Autor Thema: 08 - Kapitel 59 bis Ende  (Gelesen 1303 mal)

Offline Claudia Z.

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #15 am: 14. Mai 2010, 00:52:23 »


Also, dass euch das Nachwort so gefällt, freut mich. Ich persönlich finde es nämlich auch immer wichtig, bei einem historischen Roman zu wissen, wo die Fiktion anfängt und die Fakten aufhören ...


Da hast du völlig Recht und daher gefiel auch mir dein Nachwort sehr, sehr gut!!!

Vielen Dank! Das ist wirklich schön zu hören  :)

Offline Avila

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #16 am: 14. Mai 2010, 13:41:22 »
Ich bin jetzt auch fertig - leider muss man wirklich sagen. Ich habe das Lesen wirklich sehr genoßen und obwohl ich eher wenig Zeit hatte, habe ich immer wieder gerne zu dem Buch gegriffen. Eine schöne Liebesgeschichte ohne kitschig zu sein. :)

Das Nachwort fand ich auch wirklich interessant - und ich muss zugeben, ich lese eigentlich nie Nachwörter ... Ich schwelge lieber noch ein wenig in der Geschichte rum, als mich mit irgendwelchen Fakten da raus reißen zu lassen. Diesmal habe ich einfach nach dem letzten Satz der Geschichte das Buch zugeklappt und später vorm Einschlafen noch das Nachwort gelesen. So ging es dann auch sehr gut. So hab ich das Nachwort wie sonst meine paar Kapitel im Weltatlas gelesen. ;)
Auf jeden Fall hat mir das Buch - und später dann noch das Nachwort - mal wieder große Lust auf Paris gemacht. Und ich hab mir geschworen, wenn ich das nächste Mal nach Paris fahre, dann auf jeden Fall auch nach Versailles. Ich war jetzt schon dreimal in Paris, aber irgendwie habe ich mir nie die Zeit dafür genommen, was wirklich schade ist, denn ich stell mir Versailles so unglaublich vor ... Aber ich bin ja noch jung und hab noch Zeit. ;)
Recherchen für so ein Buch stell ich mir auch übrigens wahnsinnig spannend vor - fast so ein bisschen wie bei ner Hausarbeit, nur vieeel spannender und interessanter. Besuchst du für solche Romane eigentlich auch Archive, Claudia?

Aber zum Inhalt:  ;D
Der Tod von Alexandrine war wirklich schlimm und ich kann es Jeanne richtig nachempfinden. Louis' Handeln und Trösten war wirklich schön und hat mich gefreut. Ohne ihn hätte sie es wahrscheinlich wirklich nicht überwunden. Das hat mich besonders gefreut, denn so konnte Louis Jeanne all das zurückgeben, was er bisher immer von ihr bekommen hat.

Die Königin hat sich wirklich bravourös verhalten. Diese Frau hat echte Stärke und Jeannes Respekt ihr gegenüber hat sich am Ende auch ausgezahlt. Da hat man schon eine Art Zusammenhalt gespürt - auch das die Königin immer noch hinter Louis stand, obwohl ihre Ehe nicht mehr so rund lief.

Am Ende hat sich Frankreich noch mit Österreich verbunden - aus diesem Bündnis geht dann nachher auch die Ehe mit Marie-Antoinette hervor, oder? Hach ja, ich würd wirklich am liebsten weiterlesen.  ;D

Aber meine Lieblingsszene in diesem Abschnitt ist wirklich die mit Charles. Großartig, wie er sich da ins Hemdchen macht. :) Das hat er wirklich verdient! (Und vermisst hat er Jeanne ja auch überhaupt nicht, von daher konnte er den Zwang ja nur begrüßen. ;) )

Über den Klerus verlier ich lieber kein Wort ... Das Verhalten von denen ist einfach nur ungeheuerlich gewesen.  ::)

Offline Claudia Z.

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #17 am: 15. Mai 2010, 09:56:42 »

Auf jeden Fall hat mir das Buch - und später dann noch das Nachwort - mal wieder große Lust auf Paris gemacht. Und ich hab mir geschworen, wenn ich das nächste Mal nach Paris fahre, dann auf jeden Fall auch nach Versailles. Ich war jetzt schon dreimal in Paris, aber irgendwie habe ich mir nie die Zeit dafür genommen, was wirklich schade ist, denn ich stell mir Versailles so unglaublich vor ... Aber ich bin ja noch jung und hab noch Zeit. ;)

Versailles ist unglaublich! Es ist einfach wahnsinnig eindrucksvoll und wenn man allein nur vor den Toren steht und in die Weite dieses Parks blickt, begreift man sofort, warum sich das Leben am Hof einst so abspielen konnte und musste! Momentan ist außerdem auch wunderbar Versailles zu besichtigen, weil das Schloss und der Park vollständig renoviert wurden und genau so aussehen wie zu den Zeiten, als sie einmal erbaut wurden!  Also, wenn du die Gelegenheit hast, versuche unbedingt dorthin zu fahren. Es wird dir bestimmt gefallen!  :)


Recherchen für so ein Buch stell ich mir auch übrigens wahnsinnig spannend vor - fast so ein bisschen wie bei ner Hausarbeit, nur vieeel spannender und interessanter. Besuchst du für solche Romane eigentlich auch Archive, Claudia?

Ja, ich besuche auch Archive - das tue ich sehr gerne und natürlich bin ich auch sehr viel in Bibliotheken und auch vor Ort. Das Recherchieren macht mir auch wirklich sehr viel Spaß - es hat ein bißchen etwas von einer Detektivarbeit, bei der man langsam Puzzleteil für Puzzleteil zusammensetzt, bis sich ein immer dichteres und vollständigeres Bild zusammensetzt. Manchmal hat man dabei  eine Eingebung oder Überlegung und stellt bei den Nachforschungen dann fest, dass die Dinge sich damals tatsächlich genauso abgespielt haben. Bei der Kammerzofe Valérie ging mir das zum Beispiel so. Ich hatte mir schon überlegt, diese fiktive Figur einzuführen, als ich in den Memoiren eines Zeitgenossen darauf stieß, dass man tatsächlich eine Zofe aus den Diensten der Pompadour entlassen musste, weil sie indiskret geworden war und persönliche Informationen weitergegeben hatte.

Offline Avila

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #18 am: 15. Mai 2010, 12:13:24 »
  Also, wenn du die Gelegenheit hast, versuche unbedingt dorthin zu fahren. Es wird dir bestimmt gefallen!  :)

Ich werd es auf jeden Fall versuchen, auch wenn es dieses Jahr wohl nichts geben wird, weil ich meine kompletten Semesterferien Praktika habe und danach die wohl auch. Aber irgendwann find ich sicherlich nochmal für ein Wochenende Zeit ... Und ich könnte meine Schwester fragen, sie liebt Paris und Frankreich. :) Ahh, ich bin schon voller Planung. ;D

Ja, ich besuche auch Archive - das tue ich sehr gerne und natürlich bin ich auch sehr viel in Bibliotheken und auch vor Ort. Das Recherchieren macht mir auch wirklich sehr viel Spaß - es hat ein bißchen etwas von einer Detektivarbeit, bei der man langsam Puzzleteil für Puzzleteil zusammensetzt, bis sich ein immer dichteres und vollständigeres Bild zusammensetzt. Manchmal hat man dabei  eine Eingebung oder Überlegung und stellt bei den Nachforschungen dann fest, dass die Dinge sich damals tatsächlich genauso abgespielt haben. Bei der Kammerzofe Valérie ging mir das zum Beispiel so. Ich hatte mir schon überlegt, diese fiktive Figur einzuführen, als ich in den Memoiren eines Zeitgenossen darauf stieß, dass man tatsächlich eine Zofe aus den Diensten der Pompadour entlassen musste, weil sie indiskret geworden war und persönliche Informationen weitergegeben hatte.

Oh, das hört sich wirklich toll an. Ich war jetzt mit meinem Geschichtskurs im Stadtarchiv und fand es wahnsinnig interessant, was man da alles finden kann. Da gibt es wirklich Briefe, Hochzeitseinladungen etc. von alten Kaufmannsfamilien - und in anderen Orten dann bestimmt auch von Adelsfamilien etc.
Das hat wirklich was von "auf den Spuren von ... ". Und in dieser Leserunde kam es - zumindest für mich - auch wirklich so rüber, als ob du sehr viel Spaß beim Recherchieren dieses Buches gehabt hattest. :) Und die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Offline Claudia Z.

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #19 am: 15. Mai 2010, 17:49:43 »
Ja, ich besuche auch Archive - das tue ich sehr gerne und natürlich bin ich auch sehr viel in Bibliotheken und auch vor Ort. Das Recherchieren macht mir auch wirklich sehr viel Spaß - es hat ein bißchen etwas von einer Detektivarbeit, bei der man langsam Puzzleteil für Puzzleteil zusammensetzt, bis sich ein immer dichteres und vollständigeres Bild zusammensetzt. Manchmal hat man dabei  eine Eingebung oder Überlegung und stellt bei den Nachforschungen dann fest, dass die Dinge sich damals tatsächlich genauso abgespielt haben. Bei der Kammerzofe Valérie ging mir das zum Beispiel so. Ich hatte mir schon überlegt, diese fiktive Figur einzuführen, als ich in den Memoiren eines Zeitgenossen darauf stieß, dass man tatsächlich eine Zofe aus den Diensten der Pompadour entlassen musste, weil sie indiskret geworden war und persönliche Informationen weitergegeben hatte.

Oh, das hört sich wirklich toll an. Ich war jetzt mit meinem Geschichtskurs im Stadtarchiv und fand es wahnsinnig interessant, was man da alles finden kann. Da gibt es wirklich Briefe, Hochzeitseinladungen etc. von alten Kaufmannsfamilien - und in anderen Orten dann bestimmt auch von Adelsfamilien etc.
Das hat wirklich was von "auf den Spuren von ... ". Und in dieser Leserunde kam es - zumindest für mich - auch wirklich so rüber, als ob du sehr viel Spaß beim Recherchieren dieses Buches gehabt hattest. :) Und die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Vielen Dank! Für mich selbst ist das beim Recherchieren und Schreiben alles so lebendig geworden und ich freue mich, wenn man das beim Lesen auch so empfindet.

Offline apassionata

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #20 am: 16. Mai 2010, 16:06:38 »
Hallo Avila,
schön, dass auch dir der Schluss gut gefallen hat.

...und ich muss zugeben, ich lese eigentlich nie Nachwörter ... Ich schwelge lieber noch ein wenig in der Geschichte rum, als mich mit irgendwelchen Fakten da raus reißen zu lassen.

Aha... da bin ich dann also nicht alleine. Geht mir auch immer so. Aber zumindest überfliegen tue ich die meisten Nachwörter dann doch.
Zum Glück, denn gerade bei diesem Buch habe ich mir dann doch wieder gerne die Zeit genommen.  :)

Louis' Handeln und Trösten war wirklich schön und hat mich gefreut. Ohne ihn hätte sie es wahrscheinlich wirklich nicht überwunden. Das hat mich besonders gefreut, denn so konnte Louis Jeanne all das zurückgeben, was er bisher immer von ihr bekommen hat. 

Das hast du jetzt sehr schön und vor allem passend formuliert.  ;)

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Avila

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #21 am: 16. Mai 2010, 16:11:48 »
@apassionata
Ich nehm mir auch immer vor Nachwörter zu einem späteren Zeitpunkt noch zu lesen, aber meistens bin ich dann schon im nächsten Buch drin, so dass ich dann doch keine Lust mehr auf das Nachwort verspüre. Aber noch anstrengender zu lesen, finde ich übrigens Danksagungen. Ich kann zwar verstehen, dass sie für den Autoren wichtig sind, aber lesen tu ich die wirklich so gut wie nie. Manchmal denke ich im Übrigen auch schon, dass mir vielleicht etwas entgehen könnte, wenn ich die Nachwörter nicht lese ... aber meistens verfliegt der Gedanke auch wieder schnell ;)

Offline apassionata

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #22 am: 16. Mai 2010, 16:14:17 »
@Avila, da kann ich dich richtig gut verstehen. Deine Aussage kann ich deshalb so für mich auch unterstreichen.  ;)
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Offline Imlammenien

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #23 am: 16. Mai 2010, 16:38:49 »
Na ja, die Nachwörter versuche ich (fast immer) zu lesen, besonders bei historischen Romanen. Zum einen erfahre ich da oft einiges über das bereits beschreibene Verhältnis von Fiktion und Fakten und manchmal auch etwas über die Entstehungsgeschichte des Romans. Das finde ich ziemlich interessant.

Was allerdings die Danksagungen angeht... da gehe ich mit euch d'accord.

Offline Avila

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Re: 08 - Kapitel 59 bis Ende
« Antwort #24 am: 17. Mai 2010, 01:25:44 »
Manche historischen Romane find ich zwar so vom Plot her ganz gut, aber da interessiert mich die Historie einfach nicht. Das war bei diesem Roman hier zB ganz anders. Der Absolutismus und die damit verbundene Revolution fand ich schon immer total spannend und faszinierend. Aber es gibt ja auch ganz viele Bücher über das deutsche Mittelalter, wo dann irgendeine Kleinstadt rausgegriffen wird und ja, da kann ich mir Namen und Orte eh nicht merken und von daher ...  :-\