Hey, war das ein toller Abschnitt. Da kann ich meinen Vorschreiberinnen nur zustimmen.
Spannend war es, geknistert hat es. Viel Gefühl und Aussprache war auch mit dabei... und endlich hat es zwischen Merit und Schanherib geklappt.
Ganz toll, wie Schanherib da durchs Fenster zu Nefertem und seinem Vater gestoßen ist. Dem überheblichen Nefertem hätte ich ja am liebsten am Kravittel gepackt in seiner aufbrausenden Art. Doch Schanherib war ganz großer Held und hatte die Situation gut im Griff.
Das mit dem Brot, bzw dass Merit auf die Aussage Schanheribs, er hätte es von ihrem Vater bekommen so gar nicht reagiert hat hat mich auch zum Grübeln gebracht. Ich an Merits Stelle hätte unbedingt sofort wissen wollen, wie es meinem Vater aktuell geht. Doch da war Sabine während des Schreibens wohl viel zu sehr mit ihrer Bondage-Technik und ihren Möglichkeiten beschäftigt.

Das die arme, unsichere Tani ausgerechnet in den Fängen der Königin landet, hat mich natürlich sehr geärgert. Nun bin ich gespannt, in wie weit die Königin bereits Einfluss auf die junge Ägypterin nehmen konnte bis Merit und Tani sich wiedersehen. Wird Tani dann eher Merit glauben? Oder doch der Königin? Immerhin hat Tani Schanherib ja auch selbst schon persönlich kennen gelernt und könnte sich durchaus selbst ein Bild von ihm machen. Ich hoffe sehr, die Königin kann sie hier nicht noch mehr manipulieren.
Der Coup mit dem Ablenkungsmanöver um zu ihrem Vater zu gelangen war natürlich sehr gelungen. Irgendwie hat es mich beim Lesen dann auch noch gefreut, dass der Wesir zum Schluß noch einiges an Goldschmuck aus dem Fenster geworfen hat. Eine würdige Belohnung an all jene, die geholfen haben.
Auch der Trick mit den Krokodilen war gelungen. Ich war im ersten Augenblick selbst verwirrt und dachte "Oh Gott, diese Viecher. Schnell". Dann aber irritierte mich, dass wir als Leser keine zu sehen bekamen und erfuhr dann auch kurz darauf von Schanheribs List.

Er hat es aber auch stets faustdick hinter den Ohren. Damit und weil dieser große, stolze Kerl mit den mächtigen Körpermassen auch gleichzeitig in gewissen Momenten so einfühlsam sein kann, macht er bei mir jede Menge Eindruck. Er ist für mich ein toller Held.
Nun wissen wir ja um die Begebenheiten zwischen Schanherib und der assyrischen Königin. Hui, da bin ich aber jetzt gespannt, wenn sich die beiden noch einmal gegenüber stehen sollten. Und dass dies so weit kommt, bezweifle ich eigentlich nicht, denn ich hoffe doch sehr, dass Merit, Schanherib und seine Mannen Nerfetem noch befreien können.
Das Buch konnte sich aus meiner Sicht von Abschnitt zu Abschnitt steigern und so bin ich natürlich jetzt gespannt, wie sich das Ende noch gestalten wird...
Auf zum Endspurt.
