Leserundenarchiv > Ann-Kathrin Karschnick – Die Feuerritter. Kampf um Teinemaa

05 - Die Zeremonie bis Im Gasthaus (S.241 bis 296)

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nimue:
Hier könnt Ihr den Kapiteln Die Zeremonie bis Im Gasthaus (Seite 241 bis einschl. Seite 296) schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

Methexchen:
Also, dann mache ich hier noch mal den Anfang.  :)
Das Buch hat durch den Tod des Königs an Spannung gewonnen und es ist gar nicht mehr so harmlos wie zu Beginn. Hier gefällt mir, dass die Bewohner um ihren König trauern - sogar die Kinder fragen ja, was nun aus ihnen wird - und dass Tulurin ihm seine letzte Ehre erweist auf dem Boot.
Harino und Lukar sind irgendwie sehr sympathisch. Ohne Angst und ebenfalls ein wenig naiv, aber immer Unfug im Kopf und gut gelaunt.  8)
Es ist schon komisch, dass die Bewohner von Sugarlon auf der Versammlung zum Teil sehr kritisch sind und statt Tulurin zu danken, sich dem neuen König unterwerfen wollen. Aber wahrscheinlich sind das zum einen Bequemlichkeit und zum anderen Mißtrauen Tulurin gegenüber. Und ein Teil der Bewohner möchte eben sein Dorf einfach nicht verlassen. Nun ja, das verspricht noch weitere Spannung und Action.
Hm, Tulurin denkt über seine Eltern nach. Ob sie nicht nur angeblich tot sind und eigentlich noch leben??
Leider sind mir in diesem Abschnitt die vielen Rechtschreibfehler aufgefallen. So als kleine Bemerkung am Rande...
Insgesamt gefällt mir die Entwicklung der Geschichte aber sehr gut. Durch die Reise gewinnt das Buch an Abwechslung und als Leser war ich gedanklich in schönen Landschaften und einer interessanten Stadt unterwegs. Ich könnte mir gut vorstellen, jetzt im Gasthof "Zum kugelnden Elf" zu sitzen und aus sicherer Entfernung von dort das Treiben zu beobachten.

Kara:

--- Zitat von: Methexchen am 08. Juli 2011, 10:22:07 ---Das Buch hat durch den Tod des Königs an Spannung gewonnen und es ist gar nicht mehr so harmlos wie zu Beginn. Hier gefällt mir, dass die Bewohner um ihren König trauern - sogar die Kinder fragen ja, was nun aus ihnen wird - und dass Tulurin ihm seine letzte Ehre erweist auf dem Boot.
--- Ende Zitat ---
Freut mich, dass der Tod des Königs das Buch spannender macht. So war es geplant.


--- Zitat von: Methexchen am 08. Juli 2011, 10:22:07 ---Harino und Lukar sind irgendwie sehr sympathisch. Ohne Angst und ebenfalls ein wenig naiv, aber immer Unfug im Kopf und gut gelaunt.  8)
--- Ende Zitat ---
Die beiden haben mir auch verdammt viel Spaß gemacht. Beim Schreiben habe ich sie mir immer wie kleine Kobolde vorgestellt. Nur Unfug im Kopf.


--- Zitat von: Methexchen am 08. Juli 2011, 10:22:07 ---Es ist schon komisch, dass die Bewohner von Sugarlon auf der Versammlung zum Teil sehr kritisch sind und statt Tulurin zu danken, sich dem neuen König unterwerfen wollen. Aber wahrscheinlich sind das zum einen Bequemlichkeit und zum anderen Mißtrauen Tulurin gegenüber. Und ein Teil der Bewohner möchte eben sein Dorf einfach nicht verlassen. Nun ja, das verspricht noch weitere Spannung und Action.
--- Zitat von: Methexchen am 08. Juli 2011, 10:22:07 ---Ist das nicht immer so? Viele Menschen könnten Wechsel in der Weltgeschichte herbeiführen, aber aufgrund der Bequemlichkeit macht keiner den ersten Schritt. Viele sagen sich, na gut, dann haben wir halt einen Tyrannen als Herrscher. Solange ich in meinem Haus bleiben kann, ist doch alles toll.


--- Zitat von: Methexchen am 08. Juli 2011, 10:22:07 ---Leider sind mir in diesem Abschnitt die vielen Rechtschreibfehler aufgefallen. So als kleine Bemerkung am Rande...
--- Ende Zitat ---
Oh, das tut mir leid. Dafür kann ich mich wirklich nur entschuldigen.


--- Zitat von: Methexchen am 08. Juli 2011, 10:22:07 ---Insgesamt gefällt mir die Entwicklung der Geschichte aber sehr gut. Durch die Reise gewinnt das Buch an Abwechslung und als Leser war ich gedanklich in schönen Landschaften und einer interessanten Stadt unterwegs. Ich könnte mir gut vorstellen, jetzt im Gasthof "Zum kugelnden Elf" zu sitzen und aus sicherer Entfernung von dort das Treiben zu beobachten.
--- Ende Zitat ---
Sei dir mal nicht zu sicher in dem Gasthof. Wer weiß, was alles noch mit der Stadt passiert...
--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---

dreamdancegirl76:
Sooo... nun bin ich auch mit dem fünften Abschnitt durch...

Also erstmal vorweg: ich finde es gut, dass die Geschichte nicht im klassischen Schema abläuft (Junge, auserwählt, wird binnen weniger Tage zum Krieger und Held und rettet König und Land)... Überraschend dass sie nicht rechtzeitig kamen, um den König zu retten. Aber wie Methexchen erwähnt hat - es steigert die Spannung.
Also obwohl ich ja eine Verfechterin von Happy Endings bin - ich finde diese Wendung gut... Und wir sind ja noch nicht am Ende mit der Geschichte...  ;)

Erûven:
Jaaa... an seiner Figur hänge ich irgendwie - über ihn denke ich am meisten nach, will unbedingt sein Geheimnis erfahren...  :wahrsager:
Was ist nur mit ihm? Warum reagiert Tamina so? Was weiß sie von ihm? Hmm... Fragen über Fragen...
Außerdem denkt er "guter Junge" wenn vom alten Ischtek aus Kienshecken die Rede ist (S. 291) - wie alt muss dann Erûven sein?!
Ich warte wirklich auf den Augenblick wenn er endlich seine Kapuze nach hinten zieht und der Welt zeigt wer er ist...  :verrueckt:

Zu Vilandra und den Frauen aus Sugarlon: Warum müssen Frauen IMMER kreischen und spitz schreien??? (S.247) *seufz*

Vilandra:
Was ist nur mit ihren Augen? Oder mit ihr selbst?
Im letzten Abschnitt ließ Tulurin ein Blick in ihre Augen die Welt vergessen und unterbrach sogar kurz den Kontakt zu Tamina... Und nun weicht Erûven vor ihrem Blick überrascht zurück?! (S.248) *überleg*
Was ist mit ihr? Wer ist sie? Wiedergeboren? Hexe?  :wahrsager:
Aber mir ist noch was aufgefallen... Müsste Vilandra nicht das Pferd von Erûven wiedererkennen??? Es ist doch aus dem Stall ihrer Eltern...  ???

Tulurin:
Wow, er ist ja wie ausgewechselt!!! Er plant, überlegt und fragt sogar Erûven um Rat... *respekt*
Aber ein Tulurin und große Reden halten? Das passt für mich nach einer so kurzen Zeit nicht zusammen... Dieser Wechsel ist irgendwie zu krass... vom kleinen Naivling zum großen Redner und Krieger?! Hmmm....
Fallen Tulurins leuchtend rote Haare nicht auf? Oder ist es eine "normale" rote Haarfarbe?

Den Einwand eines Bewohners von Sugarlon (nach dem Kampf gegen die Uroks) fand ich ja süß!!!  :D
Sie könnten Shin Du sagen, dass es ein Versehen war!!! (S. 257) Zu köstlich... Mir fällt spontan folgendes dazu ein: Joah, also Shin Du... sorry, aber es war nicht so gemeint... Weißte, wir haben ganz aus Versehen Deine 20 Uroks niedergemetzelt und den König mit allen Ehren bestattet... War eigentlich anders gedacht und voll das Versehen, verstehste doch... *rofl*
Wie naiv kann man sein???!!!

Ich kann mir nicht helfen... Die Karawane der Bewohner von Sugarlon vor Augen, muss ich direkt an ein Abenteuer aus der DSA Reihe denken...  (Falls es jemand kennt: Phileasson Saga, Band 3 der Drachenhals Tetralogie - Wie der Wind der Wüste... dort die Bettlerkarawane des Ben Aram...)

Nashuk:
Hass in seinen Augen? Ist er ein Spion von Shin Du? (S.271)
Ich mag ihn jedenfalls nicht...

"...eigentlich kann einem auch nichts passieren, wenn man Stühle ausliefert..."?! Tamina ist klasse... *schmunzel*

Der fünfte Abschnitt war leider ein wenig zäher im Lesefluß wie ich finde... Aber er wirft viele interessante Fragen auf und endet nun mit einem "bösen" Cliffhanger... welchen Plan hat Tulurin?!  :nachdenk:

Wohlan, dann bis zum 6. Abschnitt!  8)

Seychella:
Juhu, Erûven ist wieder da - also bei Tulurin! ;D Dieser schien darüber ja nicht sonderlich überrascht, zumindest hat er sich mehr "innerlich" gefreut. Jedenfalls gibt es reichlich Stoff für Diskussionen, es ist ja auch einiges passiert. Dass der prophezeite "Retter" ein Feuerritter werden würde, war ebenfalls Teil der Prophezeiung. Und dann gibt es da noch etwas, das Erûven nicht verrät, weil es Tulurin wohl (noch?) zuviel Angst machen würde. "Nur" der Kampf gegen den Dunkelelfen? Oder die Art des Kampfes? Oder der Preis, den er für einen Sieg zahlen muss?

Die Bestattung des Königs hat mir sehr gefallen, sie war würdevoll und zeigte eine ganz andere Seite an Tulurin. Ich mochte die Atmosphäre, wehmütig aber doch nicht hoffnungslos. Und mir gefällt, dass Tulurin nach dem Scheitern des ursprünglichen Plans nicht aufgibt sondern weiter denkt. An das Land und seine Bewohner...
Die Rede vor den Bewohnern Sugarlons konnte ich gut nachvollziehen. Sie war kurz, da er darin ja ungeübt ist - aber man spürt einfach das, was ihn antreibt. Als er von der Entscheidung der Bewohner so geknickt war, hätte ich ihn ja am liebsten getröstet. Aber sie ist authentisch: Es gibt diejenigen, denen gewisse Werte und Ziele wichtig genug sind, um ihr bisheriges Leben zurückzulassen und ein Wagnis einzugehen. Und diejenigen, denen das "gewohnte" und die Bequemlichkeit wichtiger sind - mag das auch noch so naiv sein.

Nashuk ist ja ein Ekelpaket! >:( Den würde ich ja am liebsten an einen Glutlanddrachen verfüttern... Er meint, er hat Vorrechte - und sieht sich wohl ganz oben. Und untergräbt Tulurin - ob mit oder ohne "Auftrag".
Und wieder Vilandras Augen... Was ist mit ihnen?
Harino und Lukar sind auch dort - sie haben tatsächlich nach Tulurin gesucht! Ich freue mich, dass er die beiden wieder bei sich hat. Sie sind einfach so eine Art Familie für ihn, die - für mich - nun durch Tamina ergänzt wurde. Sie sorgt sich um ihn, ist manchmal aber auch frech und nimmt kein Blatt vor den Mund - mit den beiden Jungs wird sie sich sicher gut verstehen. :)

Und diese Stelle fand ich sooo schön:

--- Zitat ---"Ich kenne die beiden dort zwar nicht, aber ich finde es gut, dass du dein Lächeln nicht verloren hast. Behalte es dir bei, egal wie aussichtslos das Leben aussehen mag. Solange du lächeln kannst, wird die Welt dich nicht aufgeben", raunte Erûven ihm ins Ohr.
--- Ende Zitat ---

Tulurin will die frühere Wache gern befreien und überzeugt sogar Erûven von seinem Plan. Was genau er plant, bleibt noch im Dunkeln. Aber anstatt zu grübeln, was er vorhaben könnte, mache ich mir mal wieder Gedanken über Erûven... :-[ Und die Macht des Dunkelelfen. Die Vorstellung, dass er auch neue Dunkelelfen - Abbilder von sich selbst - erschaffen haben könnte, finde ich echt gruselig. Aber es würde erklären, wie er soviele Uroks kontrollieren kann. Und irgendwie hören sich Erûvens Gedanken dazu so an, als ob er dabei war, damals. Vor über 1000 Jahren? Einerseits passt das zu meiner Feuerritter-Theorie, aber andererseits... Können Halbelfen dort so alt werden? Wie alt wurden Elfen, die ein Leben als Feuerritter gewählt hatten, normalerweise? :nachdenk:

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