Leserundenarchiv > Susanne Gerdom – Das gefrorene Lachen
Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)
Susanne Gerdom:
Danke. Schnöff. Schnäff. Himmelnochmal! SCHNÜFF!
Danke für das schöne Fazit, danke für eure Begleitung, danke für die Kritik (ich hab mir wieder ein paar Sachen "fürs nächste Mal" merken können - und danke, dass ihr mich eure Lesereise durch das Buch habt begleiten und teilen lassen. Das ist immer wieder eine ganz besondere Sache für mich und ich freue mich jetzt schon aufs nächste Mal! :-* :winken:
Erendis:
Zum Buch:
Inhalt:
Im Königreich Almay führen die Menschen ein beschauliches Leben unter König Ferdinand und seiner reizenden Gemahlin. Für die Untertanen gibt es nur eine einzige Sache zu bemängeln: Der König ist zu langweilig. Um dieser Volksmeinung schnell entgegenzuwirken, holt er zur Geburtstagsfeier des Prinzen Augustin kurzentschlossen ein Wandertheater in die Residenz. Doch dieses birgt eine unangenehme Überraschung…
Und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war!
Mein Eindruck vom Buch:
„Das gefrorene Lachen“ ist eine zauber- und märchenhafte Geschichte, die ihren Lesern bis zum Schluss Rätsel aufgibt. Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, denn das nähme dem Buch eindeutig einen Teil seines ganz besonderen Zaubers und Reizes.
Susanne Gerdom schaffte es auch mit diesem Buch wieder, mich über die ganze Lesestrecke hinweg zu fesseln und an die Geschichte zu binden. Oft vermochte ich den Roman nicht mehr aus der Hand zu legen, da ich unbedingt wissen wollte, was hinter den rätselhaften Geschehnissen rund um die Protagonisten Pippa und Augustin und das seltsame fliegende Theater, in das sie auf ebenso merkwürdige Weise geraten, steckt.
Wieder einmal gelingt es der Autorin, bunte und lebensechte Bilder vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Ich fühlte mich in die bunte, hinter den Kulissen oftmals auch raue Theaterwelt hineinversetzt, konnte die reichlich angebotenen Leckereien riechen und den Schweiß der Artisten spüren, staunte und erfreute mich mit dem Publikum. Gleichzeitig litt ich mit Pippa und August, die von ihren jeweiligen Ausbildern – einem Magier und einem Weißclown – nicht eben freundlich behandelt werden. Und hoffte mit ihnen, dass sie den Geheimnissen auf die Spur kommen und der Schreckensherrschaft des bösen Magiers Ostwind ein Ende setzen können. Die ganze Geschichte über beschäftigte mich die Frage: Werden Pippa und ihre Lieben ihr altes Leben wieder aufnehmen können?
Das Buch zeichnet sich durch eine ganz besondere Atmosphäre auf, eine Art düsterbunter Theaterzauber, der einen starken Sog auf mich ausübte. Neben humorvollen und lockeren Passagen weist der Roman nämlich durchaus auch düstere Stellen auf, in denen die gnadenlose Herrschaft des bösartigen Magiers in Almay geschildert wird.
Der Roman bietet eine Fülle von schönen und liebenswerten Ideen, Details und Charakteren. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich in diesem Buch die Wasserspeier, die auch – so viel kann ich verraten – einen nicht unwesentlichen Part in der Handlung und bei der Auflösung der Geschichte spielen. Auch Naturwesen wie etwa zwei Zentauren und ein SaTyr erfreuten mich in diesem Buch als liebenswerte Nebenfiguren.
Die Autorin verzichtet auf Schwarz-Weiß-Zeichnungen und stattet fast alle Figuren mit liebenswerten Eigenschaften, zugleich aber mit Mängeln und dunklen Seiten aus. Das lässt die Figuren plastisch und facettenreich erscheinen, und insbesondere Pippa und August sowie den sanftmütigen Riesen Zarter Blütenzauber konnte ich schnell ins Herz schließen.
Susannes Sprache habe ich nach der Lektüre einiger Bücher von ihr schon längst liebgewonnen, und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ihre stimmige Wortwahl sowie ihr bildhafter und detailverliebter Stil tragen ihren Teil zur Erschaffung der ganz besonderen Atmosphäre dieses Buches bei.
Auch die im Buch versteckten Anspielungen auf Werke der literarischen Großmeister Shakespeare und Goethe machten mir großen Spaß. Ebenso freute ich mich darüber, altbekannte, hier jedoch sehr gelungen verarbeitete Märchenelemente entdecken zu können.
Mir persönlich machte das Buch auch Lust auf die Lektüre des einen oder anderen Werkes von Shakespeare – es kann sich somit auch positiv auf die Bildung des Lesers auswirken. ;D Dazu tragen auch die ab und an verwendeten altmodischen Ausdrücke und Fremdwörter bei, die ebenso den Horizont erweitern können.
Das Ende wird einem Märchen perfekt gerecht und hat mich zufrieden zurückgelassen, auch wenn noch ein paar wenige Fragen offen blieben – ideal zum Weiterträumen der Geschichte.
Fazit: „Das gefrorene Lachen“ ist ein wundervolles Märchen, das zum Spekulieren und Rätselraten einlädt. Es hat mich glänzend unterhalten und mir großen Spaß gemacht.
Und damit muss mein Leseeindruck nun auch enden, denn ich bin äußerst müdmüde. ;)
Zur Leserunde:
Es hat mir wieder sehr gut gefallen, mit euch zusammen zu spekulieren und zu diskutieren und die Geschichte somit unter unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Vielen lieben Dank dafür an euch alle. Und ein ganz besonderes Dankeschön geht an dich, liebe Susanne, wieder einmal für die tolle Begleitung! :-*
Ich freue mich auch schon auf das nächste Mal! :)
sternchen28:
Zum Inhalt des Buches ist hier schon genug gesagt wurden .... das muss ich nicht nochmal wiederhilen ;)
Meine Meinung zu dem Buch:
Es gibt für mich - und das steht jetzt nach dem dritten Buch von Susanne endgültig fest - eine weitere Autorin von der ich blind jedes Buch kaufen werde, weil ich einfach weiß dass es sich lohnt.
Der Autorin gelingt es mit diesem Jugendbuch, ein ganz besonderes märchenhaft anmutendes Feeling zu zaubern, dass einen von der ersten Seite an ihn seinen Bann zieht. Sie schafft es, einen so zu fesseln, das man Mühe hat sich an die Abschnittseinteilungen der Leserunde zu halten - man hat den Drang, das Buch eigentlich in einem Rutsch durchlesen zu wollen.
Vor dem geistigen Auge des Lesers entsteht eine farbenprächtige Welt mit liebenswerten Charakteren und dennoch vermeidet die Autorin Einteilungen in Klischees - denn auch die Guten haben ihre dunklen Seiten genauso wie die "Bösen" auch gute Eigenschaften tief in sich verstecken.
Ich liebe Artisten, ich mag Clowns und durfte bereits einen Blick hinter die Kulissen eines Varietes werfen - dieser Eindruck hat mich beim Lesen des Buches begleitet.
Es ist ein Wechselbad der Gefühle - locker-leichte Szenen die zum schmunzeln, lachen und freuen reizen wechseln mit düsteren Szenen ab, in denen das Leid und die bösartige Herrschaft der bösen Magier beschrieben werden.
Susanne Gerdom hat einen wunderbaren Schreibstil, der so detailreich ist, das man die ganze Szenerie praktisch vor sich sieht. Mit hat das Lesen richtig Spaß gemacht und die Verweise auf den großen Meister Shakespeare, von dem ich wie ich zu meiner Schande gestehen muss, bisher noch gar nichts gelesen habe, sind gut gelungen.
Das Ende des Buches ist typisch Märchenhaft :-) und begeistert auch die Leserundenteilnehmer, die sonst nicht immer mit dem Ende von Susanne zufrieden waren.
Einfach Zauberhaft :-*
Zur Leserunde:
Hier ein dickes DANKESCHÖN an die Organisatoren der Leserunde, an die anderen Teilnehmer und natürlich an Dich Susanne! DANKE dafür, das ihr liebe Mitleser mit Euren Kommentaren mir manches Mal die Augen geöffnet habt - besonders was Shakespeare angeht. DANKE dafür liebe Susanne, dass Du wieder alles kommentiert und alle unsere Fragen beantwortet hast.
Spatzi79:
Zum Buch:
Im kleinen Königreich Almay wächst Philippa Saffronia unbeschwert als Tochter des Hofzauberers heran. Ihr bester Freund ist der Prinz Augustin, die beiden kennen sich schon seit ihrer Kindheit.
Doch bei der Feier zu seinem Geburtstag kommt Unheil über diese Welt! Ein böser Zauberer hat noch eine Rechnung mit Philippas Vater offen und droht, sie alle zu vernichten...
Meine Meinung:
Ein richtig schönes Kinderbuch voller Märchenmotive und Shakespeare-Hinweise.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch oder weil ich bis zum Schluss keine Ahnung hatte, wie sich das alles auflösen soll.
Die Guten fand ich sehr liebenswert dargestellt, die Bösen hingegen waren regelrecht zum Fürchten - so wie es im Märchen sein soll!
Sprachlich fand ich das Buch sehr angenehm, einerseits nicht zu kompliziert geschrieben, schließlich ist die Zielgruppe eher jugendlich, aber auch für mich als Erwachsene hat sich das Ganze gut gelesen.
Die Shakespeare-Zitate und Hinweise machen vielleicht den einen oder anderen neugierig, sich mal ein bisschen mit dem Meister zu beschäftigen, das fände ich einen tollen Nebeneffekt!
Zur Runde:
Ich werde Susannes Bücher nur noch in Leserunden lesen ;)
Kurz vor der Runde hier habe ich alleine den Nebelkönig gelesen und habe nicht wirklich in das Buch hineingefunden. Dementsprechend war ich ein bisschen skeptisch, was mich beim gefrorenen Lachen erwarten würde. Aber mit euch und Susanne zusammen war es mal wieder ein großer Lesespaß!
Gut gefallen haben mir die relativ kurzen Abschnitte der Einteilung, es ist ja trotzdem immer so viel passiert, dass wir ausgiebig spekulieren und diskutieren konnten!
Rezi auch zu finden bei lovelybooks
starone:
Hallo alle Zusammen und liebe Susanne,
Zum Inhalt:
Diese Geschichte beginnt in einem kleinen Königreich mit Namen Almay dort leben alle glücklich und zufrieden. Bis zur Geburtstagsfeier des Thronfolgers August, denn wie es so üblich ist wird jeder zu diesem besonderen Geburtstag, er sich 18. Jahre alt eingeladen der Rang und Namen hat. Leider wurde der Ostwind vergessen und taucht in Form eines Magiers mit seinem Gehilfen einem Dschinn auf. Die Tochter des Hofzauberers Pippa ist seit Kindesbeinen in den jungen Prinzen verliebt, leider ohne das August eben jeder Prinz davon etwa weiß oder bemerkt. Deshalb verlobt er sich auch guten Gewissens mit Prinzessin Mirabella. Der Ostwind war einst der Meister des Hofzauberes Laurentio hat sich, aber eine schlimme Sache zu schulden kommen lassen und wurde durch den Hofzauberer entlarvt und des Landes verwiesen. Jetzt sinnt er auf Rache und verwandelt alle Bewohner des Schlosses in zum Teil merkwürdige Gestalten in einem Theater. Nichts ist mehr wie es war. Kann dieser Fluch wieder rückgängig gemacht werden, wird August doch noch merken das Pippa ihn und nur ihn liebt.
Davon handelt diese interessante , lustige und sehr spannende Geschichte.
Meine Meinung:
Auch in diesem Buch hat es Susanne wieder in ihrer unnachahmlichen Art geschafft, mich zu verzaubern. Denn sie beschriebt einfach klasse Ort, Personen und Handlung. Man taucht ein-und ab in diese märchenhafte, lustig, unterhaltsame und immer spannende zum mitraten angelegten Geschichte.
Zur Leserunde:
Es ist immer wieder ein Vergnügen LR mit der lieben Susanne :) :). Ein doppeltes Lob an ihren Einsatz (auch wenn es schwierig wurde) denn mir hat das plötzlich abtauchen von Lanzelot auch nicht so gefallen ;). Aber Du hast eine klasse Art dich mit uns Lesern auseinander zu setzten. Das macht einfach Laune und Spaß, egal wer welche Meinung hat ;).
Auch an die Mitleser Danke für diesen tollen Einsatz wieder einmal :). Mir war erst etwas bange vor der wieder..klar bei Susanne mittlerweile schon üblichen großen Teilnehmerzahl, aber es hat einfach gepasst so wie die Runde abgelaufen ist :). Nächste LR mit Susanne, klar bin dabei 8)
LG..starone... :winken: :lesen:
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