Leserundenarchiv > Gina Mayer – Das Lied meiner Schwester
05 - Seite 233 bis Seite 312
Gina:
Da ist leider noch nichts geplant. Aber sobald was ansteht, melde ich mich ...
Liebe Gruesse
Gina
dubh:
--- Zitat von: Sille am 16. August 2010, 21:55:23 ---
--- Zitat von: Gina am 16. August 2010, 11:39:40 ---Die Buchvorstellung ist am 1. September um 19.30 Uhr im Heinrich-Heine-Institut auf der Bilker Straße. Nur so als Tipp. Es gibt Live-Musik aus der Zeit und hinterher Häppchen und Drinks und Diskussion mit der Autorin.
Ihr seid alle herzlich eingeladen ...
Liebe Grüße
Gina
--- Ende Zitat ---
Und wann ist was in Stuttgart oder im östlichen Umland? ;D :winken: :winken:
--- Ende Zitat ---
Und in Hamburg? ;)
Heimfinderin:
Hallo,
entschuldigt bitte, dass ich etwas hinterherhinke. Das letzte Wochenende hat mir kaum Zeit zum Lesen gelassen. Aber nun geht es endlich weiter, denn das Buch ist einfach toll!
--- Zitat von: Sille am 11. August 2010, 16:39:49 ---Orlanda hat Leopold geheiratet - und der ist jetzt sympatischer als ich dachte: er lehnt die Nazis ab und weigert sich, in ihre Konzerte oder Ausstellungen zu gehen 8)
--- Ende Zitat ---
Ja, Leopold ist mir auch sympathischer geworden und tut mir gleichzeitig sehr leid. Er lebt für die geliebte Musik und kann sie nicht wirklich leben Ich finde es eigentlich kein Wunder, dass gerade er und Johannes sich so anfreunden, denn dem geht es ja ähnlich, zumindest was die Arbeit mit der Musik betrifft. Die Musik, die ihm wirklich wichtig ist, spielt er für sich allein und so haben sich zwei gefunden, die sich, wie ich es empfinde, regelrecht aneinanderklammern. Allerdings schafft es Leopold leider nicht, auch einen Alltag ohne seine Musik zu leben, so wie Johannes es immerhin noch tut. Aber es ist schon auffällig, dass es die beiden Frauen sind, die wirklich anpacken. ;) Orlanda leidet schließlich auch unter dem Verlust ihrer Musik, aber sie lässt sich nicht in ein Loch fallen. In dem Zusammenhang fällt mir auf, dass Anna gar keine Musik mehr macht, oder?
Anna geht völlig in ihrem Beruf auf, ist sogar leitende OP-Schwester. Allerdings ist sie auch ganz schön Kontrollmensch. Das wirkt schon richtig zwanghaft. Sie traut den anderen ja gar nichts zu! Da musste ich Dr. Müller mal beipflichten, dass sie übertreibt. Als sie während der OP ständig zur Schwester rüberschielen musste und ihm fast auf der Pelle saß, fand ich das auch etwas nervend.
--- Zitat von: Sille am 14. August 2010, 20:26:46 ---
--- Zitat von: Papyrus am 14. August 2010, 20:26:46 ---Und nun hat die arme Anna natürlich ein Risiko: sie hat Müller von ihrer eigenen Mutter erzählt. Hoffentlich verwendet der das nicht irgendwann gegen sie :o
--- Ende Zitat ---
Ich weiß nicht, ob das so ein Risiko ist. Irgendwie glaube ich ja immer noch an das Gute in Müller und das er Anna niemals irgendwie verraten wird. Ich kann mir eher vorstellen, das sein Satz von Seite 260 "Sie können nicht alles kontrollieren, Schwester Anna. Wenn sie sich nicht auf andere verlassen können, dann sind sie verlassen." noch wichtig sein wird.
--- Ende Zitat ---
ICh habe auch das Gefühl, dass dieser Satz noch eine Bedeutung haben wird. Ich dachte zwar nicht direkt an Dr. Müller , aber an das Verhältnis zwischen Anna und Orlanda. Annas Kontrollzwang erstreckt sich ja auf die Schwester, sie traut ihr ja auch gar nichts zu und ich habe etwas Angst, dass dieser Satz sich mal in Verbindung mit Orlanda bewahrheiten könnte. Die Schwestern entzweien sich ja jetzt schon immer mehr und vielleicht passiert da noch mal etwas Gravierendes.
Hier noch zu Dr. Müller und der schwermütigen Mutter: Ich hoffe ja auch darauf, dass der Arzt es nur nach seinem Verständnis gut meint und nach dem neuesten Stand der Medizin arbeiten möchte, aber mich ängstigte sein scharfer Ton etwas, den er bei dem Gespräch aufbrachte. Ich mache mir Sorgen um die Mutter von Schwester Irmgard und traue ihm wohl zu, dass er genau weiß, was er vorschlägt. :( Gina, ich finde es immer noch sehr gut beschrieben, wie du Dr. Müllers Charakter so zwiespältig bei mir ankommen lässt. Wenn er sich am Ende wirklich als fieser Nazi herausstellen sollte, so habe ich mich wohl ähnlich von seiner modernen und Anna gegenüber positiven Einstellung ablenken lassen, um seinen wahren Charakter jetzt schon eindeutig bestimmen zu können. Andererseits, wenn er einfach nur ein etwas arroganter aber ansonsten nicht bösartiger Mensch ist, so bin ich vielleicht zu misstrauisch und tue ihm unrecht. Lieber wäre mir, ich tue ihm unrecht, als andersherum, denn es würde ja zeigen, wie leicht man zu beinflussen war.
--- Zitat von: Tammy1982 am 16. August 2010, 20:07:57 ---Die Briefe von der Mutter gehen mir immer mehr an die Nieren. Das ist so grausam: Sobald das neue Leben das Licht der Welt erblickt hat, muss sie sterben und kann ihrem Kind nicht beim Aufwachsen zu sehen! Wie grausam! :'( :'( :'(
--- Ende Zitat ---
Oh ja, die Briefe sind so furchtbar deprimierend! :'( Und jetzt hat also der Vater die Mutter und die anderen verraten? Dann macht sie sich also die Vorwürfe, weil es ihr Mann ist, der die anderen auf dem Gewissen hat? Denn anfangs gab sie sich ja noch selbst die Schuld....
Was Clemens betrifft: Ich mag ihn nicht so wirklich. Es ist zwar schön, dass er Orlanda schützen will, aber irgendwie habe ich auch das Gefühl, es ist ihm ganz recht, dass er somit einen Grund hat, doch diesen einfachen Weg zu gehen. Der Weg wird ihm von Goebbels und seiner Drohung diktiert und so passt es dann auch im Grunde. ::) Alles andere ist ja auch viel zu anstrengend und gefährlich. So ist die Verantwortung für sein Tun einfach schnell wieder abgegeben worden. Aber wie ihr schon geschrieben habt: wer weiß, wie man in der damaligen Situation selbst gehandelt hätte...
Ich weiß, ich wiederhole mich und es ist jetzt auch das letzte Mal: auch hier hat mir wieder die Vorschau auf Kommendes so gut gefallen. Diesmal in Form der einzelnen Perle, die auf den Meeresgrund fällt. So tolle Bilder sind das, die du da entwirfst, Gina! 8)
Papyrus:
--- Zitat von: Gina am 16. August 2010, 11:39:40 ---Die Buchvorstellung ist am 1. September um 19.30 Uhr im Heinrich-Heine-Institut auf der Bilker Straße. Nur so als Tipp. Es gibt Live-Musik aus der Zeit und hinterher Häppchen und Drinks und Diskussion mit der Autorin.
Ihr seid alle herzlich eingeladen ...
Liebe Grüße
Gina
--- Ende Zitat ---
Juhu, ich freu mich.
Ich komme am 1.09. mit einem Kollegen zu Deiner Lesung.
Liebe Gina, lass Dir schon mal was Nettes einfallen, ich bringe beide Leserundenbücher zum Siegnieren mit :winken:
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