Hallo liebe LR, lieber Tom,
ich bin inzwischen längst bis zum Ende des Buches gekommen, aber für mich als alte Krimitante war vor allem der letzte Abschnitt zu spektakulär, zu unrealistisch, zu fantastisch.
Zwischendrin musste ich an Gruselgeschichten denken, die bei einem Lagerfeuer in der Jungendfreizeit erzählt werden…. Damals habe ich mich gegruselt – heute wohl eher nicht mehr. Dabei bin ich leicht zu erschrecken. So eine Sendung „Aktenzeichen XY“ könnte ich mir allein zuhause nicht ansehen. Der Gangster könnte ja bei mir klingeln….

Dennoch habe ich auch den letzten Abschnitt sehr gern gelesen. Mir gefällt die Art, wie Tom schreibt und ich finde die ganze Geschichte super recherchiert und in sich logisch aufgebaut.
Sehr schade fand ich die Entwicklung von Niklas. Ich hatte Sympathie für den Dicken.

Überhaupt, dass sich die Konstellation der Freundesgruppe und die psychische Entwicklung wiederholt, fand ich bedauerlich, obwohl Andreas als Sympathieträger mir gut gefällt.
Das positive Ende der Geschichte, die angedeutete Erlösung Elkes, die Ehe Miriam-Andreas finde ich tröstlich.
Den Epilog als Pendant zum Radiointerview des 1. Kapitels fand ich genial gemacht. Glückwunsch, Tom.
