,


--- Zitat von: Aldawen am 11. November 2011, 22:49:12 ---Erst einmal muß ich noch etwas Lustiges loswerden, das mir heute aufgefallen ist: Ich habe das Buch am 5.5. auf der Lesung im Rahmen in der Criminale gekauft und fange am 11.11. an zu lesen. Da könnte man ja schon ein bißchen schwindelig werden, ob der Zahlen  ;D

--- Ende Zitat ---
Da teilen wir wohl die selben Schnapszahlen  ;D

Gleich jetzt zu Beginn ärgere ich mich schon den ersten Band "Zwillingsspiel" nicht zu kennen. Ich würde gerne mehr über Selig wissen ...
Scheint sehr sympathisch zu sein, wenn auch etwas unbeholfen auf der privaten Gefühlsebene.

Auch ich kenne von der Criminale ja schon einige Passage, was der Spannung und der Stimmung keinen Abbruch tut.
Mit den Zeitsprüngen muss ich auch aufpassen, sie erschließen sich für mich folgendermaßen:
- Juni im Vorjahr U-Bahn Anschlag
- 17.4. Prolog (Bombenanschlag Haus) und Teil 2
- Oktober Teil 1

Ich gebe mich den ganzen Spekulationen von Susanne erst einmal nicht, allerdings wird mir jetzt schon ganz übel bei den ganzen strategischen Spielchen die die Beteiligten treiben oder meinen zu treiben. Das das alles reine Erfindung ist glaube ich leider nicht. Viele sind doch mehr an ihrem Posten, als an wirklich guter Arbeit und menschlicher Einstellung interessiert. Mich grauselt so etwas.

 


Heimfinderin:
Hallo zusammen,

jetzt habe ich gerade den ersten Abschnitt durch und könnte schon gleich weiterlesen. Das ist schon mal ein gutes Zeichen.  ;D Sehr spannend finde ich die Geschichte bisher, auch wenn ich noch etwas mit den vielen Namen und Abteilungen kämpfe, aber das bekomme ich in den Griff. Toll finde ich ja die beiden Buchtrailer auf deiner Homepage, Markus. Natürlich habe ich mir die gleich angeschaut, und jedes Mal wenn im Buch von den Überwachungskameras die Rede ist, sehe ich die Bilder des Trailers vor mir.

Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut. Die kurzen Kapitel und der schnelle Wechsel zu den verschiedenen Personen macht ein schnelles Tempo und erhöht für mich die Spannung. Überhaupt wirken die kurzen Schnitte auf mich wie ein Film, aber dazu habe ich unter den "allgemeinen Fragen" schon eine Frage gestellt.


--- Zitat von: Aldawen am 11. November 2011, 22:49:12 ---Zunächst einmal: Da kein Jahr angegeben ist, habe ich mich natürlich gefragt, wann ich das ganze ansiedeln würde und bin nicht sicher, ob ich es wirklich einfach mit  „hier und heute“ beantworten würde oder nicht doch mit „in zwar nicht allzu ferner, aber doch immerhin der Zukunft“, wobei dann andererseits die normalen Schlüssel in dem Hotel selbst für die Suite ein Anachronismus wären.

--- Ende Zitat ---

Die Frage des Zeitraums habe ich mir auch schnell gestellt und gefühlsmäßig geht es mir wie dir, dass ich vermute, es könnte in naher Zukunft spielen, also "fast jetzt, aber nicht ganz", denn insgesamt wirkt alles recht normal vertraut, aber eben doch nicht alles.

Der Prolog war beklemmend. Ich musste echt schlucken beim Rettungsversuch des kleinen Jungen und litt richtig mit ihm. Wobei es noch so lustig anfing, da ich als Kind genau das, worüber er so sauer ist, getan habe, nämlich hinter dem Sofa versteckt einen Krimi geschaut. Ok, es war hinter einen Sessel und meine Eltern hatten es zunächst mitbekommen, dass ich mich da hingesetzt hatte, hatten es dann aber vergessen.  ;D

Der erste Teil mit der Valdez-Sache  war dann gleich spannend. Aber was hat der Chip nun eigentlich genau bewirkt? Ich hoffe, wir erfahren das noch.


--- Zitat von: Aldawen am 11. November 2011, 22:49:12 ---Womöglich noch suspekter als der Innenminister ist mir dieser Matthias Keppler. Er scheint sich für den Größten zu halten und auch gehörig an seinem eigenen Süppchen zu kochen. Mein einziger Lichtblick bisher: Er ist eitel (siehe die Etagenkellneruniform) und er ist nicht emotionslos (siehe „Krankenwagen“).

--- Ende Zitat ---

Der Innenminister ist mir auch suspekt und Keppler ist mir auch total unsympathisch und es ging mir hier wie dir, dass ich gleich dachte und hoffte, dass seine Arroganz und seine Eitelkeit ihn irgendwann stolpern lassen. Ein bisschen zähle ich hier auch auf das Zimmermädchen. Vielleicht verfolgt sie ihn ja immer noch.  ;D


--- Zitat von: Papyrus am 12. November 2011, 11:42:53 ---Gleich jetzt zu Beginn ärgere ich mich schon den ersten Band "Zwillingsspiel" nicht zu kennen. Ich würde gerne mehr über Selig wissen ...
Scheint sehr sympathisch zu sein, wenn auch etwas unbeholfen auf der privaten Gefühlsebene.

--- Ende Zitat ---

Ja, ich finde es auch gerade schade, dass ich das erste Buch nicht kenne. Aber das hole ich nach und ich denke, man erfährt sicher noch einiges von Seligs Charakter. Wenn hier im Buch natürlich noch nach und nach die ganze Lösung des letzten Falles erwähnt wird, habe ich halt Pech gehabt. Aber ic hoffe ja jetzt schon, dass es noch weitere Fälle mit Selig geben wird, Markus?

Wie gesagt, ich finde Selig auch sympathisch, allerdings hätte ich ihn schon kräftig schütteln können, wegen seines Verhaltens Maria gegenüber.  ::) Wenn man seine Gefühle nicht zeigen will, muss man ja nicht gleich das Gegenteil vermitteln *seufz* Aber ich habe natürlich noch Hoffnung, dass er mit dem zerstörerischen Verhalten aufhört.  ;)

Aldawens Spekulation, der Brand könnte fingiert worden sein, wäre natürlich heftig. Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen, habe mir aber auch noch gar keine Gedanken über die ganzen Vorgänge gemacht, sondern erst mal auf mich wirken lassen, bzw. versucht, die ganzen Einheiten nicht durcheinanderzubringen. Da bin ich ja mal gespannt! Auf jeden Fall wird sehr viel Spannung erzeugt, gerade durch die Andeutungen wie: "alles ist bereit", oder die sich bewegenden Kameras oder auch die im Dunkeln gelassenen Personen, wie z. B. der Mann, der sich die Kopien der Dateien zieht.


--- Zitat von: Aldawen am 11. November 2011, 22:49:12 --- Und dieser ominöse Unbekannte, den Selig auf der Demo „trifft“? Er hat eine Tätowierung an der gleichen Stelle wie der Mann, den Yarik vom Kellerfenster aus beobachtet hat. Allerdings wird nicht gesagt, um was für ein Motiv es sich handelt. Es könnte also Zufall sein, aber an Zufälle solcher Art glaube ich in Romanen einfach nicht. Eher würde ich vermuten, daß es sich um ein Erkennungszeichen o.ä. einer Gruppe handelt. Dann müssen die beiden Männer zumindest nicht identisch sein, auch wenn es sein könnte. Ich weiß im Moment noch nicht, ob mir die Variante zwei Männer oder die Variante der gleiche Mann besser gefällt.

--- Ende Zitat ---

Ja, das Tattoo ist natürlich gleich aufgefallen und ich habe mich auch gleich gefragt, ob es wohl derselbe Mann war, den Yarik beobachtet hatte. Ich finde, es liegt nahe, da er beim Tatort und der Polizei auftaucht. Aber Täter muss er ja nicht mal gewesen sein, er kann ja auch aus anderen Gründen am Tatort gewesen sein. Vielleicht hat er die Täter selbst schon beobachtet. Die Idee des Aussteigers liegt da nahe.

Warum nun aber gerade Selig so im Visier der Beobachter ist, ist mir auch noch ein Rätsel. Ich kann mir zwar vorstellen, dass er einiges aufdecken wird, was dem Spezialkommando nicht gefallen wird, aber warum  er im voraus schon beobachtet werden soll, kann doch wegen des Brandes nichts zu tun haben, dafür wurde er ja gerade erst eingesetzt. Rüther kann ihn doch eigentlich  nicht als Opfer auserkoren haben, da er selbst von dessen Einsatz negativ überrascht wurde. Wenn,  muss der Innenminister das schon länger geplant haben. Hmmmm, sehr mysteriös jedenfalls und ich lese besser erst mal weiter, vielleicht klärt sich ja bald noch die ein oder andere Absicht auf.

Heftig ist auf jeden Fall Seligs Fund der Waffe. Ich stelle mir gerade vor, ich finde so ein Teil in der Jacke meiner Tochter!  :o

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