Dann kam mir wieder in den Sinn, dass Sallie den Apotheker rufen wollte, als der gelbe Spieler bei dem Kartenspiel gestorben ist. Aber sie muss doch mitbekommen haben, wie der Kammerher sagte, dass der Apotheker später kommt. Und es kam ja nur Ben, alias Korben später...
Ohjee, so scharfsinnig bin ich immer gar nicht, mir ist das nicht aufgefallen..doch wundert es mich auch, dass es Sallie nicht aufgefallen ist, da sie doch so ein aufmerksames Mädchen ist..
Toll finde ich wie der Nebel immer wieder mit in die Geschichte miteingebracht wird..so verliert die Geschichte nie ihre Spannung..Trotz Obstbäumen und spannenden Büchern verliert man auf keinen Fall den Focus auf den Nebelkönig, find ich echt gut..
Sallie, weiß nicht, dass hinter dem Haus eine ganze Welt steckt..hier tat sich für mich das erste mal der Gedanke, sie könnte zu den Verbannten gehören..
Auf S. 97 endet ihr Traum, der sich nicht im Hause abspielt, mit einem ruckartigen anhalten der Zeit und damit "landet" sie wieder im Haus..außerdem sind weitere Indizien, die vielen Parallelen zu den anderen Geschichten..z.B der Rabe, der in beiden Geschichten als Heiler auftaucht.. Vor allem kommt mir dieser Gedanke aber auch sehr logisch vor, da dieses Haus auf völlige Eigenproduktion aufbaut..eigene Gärten, Apotheke etc...
Einmal sagt Sallie auch, wie schrecklich eintönig das Leben wäre, wenn es Zeitlos wäre, was mich stark an ihr eigenes erinnert hat. Von wo kommt sie und was wird aus ihr werden?? All das ist ungewiss.. Nur in der Küche wird sie jeden Tag verbringen, das wissen wir..
Erst habe ich mich gefragt, ob Uhl vielleicht nur in Sallies Fantasie existiert, da der Fremde Herr keinen Bibliothekar kennt. Doch Korben scheint ihn ja, sogar als Professor, zu kennen..
Der Fremde macht mir Angst..er scheint mehr zu wissen als wir/sallie..außerdem: wie zur Hölle hat er die Bib. verlassen???
Interessant finde ich, dass die Innen- und Außenarchitektur des Hauses nicht zusammenpasst.. Was kann es für einen Zweck haben, die Bewohner auf diese Weise zu täuschen?
Schön finde ich, wie ihre Pantinen immer mitklackern..ich kann mir die Geräuschkulisse wirklich gut vorstellen..überhaupt ist alles immer sehr gut beschrieben, sodass ich ein vollständiges Bild in meinem Kopf habe!
Auf der S. 91 hat Susanne den allbekannten Satz "als hätte er ihre Gedanken gelesen.." verwendet.. doch hier finde ich ihn wirklich mal passend, da der Apotheker, tatsächlich voher über Schmerzen gesprochen hatte..
Meistens wird dieser Satz verwendet, ohne, dass er viel Sinn ergibt.. Ich frage mich dann immer "Ok, wie kommt er/sie dann darauf..wenn er/sie die Gedanken nicht tatsächlich gelesen hat??".. Versteht ihr was ich meine??
So, ich hoffe ich habe nicht alles wiederholt, was schon gesagt wurde..habe noch nicht geschafft alle Beiträge durchzulesen (daran mache ich mich jetzt)..
Viele liebe Grüße, das Fräulein