Autor Thema: 1. Abschnitt: Anfang bis Seite 100 („Aufbruch“ bis einschließlich „Wildwuchs“  (Gelesen 1108 mal)

Offline Nicole C.

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Oh, wow, der Stammbaum ist ja mal der Hammer! :o Meinen Respekt, Nicole, dass du daran nicht verzweifelt bist!

Och, so drei bis fünf Panikmomente hatte ich da am Anfang durchaus, als ich vor dem Material saß und dachte: "Hilfe! Wie soll ich da bloß durchsteigen, da kriege ich nie Ordnung rein!", weil ich genau weiß, dass ich nicht schreiben kann, wenn ich keine annähernd klare Vorstellung im Kopf habe. Also blieb mir nicht viel anderes übrig, als mich da durchzubeißen und System in dieses Wirrwarr zu bringen - eben mit diesem Stammbaum.

Das habe ich nämlich beim Lesen auch gedacht, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie das wohl sein muss, so viele Geschwister, Halbgeschwister, Stiefmütter, Tanten, Onkel etc. zu haben. Meine Familie ist ziemlich klein und das wird mir manchmal schon zu viel... ::) ;) Andererseits ist es natürlich schön, weil man so wenigstens immer jemanden hat, der für einen da ist. Zumindest theoretisch.

Mir hat es ein klein wenig geholfen, dass ich auf der mütterlichen Seite unglaublich viel Verwandtschaft habe. Zahlenmäßig im Vergleich zur Sultansfamilie natürlich wiederum recht wenig, aber für mich bis heute verwirrend bis nahezu undurchschaubar, weil ein Großteil zu DDR-Zeiten jenseits der Mauer lebte und ich viele davon höchstens ein- oder zweimal gesehen habe oder sogar noch nie.
Und leider kenne ich das auch von vielen Erzählungen, dass zwar theoretisch Blut dicker als Wasser ist - aber in der Praxis Familienzwiste eher die Regel als die Ausnahme darstellen.

Ich wollte mich übrigens auch nochmal für die Links mit den Bildern und die vielen Informationen bedanken! :-* Bei historischen Romanen informiere ich mich sehr ungerne vorher über das Thema, weil ich dann Angst habe, ich greife etwas vorweg. Aber nebenbei und vor allem hinterher, muss ich dann natürlich unbedingt wissen, wie das denn wirklich war, ob das alles so stimmt, usw. Deswegen liebe ich die Leserunden so sehr. :)

Gerne doch!  :-*
Das Bedürfnis, wissen zu wollen, was nun Fakt ist und Fiktion, kenne ich selbst sehr gut als Leserin. Aber auch als Autorin mag ich gerne erzählen, was sich so oder so ähnlich zugetragen hat und was fiktiv ist.
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Offline tjaa

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Hallo liebe Mitleserinnen,
Hallo liebe Nicole!

Auch ich habe gestern noch ein gutes Stück gelesen und bin nun durch mit dem ersten Abschnitt.

Erst einmal wieder ein dickes Lob an Nicole: Wie auch bei den letzten beiden Büchern finde ich es bei diesem wieder ganz toll, dass es kein gewöhnliches Buch ist, sondern mit Bildern, Zeichnungen, Gedichten, Kapitelüberschriften. Kein reines Lesebuch, sondern wirklich so, wie ich es mir vorstelle.

Und man findet wieder so wunderbar schnell rein. Der Anfang gibt schon einen Vorgeschmack auf die Geschichte. Ich wurde richtig neugierig, was diese Frau erlebt hat, wie ihr Lebensweg war.

Interessant finde ich auch das Land, in dem der Roman in den ersten Kapiteln spielt: Sansibar. Interessant deshalb, weil Sansibar immer diese Assoziationen hervorruft, eine verzauberte Insel irgendwie. Hier erfahre ich zum ersten Mal von der Geschichte Sansibars, wie die Menschen dort im 19. Jahrhundert gelebt haben (zumindest die Angehörigen des Sultans ;-) ).

Hauptperson ist Salima. Anfangs ist sie erst 7, wir erleben mit ihr die verschiedenen Gerüche und Farben Sansibars. Ist ja schon krass, wie viele Halbgeschwister sie hat. Und ständig kommen neue dazu?! Kann ich mir gar nicht vorstellen. Aber das können sich wohl die wenigsten von uns :D

Was mir gut gefällt, ist, dass du, Nicole, immer wieder in die Geschichte einbindest, wie alt Salima ist. So muss man nicht rumrätseln, man weiß immer genau Bescheid.

Schon früh zeigt sich Salimas Drang nach Freiheit, so frauenuntypisch zu dieser Zeit. Heimlich lernt sie schreiben - mutig! Als ihre Mutter sie erwischt, wird es ihr verboten. Dass es damals so sehr verpöhnt war, wenn eine Frau lesen und schreiben konnte? Auch heute kaum vorstellbar.

Furchtbar fand ich ja, wie für uns doch so kurz hintereinander der Sultan und Salimas Mutter sterben. Plötzlich ist Salima Waise! Schrecklich... Sie ist so jung und steht trotz der großen Familie irgendwie alleine da. Wer kümmert sich denn nun um sie??? Ihre Geschwister haben ja sicherlich auch irgendwie mit sich selbst zu tun. Ich weiß ja nicht, wie sehr sich Geschwister damals in der Familie des Sultans umeinander gekümmert haben? Nach dem Tod des Sultans sind ja alle plötzlich Halbwaisen, und sicherlich erliegen auch andere Mütter der Cholera. Das mag man sich ja gar nicht vorstellen :-(

Ich hoffe, der zweite Teil wird positiv. Ich mag ja gar nicht dran denken, wie es mit Salima weitergeht... Es war ja auch die Sprache von einer Verheiratung in den Oman?

Puuh... Harter Tobak. Aber Nicoles Schreibweise ist einfach wieder zum Wohlfühlen... :-*

Offline Tammy1982

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Hallo Ihr Lieben,

erstmal - auch wenn mit einiger Verspätung  :-[ - ein herzliches "Hallo" in die Runde und an dich liebe Nicole! Habe mich schon sehr auf das Buch von dir gefreut und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden bis jetzt voll und ganz erfüllt!  8)

Ich bin schon ganz tief nach Sansibar eingetaucht. Die Beschreibung der Gerüche, der Umgebung, Landschaft... einfach von allem ist einfach super, total klasse vorstellbar und ich schwelge quasi mit in den Düften, Gerüchen, Bedingungen... *schwärm* Ganz toll gemacht!  8)

Und man findet wieder so wunderbar schnell rein. Der Anfang gibt schon einen Vorgeschmack auf die Geschichte. Ich wurde richtig neugierig, was diese Frau erlebt hat, wie ihr Lebensweg war.

Ja, das geht mir genauso! Obwohl ich sagen muss, dass ich jetzt schon so einige Befürchtungen habe: Nach dieser Bilderbuch-Kindheit und dem geschützten goldenen Käfig in dem Salima ihre Kindheit verbringt und den Gedanken, die die alte Frau zu Beginn hat, habe ich die große Befürchtung, dass das Leben von Salima nicht so besonders einfach werden wird...  :o

Den Stammbaum finde ich auch absolut klasse! Vielen lieben Dank für den Link und auch für die ganzen anderen Zusatz-Informationen!  :-* Ich musste teilweise auch schon sehr aufmerksam lesen, wer jetzt alles die Halb-Geschwister von Salima sind, mit wem sie sich gut versteht, wer mit wem verwandt, verheiratet etc. ist!  :-\ Puh, das ist ganz schön verzwickt! Schön finde ich, dass sich Salima aber bis jetzt anscheinend mit ihren ganzen Halb-Geschwistern sehr gut versteht und anscheinend auch die x-Frauen des Sultans doch größtenteils gut miteinander klar gekommen sind, oder? Also gerade Salima's Mutter war ja anscheinend hoch angesehen, oder?

Mir war übrigens gar nicht mehr so bewusst, dass du hier, liebe Nicole, ja eine wahre Geschichte beschreibst! Das hat mich ja gleich noch neugieriger gemacht! Ich liebe ja wahre Geschichten. Umso schöner, dass Salima so wirklich existiert hat, mit ihrem Wissensdurst und ihrem doch sehr eigenem Willen! Dass sie sich heimlich selber Schreiben beibringt bzw. es dann beigebracht bekommt, hat mir sehr gut gefallen! Schade, dass es schon wieder beendet wurde! So ganz ist mir auch noch nicht klar, warum die Frauen lesen, aber nicht schreiben können dürfen?  :-\ Aber ich hatte erst vor kurzem ein Buch, in dem es auch darum ging, dass Frauen bloß nicht schreiben lernen sollen, damit sie ja nie ihrem Liebhaber einen Liebesbrief schreiben können...  ::)

Sehr traurig fand ich auch jetzt das Ende des Abschnitts, dass Salima in doch relativ kurzer Zeit zuerst ihren Vater und dann auch noch ihre Mutter verliert. Aus den Andeutungen wird schon klar, dass das "Netz der Geschwister" Salima wohl eher nicht so auffangen wird, wie sie noch denkt. Mich hat es eh gewundert, dass sich diese ganze Schar doch so gut verstanden hat, aber nach dem Tod des Sultans wird ja schon klar, dass der Friede den Tod des Vaters nicht lange überleben wird... Sehr traurig, aber leider ist es tatsächlich immer wieder so, dass Familienbande doch nicht so dick sind, wie es heißt...

Toller Start und ich hoffe jetzt auf endlich wieder mehr Lesezeit, um das Buch so richtig zu genießen!  8)

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline mamasein2009

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Ich konnte leider erstmal nur reinschnuppern. Dafür gefallen mir die ersten Zeilen richtig gut - beim Lesen fülle ich mich richtig auf die Insel versetzt - ich kann den Duft wahrnehmen und auch das Palmenrauschen. Mir gefällt die Sprache außerordentlich gut.

Werde leider erst richtig am Wochenende zum Lesen kommen, da bei uns auf Arbeit es einige ausgeschert hat, von 11 Mitarbeitern sind wir noch 6 und ab morgen 5 - so dass wir gar nicht wissen, wo wir zu erst anpacken sollen. Naja, aber es ist ja ein langes Wochenende und dann gehts los.

Offline Avila

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Ich bin ja grad schon ein wenig erleichtert, wenn ich sehe, dass es hier noch nicht allzu weit fortgeschritten ist. Aber jetzt erstmal ein paar meiner Eindrücke. Ihr habt ja schon sehr viel gesagt.

Erstmal muss ich sagen, dass es mir mit dem Schreibstil geht, wie den anderen hier auch. Er ist unheimlich lebendig, tolle Beschreibungen, man hat das Gefühl, man wäre selber in Sansibar. Das ist wirklich toll!

Salima ist eine tolle Protagonistin. Ich fand schon die Einführung als alte Frau von ihr berührend, aber als Kind war sie ja wirklich niedlich. Ich kann mir sie richtig vorstellen, wie sie durch den Palast hüpft und den Erwachsenen immer und immer wieder entwischt, um ein wenig Spaß zu haben. Berührend fand ich die Szene, wo die Mutter ihre Gefühle zu ihrer Tochter beschreibt. Es wurde einem richtig warm ums Herz. Umso tragischer empfand ich schließlich ihren Tod ... Die beiden verband ja schon eine recht innige Liebe.
Im Zusammenhang mit der Mutter fand ich auch die Beschreibung der ersten Frau des Sultans interessant. Es muss wirklich ziemlich schwer für sie sein, die erste Frau zu sein ohne Kinder kriegen zu können und so dabei zusehen zu müssen, wie all die anderen Frauen, dies "für sie" erledigen ... Kein Wunder, dass sie so kalt und distanziert ist(wirkt?).

Liebe Nicole, also ich bin wirklich erstaunt, mit welch Engagement du die Leserunde begleitest. Ich danke dir jetzt schon mal für all die vielen Informationen und wie ausführlich du auf unsere Kommentare eingehst. Und ich wusste gar nicht, dass das Buch auf historischen Tatsachen beruht. Das gefällt mir sehr. Vor allen Dingen da es sich um ein Land dreht, dass ich bisher nur vom Namen her kenne. :)

Offline allegra

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Liebe Nicole, also ich bin wirklich erstaunt, mit welch Engagement du die Leserunde begleitest. Ich danke dir jetzt schon mal für all die vielen Informationen und wie ausführlich du auf unsere Kommentare eingehst. Und ich wusste gar nicht, dass das Buch auf historischen Tatsachen beruht. Das gefällt mir sehr. Vor allen Dingen da es sich um ein Land dreht, dass ich bisher nur vom Namen her kenne. :)

Dem möchte ich mich gerne anschließen. Man fühlt sich hier wirklich gut aufgehoben und  auch ernst genommen.   :trost:

Ich habe auch erst bei genauerem Recherchieren festgestellt, dass dieses Buch auf einer tatsächlichen Geschichte beruht. Der Titel und die Aufmachung ist natürlich sehr schön, aber eigentlich wird sie dem Roman nicht wirklich gerecht. Man vermutet eher einen gefühlvollen Liebesroman vor exotischer Kulisse. Dabei ist er eigentlich viel mehr.  :)

Offline Luinil

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Liebe Nicole, also ich bin wirklich erstaunt, mit welch Engagement du die Leserunde begleitest. Ich danke dir jetzt schon mal für all die vielen Informationen und wie ausführlich du auf unsere Kommentare eingehst. Und ich wusste gar nicht, dass das Buch auf historischen Tatsachen beruht. Das gefällt mir sehr. Vor allen Dingen da es sich um ein Land dreht, dass ich bisher nur vom Namen her kenne. :)

Dem möchte ich mich gerne anschließen. Man fühlt sich hier wirklich gut aufgehoben und  auch ernst genommen.   :trost:

Dem möchte auch ich mich anschließen. Vielen Dank dafür Nicole! Du beantwortest alle Fragen so ausführlich. Man merkt, dass du mit dem Herzen bei der Sache bist.  :-*



Offline Nicole C.

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Awwww, jetzt aber, nicht doch!!  :-[

Mir macht das einfach große Freude, mitzuverfolgen, wie es euch mit der Geschichte und den Charakteren geht und noch ein bisschen an "Drumrum" und "Dahinter" zu erzählen. (Falls ich doch mal zu viel sabbel in der Leserunde, bremst mich bitte! Und umgekehrt: falls ich was vergessen oder aus Versehen überlesen sollte oder ihr etwas genauer wissen wollt, stupst mich einfach an!)

Man fühlt sich hier wirklich gut aufgehoben und  auch ernst genommen.   :trost:

Das wär' ja noch schöner, wenn ich das nicht täte!  :o  ;) Es ist schließlich EURE Leserunde, ich bin ja nur als Begleitung dabei (fühl mich dabei aber auch sehr gut aufgehoben!) und völlig fasziniert von dem, was ihr hier an Eindrücken und Gedanken postet. Das ist für mich auch jedes Mal aufs Neue eine sehr schöne und bereichernde Erfahrung - danke an euch dafür!  :-*

Erst einmal wieder ein dickes Lob an Nicole: Wie auch bei den letzten beiden Büchern finde ich es bei diesem wieder ganz toll, dass es kein gewöhnliches Buch ist, sondern mit Bildern, Zeichnungen, Gedichten, Kapitelüberschriften. Kein reines Lesebuch, sondern wirklich so, wie ich es mir vorstelle.

Darüber freue ich mich sehr! Mir ist das selbst immer ein großes Bedürfnis, dem eigentlichen Romantext mit einer Einteilung, mit Überschriften und Zitaten einen Rahmen zu geben. Über die Zeichnungen bin ich auch sehr glücklich, vor allem, weil zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Illustratorin an die Arbeit machte, noch nicht so sehr viel vom Manuskript existierte. Und trotzdem hat Frau Aepfelbach mit ungeheuer viel Gespür genau die Symbole aus dem Text herausgepickt, die für die Geschichte eine besondere Bedeutung besitzen.  :)

Interessant finde ich auch das Land, in dem der Roman in den ersten Kapiteln spielt: Sansibar. Interessant deshalb, weil Sansibar immer diese Assoziationen hervorruft, eine verzauberte Insel irgendwie. Hier erfahre ich zum ersten Mal von der Geschichte Sansibars, wie die Menschen dort im 19. Jahrhundert gelebt haben (zumindest die Angehörigen des Sultans ;-) ).

Während ich an dem Roman schrieb, wurde ich ab und zu gefragt, wo er denn spielen würde - und wenn ich erzählte, auf Sansibar, bekam ich eigentlich immer Reaktionen wie "ach, das klingt schon so nach Abenteuer!" oder "da hab ich den Duft von Gewürzen förmlich in der Nase!" (Seither erzähle ich das immer als Einleitung zu Lesungen aus dem Buch!  ;D ).
Ich hatte auch immer Assoziationen wie Gewürze, Piraten, Abenteuer, Handelsfahrer, versteckte Schmugglerbuchten ... - aber keine wirklich konkrete Vorstellung, wie das Leben dort früher war. Was sicher auch damit zusammenhängt, dass man auf Sansibar nicht viel schrieb und noch weniger dokumentierte - Salimas eigene Aufzeichnungen gelten als einzige Quelle, die das Leben in der Sultansfamilie des 19. Jahrhunderts beschreibt.
(Und wer von euch den "Safranmond" gelesen hat, freut sich vielleicht darüber, dass Richards Francis Burtons Reisebericht über Sansibar eine wichtige Grundlage für die Schilderungen Sansibars in diesem Buch war!)

Hauptperson ist Salima. Anfangs ist sie erst 7, wir erleben mit ihr die verschiedenen Gerüche und Farben Sansibars. Ist ja schon krass, wie viele Halbgeschwister sie hat. Und ständig kommen neue dazu?! Kann ich mir gar nicht vorstellen. Aber das können sich wohl die wenigsten von uns :D

Das ist uns wirklich eine ganz fremde Welt, eine fremde Lebensart.

Was mir gut gefällt, ist, dass du, Nicole, immer wieder in die Geschichte einbindest, wie alt Salima ist. So muss man nicht rumrätseln, man weiß immer genau Bescheid.

*freu*
Ich hätte diese kleinen Zeitsprünge auch damit lösen können, dass ich über das Kapitel eine Jahresangabe setze - das wollte ich aber im ersten Teil nicht. Einerseits, weil man auf Sansibar zwar einen Kalender hatte, aber Datumsangaben einfach nicht die Rolle spielten wie sie es in Europa taten. Und andererseits, weil man ja auch in der Kindheit subjektiv ein anderes Zeitempfinden hat und wenig auf den Kalender schaut. Deshalb habe ich das so innerhalb des Textes gelöst.  :)

Schon früh zeigt sich Salimas Drang nach Freiheit, so frauenuntypisch zu dieser Zeit. Heimlich lernt sie schreiben - mutig! Als ihre Mutter sie erwischt, wird es ihr verboten. Dass es damals so sehr verpöhnt war, wenn eine Frau lesen und schreiben konnte? Auch heute kaum vorstellbar.

In gar nicht mal so wenigen Ländern der Erde leider schon. Der Afghanistan-Einsatz z.B. ist in vierlerlei Hinsicht ein heikles Thema - aber er sorgt nicht zuletzt auch dafür, dass die Mädchen im Land wieder zur Schule gehen können, was unter den Taliban verboten war.
(Bittere Ironie dabei ist, dass "taliban" aus dem Arabischen übersetzt ausgerechnet "Studenten" heisst!)

erstmal - auch wenn mit einiger Verspätung  :-[ - ein herzliches "Hallo" in die Runde und an dich liebe Nicole!

So arg viel zu spät bist Du nicht, liebe Tammy! *find*  :-*

Ich bin schon ganz tief nach Sansibar eingetaucht. Die Beschreibung der Gerüche, der Umgebung, Landschaft... einfach von allem ist einfach super, total klasse vorstellbar und ich schwelge quasi mit in den Düften, Gerüchen, Bedingungen... *schwärm* Ganz toll gemacht!  8)

*freu*

Und man findet wieder so wunderbar schnell rein. Der Anfang gibt schon einen Vorgeschmack auf die Geschichte. Ich wurde richtig neugierig, was diese Frau erlebt hat, wie ihr Lebensweg war.

Ja, das geht mir genauso! Obwohl ich sagen muss, dass ich jetzt schon so einige Befürchtungen habe: Nach dieser Bilderbuch-Kindheit und dem geschützten goldenen Käfig in dem Salima ihre Kindheit verbringt und den Gedanken, die die alte Frau zu Beginn hat, habe ich die große Befürchtung, dass das Leben von Salima nicht so besonders einfach werden wird...  :o

Wenn ich das so lese, beschleicht mich schon fast ein schlechtes Gewissen ...  :-[
Kleiner Tipp für die, die - wie ich - dicht am Wasser gebaut haben: vielleicht vorsichtshalber eine Kleenex-Box in Griffweite haben?

Den Stammbaum finde ich auch absolut klasse! Vielen lieben Dank für den Link und auch für die ganzen anderen Zusatz-Informationen!  :-* Ich musste teilweise auch schon sehr aufmerksam lesen, wer jetzt alles die Halb-Geschwister von Salima sind, mit wem sie sich gut versteht, wer mit wem verwandt, verheiratet etc. ist!  :-\

Ah, danke, dass Du das hier erwähnst, das hab ich nämlich vergessen: ab S. 536 findet sich im Buch ein alphabetisch angeordnetes Personenverzeichnis mit einer kurzen Info zur betreffenden Person, die so formuliert ist, dass ihr auch keinen Spoiler befürchten müsst. Und auf S. 540 ist noch eine kurze Übersicht über die britischen Konsuln auf Sansibar, weil's da im Lauf der Handlung doch einige gab.

Puh, das ist ganz schön verzwickt! Schön finde ich, dass sich Salima aber bis jetzt anscheinend mit ihren ganzen Halb-Geschwistern sehr gut versteht und anscheinend auch die x-Frauen des Sultans doch größtenteils gut miteinander klar gekommen sind, oder? Also gerade Salima's Mutter war ja anscheinend hoch angesehen, oder?

Ja, das war sie. Offiziell war zwar Azza bint Sayf die erste Frau, inoffiziell war das aber Djilfidan aufgrund ihres Charakters und ihrer Fähigkeiten.

Mir war übrigens gar nicht mehr so bewusst, dass du hier, liebe Nicole, ja eine wahre Geschichte beschreibst! Das hat mich ja gleich noch neugieriger gemacht! Ich liebe ja wahre Geschichten.

Ich hatte schon lange davon geträumt, mal einen Roman zu schreiben, der eine wahre Geschichte nach-erzählt, und mit Salimas Geschichte konnte ich mir diesen Traum erfüllen.

Umso schöner, dass Salima so wirklich existiert hat, mit ihrem Wissensdurst und ihrem doch sehr eigenem Willen! Dass sie sich heimlich selber Schreiben beibringt bzw. es dann beigebracht bekommt, hat mir sehr gut gefallen! Schade, dass es schon wieder beendet wurde! So ganz ist mir auch noch nicht klar, warum die Frauen lesen, aber nicht schreiben können dürfen?  :-\ Aber ich hatte erst vor kurzem ein Buch, in dem es auch darum ging, dass Frauen bloß nicht schreiben lernen sollen, damit sie ja nie ihrem Liebhaber einen Liebesbrief schreiben können...  ::)

Das fände ich jetzt eine gute Erklärung dafür!!

Sehr traurig, aber leider ist es tatsächlich immer wieder so, dass Familienbande doch nicht so dick sind, wie es heißt...

Ist es. Leider.

*fängt gleich mal einen neuen Post an, damit dieser hier nicht so monströs lang gerät*
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Offline Nicole C.

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Ich konnte leider erstmal nur reinschnuppern. Dafür gefallen mir die ersten Zeilen richtig gut - beim Lesen fülle ich mich richtig auf die Insel versetzt - ich kann den Duft wahrnehmen und auch das Palmenrauschen. Mir gefällt die Sprache außerordentlich gut.

Dankeschön!  :)

Werde leider erst richtig am Wochenende zum Lesen kommen, da bei uns auf Arbeit es einige ausgeschert hat, von 11 Mitarbeitern sind wir noch 6 und ab morgen 5 - so dass wir gar nicht wissen, wo wir zu erst anpacken sollen. Naja, aber es ist ja ein langes Wochenende und dann gehts los.

Uah, wie übel!  :o Dann bring die Zeit bis zum Wochenende gut herum - und ich hoffe sehr, dass Du dann ein doppelt gemütliches und erholsames Wochenende verbringen kannst!  :-*

Erstmal muss ich sagen, dass es mir mit dem Schreibstil geht, wie den anderen hier auch. Er ist unheimlich lebendig, tolle Beschreibungen, man hat das Gefühl, man wäre selber in Sansibar. Das ist wirklich toll!

*freu* Danke!

Im Zusammenhang mit der Mutter fand ich auch die Beschreibung der ersten Frau des Sultans interessant. Es muss wirklich ziemlich schwer für sie sein, die erste Frau zu sein ohne Kinder kriegen zu können und so dabei zusehen zu müssen, wie all die anderen Frauen, dies "für sie" erledigen ... Kein Wunder, dass sie so kalt und distanziert ist(wirkt?).

Das war sicher nicht leicht für sie, Mutterschaft ist in arabischen Ländern ja wirklich ein hohes Gut; da war es sicher auch kein Trost für sie, dass sie ganz offiziell die Chefin des Clans war und sogar der Sultan unter ihrem Pantoffel stand. Man kann da natürlich drüber spekulieren, ob sie deshalb so wenig zugänglich bis arrogant war - gerade, weil der Sultan ja wirklich sehr viele Kinder zeugte. Ich meine, an einer Stelle gelesen zu haben, dass sie wohl ein Kind hatte, das aber früh starb, was ja auch noch einmal ein besonders harter Schlag gewesen wäre; weil ich das aber sonst über keine andere Quelle untermauern konnte, habe ich es nicht mit in den Roman aufgenommen.
Ich habe aber auch wirklich so rein gar nichts Nettes über Azza bint Sayf finden können ...

Und ich wusste gar nicht, dass das Buch auf historischen Tatsachen beruht. Das gefällt mir sehr. Vor allen Dingen da es sich um ein Land dreht, dass ich bisher nur vom Namen her kenne. :)

Das freut mich wirklich über alle Maßen, dass euch die Nähe zur historischen Wirklichkeit gefällt! Das war ja auch für mich der Antrieb, diese Geschichte unbedingt erzählen zu wollen. (und weil ich schon jahrelang einen Roman schreiben wollte, der auf Sansibar spielt.)

Ich habe auch erst bei genauerem Recherchieren festgestellt, dass dieses Buch auf einer tatsächlichen Geschichte beruht. Der Titel und die Aufmachung ist natürlich sehr schön, aber eigentlich wird sie dem Roman nicht wirklich gerecht. Man vermutet eher einen gefühlvollen Liebesroman vor exotischer Kulisse. Dabei ist er eigentlich viel mehr.  :)

Das haben schon ein paar Leser angemerkt, und bei amazon gab's in letzter Zeit einige Rezis von Leserinnen, die unglaublich enttäuscht waren vom Buch, weil sie sich aufgrund der Aufmachung etwas ganz anderes davon versprochen hatten. Etwas mehr Rosarot, war mein Eindruck, und das ist dieses Buch tatsächlich nicht.

Ich finde es von meiner Position aus immer sehr schwierig zu beurteilen, was eine wirklich gute, angemessene Präsentation für eines meiner Bücher ist und vertrau daher ganz dem Verlag - und meinem Bauchgefühl, was mir da gefällt, wo ich voll und ganz dahinter stehen kann.
Was mir immer wieder Kopfzerbrechen macht: dass für den Klappentext jedes Mal nur so wenige Zeilen zur Verfügung stehen. Sobald ein Roman auch nur ein kleines bisschen komplexer ist, sprengt er die 500 bis 800 Zeichen, die man maximal hat und man muss sich radikal auf etwas beschränken, das dann hoffentlich viele Leser anspricht.
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Offline Avila

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Ich habe aber auch wirklich so rein gar nichts Nettes über Azza bint Sayf finden können ...

Das ist wirklich interessant - irgendetwas gibt es ja meistens schon, was nicht nur negativ ist. Aber ich finde, du hast es geschafft, das zwar rüber zu bringen, aber sie nicht direkt komplett zu verurteilen.

Ich habe auch erst bei genauerem Recherchieren festgestellt, dass dieses Buch auf einer tatsächlichen Geschichte beruht. Der Titel und die Aufmachung ist natürlich sehr schön, aber eigentlich wird sie dem Roman nicht wirklich gerecht. Man vermutet eher einen gefühlvollen Liebesroman vor exotischer Kulisse. Dabei ist er eigentlich viel mehr.  :)

Das haben schon ein paar Leser angemerkt, und bei amazon gab's in letzter Zeit einige Rezis von Leserinnen, die unglaublich enttäuscht waren vom Buch, weil sie sich aufgrund der Aufmachung etwas ganz anderes davon versprochen hatten. Etwas mehr Rosarot, war mein Eindruck, und das ist dieses Buch tatsächlich nicht.

Hihi, eine Freundin meinte heute morgen auch zu mir, als sie das Buch gelesen hat, was ich denn da lese. Als sie meine Antwort "einen historischen Roman, der in Sansibar spielt", war sie auch sehr erstaunt und meinte: Ach, wirklich? Es sieht aus wie ein Rosamunde-Pilcher-Roman." Allerdings lässt der Klappentext ja schon erahnen, dass es keine richtige Liebesschnulze ist ...

Offline Nicole C.

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Ich habe aber auch wirklich so rein gar nichts Nettes über Azza bint Sayf finden können ...

Das ist wirklich interessant - irgendetwas gibt es ja meistens schon, was nicht nur negativ ist. Aber ich finde, du hast es geschafft, das zwar rüber zu bringen, aber sie nicht direkt komplett zu verurteilen.

Es gab auch nicht sonderlich viel Material über sie, genausowenig über die anderen Frauen. Dadurch, dass die Frauen eigentlich komplett unter sich lebten und öffentlich so gut wie nie in Erscheinung traten, ist von ihnen leider sehr, sehr wenig überliefert.

Ich bin froh, dass meine Schilderung Azza bint Sayfs bei Dir so ankommt!  :)

Es lässt sich nicht vermeiden, dass ich immer recht schnell Sympathien und Antipathien für meine Romancharaktere habe, gleich ob historisch verbürgt oder fiktiv - wobei ich mehrheitlich Sympathien für sie hege. Mindestens in dem Sinne, dass ich versuche, sie zu verstehen, selbst wenn sie im Lauf der Handlung abscheuliche Dinge tun und das versuche ich dann auch dem Leser zu vermitteln.
Bei den historischen Persönlichkeiten durchwühle ich dann alle Quellen so gründlich wie möglich, um dem überlieferten Bild gerecht zu werden und das möglichst nicht durch meine persönliche Einstellung einzufärben. Bei diesem Buch war das bei Salimas Vater der Fall, den ich auf Anhieb sehr mochte und ich wollte sichergehen, dass ich ihn nicht zu positiv schildere; bei Barghash war es genau umgekehrt, ihn wollte ich nicht negativer schildern als er uns in den zeitgenössischen Quellen beschrieben wird. (Ganz interessant finde ich übrigens, dass er heute in wesentlich positiverem Licht gesehen wird als zu seiner Zeit.)

Hihi, eine Freundin meinte heute morgen auch zu mir, als sie das Buch gelesen hat, was ich denn da lese. Als sie meine Antwort "einen historischen Roman, der in Sansibar spielt", war sie auch sehr erstaunt und meinte: Ach, wirklich? Es sieht aus wie ein Rosamunde-Pilcher-Roman." Allerdings lässt der Klappentext ja schon erahnen, dass es keine richtige Liebesschnulze ist ...

Dabei ist das Cover doch viiieeel schööööner als bei Pilchers ...  :'(    ;)


Off-Topic: Immer, wenn in einem solchen Zusammenhang der Name von Mrs. Pilcher fällt, habe ich das Bedürfnis, sie ein bisschen zu verteidigen. Meiner Meinung nach hat sie drei wirklich großartige Romane geschrieben: "September", "Die Muschelsucher" und "Heimkehr"; vor allem letzterer ist erzählerisch und stilistisch (zumindest im Original) einfach nur toll, allererste Schmöker-Sahne. Umso mehr ist's mir ein Rätsel, woher diese Schwemme an unsäglichen anderen Texten kommt, und allmählich hab ich doch so meine Zweifel, ob die wirklich alle an ihrem Küchentisch entstanden sind oder irgendwo in einer Schreibfabrik, in der anschließend einfach ihr Name draufgeklebt wurde ...


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Offline Avila

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Bei den historischen Persönlichkeiten durchwühle ich dann alle Quellen so gründlich wie möglich, um dem überlieferten Bild gerecht zu werden und das möglichst nicht durch meine persönliche Einstellung einzufärben.

Ich finde, dass ist dir bisher gut gelungen - vor allen Dingen bei Salimas Vater. :)

Und zum Off-Topic muss ich ja gestehen, dass ich noch kein Buch von ihr gelesen habe ...  :-[

Offline Tammy1982

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Hallo Ihr Lieben,

Bei den historischen Persönlichkeiten durchwühle ich dann alle Quellen so gründlich wie möglich, um dem überlieferten Bild gerecht zu werden und das möglichst nicht durch meine persönliche Einstellung einzufärben.

Ich finde, dass ist dir bisher gut gelungen - vor allen Dingen bei Salimas Vater. :)

Dem kann ich mich nur anschließen: Ich finde es total super, wie du die einzelnen Personen zum Leben erweckst und sie wirklich "atmen" lässt. Und mit diesem "atmen" meine ich, dass du es schaffst, sie so darzustellen, dass sie sich wirklich nach Menschen anfühlen. Sich so anfühlen, dass es sie so wirklich gegeben haben könnte und das ist schon eine schwierige Sache - finde ich. Gerade wenn es sich um historische Personen handelt. Dabei spielt auch mit rein, dass nicht jede Figur abgrundtief böse oder nur gut ist, sondern jeder eben seine guten und seine weniger guten Seiten hat und das kommt bei mir hier richtig gut an! Ganz klasse!  8)
Vor allem, weil ich auch denke, dass es nicht so einfach ist, Figuren, gerade tatsächlich gelebte, so darzustellen, dass man sie nicht komplett verteufelt oder in einem total rosaroten Licht dastehen lässt!

Und zum Off-Topic muss ich ja gestehen, dass ich noch kein Buch von ihr gelesen habe ...  :-[

 :five: Ich auch nicht! Aber nach der Begeisterung von dir Nicole, denke ich vielleicht mal darüber nach...  ;)

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline tjaa

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So, dann melde ich mich doch auch mal wieder zu Wort. Da mir das jetzt aber zu kompliziert ist, alles von euch zu zitieren, schreibe ich einfach ohne Zitate  :P

Mit dem Lesen und Schreiben hast du natürlich recht, Nicole. Gerade in Ländern wie Afghanistan ist das ja immer noch keine Selbstverständlichkeit. Erinnert mich auch sehr an den Roman von Khaled Hosseini, "A thousand splendid suns". Da geht es ja auch um dieses Thema. Das fand ich sehr interessant, das Buch.

Da du erwähnt hast, dass du bei Lesungen gerne als Einleitung über die typischen Sansibar-Assoziationen berichtest, kommt natürlich diese Frage: Wann liest du mal in Stuttgart??? :)

Ach ja, ich habe mir gerade mal deine Homepage etwas genauer angeschaut. Dickes Lob! Das ist ja Wahnsinn, wie viel Liebe du da reinsteckst. Du lieferst uns Lesern ja reichlich Hintergrundwissen und Einblicke in deine Arbeit. Ganz besonders schön finde ich die alte Weltkarte, auf der man deine Romane anklicken kann. Man merkt wirklich, wie sehr du das Schreiben liebst und lebst.

Du hattest ja kurz Richard Burton erwähnt. Ich war mir nicht mehr sicher, ob er im Buch noch im ersten oder schon Anfang des zweiten Teils erwähnt wird, aber ist ja denke ich auch kein Geheimnis.
Das hat mich besonders gefreut, weil ich gleich an "Unter dem Safranmond" denken musste.

Offline Avila

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Ach ja, ich habe mir gerade mal deine Homepage etwas genauer angeschaut. Dickes Lob! Das ist ja Wahnsinn, wie viel Liebe du da reinsteckst. Du lieferst uns Lesern ja reichlich Hintergrundwissen und Einblicke in deine Arbeit.

Dem Lob kann ich mich  nur anschließen. Ich muss leider zugeben, dass ich normalerweise nicht mehr recherchiere, wenn ich lese - außer bei Leserunden. Deswegen finde ich es gerade bei diesem Buch wirklich super, dass du dir so viel Mühe machst. :-*