Hallo Ihr Lieben! Ich wünsche Euch allen ein erfolgreiches, friedliches, glückbringendes und wunscherfüllendes neues Jahr!
Ich habe das Buch auch durch und komme endlich auch dazu, hier zu schreiben …
So viel Überraschendes war nicht mehr in dem letzten Abschnitt. Lediglich die Explosion hat mich so richtig überrascht! (Aber ich sag's ja: Das war wie in einem Cthulhu-Abenteuer.)
Die Keltengruppe ist wirklich beängstigend. Fanatisch, skrupellos und total ahnungslos. Was für eine gefährliche Mischung! Wenn sie tatsächlich an ihre Sache geglaubt hätten, hätten sie die Kinder doch sicherlich geliebt - immerhin hat ihre eigene Göttin sie ihnen zurückgegeben!
Die Bande um Konrad hat dann nur noch einen kleinen Auftritt. Schade! Es wäre irgendwie stimmungsvoll gewesen, wenn die fünf Freunde sie überzeugt hätten und sie dann auch noch ihre Hilfe gebraucht hätten, um zum Gefängnis des Rauen Knechts zu kommen.
Das Gefängnis des Rauen Knechts jedenfalls war sehr, sehr cool! Der Salzstock, die mittelalterliche Kapelle und dann der Eisdom. Sehr stimmungvoll!
Und dann zerbricht Köhler die gefrorenen Hände!
In der Tat! Das war ein ganz schön krasses Bild!
Elkes Opfer war ja schon "angekündigt". Zum Glück, sonst wäre das für mich wirklich hart geworden. Ich hasse es, wenn Charaktere, die ich lieb gewonnen habe, ohne Ankündigung sterben. So hatte ich aber genug Zeit mir darauf vorzubereiten. Aber wie bitter! Mit 16 Jahren sein Leben "beenden" zu müssen.
Konrad wurde doch zuvor schon vor Elkes Selbstopferung von dem weißen Schrecken zerfleischt. Hätte er als Opfergabe nicht bereits ausgereicht?
Ich sehe das wie Kiala. Konrad hielt ja nicht den Stab (oder jemand anderes) und erkor ihn zum Opfer. So habe ich jedenfalls die ganze Sache verstanden. Das mit dem Opfer (oder der Opferung) klappt nur, wenn man auch den Stab benutzt.
Allerdings verstehe ich es so, dass der Raue Knecht sich für 16 Jahre zur Ruhe begibt, wenn er ein Opfer bekommt. Wenn er sich an allen Kindern des Dorfes gütlich tun kann, dann dient er demjenigen, der ihm die Kinder opfert.
Die Erklärung mit den Alien passt für mich nicht. Wer hat die Seelenwanderung bewerkstelligt? Seelen haben für mich irgendwie etwas mit dem Göttlichen zu tun. Und das sind Aliens einfach nicht.
Für mich ist der Raue Knecht tatsächlich ein mythologisches Etwas, das von der Frau Perchta gebannt wird.
Gerade dieses Gefühl des "irgendwie nicht fassen könnens", trägt meiner Meinung nach dazu bei, den Leser nachhaltig zu verstören. Es handelt sich dabei also um eine ganz bewusst gewählte Unschärfe, die die Fremdartigkeit des Geschöpfs im Berg betonen soll.
Ja, da hast Du auf jeden Fall Recht. Nur in meinem Fall ist mit der Erklärung "Das ist ein Alien." genau diese Unschärfe verschwunden. Plötzlich gibt es eben eine Erklärung.
Vielleicht ist er an etwas gebunden, dass ihn in der Nähe des Meteoritengesteins hält.
Kryptonit?

Niklas ist also wirklich ein Verräter. Tja, bei mir fielen alle Puzzleteile zusammen, als er sich nicht von den verführerischen Bildern des Stabs/Rauen Knechts lösen kann. Und die Bücher haben ihn tatsächlich gewarnt - auch sein Ende ist so extrem unschön wie das der anderen Verräter …
Für das Alter von 15 Jahren kann ich dieses Verhalten (bei dem Einfluss der Eltern) noch verstehen, 16 Jahre später allerdings nicht mehr.
Das sehe ich auch so, Papyrus.
Miriams Veränderung beginnt ja schon in der Vergangenheit, als Elke anfängt zu zögern und ein wenig zu zaudern. Da übernimmt sie immer mehr die Führung; das sie also in der Gegenwart eine toughe Frau ist, ist nur folgerichtig. Aber trotzdem sehr schön!
Dieser Einbruch war vermutlich nur Zufall, denke ich mal. Zumindest tauchen in dieser Richtung keine Probleme mehr auf.
Ich würde darauf tippen, dass Niklas versucht hat den Stab in seinen Besitz zu bringen.
Und wie hat man Pandora wieder in die Büchse bekommen?
Der freigelassene Kinderfresser wäre doch sicher einfach mordend weiter gezogen und nicht mehr in die Mine zurückgekehrt?
Wie genau haben Andreas, Miriam und Robert den Kinderfresser endgültig zu Strecke gebracht?
Das würde mich auch interessieren.
Und oh! Was bin ich froh, dass dem kleinen Mädchen, dem Engel des Prologs nichts passiert ist! Ein paar schreckliche Momente lang hatte ich echt Angst um sie!