Leserundenarchiv > Carla Federico (Julia Kröhn) – Jenseits von Feuerland
6. Abschnitt: Seite 491 bis Seite 601
Tammy1982:
--- Zitat von: Imlammenien am 11. August 2011, 12:12:50 ---
--- Zitat von: Kati am 08. August 2011, 21:14:47 ---Nur mal angenommen, er wäre tot und begraben.... niemand würde doch einen vermissten Esteban dem Maril in die Schuhe schieben, oder? Nur wenn man die Leiche dort irgendwo findet. :-\
--- Ende Zitat ---
Wenigstens Maril hätte ich hier etwas mehr Entschlusskraft und weniger Feingefühl zugetraut. Wenn man sich durch den Kopf gehen lässt, was Esteban den Frauen schon alles angetan hat! Da ist auf Besserung wohl kaum zu hoffen...
--- Ende Zitat ---
Sehe ich genauso, aber ich denke das ist doch leichter gesagt als getan. Was Esteban Rita angetan hat, weiß ich nicht, ob Maril das weiß und auch wenn, hat er Rita ja damals nicht gesehen und es ist etwas anderes, etwas zu wissen und was anderes, es zu SEHEN. Aber ich bin mir auch nicht sicher, ob ich einen Menschen töten könnte, auch wenn der noch so ein Ungeheuer ist. Im Eifer des Gefechts schon. Von daher hätten sie Balthasar einfach weiter auf ihn einschlagen lassen sollen, aber dann, wenn man sich abgekühlt hat und einfach nur kalt überlegt, ist das, denke ich, nicht so einfach möglich! Maril hat, denke ich, nicht damit gerechnet, dass Esteban so zäh ist und wirklich überlebt! :( (Aber dann wäre doch auch die ganze Spannung dahin, wenn Esteban hier schon tod wäre... :P ;D)
--- Zitat von: Imlammenien am 11. August 2011, 12:12:50 ---Hier habe ich absolut kein Verständnis für Arthur! Nachdem Emilia nun einmal an Bord war, hätte er doch begreifen müssen, dass er nun mit der Wahrheit herausrücken MUSS! Wie bitte wollte er denn Emilia in Hamburg vor seiner Familie verbergen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sie nicht misstrauisch wird? Nein, hier gebe ich die Schuld für den Vorfall zwischen Nora und Emilia allein Arthur. Und die Verantwortung für den Scherbenhaufen gleich mit!!! >:(
--- Ende Zitat ---
Dass er mit der Wahrheit hätte heraus rücken müssen, war ihm, denke ich, schon klar. Aber das ist doch nicht so einfach, das zu sagen und mit der Reaktion zu rechnen... Er hat die Vogelstrauß-Taktik angewandt: Ich stecke meinen Kopf in den Sand und hoffe, dass die Gefahr vorbei geht. Dass das nicht funktioniert, war klar, aber Arthur ist dafür einfach immer noch nicht erwachsen genug! ;D ;)
Weiß gar nicht, warum ich Arthur so verteidige, weil ich es eigentlich auch hasse, wenn die Leute andauernd nicht miteinander reden und aufgrund von Ungesagtem und Missverständnis die unmöglichsten Situationen stattfinden, aber irgendwie regt es mich hier nicht so auf! Habe ja immer noch die Hoffnung, dass alles gut wird! ;D ;)
Liebe Grüße
Tammy :winken:
Liebe Grüße
Tammy :winken:
apassionata:
--- Zitat von: Imlammenien am 11. August 2011, 12:12:50 ---
--- Zitat von: Kati am 08. August 2011, 21:14:47 ---Nur mal angenommen, er wäre tot und begraben.... niemand würde doch einen vermissten Esteban dem Maril in die Schuhe schieben, oder? Nur wenn man die Leiche dort irgendwo findet. :-\
--- Ende Zitat ---
Wenigstens Maril hätte ich hier etwas mehr Entschlusskraft und weniger Feingefühl zugetraut. Wenn man sich durch den Kopf gehen lässt, was Esteban den Frauen schon alles angetan hat! Da ist auf Besserung wohl kaum zu hoffen...
--- Ende Zitat ---
Das stimmt. Über Maril hatte ich mich hier in dieser Situation auch etwas gewundert, dass da nicht mehr kam. Immerhin hat man sein Volk ausgerottet und den Mädels so einiges angetan. Da kann er doch mit solch einem Widerling nicht noch großes Nachsehen gehabt haben. Andererseits scheint er mir auch einer von den sanften zu sein.
--- Zitat von: Tammy1982 am 11. August 2011, 22:10:38 ---
--- Zitat von: Imlammenien am 11. August 2011, 12:12:50 ---Hier habe ich absolut kein Verständnis für Arthur! Nachdem Emilia nun einmal an Bord war, hätte er doch begreifen müssen, dass er nun mit der Wahrheit herausrücken MUSS! Wie bitte wollte er denn Emilia in Hamburg vor seiner Familie verbergen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sie nicht misstrauisch wird? Nein, hier gebe ich die Schuld für den Vorfall zwischen Nora und Emilia allein Arthur. Und die Verantwortung für den Scherbenhaufen gleich mit!!! >:(
--- Ende Zitat ---
Dass er mit der Wahrheit hätte heraus rücken müssen, war ihm, denke ich, schon klar. Aber das ist doch nicht so einfach, das zu sagen und mit der Reaktion zu rechnen... Er hat die Vogelstrauß-Taktik angewandt: Ich stecke meinen Kopf in den Sand und hoffe, dass die Gefahr vorbei geht. Dass das nicht funktioniert, war klar, aber Arthur ist dafür einfach immer noch nicht erwachsen genug! ;D ;)
Weiß gar nicht, warum ich Arthur so verteidige, weil ich es eigentlich auch hasse, wenn die Leute andauernd nicht miteinander reden und aufgrund von Ungesagtem und Missverständnis die unmöglichsten Situationen stattfinden, aber irgendwie regt es mich hier nicht so auf! Habe ja immer noch die Hoffnung, dass alles gut wird! ;D ;)
--- Ende Zitat ---
Das war für mich soooo typisch Arthur. ::)
Er ist eben noch ein Kind.
Kati:
--- Zitat von: apassionata am 12. August 2011, 21:50:54 ---Das war für mich soooo typisch Arthur. ::)
Er ist eben noch ein Kind.
--- Ende Zitat ---
Der Idiot hat einfach gedacht, dass schon alles irgendwie klappen wird ohne das er sich erklären muss. Männer haben das so an sich >:(
:winken:
Imlammenien:
--- Zitat von: Kati am 13. August 2011, 08:32:05 ---
--- Zitat von: apassionata am 12. August 2011, 21:50:54 ---Das war für mich soooo typisch Arthur. ::)
Er ist eben noch ein Kind.
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Der Idiot hat einfach gedacht, dass schon alles irgendwie klappen wird ohne das er sich erklären muss. Männer haben das so an sich >:(
:winken:
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Mag sein. Ist für mich aber trotzdem nur schwer nachvollziehbar. Ich hoffe, Emilia tritt ihm im Verlauf des Buches deswegen nochmal kräftigst in den Allerwertesten! >:(
Julia:
--- Zitat von: apassionata am 12. August 2011, 21:50:54 ---Über Maril hatte ich mich hier in dieser Situation auch etwas gewundert, dass da nicht mehr kam. Immerhin hat man sein Volk ausgerottet und den Mädels so einiges angetan. Da kann er doch mit solch einem Widerling nicht noch großes Nachsehen gehabt haben. Andererseits scheint er mir auch einer von den sanften zu sein.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, das hat nicht unbedingt mit Nachsehen zu tun. Von den Ureinwohnern, die damals mehr oder weniger ausgerottet wurden, haben sich viele nicht gewehrt (andere natürlich schon - da gab es auch genügend Gewaltakte gegen Chilenen). Das hat weniger mit Feigheit oder Entschlusslosigkeit zu tun, sondern mit der Art und Weise, wie traditionell Gewalt gewertet wurde. Und während es eben sehr kriegerische Stämme gab, gab es im Gegenzug auch absolut friedliebende (an anderer Stelle habe ich ja auch erwähnt, dass bei den Tehuelche Gewalt gegen die Frauen absolut verpönt war). Zu töten war für diese, wenn überhaupt, ultima ratio, aber nichts, was man leichtfertig tat.
Liebe Grüße,
Julia
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