Und wieder bin ich platt…

Aber hallo… Kaum fühlt sich etwas gut an, reißt Arno hier den Spieß herum und lässt mich ins nächste Scheudertrauma eintauchen. Schon der erste Kuss zwischen den beiden hatte mich ja irritiert. Doch als Christian Rössler Jane im Münchner Hotelzimmer packte und in seine Arme schloss habe ich ganz plötzlich selbst ein sehr panisches Gefühl in der Brust verspürt.

Das fühlte sich ganz, ganz schlecht für mich an. Oh, was kann Jane, oder Danny (?) hier einem leid tun. Aber Yeahyeahyippy…

ist Rosie wieder aufgetaucht.

Gott, was tat mir ihr „Kindchen“ wieder gut.

Nun aber ab durch die Mitte…
Es gab in diesem Abschnitt mindestens zwei Szenen, die mich haben schaudern lassen. Einmal im Zug, als wir so unverhofft an Janes Albtraum teilhaben durften. Oh Herrje, hier dachte ich echt, sie hat eine Spritze bekommen und wacht auf dem OP-Tisch wieder auf.

Und die zweite Stelle war jene, als Rössler unbedingt darauf bestand, dass sie das zusammengemixte Getränk endlich trinken sollte. Hier habe ich irgendwie gleich damit gerechnet, dass sie aus den Latschen kippen würde, weil Christian da etwas hineingemischt hat.

So langsam aber sicher gibt es aber nun doch leise Durchblicke. Jane hat doch sehr wahrscheinlich selbst in diesem CerebMed-Center gearbeitet, schließlich kennt sie sogar die Zugangscodes . Ok, dass Sie ausgerechnet gerade diesen Bericht in diesem Frühstücksmagazin mitbekommen hat war natürlich schon ein etwas sehr großer Zufall, den ich aber gerne nachsehe, da er so doch ein wenig Licht ins Dunkel bringt.
Das Wörtchen „Abziehen“ auf Seite 276 hat mich dann doch sehr schockiert und ich kann nur hoffen, dass dies Jane nicht mehr passieren kann. Ich will mir jetzt gar nicht vorstellen, was das genau sein könnte.

Hans ist wütend auf Rob (alias Christian Rössler). Gut so. Ich hoffe hier immer noch auf seinen letzten Rettungseinsatz, weil Hans vielleicht doch noch Skrupel zeigt. Zumindest tut er Jane nicht weh, so wie Rob. Dass er auf Jane mit seinen kalten Augen nicht gerade als Retter erscheint ist natürlich klar.
Auf Seite 250 habe ich abermals wegen Dannys Art und Weise zu denken den Kopf schütteln müssen. Sie vertritt nach all dem immer noch die Sichtweise, sie sei letztendlich tatsächlich Sibylle Aurich. Anstatt sie sich mal versucht vorzustellen, sie sei nicht Sibylle Aurich, hätte dafür aber vielleicht einen Sohn namens Lukas. Oh, hier hätte ich sie wiederholt schütteln können. Ok, genau weiß ich das jetzt auch nicht und vielleicht ist es auch gar nicht wahr. Trotzdem so langsam quillt in mir der Gedanke auf, dass sie vielleicht in diesen Labors gearbeitet hat. Vielleicht ja noch nicht einmal an diesen geheimen Projekten aber eben für CerebMed. Dann, aus irgendeinem dummen Zufall (?) wurde ihr Sohn Lukas vielleicht für diverse Zwecke der Firma entführt. Die Mutter läuft Amok und wird gleichsam in Gewahrsam genommen und „umgestrickt“. Nur eben, dass die Liebe zu Lukas und die Erinnerung an ihn zu stark ist und sich immer wieder hindurch schleicht… Ok, etwas spektakulär.
Alles in allem ein super spannendes Buch, welches sicher nichts für schwächliche Nerven ist.
Ich gestehe, dass ich es kaum unterbrechen kann. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass mir die Cover von Arnos Bücher immer sehr gut gefallen? Auch dieses hier zu „Der Trakt“ finde ich sehr gelungen und ich erwische mich dabei immer wieder auf diesen scheußlichen Gang unter dem Titel zu linsen. Der Gang zum Trakt...
Auf zum Endspurt also…

Ich bin aufs äußerste gespannt.
Grüssle
Marion
