Leserundenarchiv > Michael Marcus Thurner – Turils Reise
06 - Kapitel 23 bis Ende (S. 351 bis Ende)
Heimfinderin:
Hier könnt Ihr von Seite 351 bis zum Ende schreiben.
Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Kati:
Ich habe jetzt einfach nur noch gelesen und keine Notizen mehr gemacht.
Auch das Ende bleibt - wie der ganze Roman - ziemlich abgefahren.
Ich fand es gut, wie sich alles entwickelt hat. Auch das mit den Kitar / Marimes kann ich mir vorstellen.
Turil hat irgendwie alles unter einen Hut gebracht.
Er hat sich von Queresma befreit und gleichzeitig die Kitar zerstört.
Ofenau setzt er als Verbündeten ein, seine einzige Chance. Und er "lebt" in der Halle der Erinnerungen als eine Art Geist, hält Gelfar und Ofenau unter Kontrolle, bis sich andere Möglichkeiten bieten.
Bei dem Ende kann ich meiner Phantasie freien Lauf lassen 8)
Ich habe übrigens keinen Schock bekommen, als Turil´s Körper im Weltall starb.
War klar das er irgendwo auftaucht :) Dieses Universum bietet ja nun genug Existenzmöglichkeiten.
Nun bin ich gespannt auf eure Eindrücke. Ich mache mir jetzt Essen und lasse das sacken :winken:
Tolles Buch!!!
Myriel:
Hallo zusammen,
--- Zitat von: Kati am 13. November 2010, 16:56:09 ---Auch das Ende bleibt - wie der ganze Roman - ziemlich abgefahren.
--- Ende Zitat ---
Abgefahren war das Ende auf alle Fälle, aber irgendwie auch versöhnlich und vor allem hoffnungsvoll. Es verbreitet eine Aufbruchsstimmung und dass alles gut werden kann.
Turils Rache an Licht und Schatten und seine Drohungen gegenüber der Gelfar haben mich nur ein bisschen entsetzt. Zum großen Teil konnte ich seine Wut, seinen Zorn und das überwältigende Rachebedürfnis nachvollziehen, nach allem, was er von ihnen hinnehmen musste.
Dass die Xeniathen sich so unterschiedlich entwickeln, hätte ich nicht gedacht. Und vor allem Ofenau, der nur 6 Sparten in sich trägt, ist der anfälligere von beiden. Wenn, dann hätte ich eher bei Sorello mit ihren 7 Sparten gedacht, dass sie schwächelt, da sie immerhin eine Persönlichkeit mehr unter Kontrolle halten muss.
Was man über Queresma und die Kitar bzw. Marime erfährt, lässt sie in einem anderen Licht erscheinen. Sie sind nicht mehr die gnadenlos grausamen Kämpfer, sondern erinnern mich eher an ein verwundetes Tier, dass in seinem Schmerz um sich beißt. Deshalb fand ich es auch schade, dass es Queresma nicht gelingt, ihnen Erleichterung zu verschaffen sondern gezwungen ist, sie und sich selbst zu töten. :'(
--- Zitat von: Kati am 13. November 2010, 16:56:09 ---Ich habe übrigens keinen Schock bekommen, als Turil´s Körper im Weltall starb.
War klar das er irgendwo auftaucht :) Dieses Universum bietet ja nun genug Existenzmöglichkeiten.
--- Ende Zitat ---
Jepp, es war klar, dass Turil sich nicht einfach so selbst opfert. Allerdings dachte ich, dass er sich direkt in Ofenau "einnistet", aber dazu fehlt ihm wohl noch das Wissen und die Technologie. Als Kreavatar bleibt er trotzdem erhalten. Allerdings erinnern mich seine Äußerungen Ofenau gegenüber an die Überheblichkeit der Gelfar: "Ich würde es zu verhindern wissen." ::) Na hoffentlich hat er nicht doch einen dauernden psychischen Schaden davongetragen.
Trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten mit der düsteren Atmosphäre in diesem Roman hat es mich zum Schluss hin gepackt und ich würde auch einen weiteren Roman aus dem Kahlsack lesen. ;)
LG Myriel :winken:
Kati:
--- Zitat von: Myriel ---Dass die Xeniathen sich so unterschiedlich entwickeln, hätte ich nicht gedacht. Und vor allem Ofenau, der nur 6 Sparten in sich trägt, ist der anfälligere von beiden. Wenn, dann hätte ich eher bei Sorello mit ihren 7 Sparten gedacht, dass sie schwächelt, da sie immerhin eine Persönlichkeit mehr unter Kontrolle halten muss.
--- Ende Zitat ---
Ich hatte in beide nie das Vertrauen. Solch ein Experiment kann nicht gut gehen. Dieser ständige Kampf mit Persönlichkeiten in ein und demselben Körper ... *brrr* grausige Vorstellung.
--- Zitat von: Myriel ---Was man über Queresma und die Kitar bzw. Marime erfährt, lässt sie in einem anderen Licht erscheinen. Sie sind nicht mehr die gnadenlos grausamen Kämpfer, sondern erinnern mich eher an ein verwundetes Tier, dass in seinem Schmerz um sich beißt. Deshalb fand ich es auch schade, dass es Queresma nicht gelingt, ihnen Erleichterung zu verschaffen sondern gezwungen ist, sie und sich selbst zu töten.
--- Ende Zitat ---
Das war wohl das kleinere Übel. Diese verletzlichen Wesen haben sich nicht mehr auf Entspannung eingelassen, standen wahrscheinlich ewig wie unter Strom. In solch einer kurzen Zeit konnte das nicht gutgehen.
Es kommen aber sicher neue Wächter ... sie sind leicht ersetzbar glaube ich. ::)
--- Zitat von: Myriel ---Trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten mit der düsteren Atmosphäre in diesem Roman hat es mich zum Schluss hin gepackt und ich würde auch einen weiteren Roman aus dem Kahlsack lesen.
--- Ende Zitat ---
"Plasmawelt" wartet ja fast schon auf uns ;) Ich werde es auf jeden Fall lesen. Diese wandernde Stadt interessiert mich sehr. 8)
LG Kati
Myriel:
--- Zitat von: Kati am 15. November 2010, 19:44:37 ---
--- Zitat von: Myriel ---Was man über Queresma und die Kitar bzw. Marime erfährt, lässt sie in einem anderen Licht erscheinen. Sie sind nicht mehr die gnadenlos grausamen Kämpfer, sondern erinnern mich eher an ein verwundetes Tier, dass in seinem Schmerz um sich beißt. Deshalb fand ich es auch schade, dass es Queresma nicht gelingt, ihnen Erleichterung zu verschaffen sondern gezwungen ist, sie und sich selbst zu töten.
--- Ende Zitat ---
Das war wohl das kleinere Übel. Diese verletzlichen Wesen haben sich nicht mehr auf Entspannung eingelassen, standen wahrscheinlich ewig wie unter Strom. In solch einer kurzen Zeit konnte das nicht gutgehen.
Es kommen aber sicher neue Wächter ... sie sind leicht ersetzbar glaube ich. ::)
--- Ende Zitat ---
Falls die Herrscher über den Kahlsack mitbekommen, dass sie ihre Wächter verloren haben, schicken sie bestimmt schnell Nachschub. Doch würden sie es mitbekommen? Und falls ja, wann? Spannend wäre es auf alle Fälle, diesem Gedanken zu folgen, da man dabei hoffentlich mehr über den Kahlsack und seine Erschaffung erfahren würde.
@Michael: Könntest Du Dir einen Roman in dieser Richtung vorstellen? Oder möchtest Du das Geheimnis des Kahlsacks lieber nicht lüften?
--- Zitat von: Kati am 15. November 2010, 19:44:37 ---
--- Zitat von: Myriel ---Trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten mit der düsteren Atmosphäre in diesem Roman hat es mich zum Schluss hin gepackt und ich würde auch einen weiteren Roman aus dem Kahlsack lesen.
--- Ende Zitat ---
"Plasmawelt" wartet ja fast schon auf uns ;) Ich werde es auf jeden Fall lesen. Diese wandernde Stadt interessiert mich sehr. 8)
--- Ende Zitat ---
Die Idee der wandernden Stadt finde ich auch toll. Aber da ich mir (höchst inoffziell :-[) Kaufverbot auferlegt habe, wird es wohl erst nächstes Frühjahr etwas mit dem Roman.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln