Vielen Dank für die Bilder - ich finde, die Emily aus deiner Erzählung passt wunderbar zur echten auf den Fotos.
Oh, dankeschön - da freu ich mich jetzt riesig darüber!

Ahhh, was für interessante Bilder! Ich muss sagen, ich finde zwischen den Bilder Sansibar und Europa liegt doch ein bemerkenswerter Unterschied. Außerdem wirkt sie so groß.
Danke, Nicole! 
Das stimmt, das empfinde ich auch immer so, wenn ich die Bilder sehe.
Danke für die Bilder, Nicole. Ich hatte sie auch mal gegooglet. Ich war überrascht, da ich sie mir anders vorgestellt habe, aber nicht umbedingt "dunkler". Irgendwie...zarter. Ich finde, Emily wirkt oft sehr zerbrechlich, sieht aber nicht umbedingt so aus.
Ich finde auch, dass zwischen dem europäischen Bild und dem Bild mit der Tracht aus Sansibar ist ein riesen Unterschied.
Ich empfinde sie in europäischer Kleidung viel weicher, auch und gerade ihre Gesichtszüge, während sie in sansibarischer Tracht kantiger wirkt.
Und tatsächlich wurden diese Bilder an ein und demselben Tag gemacht ...
Ich denke auch, dass wir Deutschen sehr sensibel bei dem Thema Rassismus sind.
Ich finde farbige Menschen oder auch Asiaten oft sehr attraktiv und gucke gerne mal "länger hin" oder finde farbige Kinder immer sehr süß (meine Cousinen sind auch alle farbig, leider wohnen sie in USA und ich sehe sie äußerst selten) und ertappe mich manchmal bei dem Gedanken, dass ich hoffe, dass man das nicht als "Starren", oder negatives Starren, auslegt.
Ich erwische mich auch oft bei solchen Gedanken und selbst wenn ich mich davon frei mache, bleibt dann doch ab und zu ein mulmiges Gefühl im Bauch, ob mir daran nicht doch etwas schief ausgelegt werden könnte.
Dabei wären doch eigentlich Unvoreingenommenheit und eine gewisse Art von Selbstverständlichkeit das wirkliche Gegenteil von Rassismus.
Aber ja, Avila hat recht, Vorurteile hat jeder Mensch. Die hat man bei Studiengängen oder bei der Herkunft, bei der Religion oder der Haarfarbe. Oft wird man eines Besseren belehrt und fragt sich dann nachher, warum man Menschen in eine Schublade gesteckt hat (habe mal gehört, dass das Gehirn dies tut, weil es schneller geht).
Ich denke, die hat wirklich jeder, ich bin da auch nicht frei von. Neulich hatte ich innerhalb von wenigen Tagen die Erfahrung gemacht, dass sich ein Vorurteil nicht bestätigt hatte (ich mich dafür in Grund und Boden schämte), ein anderes jedoch voll zutraf (was mich dann doch reichlich deprimierte).
Wenn uns bewusst ist, dass wir Vorurteile haben (und welche), uns aber eben, wie Avila schrieb, durchaus eines Besseren belehren lassen - dann ist doch schon mal viel gewonnen, wie ich finde.
(Allerdings sind wir nicht die einzigen Menschen, die starke Vorurteile haben. Meinen Eltern ist es in den USA passiert, dass sie zu Leuten gesagt haben, dass sie aus Deutschland kommen und sie wurden sofort auf Hitler angesprochen, was man davon hält, ob man den kennt etc.)
Das finde ich jetzt ganz interessant, uns ist das im letzten Jahr ganz anders gegangen; bei uns waren immer alle hellauf begeistert, wenn wir erzählten, dass wir aus Deutschland kommen. Die Andeutungen (oder unverhohlene Spitzen) auf die Nazi-Zeit und den Zweiten Weltkrieg kenne ich dafür von meinen Frankreich-Reisen.
Und ich muss auch sagen, dass ich durchaus auch meine Vorurteile gegenüber den Amerikanern hatte, bevor ich rübergeflogen bin und heute über so einiges ganz anders denke, auch wenn ich vieles gesehen habe, was durchaus nicht rosig war.
Wobei ich immer relativiere: alle meine Erfahrungen beziehen sich auf den Südwesten der USA; mir ist sehr wohl bewusst, dass es in anderen Ecken ganz anders sein könnte (und wohl auch ist).