Hallo!
Mal schaun, ob ich die nächsten beiden Abschnitte heute noch schaffe, ansonsten nehme ich das Buch mit in den Urlaub und poste dann in einer Woche wieder...

Endlich trifft Marco also auf seinen Doppelgänger / Zwillingsbruder. Aber damit hören die Rätsel und Verwicklungen ja immer noch nicht auf, sondern es kommt eher noch schlimmer. Mir schwante auch jetzt schon Böses, als ich die Szene gelesen habe, in der Giovanni Elena kennen lernt. Hoffentlich schmeißt er sich nicht ohne ihr Wissen (weil sie denkt es ist Marco) an sie ran. Wobei ich es fast befürchte...

Süß fand ich, als Marco mit Giovanni in das abgeschlossene Stockwerk geht, weil er denkt, Elena würde es ihm nicht verzeihen, wenn er es nicht täte.

Auf der Suche nach etwas essbarem erwischt Marco Rodolfo in der Küche. Ihm gegenüber sitzt Giovanni. Rodolfo hat auch Giovanni die Zwillingsgeschichte erzählt.
Wer hier wem etwas erzählt hat, da bin ich mir noch gar nicht so sicher. Denn für mich ist Rodolfo nach wie vor einer, der die Vergangenheit zu kennen scheint. Oder mindestens zu Marcos Schutz engagiert wurde. Daher denke ich auch, die beiden (Rodolfo und Giovanni) könnten sich bereits vorher gekannt haben. Dass sie die Geschichte so darstellen ist dann kein Wunder.
Von der Seite habe ich es noch gar nicht betrachtet.
Das wäre dann wirklich kein Wunder.
Rodolfo ist auch immer noch einer von den Personen (zusammen mit Morosini und Celsi), die ich überhaupt nicht einschätzen kann. Mir erscheint es auch immer wahrscheinlicher, dass er sehr viel über Marcos Vergangenheit weiß und ihm die Geschichte auch nicht zufällig erzählt hat. Bin mal gespannt, wie das am Ende noch ausgeht...
Aber wie um alles in der Welt kommt er darauf, dass er (gerade er
) Elena etwas abgerungen haben könnte, dass sie nicht zu geben bereit gewesen wäre? 
Sein Heiratsantrag ist ja dann auch alles andere als romantisch - und wohl auch darum nur wenig überzeugend! 
Ja, das habe ich mich auch gefragt. Hier sieht man so richtig schön, dass Marco wirklich null Ahnung vom Leben hat. Er ist einfach zu naiv. Wobei ich mir auch denken könnte, dass er so verzweifelt nach einem Weg sucht, Elena zu ehelichen, dass ihm dieser Gedanke, so quer er auch ist, doch am besten gefiel. 
Wer denkt schon rational wenn er bis über beide Ohren verliebt ist? Aber ich stimme euch natürlich zu.
Die Schmetterlinge und das dadurch hervorgeführte gedankliche Chaos kommt in der Geschichte so richtig schön zu mir herüber. Nur zu gerne würde ich hier Marco einen kleinen Schupps geben um ihn anzutreiben doch das richtige zu tun. 
Man merkt vor allen Dingen so gut, dass Marco wirklich das erste Mal so richtig verliebt ist. 
Jaaa, wie süß der ist!

Und Elena macht es ihm auch nicht gerade leicht (wobei ich wahrscheinlich ähnlich auf Heiratsantrag und den Rosendurft reagiert hätte), vor allem, weil er ja nie zu wissen scheint, was er eigentlich falsch macht.

Celsi und Morosini (ich stelle mir die beiden irgendwie so ähnlich wie Boleyn und Norfolk aus "Tudors" vor, falls das jemandem was sagt...

) sind für mich immer noch die undurchsichtigsten Charaktere. Bei keinem von beiden weiß ich, ob er für oder gegen Marco ist. Zuerst hatte ich ein ganz mieses Gefühl bei Morosini, der mir dann aber immer sympathischer wurde, vor allem, als sich herausstellte, dass er wirklich keine Affäre mit Caterina zu haben scheint. Celsi war mir am Anfang mit der Maske sehr unheimlich und dann aber immer sympathischer, wobei ich mir da jetzt auch nicht mehr so sicher bin, da er ja das Buch an sich genommen hat und eher schlecht auf Morosini (der ja wie gesagt inzwischen einige Sympathiepunkte bei mir gewonnen hat) zu sprechen ist.
Baldassarre hat mir wirklich einen Schreck eingejagt mit seinem Herzanfall, aber es scheint ihm ja zum Glück wieder besser zu gehen. Dank Iseppos guter Pflege. In diesem Abschnitt hatte ich immer mehr das Gefühl, dass doch Iseppo der Richtige für Cipriano sein könnte. Mal schaun...

Lg,
Sookie