Hier ist ja schon schön was los, toll!
Ich habe auch den ersten Abschnitt gelesen und bin richtig neugierig wie es weiter geht. Die recht kurzen Kapitel mit den häufigen Perspektivwechseln verwirren zwar anfangs ein bisschen, aber genau das macht es auch unheimlich spannend und drängen mich gerade dazu, weiterzulesen, um mehr über jeden zu erfahren.
Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es bringt gleich eine etwas düstere Stimmung rüber. Über die Karte habe ich mich auch gefreut und das Personenverzeichnis war mir auch schon hilfreich.
Zurück zum Text: Niccolo ist mir bisher richtig sympathisch, allerdings erscheint er mir noch sehr unbedarft und auf seiner Reise wird er wohl einiges über das wahre Leben außerhalb seiner Geschichten kennenlernen. Die Begegnung mit den Räubern hat ihm ja schon mal die ersten realen Gefahren gezeigt, auf die er aber gut reagiert hat, denn gut gefallen hat mir, wie besorgt er um Valentine war und versucht hat, ruhig zu bleiben, um sie von der Sache fern zu halten. Allerdings wäre er ohne sie ziemlich aufgeschmissen gewesen, denn sie war es , die den Räuber vertrieben hat. Und das mit einem Buch!!!

Eine gute Waffe, von der der Räuber da überrascht wurde. Ich wette, er kann nicht einmal lesen.

Eine Frage: Diese "Grand Tour" , von der ständig die Rede ist, war die etwas ganz besonderes? Eine Reise, die üblicherweise junge Männer unternommen haben (wie die Walz) oder ähnliches. Wenn es dafür extra einen Begriff gibt, war das ja wohl nicht einfach eine normale Reise oder?
edit: habe gerade gesehen, Christoph, dass du zeitgleich darauf geantwortet hast, danke!
Noch eine Frage zu der Bemerkung Valentines
Homo homini lupus est . Da ich leider kein Latein gelernt habe würde mich natürlich interessieren was sie
genau bedeutet außer irgendwas mit Mensch und Wolf.
Die Zweite Figur die mich neugierig gemacht hat, ist die Werwolf-Jägerin Gioana. Ob nun Werwolf oder Vampir- ( eigentlich egal welche Kreaturen )jagd, ich finde es super, das nicht nur Männer dieses zweifelhafte Vergnügen haben, sondern auch Frauen.
Diese Figur interessiert mich auch sehr. Sie kam sehr stark und kompromisslos rüber. Sie scheint einen ganz besonderen Hass auf die Kreaturen zu haben. Mir kommt es zumindest so vor, als ob sie sich besonders stark in der Verfolgung engagiert. So als wäre es ein persönlicher Rachefeldzug.
Die Szene mit dem Hühnerstall hatte etwas Erschreckendes. Wie furchtbar so aufzuwachen!

Und dann seine Gedanken an diese "Träume". Wie stark er von dem Gefühl davon besessen ist. Wie eine Droge!
Die Szene im Bordell fand ich klasse. Francois kam mir gleich ziemlich plump und tölpelhaft vor gegen den schneidigen Louis. Bei Louis stellten sich mir gleich die Nackenhaare hoch, trotz seiner Freundlichkeit. Der strahlte gleich was Gefährliches aus. Aber mir ging es wie simmilu: ich fand ihn auch sympathisch

Und nun kann ich heute Abend endlich weiterlesen!