Hallo ihr Lieben
Ich hätte da mal so eine Frage an die Autoren hier, rein aus Neugier. Noch bin ich zwar "nur" Hobbyschreiberin, aber mir ist da etwas aufgefallen.
Und zwar ist es so: Ich schreibe momentan mehr oder weniger parallel an drei verschiedenen Skripten (was so ohne Verlags-Lieferungsdruck noch ganz gut geht). Dabei wird mir jedes Mal, wenn ich irgendetwas Neues produziere wieder bewusst, wie anders die "Sprache", also der Ton, der Stil, die Ausgestaltung im Vergleich zu den anderen beiden Skripten ist. Ich meine, ich habe schon "meinen Stil", der sich auch nicht so mir-nichts-dir-nichts ändern oder biegen lässt. Aber innerhalb von dem passen sich die Worte und Satzkonstellationen fast wie automatisch dem jeweiligen Skript an. Eines ist z.B. eine Erste-Person Erzählung und der gute Engländer hat seine Nase etwas weiter oben als der Rest der Welt. Und wenn ich schreibe, muss ich gar nicht darüber nachdenken, es kommt einfach so und es fühlt sich richtig an. Diese Ausdrucksweise kommt quasi von selbst, sobald ich weiss, ich schreibe jetzt in seinem Charakter (ich sage "in", weil ich dann auch wirklich drin bin

). Anders bei einem anderen Skript, dass schon von der Grundstimmung her eher - naja, wie soll ich sagen - "comicartig" ist, da ist der Ton abgehackter. Kürzere Sätze, mehr Fragmente und so. Aber auch bei dem: Ich überlege mir das vorher gar nicht explizit, das kommt einfach. Als würde das Skript es so "verlangen".
Versteht ihr was ich meine? Kennt ihr das auch?
LG
Stormy