Leserundenarchiv > Christoph Hardebusch – Sturmwelten. Jenseits der Drachenküste

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Nirika:
Hallo!


--- Zitat von: Seychella am 02. November 2010, 22:36:00 ---Sinosh ist ein Mädchen! Das war für mich dann doch eine Überraschung, obwohl hier ja viel darüber diskutiert wurde. Er Sie fühlte sich für mich eher männlich an, warum auch immer. Jetzt versuche ich möglichst schnell, mich daran zu gewöhnen - aber die Gewohnheit lässt sich nicht so schnell abschütteln.
--- Ende Zitat ---
Zumal auch nicht mehr si viele Seiten zum Umgewöhnen übrig sind.


--- Zitat von: Seychella am 02. November 2010, 22:36:00 ---Auf jeden Fall ist sie der letzte Ur-Drache und sorgt dafür, dass keins ihrer Kinder mächtiger als sie wird - dann kam das ja doch richtig bei mir an.
--- Ende Zitat ---
Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob sie dafür wirklich nur aus rein uneigennützigen Gründen sorgt.


--- Zitat von: Seychella am 02. November 2010, 22:36:00 ---Über Franigo musste ich nicht nur wegen dem Satz „…Meine Güte, hier geht es wirklich zu wie in einem Roman!“ grinsen, sondern auch wegen der Art, wie er Jaq aufzieht. Die beiden könnte ich ja glatt noch länger begleiten... ;D

--- Ende Zitat ---
:D

Liebe Grüße

Nirika

Christoph Hardebusch:

--- Zitat von: kaluma am 02. November 2010, 17:54:00 ---Was mir daran unklar ist, sind eher die technischen Details. Was für eine Macht oder Gegenmagie ist das, die die Drachen beherrschen? Wie genau wirkt der Fokus - er wirkt ja auch auf die Caserdote und Magietrinker. Demgegenüber gibt es diese Entfernungsabhängigkeit der Wirkung und die Abschirmbarkeit - wovon die Caserdote/Magietrinker offenbar unbeeinflußt bleiben...
Vielleicht sind mir hier auch Details beim Lesen entgangen.
--- Ende Zitat ---

Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Auftauchen der ersten Magietrinker - in Gestalt von Corban - und dem Artefakt. Vorher schien die Magie ja nicht durch eine "Gegenmacht" eingeschränkt zu sein.


--- Zitat von: kaluma am 02. November 2010, 17:54:00 ---Aber wie gesagt, das sind technische Details und für den Fortgang der Geschichte nicht so wichtig... Wenn diese nicht bis ins letzte geklärt werden, so tut das der Spannung und der "Rundheit" der Geschichte keinen Abbruch und verdirbt mir keineswegs die Freude am Buch, das wollte ich nur nochmal klar sagen! Vielleicht wäre es sogar langweilig, wenn man all diese Magiedetails im Buch lesen würde.
--- Ende Zitat ---

Das ist wieder ein Detail, bei dem man als Autor nur nach eigenem Geschmack gehen kann. Einige lieben bis ins Letzte erklärte Magie (oder Technik, oder geschichtliche Zusammenhänge, oder soziale Gefüge oder oder oder), andere finden derartige Erklärungen schnell langweilig. Ich schreibe also so viel dazu, wie mich als Leser interessieren würde. Da man es ohnehin nicht allen Recht machen kann, ist das für mich der richtige Weg. Ich hoffe sozusagen, dass es genug Leser mit meinen Lesevorlieben gibt ...  ;)

Lieben Gruß,

Christoph

Christoph Hardebusch:

--- Zitat von: Seychella am 02. November 2010, 22:36:00 ---Das neue Zeitalter wäre dann das "alte" Zeitalter der Magie - und früher oder später würde die Welt davon so stark verändert, dass sie gefährdet ist.

--- Ende Zitat ---

Mich hat dabei das klassische Bild der Fantasy gereizt: früher war alles besser. Die Königreiche größer, die Herrscher gütig und weise, die Natur schöner, die Helden überlebensgroß. Sehr oft wird eine vergangene Zeit als das Ideal beschrieben. Geschichtlich gibt es das natürlich auch, wenn Kulturen auf vorherige referieren und sie durchaus auch zu einem gewissen Grad idealisieren, wie es zum Beispiel in der Renaissance mit der Antike geschehen ist. In der Fantasy ist das ein besonders gängiges Bild. Vielleicht liegt es daran, dass Maecan trotz seiner unangenehmen Art durchaus Sympathien wecken kann? Weil er eigentlich ein Idealist ist - auch wenn es ihm um Macht geht. Obwohl er also der Antagonist ist, und seine Methoden mindestens fragwürdig sind, handelt er keineswegs nur aus niederen Motiven heraus. Und die Verklärung der Vergangenheit trifft man immer wieder, sie ist also weit verbreitet.

Lieben Gruß,

Christoph

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