Autor Thema: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38  (Gelesen 2373 mal)

Offline Imlammenien

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3040
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #15 am: 03. Mai 2010, 15:05:14 »
Ich stelle mir das superschwer vor!! Aber sie hat ja (bis jetzt ?!?! ) ganz und gar den König hinter sich!!!!
[/quote]
Jetzt WIEDER! Aber die Zeit, als Louis sich von ihr ferngehalten hat, war schon sehr hart für Jeanne. Immerhin hängt ihr ganzer Status und auch ihre Zukunft vom König und seiner Liebe zu ihr bzw. seinem Interesse an ihr ab. Ich denke nicht, dass Charles Jeanne zurücknehmen würde, wenn der König sie verstieße...

Offline Claudia Z.

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 139
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #16 am: 03. Mai 2010, 16:02:26 »

Ich gebe aber offen zu, dass ich es als Autorin auch sehr genossen habe, in meinem zweiten Roman, eine fiktive Hauptfigur gehabt zu haben, die sich frei nach der Phantasie bewegen konnte.

Das kann ich mir gut vorstellen und ich freue mich natürlich schon auf Cécil in "Die geheime Tochter", die ich heute bereits ergoogelt und gleich auf meine Wunschliste gesetzt habe.  ;)  Dieser Roman scheint doch richtig wie für meinen Lesegeschmack geschaffen zu sein.  :)

Bin gespannt, wie der Roman dir gefällt ... :lesen:

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #17 am: 03. Mai 2010, 17:35:25 »
Ich stelle mir das superschwer vor!! Aber sie hat ja (bis jetzt ?!?! ) ganz und gar den König hinter sich!!!!
Jetzt WIEDER! Aber die Zeit, als Louis sich von ihr ferngehalten hat, war schon sehr hart für Jeanne. Immerhin hängt ihr ganzer Status und auch ihre Zukunft vom König und seiner Liebe zu ihr bzw. seinem Interesse an ihr ab. Ich denke nicht, dass Charles Jeanne zurücknehmen würde, wenn der König sie verstieße...

Für mich kann sich Jeanne hier nun wirklich auf nichts wirklich verlassen. Schon gar nicht auf Louis. Denn sollte der König ihr eines Tages überdrüssig werden ist sie wohl schnell ab serviert und fällt (eventuell samt ihrer Familie) in Ungnade.  :o  Die Konkurrenz ist groß und es ist ja nicht so, als ob der König keine Auswahlmöglichkeiten hätte. Die Versuchungen werden ihn ja tagtäglich unter die Nase gerieben.  :(

 
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Imlammenien

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3040
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #18 am: 03. Mai 2010, 18:02:47 »
Für mich kann sich Jeanne hier nun wirklich auf nichts wirklich verlassen. Schon gar nicht auf Louis. Denn sollte der König ihr eines Tages überdrüssig werden ist sie wohl schnell ab serviert und fällt (eventuell samt ihrer Familie) in Ungnade.  :o  Die Konkurrenz ist groß und es ist ja nicht so, als ob der König keine Auswahlmöglichkeiten hätte. Die Versuchungen werden ihn ja tagtäglich unter die Nase gerieben.  :(
So sehe ich das auch. Jeanne ist absolut den Launen des Königs und den Ränkespielen der Höflinge ausgeliefert. Sie kann nur versuchen klug zu taktieren. Aber ob das ausreichend ist... wer weiß?!  :(

Offline Mascha

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1058
  • Als Gott die Zeit machte, machte er genug davon.
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #19 am: 03. Mai 2010, 19:44:50 »
Jeanne muss sich alleine gegen ihre Feinde wehren. Warum sie dem König nicht gleich von den Drohbriefen erzählt hat, kann ich nicht so ganz verstehen, ob er sie dann aber mehr unterstützt hätte weiß ich auch nicht.

Schrecklich fand ich die Aussage nach dem Tod ihrer Mutter:

Zitat von: Seite 292
Obwohl Jeanne noch immer von tiefer Trauer erfüllt war. ließ sie sich ihre Gefühle nicht anmerken.....Das Leben in Versailles ließ keinen Platz dafür, und es wäre zudem ein unziemliches Verhalten gewesen, ihre Umgebung mit ihrem persönlichen Schmerz zu belästigen, umso mehr, als die bescheidene Herkunft ihrer Mutter dies in keinerlei Weise rechtfertigte.


Um eine Person solcher Herkunft darf also nicht getrauert werden  >:( Arme Jeanne.


Gruß Jutta

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #20 am: 03. Mai 2010, 20:29:19 »
Zitat von: Seite 292
Obwohl Jeanne noch immer von tiefer Trauer erfüllt war. ließ sie sich ihre Gefühle nicht anmerken.....Das Leben in Versailles ließ keinen Platz dafür, und es wäre zudem ein unziemliches Verhalten gewesen, ihre Umgebung mit ihrem persönlichen Schmerz zu belästigen, umso mehr, als die bescheidene Herkunft ihrer Mutter dies in keinerlei Weise rechtfertigte.


Um eine Person solcher Herkunft darf also nicht getrauert werden  >:( Arme Jeanne.

Das fand ich auch sehr krass, da stimme ich dir zu.  :(

Warum sie dem König nicht gleich von den Drohbriefen erzählt hat, kann ich nicht so ganz verstehen, ob er sie dann aber mehr unterstützt hätte weiß ich auch nicht.

Das habe ich auch ganz verstanden. Andererseits hat sie die ersten Briefe vielleicht auch gar nicht ernst genommen.  :-\
Sie wollte vor dem König vielleicht auch nicht als empfindliches Frauenzimmer dastehen? War zu naiv? Doch vielleicht hätten wir zumindest am Anfang auch so gehandelt. Es einfach nicht so ernst genommen, es als eine neidische Geste betitelt?
Doch so langsam sollte sie sich schon Sorgen machen...

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Leselotte

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 230
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #21 am: 03. Mai 2010, 20:31:51 »
Für mich kann sich Jeanne hier nun wirklich auf nichts wirklich verlassen. Schon gar nicht auf Louis. Denn sollte der König ihr eines Tages überdrüssig werden ist sie wohl schnell ab serviert und fällt (eventuell samt ihrer Familie) in Ungnade.  :o  Die Konkurrenz ist groß und es ist ja nicht so, als ob der König keine Auswahlmöglichkeiten hätte. Die Versuchungen werden ihn ja tagtäglich unter die Nase gerieben.  :(
So sehe ich das auch. Jeanne ist absolut den Launen des Königs und den Ränkespielen der Höflinge ausgeliefert. Sie kann nur versuchen klug zu taktieren. Aber ob das ausreichend ist... wer weiß?!  :(

Man bedenke auch, dass er anfangs ja auch seine Frau geliebt hat.... ist ja nicht so, dass er nur eine Vernunftehe hat.....
Wenn man das so überlegt, müsste es Jeanne doch eigentlich klar sein, dass ihre Zeit begrenzt ist, oder?!?! Naja, mal abwarten, vielleicht schafft sie es ja, den König auf Dauer zu "behalten"....!!!

Liebe Grüße

Leselotte

Offline Imlammenien

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3040
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #22 am: 03. Mai 2010, 20:34:04 »
Warum sie dem König nicht gleich von den Drohbriefen erzählt hat, kann ich nicht so ganz verstehen, ob er sie dann aber mehr unterstützt hätte weiß ich auch nicht.

Das habe ich auch ganz verstanden. Andererseits hat sie die ersten Briefe vielleicht auch gar nicht ernst genommen.  :-\
Sie wollte vor dem König vielleicht auch nicht als empfindliches Frauenzimmer dastehen? War zu naiv? Doch vielleicht hätten wir zumindest am Anfang auch so gehandelt. Es einfach nicht so ernst genommen, es als eine neidische Geste betitelt?
Doch so langsam sollte sie sich schon Sorgen machen...
Vielleicht erwartet der König von seinen Mätressen sogar eine gewisse "Stärke" und dass sie ihn nicht mit "Kleinigkeiten" behelligen.
Darüber hinaus scheint das eigene Gefühlsleben ja nichts zu sein, dass man bei Hofe über die Maße thematisieren sollte. Und Angst ist sicherlich auch so ein Gefühl, dass man / frau, um sein / ihr Gesicht zu wahren, besser für sich behalten sollte...  ::)

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #23 am: 03. Mai 2010, 20:46:42 »
Vielleicht erwartet der König von seinen Mätressen sogar eine gewisse "Stärke" und dass sie ihn nicht mit "Kleinigkeiten" behelligen.
Darüber hinaus scheint das eigene Gefühlsleben ja nichts zu sein, dass man bei Hofe über die Maße thematisieren sollte. Und Angst ist sicherlich auch so ein Gefühl, dass man / frau, um sein / ihr Gesicht zu wahren, besser für sich behalten sollte...  ::) 

Stimmt. Nach außen getragene Gefühle schienen am Hof generell nicht erwünscht und wenn, hat man sich sicher gleich die Mäuler zerrissen.  ::)
Gefühle, ein Zeichen von Schwäche...  ::)
Aber diese ganze Stimmung, die Gratwanderung zwischen den verschiedenen Parteien und Herausforderungen, dies alles bringt Claudia in diesem Buch so richtig gut herüber. Ich empfinde fast schon so, als wäre ich mitten drin...  :)

Deshalb gehe ich jetzt auch ins Bettle und schaue mal wie die Geschichte weiter geht...  :winken:



 :lesen:


"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Imlammenien

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3040
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #24 am: 03. Mai 2010, 20:52:59 »
Aber diese ganze Stimmung, die Gratwanderung zwischen den verschiedenen Parteien und Herausforderungen, dies alles bringt Claudia in diesem Buch so richtig gut herüber. Ich empfinde fast schon so, als wäre ich mitten drin...  :)
Volle Zustimmung!  8) Ich finde es klasse, wie es Claudia schafft uns in die Geschichte reinzuziehen.

Deshalb gehe ich jetzt auch ins Bettle und schaue mal wie die Geschichte weiter geht...  :winken:
Keine schlechte Idee - und ein guter Grund! Ich werde es dir in Bälde nachmachen.  ;D
Gute Nacht!  :winken:

Offline Mascha

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1058
  • Als Gott die Zeit machte, machte er genug davon.
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #25 am: 04. Mai 2010, 12:39:05 »

Das war wieder ein spannender Abschnitt. Drei Worte haben mich hier zu Beginn gleich einmal aufhorchen lassen. „Die neue Zofe“… und tatsächlich tritt genau das ein, was ich in diesem Moment befürchtet habe. Valérie ist zwar selbst ein recht unbedarftes Mädchen, doch wird sie hier skrupellos vom Comte de Maurepas als Werkzeug benutzt. Für mich war gleich klar wer dahinter steckt, auch wenn Claudia hier sehr schön versucht hat um noch ein paar Zeilen hinzuhalten.  :)


Stimmt. Spannend war es und nicht wirklich überraschend, dass de Maurepas jemanden bei Jeanne einschleust. Und diesmal jemanden der es nicht wegen Geld oder Macht tut, sondern Valerie macht es nur um ihren Vater zu schützen bzw. zu helfen. Irgendwie tat sie mir schon leid.

Zitat von: apassionata
Sehr interessant fand ich die Vergangenheitsgeschichte um König Louis selbst. Er hat als einziger seiner Familie die Masern überlebt und fühlt sich wohl irgendwie auch noch schuldig dafür. Dieses Schicksal  hat ihn für mich etwas menschlicher gemacht.


Jetzt kann man auch seine Schuldgefühle beim Tod seiner Mätresse und der Dauphine verstehen. Es ist wohl nicht nur, auf sein Leben in "Sünde" zurückzuführen.

Zitat von: apassionata
Sehr gut fand ich Pâris-Duveerneys Erzählung, wie Louis seinem Sohn, den Dauphin, mit über das vor Leichen starrende Schlachtfeld genommen hat um ihm doch etwas zu verdeutlichen welchen Preis ein Sieg im Krieg auch hat und nicht nur ein Grund zum Feiern ist.

Das fand ich schon sehr heftig. Zeigt aber, das der König den Krieg nicht auf die leichte Schulter nimmt und die Gefallenen ihm gleichgültig sind. Auch ein sehr menschlicher Zug an ihm.


Zitat von: apassionata
Soso… da wird also die königliche Post kopiert…
Jean-Baptiste (nicht Grenouille   , der wäre da gerademal neun Jahre alt gewesen   ) macht seine Sache wohl richtig gut. Ich dachte ja hier auch erst an Maurepas, doch dann las ich überrascht, dass hier der Hofbankier seine Finger im Spiele hat.
Immerhin finden sie so heraus, wer da wohl so seine Finger im Spiel um die schmutzigen Briefe an Jeanne haben könnte.

Da war ich auch sehr erstaunt. Nicht darüber, dass die Post kopiert wurde, sondern dass es eben nicht von Maurepas gemacht bzw. in Auftrag gegeben wurde. Da hat er wohl etwas geschlafen und das Feld seinen Feinden überlassen  ;)




Gruß Jutta

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #26 am: 04. Mai 2010, 14:12:56 »
Da war ich auch sehr erstaunt. Nicht darüber, dass die Post kopiert wurde, sondern dass es eben nicht von Maurepas gemacht bzw. in Auftrag gegeben wurde. Da hat er wohl etwas geschlafen und das Feld seinen Feinden überlassen  ;) 

oder zu wenig gezahlt...  ;D
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Mascha

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1058
  • Als Gott die Zeit machte, machte er genug davon.
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #27 am: 04. Mai 2010, 14:19:52 »
Da war ich auch sehr erstaunt. Nicht darüber, dass die Post kopiert wurde, sondern dass es eben nicht von Maurepas gemacht bzw. in Auftrag gegeben wurde. Da hat er wohl etwas geschlafen und das Feld seinen Feinden überlassen  ;) 

oder zu wenig gezahlt...  ;D

Ich denke eher, er hat es nicht für nötig gehalten. Denn wenn er es gewollt hätte, hätte er es bestimmt durchgesetzt.
Gruß Jutta

Offline apassionata

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4967
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #28 am: 04. Mai 2010, 15:02:25 »
Da war ich auch sehr erstaunt. Nicht darüber, dass die Post kopiert wurde, sondern dass es eben nicht von Maurepas gemacht bzw. in Auftrag gegeben wurde. Da hat er wohl etwas geschlafen und das Feld seinen Feinden überlassen  ;) 

oder zu wenig gezahlt...  ;D

Ich denke eher, er hat es nicht für nötig gehalten. Denn wenn er es gewollt hätte, hätte er es bestimmt durchgesetzt.

Ganz klar. Schließlich hat er als Minister für Marineangelegenheiten und Polizeichef schonmal viel eher die Möglichkeiten.  ;)

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Claudia Z.

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 139
Re: 04 - Kapitel 29 bis einschließlich Kapitel 38
« Antwort #29 am: 04. Mai 2010, 15:06:57 »
Warum sie dem König nicht gleich von den Drohbriefen erzählt hat, kann ich nicht so ganz verstehen, ob er sie dann aber mehr unterstützt hätte weiß ich auch nicht.

Das habe ich auch ganz verstanden. Andererseits hat sie die ersten Briefe vielleicht auch gar nicht ernst genommen.  :-\
Sie wollte vor dem König vielleicht auch nicht als empfindliches Frauenzimmer dastehen? War zu naiv? Doch vielleicht hätten wir zumindest am Anfang auch so gehandelt. Es einfach nicht so ernst genommen, es als eine neidische Geste betitelt?
Doch so langsam sollte sie sich schon Sorgen machen...
Vielleicht erwartet der König von seinen Mätressen sogar eine gewisse "Stärke" und dass sie ihn nicht mit "Kleinigkeiten" behelligen.
Darüber hinaus scheint das eigene Gefühlsleben ja nichts zu sein, dass man bei Hofe über die Maße thematisieren sollte. Und Angst ist sicherlich auch so ein Gefühl, dass man / frau, um sein / ihr Gesicht zu wahren, besser für sich behalten sollte...  ::)


Also, anfangs hat sie diese Briefe sicherlich nicht so ernst genommen und wollte ihre Beziehung zu Louis auch nicht mit diesen negativen Dingen belasten, aber es war ihr bestimmt auch unangenehm, dem König diese Schreiben zu zeigen, weil dort ja ihre unstandesgemäße Herkunft thematisiert wurde.