Autor Thema: 4 - Seite 250 bis Seite 311 („Niemandsland“ bis einschließlich „Neuland“)  (Gelesen 699 mal)

Offline Nicole C.

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Ich habe meine absolute Lieblingsstelle im Buch gefunden.

Ich finde die Beschreibung von Aden so gelungen! (S. 269 unten bis 270 oben)
Ich habe das zweimal gelesen und konnte mir die Stadt so gut vor meinem inneren Auge vorstellen. Als ich Bilder davon angeschaut habe, hat es genau übereingestimmt.    :daumen: :daumen:

*freu*

Da merkt man meiner Meinung nach den Unterschied, zwischen einem Autoren, der einen Roman zu einem historischen Inhalt aufschreibt und einer talentierten Autorin, die ihr Handwerk so richtig versteht! Ganz großes Kompliment, liebe Nicole!  :-*

Awwww ...  Dankeschön.  :-[

Dass der kleine Heinrich gestorben ist, ist natürlich schon sehr traurig. Aber man muss auch bedenken, dass es schon ein sehr großes Risiko war, so eine Reise mit einem Kleinkind anzutreten. Es ist ja heute noch einigermaßen Stress, wenn man auf einer Reise ständig Flaschen sterilisieren muss und die richtige Babynahrung auftreiben muss. Das war zu der Zeit ungleich schwieriger und es gab tausend Gelegenheit, wo so ein Kind eine schlimme Infektion auflesen konnte.   :(

Das stimmt.
Wir wissen nicht, woran der kleine Heinrich gestorben ist, da Emily tatsächlich nie darüber gesprochen oder geschrieben hat. Ich halte (in Absprache mit meiner Fachfrau für das Medizinische in Büchern) den plötzlichen Kindstod für sehr wahrscheinlich; der kleine Heinrich war da zwar schon am oberen Rand des typischen Altersspektrums, aber durchaus noch im kritischen Bereich.

Was mich glaube ich am meisten beeindruckt hat ist, dass Salima für Heinrich zum christlichen Glauben übertritt. Das ist wohl der beste/einzige Weg, aber leicht ist es bestimmt nicht. Das wird ja auch immer wieder deutlich, wenn sie sich Gedanken darüber macht, ob das Fleisch vom Schwein ist, und als sie als Christin in die Moschee in Cairo geht. Auch wenn es vielleicht besser wäre, wenn sie mit Heinrich darüber reden würde, kann ich voll und ganz nachvollziehen, dass sie es nicht tut. Vielleicht würde es ihm auch schwerfallen, zu verstehen, was sie fühlt, weil ihm Religion, wie Salima ja auch anmerkt, zwar wichtig ist, aber sein Leben nicht so sehr durchdringt, wie es bei ihr der Fall war. Ich hoffe für sie, dass sie sich mit dem christlichen Glauben noch irgendwie besser arrangieren kann.

Nein, das ist sicher ganz und gar nicht leicht. Ich habe anlässlich dieses Buchs viel darüber nachgedacht - und obwohl ich überhaupt kein eifriger Christ, anderen Religionen gegenüber sehr offen bin, empfinde ich mich doch als sehr durch das Aufwachsen in der christlichen Kultur geprägt.

Ich muss sagen, dass mir das durch die Lektüre auch nochmal bewusst geworden ist. Die Religion schlägt sich in vielen Kleinigkeiten des Alltags nieder, dass wir sie, glaube ich, oft übersehen und gar nicht mehr bemerken. So etwas stellt  man dann erst fest, wenn es fehlt und das, obwohl man dachte, die Religion ist jetzt nicht so übermässig wichtig für einen. Ich kann mir vorstellen, dass es Salima da ganz ähnlich ergeht.

Ja, das dachte ich mir eben auch. Zumal die Sultansfamilie zwar gläubig war, dabei aber nicht übereifrig oder gar fanatisch.

In diesem Abschnitt passiert in Emilys Leben wirklich eine ganze Menge: Ihr Sohn wird geboren, Heinrich kehrt zu ihr zurück, sie läßt sich taufen und heiratet die Liebe ihres Lebens - soweit der Inhalt von "Niemandsland".
In "Neuland" wird es dann ungleich dramatischer und bedrückender, denn ein um das andere Mal verliert Salima/Emily Personen und Dinge, die sie zuvor sehr glücklich gemacht haben. Da wäre zu einen die Erkenntnis, die sie beim Besuch der Moschee hat und sie begreifen macht, was sie tatsächlich alles für Heinrich und ihre Freiheit aufgegeben hat. Ja, und dann verliert sie auch noch ihren Sohn!  :'( Diese Szene im Zug fand ich wirklich schlimm!!! Und dass owbohl Nicole sie wirklich zurückhaltend, ja fast schon mit "Understatement" erzählt. Arme Emily...

Eigentlich habe ich mit dieser Szene das Unmögliche versucht: etwas, das im Grunde gar nicht in Worte zu fassen ist, doch in Worten zu erzählen. Für mich ging das nur so skizzenhaft, in Bruchstücken, einzelnen Bildern, um das Unfassbare nur anzureißen und einfach so stehenzulassen.

Besonders gut gefallen hat mir das Beinahe-Auftauchen von Maya Greenwood aus dem "Safranmond"!  8)

*freu*

Das war's nicht einmal - hätte ich gekonnt, hätte ich die beiden einander treffen lassen, unbedingt sogar! Dummerweise steht aber im "Safranmond", dass Maya jeden Sommer Cairo verlässt und ihre Familie in England besucht. Was habe ich da in die Tischkante gebissen!  >:(  ;D
(Aber im Nachhinein denke ich: war gut so. Dieses "Vielleicht-beinahe" ist womöglich für den Leser sogar noch schöner.)
;D Wenigstens gehörst du zu den Autoren, die noch genau wissen, was sie im vorherigen Roman geschrieben haben.  ;D
Aber ich finde auch, dass dieses "Beinahe" noch effektvoller ist, als ein wirkliches Aufeinandertreffen - insbesondere weil Maya ja eine fiktive Person ist und Emily nicht (wobei ich das in Mayas Fall immer gern mal verdränge  ;D).

Ich hatte das zwar noch im Kopf, habe dann aber doch noch fieberhaft den "Safranmond" nach einem Schlupfloch abgesucht - vergeblich.
Mitten im Manuskript habe ich es bedauert, dass diese Begegnung nicht möglich war - jetzt, mit dem zeitlichen Abstand, finde ich es aber auch besser so.


Majid scheint zu tun, was er im Rahmen als Sultan tun kann, ohne seinen Rug zu verlieren. Er würde Salima zurück nach Sansibar lassen, sie müsste aber ihre Kontakte abreißen. Ob sie damit glücklich wäre? Dann würde es ihr wohl wieder genauso gehen wie vorher. Denn ob sie die Liebe von früher wirklich wieder erfahren würde von Majid, ist die große Frage. Ich denke, da ist einfach zu viel passiert. Das gewohnte Band der Vertrautheit ist wohl unwiederbringlich gerrissen.

Das ist natürlich die Frage - lässt sich das wieder soweit flicken, dass wieder Nähe möglich ist, wenn auch nicht mehr so innig wie früher?

Was mich bei diesem Buch immer wieder sehr beschäftigt hat: wie viele Hätte, Sollte, Wäre, Wenn Salimas Leben im Rückblick aufweist - und die Frage nach Zufall und nach Schicksal.


Der Part in Aden erinnert mich total an den Safranmond und Maya. Was für ein Déjà-Vu!
Die Beschreibungen Adens sind aber ja schon sehr unterschiedlich. Aber auch Salima geht zum Turm des Schweigens (wenn ich mich recht erinnere, wurde Maya dort entführt, oder?). Jedenfalls ist es sehr interessant, wie unterschiedlich die Empfindungen zweier junger Frauen doch sein können.
In Salima ist wohl auch einfach die ganze Aufregung. Ihre Schwangerschaft, Vorfreude auf das Leben mit Heinrich...

Ja, das stimmt - am Turm des Schweigens trifft Maya auf ihre Entführer, und das Silberplättchen, das Salima dort zwischen die Finger kommt, ist damals von der Kleidung einer der Männer abgerissen und all die Jahre über dort liegengeblieben; ich wollte Salima dort etwas "Greifbares" finden lassen, ohne dass sie weiß, woher es stammt.  :)
Ich fand das selbst höchst reizvoll, denselben Ort im Abstand von elf Jahren aus zwei verschiedenen Perspektiven zu schildern: zwei verschiedene Personen aus unterschiedlichen Kulturen, die sich an unterschiedlichen Stationen ihres Lebensweg befinden. Für Salima war Aden Zuflucht und Hoffnung, für Maya Verbannung und buchstäblich Ent-Täuschung, und das prägt natürlich sehr die jeweilige Wahrnehmung.
Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass der Turm sie wie magisch anzieht, weil es eben ein ganz besonderer Platz ist ...


In Kairo hatte ich mich ja schon auf ein Wiedersehen mit Maya gefreut. Gibt es hier einen bestimmten Grund, wieso du Maya "in den Urlaub geschickt" hast? Ich hätte sie so gern getroffen  ;) *)

(...)

*) Habe den Grund gerade gelesen ;-)

 ;)

Über das Ende dieses Teils gibt es wohl nicht viel zu sagen. Es muss schrecklich gewesen für sein für Salima, als ihr Sohn einfach starb. Ich hatte immer so ein bisschen das Gefühl, Heinrich jr. ist für sie auch noch eine Verbindung zu ihrer Heimat. Wie findet man nach so etwas sein Lachen wieder? Das muss Salima sicherlich erst einmal verdauen...

Dass ihr Sohn eine Art Verbindung zu ihrer Heimat war - das finde ich einen ebenso schönen wie schmerzlichen Gedanken Danke dafür, liebe tjaa!  :-*
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Offline Avila

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Ich dachte ja irgendwie, Salima kommt vonSansibar direkt nach Deutschland. Habe ich wohl irgendwie falsch verstanden, ich hatte mir schon Sorgen gemacht, wie das wird. Gut, dass sie in Aden auf Heinrich warten kann und dann mit ihm zusammen in dessen Heimat reist.

Ja, irgendwie hatte ich das auch gedacht. Aber so war es wahrscheinlich wesentlich besser für Salima, anstatt direkt in einem ganz fremden Land zu sein.

Offline tjaa

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Ich dachte ja irgendwie, Salima kommt vonSansibar direkt nach Deutschland. Habe ich wohl irgendwie falsch verstanden, ich hatte mir schon Sorgen gemacht, wie das wird. Gut, dass sie in Aden auf Heinrich warten kann und dann mit ihm zusammen in dessen Heimat reist.

Ja, irgendwie hatte ich das auch gedacht. Aber so war es wahrscheinlich wesentlich besser für Salima, anstatt direkt in einem ganz fremden Land zu sein.

Ja, vor allem finde ich es schön, dass sie mit Heinrich gemeinsam nach Deutschland reisen konnte. Heinrich ist ja schließlich das einzige "Zuhause", das sie hat.
Ganz alleine in Deutschland, ohne die Sprache zu können, das wäre sicherlich schrecklich gewesen. Ich hatte mir schon die schlimmsten Szenarien ausgemalt, dass Salima bei ihrer Schwiegerfamilie ganz alleine erst einmal leben muss, die Familie sie womöglich nicht akzeptieren würde oder so. War ich froh, als ich gelesen habe, dass Salima erst einmal in Aden auf Heinrich wartet!

Offline Sookie

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Ich hatte beim Tod des kleinen Heinrichs ehrlich gesagt sofort an den plötzlichen Kindstod gedacht. Darüber habe ich mal einen sehr eindrücklichen und schrecklichen Artikel gelesen...  :(

Was mich glaube ich am meisten beeindruckt hat ist, dass Salima für Heinrich zum christlichen Glauben übertritt. Das ist wohl der beste/einzige Weg, aber leicht ist es bestimmt nicht. Das wird ja auch immer wieder deutlich, wenn sie sich Gedanken darüber macht, ob das Fleisch vom Schwein ist, und als sie als Christin in die Moschee in Cairo geht. Auch wenn es vielleicht besser wäre, wenn sie mit Heinrich darüber reden würde, kann ich voll und ganz nachvollziehen, dass sie es nicht tut. Vielleicht würde es ihm auch schwerfallen, zu verstehen, was sie fühlt, weil ihm Religion, wie Salima ja auch anmerkt, zwar wichtig ist, aber sein Leben nicht so sehr durchdringt, wie es bei ihr der Fall war. Ich hoffe für sie, dass sie sich mit dem christlichen Glauben noch irgendwie besser arrangieren kann.

Nein, das ist sicher ganz und gar nicht leicht. Ich habe anlässlich dieses Buchs viel darüber nachgedacht - und obwohl ich überhaupt kein eifriger Christ, anderen Religionen gegenüber sehr offen bin, empfinde ich mich doch als sehr durch das Aufwachsen in der christlichen Kultur geprägt.

Ich muss sagen, dass mir das durch die Lektüre auch nochmal bewusst geworden ist. Die Religion schlägt sich in vielen Kleinigkeiten des Alltags nieder, dass wir sie, glaube ich, oft übersehen und gar nicht mehr bemerken. So etwas stellt  man dann erst fest, wenn es fehlt und das, obwohl man dachte, die Religion ist jetzt nicht so übermässig wichtig für einen. Ich kann mir vorstellen, dass es Salima da ganz ähnlich ergeht.

Ja, das dachte ich mir eben auch. Zumal die Sultansfamilie zwar gläubig war, dabei aber nicht übereifrig oder gar fanatisch.
Das ist mir sehr aufgefallen, als ich in den USA war. Meine Gastfamilie sind Mormonen und obwohl das ja auch eine christliche Glaubensrichtung ist, ist vieles, auch im Alltag, einfach komplett anders. Man merkt gar nicht, welchen Einfluss die Religion (selbst wenn man gar nicht so religiös ist) auf den eigenen Alltag hat.

LG,
Sookie

Offline Luinil

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Hallo ihr Lieben, hier meine Eindrücke zum 4. Abschnitt.

Ich war erfreut, dass Salima gut und wohlbehalten in Aden ankommt. Das Ehepaar Macías wirkt sehr nett und sie nehmen Salima sehr herzlich auf. Das ist schön, da sie doch hier in Aden niemanden kennt.
Ebenso freute mich, dass sie einen gesunden Jungen zur Welt brachte. Sehr bewegend war das Wiedersehen von Salima und Heinrich und das Kennenlernen von Vater und Sohn :herz: Und dass die beiden sofort heiraten, fand ich ebenfalls toll  :herz:

Schön finde ich, dass Salima den Namen Emily wählt, denn dieser Frau hat sie viel zu verdanken.
Traurig war ich jedoch, weil sie für ihre Liebe zum Christentum konvertieren musste. Seine Religion aufzugeben ist nicht leicht, zumal Salima kaum Kenntnisse über ihre neue Religion hatte. Als sie beim Besuch in der Moschee feststellte, dass sie nun wirklich als Andersgläubige gilt, habe ich sehr mit ihr gelitten. Wieder wurden ihre Wurzeln zur ihrer Heimat durchtrennt.

Dass ihre neue Kultur ganz anders ist, muss Salima ebenfalls schnell feststellen. Das Essen schmeckt anders, es ist nicht alles rein bzw sie kann nie genau sagen, welche Speisen unrein sind. Ebenso missfällt ihr die Sitte der Europäer beim Essen zu reden. Ein richtiger Kulturschock für Salima!

Ach und als ob das alles nicht genug wäre, verstirbt der kleine Heinrich  :'(
Ich habe die Stelle dreimal gelesen, weil ich es nicht glauben wollte. Damit hatte ich nicht gerechnet. Gerade wirkte alles so harmonisch und als würde alles gut gehen, obwohl man ahnte, dass Salima keiner entspannten Zukunft in dem ihr fremden Land entgegen fuhr und dann stirbt ihr Sohn.  :o  >:(

Offline Luinil

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So, ich habe nun noch eure Kommentare nachgelesen:

Über den Verweis auf Maya und Unter dem Safranmond habe ich mich sehr gefreut, da dies auch sehr schön eingewoben ist. Eine Frau, die Englisch und Arabisch spricht und Bücher übersetzt und somit eine Hilfe und ein Segen für Salima wäre. :)
Zunächst war ich traurig, dass sie Maya nicht angetroffen haben, aber ich finde es besser so. Dass sich die Geschichten nur fast begegnen, macht den Reiz größer.

Der Part in Aden erinnert mich total an den Safranmond und Maya. Was für ein Déjà-Vu!
Die Beschreibungen Adens sind aber ja schon sehr unterschiedlich. Aber auch Salima geht zum Turm des Schweigens (wenn ich mich recht erinnere, wurde Maya dort entführt, oder?). Jedenfalls ist es sehr interessant, wie unterschiedlich die Empfindungen zweier junger Frauen doch sein können.
In Salima ist wohl auch einfach die ganze Aufregung. Ihre Schwangerschaft, Vorfreude auf das Leben mit Heinrich...
Ja, das stimmt - am Turm des Schweigens trifft Maya auf ihre Entführer, und das Silberplättchen, das Salima dort zwischen die Finger kommt, ist damals von der Kleidung einer der Männer abgerissen und all die Jahre über dort liegengeblieben; ich wollte Salima dort etwas "Greifbares" finden lassen, ohne dass sie weiß, woher es stammt.  :)
Ich fand das selbst höchst reizvoll, denselben Ort im Abstand von elf Jahren aus zwei verschiedenen Perspektiven zu schildern: zwei verschiedene Personen aus unterschiedlichen Kulturen, die sich an unterschiedlichen Stationen ihres Lebensweg befinden. Für Salima war Aden Zuflucht und Hoffnung, für Maya Verbannung und buchstäblich Ent-Täuschung, und das prägt natürlich sehr die jeweilige Wahrnehmung.
Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass der Turm sie wie magisch anzieht, weil es eben ein ganz besonderer Platz ist ...

Ah, stimmt, ich erinnere mich. Der Turm kam mir zunächst gar nicht soo bekannt vor, aber die Beschreibung des Turms und seiner Aura ließ mich rätseln. Ebenso das Plättchen, dass sie dort findet. Nichts ist in Büchern ohne Grund ;)

Ich habe mich auch gewundert, dass Salima sich Heinrich nicht anvertraut. Aber ich denke, sie will ihm kein schlechtes Gewissen machen, da er sie ja irgendwie in diese Situation gebracht hat und selbst auch viel riskiert. Natürlich ist sie da nicht unschuldig, aber sie ist es, die die Bande kappen muss, da hat Heinrich sicher ein schlechtes Gewissen. Und wenn sie ihm erzählen würde, dass sie so unglücklich ist und sich nicht einleben kann, wäre das für ihn ein harter Schlag. Aber er könnte ihr sicher helfen.
Hier spielt sicher Salimas Selbstständigkeit und Stärke eine Rolle, sie will es selbst schaffen.

In diesem Abschnitt passiert in Emilys Leben wirklich eine ganze Menge: Ihr Sohn wird geboren, Heinrich kehrt zu ihr zurück, sie läßt sich taufen und heiratet die Liebe ihres Lebens - soweit der Inhalt von "Niemandsland".
In "Neuland" wird es dann ungleich dramatischer und bedrückender, denn ein um das andere Mal verliert Salima/Emily Personen und Dinge, die sie zuvor sehr glücklich gemacht haben. Da wäre zu einen die Erkenntnis, die sie beim Besuch der Moschee hat und sie begreifen macht, was sie tatsächlich alles für Heinrich und ihre Freiheit aufgegeben hat. Ja, und dann verliert sie auch noch ihren Sohn!  :'( Diese Szene im Zug fand ich wirklich schlimm!!! Und dass owbohl Nicole sie wirklich zurückhaltend, ja fast schon mit "Understatement" erzählt. Arme Emily...

Eigentlich habe ich mit dieser Szene das Unmögliche versucht: etwas, das im Grunde gar nicht in Worte zu fassen ist, doch in Worten zu erzählen. Für mich ging das nur so skizzenhaft, in Bruchstücken, einzelnen Bildern, um das Unfassbare nur anzureißen und einfach so stehenzulassen.

Das hast du auch sehr gut geschafft.
Als Salima nach ihrem Sohn schaut und feststellt, dass er nicht mehr am Leben ist, ändert sich die Erzählweise. Skizzenhaft trifft es da sehr gut. Die Art des Erzählens ist hier gut gewählt. Alles scheint Schlag auf Schlag zu gehen und der Leser ist nicht mehr so nah an den Figuren dran, wie er es zuvor war, sondern scheint über ihnen mit etwas Abstand zu schweben und bestürtzt zu beobachten.
Außerdem finde ich gut, dass der Abschnitt nach diesem Schicksalsschlag zu Ende ist. Es wird im Prinzip wirklich nur angerissen und steht durch den leichten Erzählstilwechsel raus und steht alleine für sich

Offline tjaa

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Im Großen und Ganzen finde ich es aber recht schwierig zu diesem Abschnitt zu schreiben, weil ich ihn wie eine Wiederholung, nein, eigentlich wie eine noch schlimmere Steigerung des vorherigen Abschnitts emfinde: zuerst findet Salima ihr Glück, dann verliert sie es auf grausame Weise bald wieder.
Ich hoffe wirklich für sie, dass das nicht ihr Leben lang so weiter geht!  :lesen:

Das trifft es sehr gut!

Ich mag gar nicht über den Abschnitt schreiben, weil er so traurig endet  :(
Ich hatte danach echt richtig Angst davor, dass Salima/Emily nun depressiv oder so wird. Zuerst verlässt sie ihre Heimat, dann verliert sie ihren Sohn. Ob ihr Mann das so einfach "kitten" kann? Aber mir scheint, mit Heinrich hat sie da einen tollen Mann, der sie unterstützt, hinter ihr steht und sie bedingungslos liebt. Da hat sie schon einen Glücksgriff gemacht  ;)

Offline Nicole C.

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Ich war erfreut, dass Salima gut und wohlbehalten in Aden ankommt. Das Ehepaar Macías wirkt sehr nett und sie nehmen Salima sehr herzlich auf. Das ist schön, da sie doch hier in Aden niemanden kennt.

Das ist etwas, was mich immer mal wieder mit ihrem Schicksal versöhnt hat: wie schwer die Zeiten auch waren, welche Tiefschläge sie auch immer einstecken musste - immer wieder gab es Menschen, die ihr zugetan waren und ihr weiterhalfen.

Ebenso freute mich, dass sie einen gesunden Jungen zur Welt brachte. Sehr bewegend war das Wiedersehen von Salima und Heinrich und das Kennenlernen von Vater und Sohn :herz: Und dass die beiden sofort heiraten, fand ich ebenfalls toll  :herz:

Das war übrigens tatsächlich so; Heinrich kam nach Aden, und gleich darauf - innerhalb weniger Tage - haben sie geheiratet.

Ach und als ob das alles nicht genug wäre, verstirbt der kleine Heinrich  :'(
Ich habe die Stelle dreimal gelesen, weil ich es nicht glauben wollte. Damit hatte ich nicht gerechnet. Gerade wirkte alles so harmonisch und als würde alles gut gehen, obwohl man ahnte, dass Salima keiner entspannten Zukunft in dem ihr fremden Land entgegen fuhr und dann stirbt ihr Sohn.  :o  >:(

 :-*


Über den Verweis auf Maya und Unter dem Safranmond habe ich mich sehr gefreut, da dies auch sehr schön eingewoben ist. Eine Frau, die Englisch und Arabisch spricht und Bücher übersetzt und somit eine Hilfe und ein Segen für Salima wäre. :)
Zunächst war ich traurig, dass sie Maya nicht angetroffen haben, aber ich finde es besser so. Dass sich die Geschichten nur fast begegnen, macht den Reiz größer.

Ja.  ;)

Der Part in Aden erinnert mich total an den Safranmond und Maya. Was für ein Déjà-Vu!
Die Beschreibungen Adens sind aber ja schon sehr unterschiedlich. Aber auch Salima geht zum Turm des Schweigens (wenn ich mich recht erinnere, wurde Maya dort entführt, oder?). Jedenfalls ist es sehr interessant, wie unterschiedlich die Empfindungen zweier junger Frauen doch sein können.
In Salima ist wohl auch einfach die ganze Aufregung. Ihre Schwangerschaft, Vorfreude auf das Leben mit Heinrich...
Ja, das stimmt - am Turm des Schweigens trifft Maya auf ihre Entführer, und das Silberplättchen, das Salima dort zwischen die Finger kommt, ist damals von der Kleidung einer der Männer abgerissen und all die Jahre über dort liegengeblieben; ich wollte Salima dort etwas "Greifbares" finden lassen, ohne dass sie weiß, woher es stammt.  :)
Ich fand das selbst höchst reizvoll, denselben Ort im Abstand von elf Jahren aus zwei verschiedenen Perspektiven zu schildern: zwei verschiedene Personen aus unterschiedlichen Kulturen, die sich an unterschiedlichen Stationen ihres Lebensweg befinden. Für Salima war Aden Zuflucht und Hoffnung, für Maya Verbannung und buchstäblich Ent-Täuschung, und das prägt natürlich sehr die jeweilige Wahrnehmung.
Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass der Turm sie wie magisch anzieht, weil es eben ein ganz besonderer Platz ist ...

Ah, stimmt, ich erinnere mich. Der Turm kam mir zunächst gar nicht soo bekannt vor, aber die Beschreibung des Turms und seiner Aura ließ mich rätseln. Ebenso das Plättchen, dass sie dort findet. Nichts ist in Büchern ohne Grund ;)

Es war auch nicht meine Absicht, dass beim Lesen sofort glasklar und in jedem Detail die Assoziationen zum "Safranmond" da sind. Aber ich habe es mir schön vorgestellt, dass vielleicht der eine oder andere Leser beider Bücher da das Gefühl hat: kenn ich doch, ist mir irgendwie bekannt.  :)

Noch ein kleiner Insider (für den ich allerdings nichts konnte), der so klein ist, dass man sich eigentlich auch nicht daran erinnern kann, aber ich fand's beim Schreiben selbst so witzig: im "Safranmond" wird kurz erwähnt, dass Maya in Aden eine Schule gründen und weiter Arabisch lernen möchte, ein gewisser Lieutenant Playfair sie aber mit beiden Ideen abweist. (Wer nachlesen möchte: S.233 und S.242 im "Safranmond").
Und JENER Playfair ist genau derselbe, der - inzwischen Major - auf S. 284 bei der Hochzeit von Salima / Emily und Heinrich dabei war.  ;D

Hat sich aus den historischen Tatsachen so ergeben ...  ;)


Ich habe mich auch gewundert, dass Salima sich Heinrich nicht anvertraut. Aber ich denke, sie will ihm kein schlechtes Gewissen machen, da er sie ja irgendwie in diese Situation gebracht hat und selbst auch viel riskiert. Natürlich ist sie da nicht unschuldig, aber sie ist es, die die Bande kappen muss, da hat Heinrich sicher ein schlechtes Gewissen. Und wenn sie ihm erzählen würde, dass sie so unglücklich ist und sich nicht einleben kann, wäre das für ihn ein harter Schlag. Aber er könnte ihr sicher helfen.
Hier spielt sicher Salimas Selbstständigkeit und Stärke eine Rolle, sie will es selbst schaffen.

Ja, so sehe ich das auch.

Das hast du auch sehr gut geschafft.
Als Salima nach ihrem Sohn schaut und feststellt, dass er nicht mehr am Leben ist, ändert sich die Erzählweise. Skizzenhaft trifft es da sehr gut. Die Art des Erzählens ist hier gut gewählt. Alles scheint Schlag auf Schlag zu gehen und der Leser ist nicht mehr so nah an den Figuren dran, wie er es zuvor war, sondern scheint über ihnen mit etwas Abstand zu schweben und bestürtzt zu beobachten.
Außerdem finde ich gut, dass der Abschnitt nach diesem Schicksalsschlag zu Ende ist. Es wird im Prinzip wirklich nur angerissen und steht durch den leichten Erzählstilwechsel raus und steht alleine für sich

Danke.  :-*
So wie Du es beschreibst - so habe ich es auch beim Schreiben selbst empfunden, genau diese Perspektive aufs Geschehen.
(Ist das nicht unglaublich faszinierend, was Worte zwischen den Zeilen rüberbringen können? Ich staune da immer wieder aufs Neue drüber.)

Ich mag gar nicht über den Abschnitt schreiben, weil er so traurig endet  :(

Kann ich gut verstehen und ist auch völlig in Ordnung für mich.  :-*

Ich hatte danach echt richtig Angst davor, dass Salima/Emily nun depressiv oder so wird.

Ich denke schon, dass man manche Verhaltensweise in ihrer Anfangszeit in Hamburg als depressive Entwicklung bezeichnen könnte.


Zuerst verlässt sie ihre Heimat, dann verliert sie ihren Sohn. Ob ihr Mann das so einfach "kitten" kann? Aber mir scheint, mit Heinrich hat sie da einen tollen Mann, der sie unterstützt, hinter ihr steht und sie bedingungslos liebt. Da hat sie schon einen Glücksgriff gemacht  ;)

Kitten denke ich nicht - aber es hilft natürlich, einen Mann wie Heinrich an der Seite zu haben; er scheint wirklich alles getan zu haben, um den Schmerz mit ihr zu tragen.
Ich komme mir im Nachhinein fast ein bisschen schlecht vor, weil ich während der Recherchen immer auf der Lauer lag, ob ich nicht doch etwas Negatives über ihn auftun kann ...  :-[ Er war sicher nicht perfekt, hatte seine Fehler, hat auch welche gemacht (dazu habe ich im nächsten Abschnitt etwas geschrieben) - aber ich denke bis heute nur sehr gut über ihn.
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Offline mamasein2009

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So, ich hab auch den 4. Teil abgeschlossen.

Heinrich verweilt weiterhin in Sansibar und trotz der Situation, dass kaum einer noch mit ihm Geschäfte machen möchte. Interssant finde ich auch die Rolle von Emily Seward, sie ist weiterhin engaiert und möchte ihn und Bibi Salme helfen. Sehr rührend.

Weiter wird die Zeit von Salima in Aden beschrieben, besonders gut hat mir der Spaziergang von ihr gefallen und ihre Gedanken, was sich bisher alles für sie verändert hat und auch ihre Vorfreude auf das Kind, das Ergebnis ihrer so glücklichen Liebe mit Heinrich. Sie bleibt sehr lang allein und sie kommt sehr gut mit dieser Situation klar, sie hat in Teresa auch eine gute Freundin gefunden, die ihr ihre Freiheiten lassen und ihr keine Vorgaben machen. Salima wird im Dezember Mutter eines Sohnes. Ihr Gedanken, wie sie die Zeit mit Heinrich auf Kisibami genossen hat, werden sehr einfühlsam geschrieben und als dann Heinrich auftaucht, da ist es mir richtig warm ums Herz gewordne und dann die Begegnung mit seinem Sohn - rührend!

Auf dem Weg nach Hamburg passieren beide viele verschiedene Städte und Salima wirkt bedrückt, für mich auch nachvollziehbar. Sie hat innerhalb kürzester Zeit ihre Heimat verloren, muss mit der Rolle als Mutter klar kommen und macht sich auf in ihre neue Heimat! Sie denkt viel darüber nach, doch sie weiß auch das sie Heinrich an ihrer Seite hat und somit nie allein ist.
Ich war mir sicher, dass es jetzt ruhiger wird für Salima, dass nicht mehr so ein Wechsel der Gefühle da sein wird und dann ist auf einmal der kleine Sohn Heinrich tot, es war ein richtiger Schock, ich konnte ihr richtig nachfühlen, mir ist immer noch kalt bei dem Gedanken. Ich hatte mir zwar auch gedacht, dass der Kleine sich bestimmt ne Erkältung geholt hat, wo von den roten Bäckchen geschrieben wurde, aber dann!
Ich hoffe, Salima kommt über diesen Schicksalsschlag hinweg und ihre Liebe zu Heinrich wird dadurch noch gefestigter.

Offline mamasein2009

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:'( :'( :'(
Da habe ich diesen ganzen Abschnitt so genossen und mir gedacht: Das ist so schön, dass es Salima/Emily jetzt endlich mal richtig gut geht. Und dann stirbt ihr Sohn. Schlimmer kann es ja gar nicht mehr kommen.
 :'(


Du beschreibst dies genauso, wie es mir beim 4. Teil ergangen ist, endlich ist alles erreicht für beide, sie sind auf dem Weg in Heinrichs Heimat und dann das! Ich hatte richtig feuchte Augen  :'( Und ich hab gleich nach meinem Sohn geschaut! So geschockt war ich und auch mit ihr verbunden!

Offline Nicole C.

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Weiter wird die Zeit von Salima in Aden beschrieben, besonders gut hat mir der Spaziergang von ihr gefallen und ihre Gedanken, was sich bisher alles für sie verändert hat und auch ihre Vorfreude auf das Kind, das Ergebnis ihrer so glücklichen Liebe mit Heinrich. Sie bleibt sehr lang allein und sie kommt sehr gut mit dieser Situation klar, sie hat in Teresa auch eine gute Freundin gefunden, die ihr ihre Freiheiten lassen und ihr keine Vorgaben machen. Salima wird im Dezember Mutter eines Sohnes. Ihr Gedanken, wie sie die Zeit mit Heinrich auf Kisibami genossen hat, werden sehr einfühlsam geschrieben und als dann Heinrich auftaucht, da ist es mir richtig warm ums Herz gewordne und dann die Begegnung mit seinem Sohn - rührend!

Schön, dass es Dir damit so geht.  :)

Auf dem Weg nach Hamburg passieren beide viele verschiedene Städte und Salima wirkt bedrückt, für mich auch nachvollziehbar. Sie hat innerhalb kürzester Zeit ihre Heimat verloren, muss mit der Rolle als Mutter klar kommen und macht sich auf in ihre neue Heimat! Sie denkt viel darüber nach, doch sie weiß auch das sie Heinrich an ihrer Seite hat und somit nie allein ist.
Ich war mir sicher, dass es jetzt ruhiger wird für Salima, dass nicht mehr so ein Wechsel der Gefühle da sein wird und dann ist auf einmal der kleine Sohn Heinrich tot, es war ein richtiger Schock, ich konnte ihr richtig nachfühlen, mir ist immer noch kalt bei dem Gedanken. Ich hatte mir zwar auch gedacht, dass der Kleine sich bestimmt ne Erkältung geholt hat, wo von den roten Bäckchen geschrieben wurde, aber dann!
Ich hoffe, Salima kommt über diesen Schicksalsschlag hinweg und ihre Liebe zu Heinrich wird dadurch noch gefestigter.

Das ist auch wirklich ein Schock; ich habe da auch gedacht, wie grausam das Leben manchmal sein kann.  :(

:'( :'( :'(
Da habe ich diesen ganzen Abschnitt so genossen und mir gedacht: Das ist so schön, dass es Salima/Emily jetzt endlich mal richtig gut geht. Und dann stirbt ihr Sohn. Schlimmer kann es ja gar nicht mehr kommen.
 :'(


Du beschreibst dies genauso, wie es mir beim 4. Teil ergangen ist, endlich ist alles erreicht für beide, sie sind auf dem Weg in Heinrichs Heimat und dann das! Ich hatte richtig feuchte Augen  :'( Und ich hab gleich nach meinem Sohn geschaut! So geschockt war ich und auch mit ihr verbunden!

Tut mir sehr leid, dass Dir das so nahe ging!  :trost:
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Offline mamasein2009

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Tut mir sehr leid, dass Dir das so nahe ging!  :trost:
[/quote]

Vielen Dank. Es ist aber ein ein Zeichen dafür, wie sehr Du den Leser fesseln kannst, in dem du richtig gut Gefühle beschreiben kannst.

Offline Nicole C.

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