Leserundenarchiv > Charlotte Freise – Die Seelenfotografin
1. Abschnitt - S. 5 - 95 (Teil I)
Annabas:
Ah, da lag ich doch etwas daneben - da haben mich die "verfluchten neuen Reichsmark" (S. 67) in die falsche Zeit geschickt. ;)
Ich mag es gar nicht, wenn ich beim Lesen einer Geschichte ständig alles erklärt bekomme und bin froh, dass es hier nicht so ist (auch wenn ich dann halt manchmal falsch liege). Bei zu vielen Erklärungen denke ich meistens, der Autor hält uns Leser für beschränkt. ::)
Grüße von Annabas :winken:
starone:
--- Zitat von: Annabas am 22. Oktober 2011, 13:36:41 ---
--- Zitat von: starone am 22. Oktober 2011, 09:10:35 ---Und ich glaube, dass macht den Kick bei diesem Buch sicherlich aus, dass die Geschichte und ihre Zeit noch nicht wirklich "alt" ist.
--- Ende Zitat ---
Es ist noch keine hundert Jahre her, aber mir persönlich kommt das Leben damals schon "alt" vor. Wenn ich mir überlege, welcher Aufwand für eine Fotografie noch nötig war (und das war nicht mal die wirkliche Anfangszeit, sondern schon die zweite oder dritte technische Generation) und wie wir heute mit unserer Digitalkamera im Handy Bilder um die Welt schicken, dann sind das riesige Fortschritte.
--- Ende Zitat ---
Ja, dass ist aber unsere schnelllebige Zeit...was heute noch top aktuell ist, kann morgen schon "alt und unmodern" sein. Die Weiterentwicklung der Dinge geht halt heute immer schneller voran siehe Handy vor ein paar Jahren noch "konnte" man damit "nur" telefonieren damit und heute...
Aber alles das baut auf den Grundlagen anderer viel früherer Generationen auf ;).
Es gibt auch fast keine wirklich neuen Erfindungen mehr, in der Regel werden Sachen/Dinge weiter entwickelt bzw. verbessert.
starone:
--- Zitat von: Karla am 22. Oktober 2011, 14:27:58 ---Ganz kleine Anmerkung: Die Geschichte spielt in den 1870er Jahren, die Lebensumstände waren damals schon deutlich moderner, als ich zuerst bei der Recherche gedacht hatte. Also: S-Bahnbau, Stand der Induistrie, Medizin, Technik - das entspricht alles den 1870er Jahren. Irgendwo am Anfang erwähne ich die Zahl auch mal. Dachte ich zumindest. Aber nun finde ich sie selbst nicht mehr wieder. Hm ... vielleicht ist sie im Lektorat auch rausgeflogen, das ist jetzt schon wieder so lange her.
--- Ende Zitat ---
Im Klapptext steht Berlin in der Gründerzeit. Da hätte ich persönlich auf Anfang 1900 getippt, aber gut Deine/diese Geschichte spielt um die 1870er Jahre herum.
Damit kann ich leben :). Wie bist Du eigentlich auf die Stadt Berlin als Stätte des Romanes gekommen. Besondere Beziehung zu dieser Stadt oder so ?
LG...starone... :winken: :lesen:
irismaria:
--- Zitat von: Karla am 22. Oktober 2011, 14:27:58 ---
Ganz kleine Anmerkung: Die Geschichte spielt in den 1870er Jahren, die Lebensumstände waren damals schon deutlich moderner, als ich zuerst bei der Recherche gedacht hatte. Also: S-Bahnbau, Stand der Induistrie, Medizin, Technik - das entspricht alles den 1870er Jahren. Irgendwo am Anfang erwähne ich die Zahl auch mal. Dachte ich zumindest. Aber nun finde ich sie selbst nicht mehr wieder. Hm ... vielleicht ist sie im Lektorat auch rausgeflogen, das ist jetzt schon wieder so lange her.
--- Ende Zitat ---
Ah, ich hätte am Anfang der Geschichte eher auf ca. 1850 getippt ... schade, dass die Jahreszahl rausgefallen ist, ich habe immer gerne einen Anhaltspunkt, wann eine Handlung spielt.
Ich habe übrigens den Klappentext bewusst nicht gelesen, da hier oft schon so viel verraten wird - muss ja aber sein, um uns Käufern das Buch schmackhaft zu machen...
starone:
--- Zitat von: irismaria am 22. Oktober 2011, 11:56:27 ---Ruven als ehemaliges Heimkind hat es sicher nicht leicht, auch nicht bei seinem Arbeitgeber Bing - aber dass er ihm seine ganze Habe stiehlt um damit ein neues Leben anfangen zu können, finde ich schon ein starkes Stück! Ganz unbeobachtet war er ja nicht, Isabel und Peter haben ihn quasi in der Hand - mal sehen, wie sich das entwickelt.
--- Ende Zitat ---
Ja, diese Art der Eigentum Neuaufteilung hat mir auch gar nicht gefallen. O.K. das Leben bei seinem Arbeitgeber Herr Bing und seiner doch eher unnormalen, für damalige Verhältnisse Auffassung von netten Fotos kann einem schon an die Nieren gehen, aber der Markt dafür Bestand ja ;). Aber für einen Neustart deshalb zum Dieb zu werden, ist auch nicht der richtige Weg, für meine Empfindungen. Besonders da die Tat ja auch nicht unbemerkt geblieben ist. Und er mit den Mitwissen jetzt sogar engeren Kontakt pflegt ;).
LG..starone.. :winken: :lesen:.
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