Autor Thema: 04 - Seite 192 bis Seite 249  (Gelesen 1049 mal)

Offline apassionata

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Re: 04 - Seite 192 bis Seite 249
« Antwort #15 am: 04. November 2010, 09:10:07 »
Das mag durchaus stimmen, aber gerade hier in diesem Genre hätte ich es mir anders gewünscht.

Schon klar. Da liegen wir wohl ganz ähnlich mit unseren Meinungen.
Aber war halt nicht so.  ;D
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline SabineW

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Re: 04 - Seite 192 bis Seite 249
« Antwort #16 am: 04. November 2010, 21:07:20 »
Das mag durchaus stimmen, aber gerade hier in diesem Genre hätte ich es mir anders gewünscht.

Magisch wars vielleicht nicht, aber romantisch - nein? Ich glaube, diese Szene war die einzige, die ich so auch in einem richtigen Roman gebracht hätte. So ein ganz inniges Verschmelzen, ohne erotisches Beiwerk (wenn man vom Vorspiel absieht).

Offline Imlammenien

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Re: 04 - Seite 192 bis Seite 249
« Antwort #17 am: 07. November 2010, 10:09:14 »
In diesem Abschnitt engagiert sich Schnherib mächtig für Marit und ihre Familie und bezieht dafür gleichzeitig eindeutig Position gegen seine ehemaligen assyrischen Kampfgefährten. Irgendwie fand ich es süß, als er bei Merits Vater im Palast auftauchte.
Das Verhalten des Vaters, der ja recht schnell Vertrauen zu Schanherib findet, fand ich dagegen nicht so ganz nachvollziehbar. Hier hätte ich mehr Widerstand erwartet. Aber dass dieser fehlt, ist vermutlich genrebedingt...

Dem ersten Mal zwischen Merit und Schanherib fehlte es allerdings ein wenig an Romantik. Im Beisein schnarchender Zecher und ohne wirkliche Privatsphäre... es wundert mich wirklich, dass Merit sich hier fallen lassen kann.  ::)

Dass Zakutu Nefertem als Lustsklaven nach Assyrien mitnehmen will, ist natürlich bitter. Okay, Geiseln zu nehmen, um sich der Kooperation des besiegten Gegners zu versichern, war wohl üblich.

Ach ja, nun ist auch noch Tani in Zakutus gierigen Fängen.  :o Ich hoffe, hier müssen wir nicht noch von mehr Gemeinheiten lesen...

Geez,
Imlammenien  :winken:

Offline Imlammenien

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Re: 04 - Seite 192 bis Seite 249
« Antwort #18 am: 07. November 2010, 10:19:26 »
Ist euch eigentlich aufgefallen, dass bisher jede Sexszene anders war? Immer andere Konstellationen und/oder Spielarten. Gefällt mir sehr gut! 
Stimmt, das finde ich ebenfalls sehr erfreulich - auch wenn natürlich nicht alle geschilderten Spielarten meinem persönlichen Geschmack entsprechen. Aber ich mag die Abwechselung und bleibe beim Umblättern jeder Seite stets gespannt, was Sabine noch für uns auf Lager hat (obwohl dies genrebedingt ja eigentlich glasklar sein müsste  ;)).

Die Aussöhnung von Nefertem mit seinem Vater ging ziemlich glatt vonstatten - das hat mich etwas erstaunt, aber Mentuhotep scheint ein gelassener Mann zu sein.
Er war weniger gelassen, nachdem er Nefertem mit Zakutu beobachten durfte. Wobei mir nicht ganz klar ist, warum.

Das mag durchaus stimmen, aber gerade hier in diesem Genre hätte ich es mir anders gewünscht.

Magisch wars vielleicht nicht, aber romantisch - nein? Ich glaube, diese Szene war die einzige, die ich so auch in einem richtigen Roman gebracht hätte. So ein ganz inniges Verschmelzen, ohne erotisches Beiwerk (wenn man vom Vorspiel absieht).
Ich fand die Szene jetzt nicht wirklich schlimm, sondern irgendwie... ja, normal eben. Der Romantikfaktor kam aufgrund des Ambiente definitiv zu kurz. Und an Merits Stelle wäre mir vermutlich bei all dem Geschnarche die Lust vergangen. Aber nu... ist ja ein Roman.  ;D

Offline apassionata

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Re: 04 - Seite 192 bis Seite 249
« Antwort #19 am: 07. November 2010, 11:05:41 »
Die Aussöhnung von Nefertem mit seinem Vater ging ziemlich glatt vonstatten - das hat mich etwas erstaunt, aber Mentuhotep scheint ein gelassener Mann zu sein.
Er war weniger gelassen, nachdem er Nefertem mit Zakutu beobachten durfte. Wobei mir nicht ganz klar ist, warum.

Sagen wir so. Schanherib hat bewiesen dass er ein Mann mit Ehre ist, da er sich damals weigerte Merits Vater auszupeitschen. Nefertem aber müsste für seinen Vater wie ein Verräter wirken, als dieser ihn mit der Palastfrau beobachtet hat.  ;)  So besehen fand ich die Reaktionen relativ zueinander gesehen ganz ok.
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Offline Imlammenien

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Re: 04 - Seite 192 bis Seite 249
« Antwort #20 am: 07. November 2010, 11:15:03 »
Sagen wir so. Schanherib hat bewiesen dass er ein Mann mit Ehre ist, da er sich damals weigerte Merits Vater auszupeitschen. Nefertem aber müsste für seinen Vater wie ein Verräter wirken, als dieser ihn mit der Palastfrau beobachtet hat.  ;)  So besehen fand ich die Reaktionen relativ zueinander gesehen ganz ok.
Da hst wohl Recht. Nefertem hatte ja ganz offensichtlich Spaß daran, sich mit dem Feind zu "verbinden". Schanherib dagegen hat für seine Entscheidung einen recht hohen Preis bezahlen müssen. Das macht ihn zunächst zu einem glaubhafteren Verbündeten für Merits Vater als Nefertem (trotz des vorhandenen bzw. fehlenden Verwandschaftsgrades).

Offline SabineW

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Re: 04 - Seite 192 bis Seite 249
« Antwort #21 am: 10. November 2010, 21:51:15 »
Ach, der verständnisvolle, gemütliche, seine Tochter über alles liebende und ihr selbst den fremdesten Helden gönnende Vadder ... Das ist doch wieder so eine Ich-möcht-in-die-eiserne-Welt-zurück-Kiste.

Man hat als Autor ja so seine Vorlieben. Wie oft darf man sie ausleben, bis die Leser sagen, ächz, nicht schon wieder? Keine Ahnung, wüsst ich gerne. Aber das ist ja dann das Schöne am Pseudonym: Man darf sie hemmungslos ausleben, es könnte ja Zufall sein, und überhaupt ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch, dass es Glühende-Lust-Leser gibt, die auch G&A gelesen haben.

Die Leserundler sind Ausnahmen. Die müssen da halt irgendwie durch.  ;D

Offline apassionata

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Re: 04 - Seite 192 bis Seite 249
« Antwort #22 am: 11. November 2010, 08:57:56 »
Ach, der verständnisvolle, gemütliche, seine Tochter über alles liebende und ihr selbst den fremdesten Helden gönnende Vadder ... Das ist doch wieder so eine Ich-möcht-in-die-eiserne-Welt-zurück-Kiste.

Man hat als Autor ja so seine Vorlieben. Wie oft darf man sie ausleben, bis die Leser sagen, ächz, nicht schon wieder? Keine Ahnung, wüsst ich gerne.


Ach, was die Spezies "gönnender Vater" betrifft, so habe ich dies sehr, sehr gerne. Habe selbst einen solchen und kann da richtig gut reinfühlen.
Deshalb von mir gerne weiter so.  :)  Vielleicht jetzt nicht immer, da ein Roman sonst doch sehr durchschaubar wird, aber ruhig oft.  ;)

Die Leserundler sind Ausnahmen. Die müssen da halt irgendwie durch.  ;D

Immer wider mit mit Vergnügen, Sabine.  ;)

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