Leserundenarchiv > Susanne Gerdom – Elidar. Magierin der Drachen
Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)
Kati:
Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.
Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, es aber noch tun wollen!
sternchen28:
Liebe Susanne, lieber Mitleserinnen :winken:
hier bin ich ... ein neuer Fan von Susanne Gerdom.
Es war mein erstes von Dir liebe Susanne und ich muss sagen, ich war skeptisch. Denn High-Fantasy ist nicht gerade mein Spezialgebiet - im Gegenteil, ich mach immer einen großen Bogen um das Genre.
Aber: ich hab mal wieder was gelernt. Zum einen: Gibt einer Dir unbekannten Autorin UND einem unbekannten Genre eine Chance - vielleicht entdeckt man etwas neues, was Dich begeistert. Und als zweites: Vertrau Deiner besten Freundin - wenn Kiala sagt die Autorin ist gut, dann ist sie es auch. Danke Kiala :trost:
Nun aber mal zum Buch:
Die Autorin führt den Leser in eine gänzlich unbekannte Welt - die der Drachen und Magier. Für mich komplettes Neuland. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart ... man lernt Figuren kennen, die schon gleich am Anfang sehr vielschichtig erscheinen.
Dann gibt es einen Zeitsprung zurück ..... die Geschichte beginnt und wir lernen Elidar kennen, das kleine Mädchen, das nichts sehnlicher werden will als Magier. Die Geschichte erinnert, als sie in der Schule spielt - die Ausbildung von Elidar zum Thema hat - sehr an Harry Potter - was aber kein negativer Effekt ist.
Die sprachliche Umsetzung der Geschichte, die manchmal etwa sehr temporeich ist und viel Phantasie erfordert, hat mir sehr gut gefallen und es hat viel Spaß gemacht. Nach den ersten Seiten, wo ich noch mit all den Namen, Drachenarten usw. leichte Probleme hatte, ist es mir zunehmend leichter gefallen, zu folgen und ganz hineinzutauchen. Der Autorin gelingt es, das Setting so darzustellen, dass man wirklich der Meinung ist, mittendrin zu sein und man kann sich alles auch so richtig plastisch vorstellen.
Ich hatte einige Lieblingsfiguren - neben der sehr selbstbewußten Elidar, die sich nicht verbiegen lässt war da auch Luca, der Söldner - so ganz nach dem Motto "harte Schale - weicher Kern". Oder Morgenblüte, die Prinzessin die Elidar hilft und dann selbst eine schwere Zeit durchmachen muss.
Es gibt noch weitere, sehr liebenswerte Figuren; aber auch ein paar düstere Gestalten.
Mir hat das Lesen wie gesagt sehr viel Spaß gemacht - es war mein erstes Buch von Susanne, aber nicht mein letztes.
Susanne Gerdom:
*schnüff* Danke. Ich bin froh, dass wir uns hier mal treffen durften und dass Kiala dich "angeschleppt" hat. Das ist schön, dass es dir dann auch gefallen hat ... :-*
Und wenn wir uns wiederlesen, freu ich mich auch! :winken:
sternchen28:
--- Zitat von: Susanne Gerdom am 26. September 2011, 23:24:56 ---Und wenn wir uns wiederlesen, freu ich mich auch! :winken:
--- Ende Zitat ---
Wir lesen uns wieder - bei deiner nächsten Leserunde. Mich wirst Du jetzt nicht mehr los :-*
Lilli33:
Zum Buch:
Wer die auf der Rückseite des Buches beschriebene Handlung erwartet, wird enttäuscht werden. Denn weder geht es hier um die große Liebe noch ist eine Welt zu retten. Doch die tatsächliche Geschichte ist mindestens genauso gut, nur eben anders.
Die junge Elidar wächst in Yasaim auf, einem Land, das im Orient angesiedelt ist. Hier leben Menschen neben verschiedenartigen Drachenwesen, die zum Teil auch menschenähnlich sind. Elidars größter Wunsch ist es, eine Magierin zu werden. Mit Hilfe des ledonischen Söldners Luca gelingt es ihr, an einer ledonischen Magierschule aufgenommen zu werden. Allerdings muss sie sich dazu als Junge ausgeben, denn Mädchen und Frauen können angeblich nicht zaubern. Doch schnell wird klar, dass Elidar ganz außerordentlich starke Zauberkräfte besitzt…
Susanne Gerdom erzählt mit „Elidar – Magierin der Drachen“ in ihrer gewohnt bildhaften starken Sprache eine äußerst fantasievolle Geschichte. Besonders die Darstellung der Drachen, der Echsenmenschen und anderen Drachenwesen haben mir gut gefallen. Auch die Magie wird sehr detailliert und vor allem anschaulich beschrieben. Elidar wächst einem schnell ans Herz. Sie ist eine zielstrebige, sympathische Person, die von Zeit zu Zeit aber auch von Zweifeln geplagt wird. Auch viele der Nebenfiguren muss man einfach mögen.
Die Handlung wird schnell vorangetrieben. Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden, so dass man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Ein wenig gestört haben mich die fremden Ausdrücke, die z.T. nicht erklärt werden oder sich zum Verwechseln ähnlich sind (was sich aber dadurch erklärt, dass sie ähnliche Dinge bezeichnen), und zwei große Zeitsprünge, in denen etwas passiert, über das ich gerne mehr gelesen hätte.
Die Handlung ist zwar mit diesem Buch abgeschlossen, doch ist eine Fortsetzung mit Elidar durchaus denkbar. Ich würde mich darüber freuen!
Zur Leserunde:
Liebe Susanne, vielen Dank, dass du uns wieder so nett begleitet hast! Ich freue mich jetzt schon auf Das gefrorene Lachen mit dir ;)
Die Leserunde hat mir wieder viel Spaß gemacht. Ich finde Elidar war ein sehr geeignetes Buch für eine Leserunde, weil es viel zu spekulieren und zu diskutieren gab.
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