Autor Thema: 01 - Der erste und zweite von zwölf Rythmen (Anfang bis einschl. Seite 58)  (Gelesen 1383 mal)

Offline nimue

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Hier könnt ihr zum ersten und zweiten von zwölf Rythmen (Anfang bis einschl. Seite 58) schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline nimue

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Hallo ihr Lieben,

ein fröhliches Neues Jahr wünsche ich uns allen und willkommen zur ersten Leserunde im Jahr 2011. Schön, dass dies ausgerechnet einen meiner Lieblingsautoren getroffen hat  ;D

Tobias, schön, dass Du wieder mit dabei bist.

Mit dem Buch angefangen habe ich noch nicht - das werde ich aber gleich. Zuerst muss ich aber mal ein dickes Lob an den Golkonda-Verlag aussprechen. Das Buch ist wirklich sehr gelungen. Das Cover gefällt mir sehr sehr gut und natürlich auch die Gestaltung des Innenteils. Ich bin gespannt, ob mir das Buch auch inhaltlich gefallen wird, denn Musik ist leider gar nicht meine Welt und ich höre sehr selten Musik  :-[

Das Gedicht am Anfang kann ich noch nicht so richtig deuten. Betitelt wird es mit "Zuerst die Echos". Obwohl ich nicht so richtig weiß, was genau es aussagt, gefällt es mir auf unerklärliche Weise.

Liebe Grüße
nimue
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Tobias O. Meißner

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Frohes Neues Jahr auch Euch!
Ich bin von jetzt an offiziell anwesend.
Und: Man weiß nicht, was es bedeutet, aber es gefällt einem irgendwie?
Ich hoffe immer, das über das Leben sagen zu können ...

zur Zeit auf dem Land und weithin vereist: Tobias

Offline nimue

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Und: Man weiß nicht, was es bedeutet, aber es gefällt einem irgendwie?
Ich hoffe immer, das über das Leben sagen zu können ...

Tobias, so lebe ich mein Leben. Es ist mir generell sehr unbegreiflich, aber ich hänge trotzdem ziemlich dran  ;D
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Yklamyley

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Frohes neues Jahr euch allen!  :winken:

Nachdem es in dem Buch ja um Musik geht (oder spricht da noch der Sekt aus mir, der immer noch in meinen Adern mitfließt?  ;)) fände ich es schön, wenn jeder mal seine musikalischen Vorlieben preisgeben könnte - damit wir auch wissen woran wir sind!  ;)

Ich bin mit Leib und Seele und Gehörgängen dem Rock verfallen ( 8) ), und in diesem breiten Spektrum bewege ich mich. Folk gehört ebenso mit dazu wie manch eine Metal - Band. Dieser Leidenschaft fröne ich weniger beim "zuhause Musik hören" als viel mehr live: auf Konzerten und Festivals - jeden Sommer treibe ich mich auf einigen herum (aber keine in Österreich oder Deutschland mehr - zu viele angesoffene Jugendliche und zu hohes Aggressionspotential). Reggae mag ich gerne (nur bloß nicht zu viel! Ich war mal auf einem Reggae - Festival und nachher so froh, endlich wieder Musik mit Bass - Gitarre - Schlagzeug - Stimme zu hören), Ska noch lieber, ab und an auch Blues.
Zu klassischer Musik finde ich keinen Zugang, wenn dann als grenzgenial abgewandelte Filmmusik (danke John Williams!).  ;D
Was gemeinhin als "Pop" bezeichnet wird, kenne ich meist gar nicht, weil ich kaum Radio laufen habe. Aber allzu Seichtes geht bei mir ohnehin nicht, Boygroup - Girlgroup - Castingband - Blondl mit mickrigem Stimmchen und mächtigem Vorbau, nein danke!
Schlager, RnB, Soul mag ich nicht, Hip Hop nur in Verbindung mit Reggae - Rhythmen.
Elektronische Musik höre ich gar nicht, man hat mir zwar zu erklären versucht, dass es da Unterschiede gibt, aber ich bin so ignorant und nehme Musik, bei der niemand ein Instrument spielt oder keiner singt, nicht als Musik wahr. Ich will niemanden auf die Füße treten, und natürlich steigert sich die Schrecklichkeit bis zu Techno hin, aber mir kann das alles gestohlen bleiben! Blood, Sweat, Tears!  8)

Ich liebe Pearl Jam (und dann kommt lange nichts), Bruce Springsteen, The Gaslight Anthem, Flogging Molly, Janis Joplin, und mein Herz gehört neben der Literatur ganz klar der Musik. Selber bin ich dagegen absolut unmusikalisch, spiele kein Instrument und kann nur leidlich singen, so gut immerhin, dass ich mir selbst zuhören kann.  ;)

nimue scheint Musik ja nicht so zu interessieren, wie siehts bei dir aus Tobias? Lieblingsbands, musikalische Richtungen, eventuell auch das ein oder andere Festival? Und bei den anderen Leserundenteilnehmern?

So und nach dem ganzen Geschwafel muss ich mich endlich ans Lesen machen!
Bis bald, rock on  8)
Man ruft einen Namen am Halbengelsee: / "Yklamyley! Yklamyley!
Sie ist die Mächtigste von uns allen!
Ihr Zauber muss selbst den Sternen gefallen!"
"Weshalb? Hat denn eines Gedichts sie entbunden?"
"Nein, besser: Sie hat ihren Namen erfunden!" (Tobias O. Naheanrilke, 7. 1. 2011)

Offline nimue

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Huhu,

nimue scheint Musik ja nicht so zu interessieren

Trotzdem weiß ich natürlich, was mir gefällt  ;D Es ist nur so, dass ich im Auto lieber Hörbücher höre und zu Hause lese. Früher habe ich mehr Musik gehört, aber es ist mir zu langweilig, mich nur hinzusetzen und Musik zu hören. Höchstens mal als Hintergrundmusik, aber da auch eher leise.

Womit ich gar nichts anfangen kann: Hip Hop & Technogedöns. Rap nur gaaaanz wenige Sachen.

Als Kind der 70er ist mein Ding natürlich auch der Rock & Grunge. Da gibt es sehr viele Gruppen, die ich mag. Durch meinen Exfreund habe ich Iron Maiden entdeckt. Bei der Gruppe hauen mich auch echt die Texte um. Ansonsten natürlich auch Pearl Jam, Nirvana, Faith No More, Blind Guardian, The Cure :anbet:, Apocalyptica, Zakk Wylde und ich verehre Tom Waits. Pink Floyd darf in der Aufzählung natürlich nicht fehlen. Die Ärzte und Die Toten Hosen mag ich auch sehr gerne. Für ruhigere Momente bevorzuge ich Loreena McKennitt und ich höre auch gerne klassische Klavierkonzerte (Chopin mag ich gerne).

Hui... ist doch einiges zusammengekommen, obwohl ich so selten Musik höre.
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Yklamyley

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Ich schon wieder!

Nach gerade mal 14 Seiten hab' ich schon einige Anmerkungen zu machen!  :)

In welchem Jahr befinden wir uns?
Laurie will Karen einen Brief schreiben, nicht, dass man heute keine Briefe mehr schreibt, aber um derartige Dinge mitzuteilen würde es heute reichen, einfach mal auf dem Handy anzurufen.
Also, lasst mich raten... Die wilden 70er?

MBMI, was für ein Bandname ist das denn bitte? Dachte ich zuerst, bis mir viele (zu viele?) Gegenbeispiele mit ähnlich seltsamen Namen eingefallen sind.  ;D
Und Floyd? Wie Pink Floyd? Würde, so denke ich, passen, denn Pink Floyd waren zu Beginn ja auch neu und irgendwie anders, nicht wie:

Zitat von: S.11 Hardcover - Ausgabe 1999
Das ist dieser Bruce - Springsteen -Riff, der die ganzen Arschlöcher zum Wippen bringen wird, dieser Riff, den können sie gerade noch kapieren, also sollen sie ihn von mir aus kriegen und wie die Seehunde Beifall klatschen.

Wow, so schnell ist mir Floyd unsympathisch geworden, und dabei wurde er hier nur zitiert und ist noch nicht mal in persona aufgetreten! Klingt schwer nach einem dieser Möchtegern-experimentellen "keiner versteht mich und meine Musik" Rockerbubis, die nie sehen, dass was sie machen, in Wahrheit kein neuer Impuls ist, der die Musik in ihrer Entwicklung weiterbringt, sondern nur ein pseudo-neues, pseudo-interessantes, seltsames Rumgehaue auf Instrumente.
Tja, schade Floyd, aber wie kannst du nur The Boss und seine Fans beleidigen?  :P


nimue scheint Musik ja nicht so zu interessieren

Trotzdem weiß ich natürlich, was mir gefällt  ;D

Das hab ich dir auch gar nicht unterstellen wollen!  :-*


Womit ich gar nichts anfangen kann: Hip Hop & Technogedöns. Rap nur gaaaanz wenige Sachen.

Als Kind der 70er ist mein Ding natürlich auch der Rock & Grunge. Da gibt es sehr viele Gruppen, die ich mag. Durch meinen Exfreund habe ich Iron Maiden entdeckt. Bei der Gruppe hauen mich auch echt die Texte um. Ansonsten natürlich auch Pearl Jam, Nirvana, Faith No More, Blind Guardian, The Cure :anbet:, Apocalyptica, Zakk Wylde und ich verehre Tom Waits. Pink Floyd darf in der Aufzählung natürlich nicht fehlen. Die Ärzte und Die Toten Hosen mag ich auch sehr gerne. Für ruhigere Momente bevorzuge ich Loreena McKennitt und ich höre auch gerne klassische Klavierkonzerte (Chopin mag ich gerne).

Ich sehe wir verstehen uns.  ;D  8)

Und gleich mal der erste Link zu unserer Musikrunde, weil nimue grade Tom Waits erwähnt hat:
Tom Waits - Picture in a Frame
oder in der Version des Mannes mit der besten Stimme auf der ganzen weiten schönen furchtbaren Welt:
Eddie Vedder - Picture in a Frame

Ach, ich liebe Eddie Vedder!  :herz:
Man ruft einen Namen am Halbengelsee: / "Yklamyley! Yklamyley!
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Offline Tobias O. Meißner

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Ich finde, wenn ich jetzt zu Beginn schon verrate, welche Musik ich am liebsten höre, macht das im Buch zuviel Spannung kaputt.
HalbEngel wimmelt ja nun vor Musik, das ist wie ein Dschungel, oder wie eine Zusammenrottung unterschiedlicher Landschaftsformen, und ich möchte keine Pfade vorgeben, sondern lediglich die unterschiedlichen Figuren des Buches Pfade vorschlagen lassen.
Aber ich verspreche Euch hiermit: Am Ende dieser Leserunde lasse ich die Katze aus dem Sack.
Nur soviel schon mal als Vorgeschmack: Tom Waits habe ich live gesehen, was für einen Europäer, glaube ich, nicht leicht zu bewerkstelligen ist, denn der Mann macht sich live ausgesprochen rar.

Ansonsten sehe ich, dass Floyd seinem Spitznamen "Nobodys Floyd" - zumindest bei Yklamyley - schon schnell gerecht geworden ist ...  ;D

Und das Jahrzehnt kann ich ruhig aufklären: Es sind nicht die 70er, sondern viel näher dran: Die 90er, als tatsächlich noch beinahe niemand ein Handy besaß und auch "Internet" nur ein ruckeliges Gerücht war. (Und das Wort "Internet-Leserunde" noch überhaupt nicht erfunden, oder, Nimue?)

Wie kurz das erst her ist, aber wie viel inzwischen passiert ist ...

 :belehren:: Tobias

Offline Breña

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Hallo zusammen,
hallo Tobias!

Nun habe ich extra abgewartet, bis ich den ersten Lesebaschnitt beendet habe, und ihr tummelt euch schon fleißig hier. ;) Momentan bin ich etwas hin und her gerissen, denn manches an dem Buch gefällt mir ausgesprochen gut, anderes deutlich weniger. Ich hoffe, letzteres löst sich schnell in Wohlgefallen auf.

Zuerst zur Aufmachung des Buches, die finde ich nämlich rundum gelungen. In das Cover habe ich mich sofort verliebt und diese Rorschach-Grafiken sind auch toll. Außerdem zieht man mich mit kleinen Details sofort auf seine Seite, wie etwa hiermit: "Für diese Pressung nach den Masters neu abgemischt." ;D Das vorangestellte Zuerst die Echos lässt mich zwar etwas ratlos zurück, gefällt mir hinsichtlich Klang und Rhythmus aber sehr gut. Sehr musikalisch halt. ;)

Der Einstieg in den eigentlichen Text fiel mir leider nicht so leicht, denn der Dialog zwischen Karen und Laurie wirkt mir viel zu aufgesetzt. Das liegt zum einen an der Sprache, die so möchtegern-cool klingt, zum anderen am Inhalt. Ich hatte eher den Eindruck, als Leser ins Bild gesetzt zu werden statt ein Gespräch zu belauschen. Die Informationen, die beide haben, weil sie während der Ereignisse dabei waren, werden in mundgerechten Happen präsentiert. Und bei manchen Formulierungen sträubten sich mir einfach die Nackenhaare, aber da bin ich erstens sehr empfindlich und zweitens ist das nun wirklich Geschmackssache. Nach dem Dialog der beiden wurde ich warm mit der Sprache, nur das Gespräch zwischen den Jungen Floyd und Harv gefiel mir sprachlich wieder nicht so gut. Mal sehen, wie sich das im Weiteren einpendeln wird.

Ansonsten gab es auch einige Details, die mich grinsen ließen - die Gibson Les Paul, Floyd hat Geschmack - und andere, bei denen ich die Stirn gerunzelt habe - Indie Labels sind und bleiben Indie, mit ein oder zwei Mann kann man einfach nicht mit den Majors gleichziehen. Leider habe ich noch keine Vorstellung von MBMI, geschweige denn Musik im Ohr. Die Beschreibung der Band, sprich der Instrumente und der "angespielten" Lieder, zeigt mir zwar die Richtung, aber mehr leider (noch) nicht. Die Szene am Piano hingegen fand ich super, auch die Schilderungen der Mrs. Timmen bezüglich der Glocken bzw. Lautstärke fand ich putzig, hier wird Floyds Verbundenheit zur Musik sehr deutlich. Toll seine Anmerkung "Omi, da ist eine Musik hinter der Musik, da sind noch viel mehr Stimmen als nur die von den Instrumenten. Das kann man nur hören, wenn es ganz, ganz laut ist." Und Brian Reggler ist ein wahrer Musik-Nerd.

Insgesamt mag ich dieses Bruchstückhafte bisher, mal sehen, wohin es uns führen wird und wann (oder ob überhaupt) wir Floyd im "Jetzt" das erste Mal tatsächlich erleben werden. Allerdings kam durch die stetigen Wechsel auch noch keine wirkliche Verbundenheit zu einer der Personen auf.

fände ich es schön, wenn jeder mal seine musikalischen Vorlieben preisgeben könnte - damit wir auch wissen woran wir sind!  ;)

Du verlangst ja Sachen! :o ;D
Also, ohne Musik geht's bei mir nicht, es muss nicht immer Rock sein, aber irgendwie lässt es sich meist in diese große Schublade zwängen. Gerne von Vinyl, noch lieber live, auf jeden Fall laut. Manchmal auch selbstgemacht (früher Gitarre, inzwischen E-Bass). Es muss nicht immer mit Gesang sein, es gibt auch ganz tolle Sachen ohne (z.B. aus dem Drone/ Doom/ Ambient-Bereich), es darf auch mal jazzig werden (nur nicht zu experimentell) oder Dark Folk oder ein Film Score oder (selten) Klassik ... Ich will gar nicht erst anfangen, Bands aufzuzählen, aber reicht das als Orientierung, Yklamyley? ;)

Ich finde, wenn ich jetzt zu Beginn schon verrate, welche Musik ich am liebsten höre, macht das im Buch zuviel Spannung kaputt.

Das sehe ich ein, aber magst/ kannst Du uns verraten, wie eng Du der Musik verbunden bist? Und wie ausgiebig Du hinter die Kulissen schauen konntest?

Viele Grüße
Breña
"It is not true that we have only one life to live; if we can read, we can live as many more lives and as many kinds of lives as we wish."  S.I. Hayakawa

Offline bella*

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Hallöchen,

ich bin auch mit von der Partie! ;) Bevor ich meinen Senf zu euren Beiträgen gebe, schreibe ich erstmal meine Eindrücke. Aber von vorne:
Das Cover und auch das innere Design des Buches gefallen mir sehr gut. Interessant finde ich auch den "Klappentext" bzw. das Gedicht, das mir irgendwie auch gut gefällt.
Das Gedicht am Anfang irritiert mich noch etwas und bis jetzt kann ich damit, genauso wie mit den kleinen Zeilen zu Anfang der Kapitel noch nicht viel anfangen.
Inhatlich brauche ich ja nicht soviel zu sagen, da ja jeder den Inhalt kennen sollte! ;) Mich hat anfangs etwas irritiert, dass man so in die Geschichte geworfen wird bzw. dass wohl jeder Rhythmus aus einer anderen Perspektive geschrieben wird, sich aber alles um den Halbengel Floyd dreht. Ich finde es auch gut, dass man quasi gleich zu Anfang bzw. im zweiten Kapitel erfährt, warum das Buch bzw. Floyd ein Halbengel ist oder sich nennt. Ansonsten kann ich noch gar nicht soviel sagen, da ich das alles irgendwie noch ein wenig durchgehen muss. Bis jetzt gefällt es mir aber ziemlich gut, auch wenn es ganz anders ist, als erwartet! :D

Liebe Grüße

bella*

Offline bella*

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Sooo, puuuh...ich schon wieder! :) Ich bin ja froh, dass ich mit meinen Eindrücken - ob positiv oder negativ - nicht alleine darstehe.

Nachdem es in dem Buch ja um Musik geht (oder spricht da noch der Sekt aus mir, der immer noch in meinen Adern mitfließt?  ;)) fände ich es schön, wenn jeder mal seine musikalischen Vorlieben preisgeben könnte - damit wir auch wissen woran wir sind!  ;)

Auch hier, kann ich mich wohl der Mehrheit anschließen. Ich liebe Rock, allerdings bin ich nicht so festgefahren, in welche Richtung es dann gehen sollte. Ich bin auch ab und an mal auf einem Festival anzutreffen, allerdings überwiegend in Deutschland. ;) Was ich überhaupt nicht mag, ist Geschreie und damit meine ich keine lauten Gesänge oder sowas, sondern richtiges Schreien oder Kreischen. brrrrrr...da ich schon recht lange Klavier spiele, habe ich auch ein Faible für klassische Musik und Jazz. Ja, ab und an beim Tanzen darf es auch mal House sein, aber bitte bitte nicht mehr!^^ 

@ Yklamyley:

Das ist ja interessant, bei Floyd musste ich instinktiv auch direkt an Pink Floyd denken, da mir der Name sonst noch nie wirklich untergekommen ist. :)

Das sehe ich ein, aber magst/ kannst Du uns verraten, wie eng Du der Musik verbunden bist? Und wie ausgiebig Du hinter die Kulissen schauen konntest?

Oh ja, das würde mich auch interessieren. ;)

Sooo, das wars erstmal von mir. Nachher mehr, hoffe ich!

Liebe Grüße

bella*

Offline Tobias O. Meißner

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Ich bin kein Musiker, spiele kein Instrument, kann nicht singen und habe mich auch nicht exzessiv in Backstage-Bereichen oder Tonstudios herumgetrieben.
Dafür habe ich jedoch - besonders zu der Zeit, als ich das Buch schrieb - jedes Interview mit interessanten Musikern (egal welcher Stilrichtung, ganz besonders beeindruckt hat mich die Autobiographie von Miles Davis) gelesen, dessen ich irgendwie habhaft werden konnte. Und ich habe an einem Keyboard selbst Musik komponiert, nur dreispurig zwar, weil ich nicht wirklich gut spielen kann, aber ich habe etliche Tapes mit diesen Kreationen gefüllt, weil ich etwas Bestimmtes herausfinden, einem Phänomen nachforschen wollte: Wie Musik einem die Kontrolle entzieht und eigenständig wird, wenn man sich ihr hingibt. Welche Kraft Musik hat, war mir schon vorher klar. Aber wie diese Kraft genau aussieht ... welche FARBEN und welches AROMA sie hat ... das in Worte fassen zu wollen ... das ist kompliziert ... das ist HalbEngel.
Ich könnte jetzt schon wieder Seiten füllen darüber, wie wichtig mir Musik ist. Wie sie meinem Leben einen Rhythmus gibt. Wie die Begegnung mit einem ganz bestimmten Musiker, der jetzt schon leider nicht mehr unter den Lebenden weilt, mich ganz speziell zu HalbEngel inspiriert hat. Und wie ich mich trotzdem bewusst dagegen entschieden habe, ein Instrument zu lernen, um mein Wahrnehmungsspektrum nicht auf dieses eine einzige Instrument einzuengen. Aber ich will auch hier am Anfang des Buches noch nicht allzu viel vorwegnehmen.
Wir kommen besser am Ende darauf zurück.
Ich weiß, ich bin diesmal verschlossener als bei anderen Leserunden, aber ich will für Euch das Maximale aus dem Buch herausholen, deshalb: Erstmal nur die Experience, dann die Explanations.
eine Plaudertasche, die sich geheimnisvoll geben will: Tobias



 

Offline Breña

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Erstmal nur die Experience, dann die Explanations.

Damit kann ich sehr gut leben, solange Du dieses Versprechen am Ende einlöst. ;)
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Offline bella*

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Erstmal nur die Experience, dann die Explanations.

Damit kann ich sehr gut leben, solange Du dieses Versprechen am Ende einlöst. ;)

Dem kann ich mich nur anschließen! ;)

Offline Tobias O. Meißner

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... und da das Buch ja kaum mehr als 200 Seiten hat, ist es bis zum Einlösen dieses Versprechens ja gar nicht soooo lange hin ...  ;)

für Eure Geduld dankend: Tobias