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MONDFAHRT von Patrick Zschocher

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Patrick:
Hallo, das ist der  Patrick,

ich stelle Dir hier nun meinen coming of age Roman `MONDFAHRT`vor und bin mir sicher, der gefällt Dir mindestens so gut wie mir.
(Schon klar, das sagen sie natürlich alle- hier ist das aber so!! Ehrlich.)

Eine kurze Zusammenfassung des Plots.





Zwei gerade noch Jugendliche lernen sich durch das Internet kennen und beschließen, gemeinsam zum Mond zu fliegen. Bedauerlicherweise beinhaltet das auch ihren eigenen Tod. Dennoch treiben sie das Projekt voran, solange, bis es tatsächlich möglich scheint.

Spannend? Das ist natürlich bei weitem nicht alles. Wäre auch wirklich etwas dünn. Da gibt es noch Hamburg, eine kleine dunkle Kneipe darin, drei tussige Mädchen, die sich sehr ähnlich sind, einen Kriminellen, die vermeintliche Russenmafia, der Duft der Matge.....
wobei noch nicht einer unserer Helden genannt ist.


Okay, zwei unserer Helden hier schon- Jens Tischreiter, der zum Mond fliegen zu wollen glaubt und Marie, die das ganz sicher nicht will.
Und noch ein schlafender Held.

kurze Leseprobe


„Ich werde euch auch gewiss nicht stören.“ Sagte Marie leise.
Sie stand mit dieser Tüte in der Hand noch nah an der Tür, während Jens schon die Matratze an der Wand neben dem noch leeren Schrank ausrollte. Überhaupt dann erst fiel ihm auf, dass Greg nicht einen einzigen Koffer, ja noch nicht einmal eine Tasche mitgebracht hatte; zumindest war ihm davon nichts aufgefallen. Er wollte ihn danach fragen, sah ihn aber so erschöpft liegen, dass er es nicht wagte, ihn zu stören.
„Ich komme jetzt rein.“ Sagte Marie, machte zwei Schritte und stellte den Beutel zu dem anderen.
„Aber natürlich, Entschuldigung. Ich war wohl etwas in Gedanken.“
Jens bedeutete ihr, sich zu ihm auf die Matratze zu setzen. Natürlich, sagte er, könne sie sich auch auf den Stuhl am Tisch setzen, doch wäre ihm das unangenehm, da sie dann so hoch über ihm wäre, ausserdem sei es dann mit dem gemeinsamen Essen sehr schwierig. Sie setzte sich neben ihn. Jens zog einen Beutel zu ihren Füssen und sie nahmen sich daraus, was sie eben brauchten. Sie unterhielten sich auch, was schwierig war und das Gespräch auch immer wieder unterbrach, da Marie es vermeiden wollte, über die Kapsel und Selbstmord und diese Dinge zu sprechen; und Jens wohl auch.
Später, allerlei Wurst-, Schokolade-, und Brottüten lagen verstreut zu ihren Füssen, sagte er, er würde nun gerne aus dem Fenster sehen, sich auf das Fensterbrett setzen und rauchen- sie könne sich doch auf das zweite setzen und sie würden sich dann draussen und drinnen unterhalten können. Das fand sie eine gute Idee. Also standen sie auf, liefen hinüber, öffneten die Fenster und setzten sich- Marie lies sogar die Beine in der Luft baumeln. Er fand das gefährlich, sagte aber nichts.
„Rauchst du?“ Fragte er, obwohl er doch wusste, dass sie rauchte.
„Manchmal.“ Entgegnete sie ihm.
Er zündete zwei Zigaretten an und schob ihr vorsichtig eine auf ihr Fensterbrett. Aussen, wo das Blech ist. Die Fenster lagen kaum einen halben Meter auseinander.
„Danke.“ Sagte sie, und. „Hast du mich schon oft von hier oben gesehen?“
„Nein, noch nie. Also das eine Mal. Sonst noch nie. Vielleicht doch, aber nicht so.“ Er sog an seiner Zigarette und, noch während er den Qualm ausblies, sagte er. „In dem Laden in dem du arbeitest bist du mir aufgefallen.“
„Ich bin dir aufgefallen.“ Sie lachte.
Jens wusste nicht, ob sie ihn auslachte, sich diesen Moment lustig vor Augen brachte, sich einfach so geschmeichelt fühlte, dass sie lachte, um es sich nicht anmerken zu lassen, oder was sonst in ihr vorging. Er wollte sie auch nicht in Verlegenheit bringen. Also fragte er nicht.
Unten auf der Strasse, in dem rötlich schimmernden Licht der Laternen, fuhren Taxis und jede Menge andere Autos, gingen Paare Hand in Hand, liefen Menschen alleine, Zigarette rauchend oder die Hände in den Taschen oder wild an sich baumelnd, um nur schneller zu sein, und eben auch Touristen, mehr als sonst, wie auch alles andere- es war Samstag Nacht.
Sie sassen sicher eine Stunde an dem Fenster. Das war nicht schlimm, es gab genug zu sehen und die Zeit verging so schnell. Greg lag noch immer auf dem Bauch, röchelnd, die Arme und Beine nun über die Grenze des Bettes von sich gestreckt.
„Wir sollten irgendwann schlafen gehen. Wir haben die letzte Nacht nicht geschlafen.“ Sagte Marie dann, plötzlich, da sie so lange geschwiegen hatte.
Sie zog ihre Beine nun an und stellte die Füsse auf das Fensterbrett.
„Ja, das sollten wir vielleicht.“ Jens schaute von der Strasse weg auf Marie. „Nur haben wir wieder eine Matratze zu wenig. Ich werde wohl auf dem Fussboden schlafen.“
Marie sah zu ihm hinüber und lächelte, er war ja so nett, und schüchtern.
„Du musst nicht auf dem Boden schlafen.“ Sagte sie und wartete. „Wir werden sie uns teilen.“
„Nein, nein“, er sprang von dem Fenster bis fast zu der Matratze hin und legte sich darauf, „ich werde dich zerdrücken oder aus dem Bett stossen.“
Er drehte sich auf der Matratze hin und her, machte sich breit, fuchtelte mit seinen Armen und schlug die Beine grosszügig übereinander. Das sah von oben her sehr lustig aus. Und Marie hätte gerne darüber gelacht, wenn sie es nicht auch noch ziemlich albern fand. So ging sie hinüber, schob Jens etwas zur Seite und legte sich auf ihren Arm an seinen Rücken, so nah, dass wohl noch ein Dritter Platz gefunden hätte.
„Nein, nein!“ Sagte Jens und stützte sich am Boden auf. „Ich liege ja jetzt schon fast neben dem Bett. Und was ist, wenn ich mich drehen möchte?“
Marie drehte sich erst auf den Rücken, dann auf die andere Seite und zog Jens jedes Mal, an dessen Schulter gegriffen, hinter sich her.
„Dann müssen wir uns also beide drehen.“ Sie stand von der Matratze auf und legte sich, sehr überzeugt, die Hände auf die über dem Rock hervorstehenden Beckenknochen. „Also, was sagst du? Wir müssen ja nicht gleich nackt schlafen.“
Jens schaute ein wenig verwirrt zu ihr auf.
„Was meinst du mit: Nicht gleich? Ich meine, was meinst du mit: Wir müssen ja nicht gleich nackt schlafen?“
„Ich meine, “ ihre Hände rutschten über den Beckenknochen und hingen nun an ihr herab, „ich meine, wir behalten unsere Sachen an. Und wenn jemand auf den Boden rutscht, müssen wir halt sehen.“
„Gut.“ Sagte Jens. „Wir versuchen es!“


Roman 167 Seiten     ISBN 978-3-00-029311-5


Weiteres über diesen Roman und eine wirklich ausführliche Leseprobe findest Du unter www.einbuch-leipzig.de


Meinungen über ´MONDFAHRT`sowie über die website einbuch sind sehr willkommen- natürlich nur die positiven!!!

Danke und viel Spaß!  Der Patrick Zschocher


Der Patrick hat ´ne IDEE.   Guck bei ANTWORT5.

Vielleicht war das nicht ganz durchdacht.

Heimfinderin:
Hallo Patrick,

herzlich willkommen hier.  Und ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Buch.  :winken:

Patrick:
Hallo Heimfinderin,

vielen Dank für die guten Wünsche. Da freut man sich doch.

Patrick

Tammy1982:
Hallo Patrick,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum! Deine Buchvorstellung hört sich sehr spannend an. Ich wünsche dir viel Erfolg für deinen Roman!  :winken:

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Patrick:
Hallo und schönen Abend Tammy,

danke für das Willkommen, die schöne Einschätzung meines kleinen Buches (das haben wir ja alle am liebsten) und die Wünsche.
Eine Frage: Tammy klingt ein bisschen ungarisch- Ist das so?
Und, wie kann ich hier auch direkt an Dich oder andere antworten? Ich vermute, auch ihr habt hier eure Ecke- kann sie nur nicht finden.
Ich bin eben neu.

Danke nochmal an Tammy

Patrick

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