Autor Thema: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)  (Gelesen 1088 mal)

Offline Seychella

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #15 am: 13. Februar 2010, 18:02:49 »
Den Schock dieses Abschnitts bescherte mir das in Albanien spielende Kapitel mit der Folter. Ich hatte nämlich irgendwie angenommen, dass es sich bei dem Gefangenen um Byron handelt - zumindest so lange, bis der Name Hristo fiel. Also eigentlich nur kurz, aber trotzdem lang genug...
Bei der ersten Begegnung mit Hristo dachte ich, dass er ein "normaler" Wolf ist. Es scheint also zwei Sorten Wolfsmenschen zu geben: solche wie Hristo, die sich in einen Wolf verwandeln können, und solche wie seine Gefährtin, die sich auch noch in etwas "größeres" und wilderes verwandeln können. Möglicherweise haben diese zwei Gruppen ja auch etwas mit der Art zu tun, wie man ein Wolfsmensch wurde - von Geburt an oder durch einen Biss.

Valentine und Ludovico sind nun also verheiratet, und er hat ihr danach recht schnell sein wahres Wesen offenbart. Das ist einerseits offen und zeigt, wieviel sie ihm bedeutet - andererseits für sie natürlich zu spät, aber hätte sie überhaupt etwas an der Heirat ändern können? Schließlich hatte ihr Vater ja seine Zustimmung erteilt... Jedenfalls wirken die beiden bereits vor Niccolos Auftauchen schon nicht besonders glücklich, er scheint mir da wie eine Art Auslöser zu sein, der die unterschiedlichen Gefühle zurück an die Oberfläche bringt. Ludovico liebt Valentine, sorgt sich um sie und verzichtet auf ihren Wunsch hin sogar auf das Töten seiner Opfer. Dafür bekommt er bestenfalls Mitleid - und manchmal das Gefühl, inmitten der Dunkelheit nicht allein zu sein. Sicherlich hat er sich mehr versprochen, aber Valentines Herz hängt immer noch an Niccolo - und Ludovico weiß das sehr genau, wie man auch an seinen Worten zu Niccolo sieht. Ich frage mich aber auch, was er im veränderten Niccolo sieht. Warum meint er, dass dieser Glück gut gebrauchen kann? Sieht er ihm vielleicht an, dass das unterbrochene Ritual doch Auswirkungen auf ihn hat?

Niccolo folgt verschiedenen Hinweisen, um mehr über die Wolfsmenschen zu erfahren. Dabei stößt er auf einige interessante Persönlichkeiten, beispielsweise auf Alexander von Humboldt - wieder eine historische Figur, die meine Neugier weckt. Also wenn das so weiter geht... :-[ Und was ist mit den Aubrys, gab es sie wirklich?
Niccolo wirkt verändert, viel ernster und irgendwie auch bedrückt. Er will mehr über die Wolfsmenschen erfahren, gleichzeitig rennt ihm die Zeit davon. Sicher treibt ihn auch die Hoffnung an, etwas über Byrons Verbleib herauszufinden.

Sein Besuch bei den Shelleys war jedoch enttäuschend, Percy ist plötzlich verheiratet und Vater - und will von seinem "Erbe" scheinbar nichts mehr wissen. Er hat sich seit der Auflösung der Gruppe nicht mehr verwandelt und auch seiner Frau nichts von seiner "anderen" Seite erzählt. Und es wirkt so, als ob ihm das nicht schwer gefallen ist. Wie kann man einfach so auf diese Freiheit und die andere, intensivere Sichtweise verzichten? Oder erkenne ich das einfach nicht, weil ich zu ihm nie so einen Zugang wie zu Byron hatte?

Und wo steckt Byron nur? Ich muss ja zugeben, dass ich ihn sehr vermisse. :-[
Außerdem beschäftigt mich, was er in Niccolo gesehen hat - dieser Funke, den er zu einem Feuer schüren wollte. Freiheitsdrang? Aber den dürften doch einige Menschen haben, und die Beschreibung klang für mich nach etwas seltenerem. Oder ist es möglich, dass einer von Niccolos Ahnen ein "geborener" Werwolf oder etwas ähnliches war? Dazu wäre es auch interessant zu wissen, ob ihr "Erbe" ab einem gewissen Alter durchbricht oder sie von Anfang an begleitet oder auch ganz anders "ausgelöst" wird.

Dann wäre da noch Gioana, die Ludovicos Angebot wohl angenommen haben muss. Sie ist von ihren Verletzungen schwer gezeichnet, aber wieviel davon ist echt? Manches könnte gespielt sein, um glaubwürdig zu wirken und den Respekt der anderen einzufordern. Zumindest kam es so bei mir an... Bei ihr habe ich ein ganz ungutes Gefühl, wer weiß was für eine Gefahr Ludovico da erschaffen hat.

Edit: Ah, ist das lang geworden, sorry! Und Glückwunsch an jeden, der sich bis hierhin durchgelesen hat... ;)
Verzauberte Grüße
Seychella


Ollowain hatte niemals gezögert, den Weg der Ehre zu gehen.
Bernhard Hennen

Offline Heimfinderin

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #16 am: 13. Februar 2010, 18:37:32 »
Edit: Ah, ist das lang geworden, sorry! Und Glückwunsch an jeden, der sich bis hierhin durchgelesen hat... ;)
Hab ich.  :)

Und es wirkt so, als ob ihm das nicht schwer gefallen ist. Wie kann man einfach so auf diese Freiheit und die andere, intensivere Sichtweise verzichten? Oder erkenne ich das einfach nicht, weil ich zu ihm nie so einen Zugang wie zu Byron hatte?
Das habe ich mich auch gefragt. Aber vielleicht ist dies für ihn nicht so eine Herzenssache wie für Byron und ihn hat es zwar kurzfristig fasziniert, aber seine anderen Dinge (politischen, etc, ) sind ihm wichtiger, so dass er gut aufs Wolfssein verzichten kann?
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline yoda

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #17 am: 13. Februar 2010, 21:44:10 »
Hallo an Alle,
bin zwar mit diesem Abschnitt noch nicht fertig (Karneval, Kinder, Erkältung hab dank  :'( :-[), aber hier hat der Lesestoff es in sich.
Eine heulende Wölfin, welche auf ihren "Liebsten" heult äh wartet, Einen Niccolo der fast am Ende seiner Grande Tour ist, hofft sich vorm Militär zu drücken  und interessante Leute kennenlernt (Gebr. Humboldt). Weiterhin besucht er "Alte Bekannte", welche ihm dann allerdings doch nicht mehr so bekannt sind (erstaunlich, wie Menschen sich wandeln können, oder die Ehefrau wußte über sein 2. Leben nicht Bescheid). Weiterhin wird dem Leser bekannt gemacht, das Valentine unglücklich mit dem glücklichen Ludovico verheiratet ist. Bei einem Treffen zwischen Niccolo und Valentine läßt Niccolo so richtig seine schlechte Seite raus und läßt die arme Valentine (die ja nun wirklich sehr an ihm hängt) fast links liegen. Wem hat das wohl mehr Schmerzen bereitet?

Offline Tammy1982

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #18 am: 14. Februar 2010, 12:25:54 »
Hallo Ihr Lieben,

Es scheint also zwei Sorten Wolfsmenschen zu geben: solche wie Hristo, die sich in einen Wolf verwandeln können, und solche wie seine Gefährtin, die sich auch noch in etwas "größeres" und wilderes verwandeln können. Möglicherweise haben diese zwei Gruppen ja auch etwas mit der Art zu tun, wie man ein Wolfsmensch wurde - von Geburt an oder durch einen Biss.
Ja, das habe ich mir auch schon überlegt. Ob vielleicht die, die von Geburt an das geerbt haben, sich wilder und agressiver verwandeln können, als die, die nur durch einen Biss zum Werwolf gemacht worden sind?  :-\

Außerdem beschäftigt mich, was er in Niccolo gesehen hat - dieser Funke, den er zu einem Feuer schüren wollte. Freiheitsdrang? Aber den dürften doch einige Menschen haben, und die Beschreibung klang für mich nach etwas seltenerem. Oder ist es möglich, dass einer von Niccolos Ahnen ein "geborener" Werwolf oder etwas ähnliches war? Dazu wäre es auch interessant zu wissen, ob ihr "Erbe" ab einem gewissen Alter durchbricht oder sie von Anfang an begleitet oder auch ganz anders "ausgelöst" wird.
Das ist ja ein interessanter Gedanke. Daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber es stimmt, dass Byron ja irgendetwas "besonderes" in Niccolo gesehen hat... Na, mal sehen, was sich da noch so ergibt...

Edit: Ah, ist das lang geworden, sorry! Und Glückwunsch an jeden, der sich bis hierhin durchgelesen hat... ;)
Hab ich.  :)
Ich auch!  :P ;)

Liebe Grüße
Tammy

Offline Christoph Hardebusch

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #19 am: 15. Februar 2010, 15:54:29 »
@Seychella: Ich fürchte, die Aubrys sind reine Fiktion. Allerdings sind sie zumindest in Teilen realen Vorbildern ähnlich.

@Shade: Ich arbeite bei einigen Büchern mit Motiven, aber ich fürchte, man muss ein wenig genauer schauen, als nur auf Namen von einzelnen Protagonisten zu achten. Ein wenig Kenntnis von Schwarzromantik würde bei der Suche in "Die Werwölfe" vermutlich nicht schaden ...  ;)

Lieben Gruß,

Christoph

Offline foenig

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #20 am: 16. Februar 2010, 12:08:24 »
Hey,
ich habe gestern abend brav weitergelesen, damit ich hier wenigstens ein bißchen hinterher komme...

Von Byron hört man hier kaum etwas, nur dass er eine Tochter hat, die er ihrer Mutter Claire auch noch wegnehmen will. Warum das denn? Was hat er mit der Tochter vor? Was Byron selbst wohl gerade treibt?
Vielleicht hat Byron einfach nur Angst, dass seine Tochter durch ihn das "Wolfsgen" in sich trägt. Es wurde zwar, glaube ich, irgendwo erklärt, dass gebissene Werwölfe sich nur durch Bisse weitervermehren können, aber das muss Byron ja nicht wissen. Ich könnte mir vorstellen, dass er seine Tochter und seine Freunde vielleicht einfach nur schützen möchte. Aber vielleicht ist das einfach auch nur Wunschdenken von mir, so dass Byron etwas Gutes mit seinen Taten bewirken möchte...

Warum Lord Byron Claire die Tochter wegnehmen möchte, würde mich auch interessieren. Warum heiratet er sie nicht einfach, macht sie zu einer ehrbaren Frau und lässt seiner Tochter auch die Mutter?  :-\ Ich hoffe ja sehr, dass er noch mal auftaucht und wir mehr über seine Motive erfahren und auch erfahren, was er gerade so tut! Das würde mich schon brennend interessieren!  ;)
Also, eine Heirat kann ich mir bei Lord Byron beim besten Willen einfach nicht vorstellen! Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Claire mit einem Mann wie Byron glücklich werden würde. Außerdem wird noch erzählt, dass Byron in ganz England nicht willkommen ist. Da könnte ich mir gut vorstellen, dass sich dieses Nicht-Willkommen-Sein auch schnell auf die anderen größeren Städte ausbreitet, so dass er seiner Familie erst recht kein "gutes" Leben bieten könnte, egal wo.

Immerhin hat Ludovico es Valentine gestanden, während Weichei Shelley sein Geheimnis noch immer vor seiner Frau hütet. Von ihm halte ich gar nichts, während mir seine Frau sehr zusagt. Was die Sache mit Claire, dem Kind und Byron soll, weiss ich allerdings auch noch nicht. Vielleicht will Byron ja ein neues Wolfsrudel gründen und da Kinder ja glaube ich  diese Gabe vererbt bekommen, braucht er sein Kind vielleicht  für die Gründung und will es ihr deswegen wegnehmen ? Stellt sich natürlich nun die Frage, ob er ein geborener oder infizierter Werwolf ist ?
Ich finde es ehrlich gesagt schon verständlich, dass Shelley sein Geheimnis für sich behält. Schließlich hat er sich seit den Nächten in Genf gar nicht mehr verwandelt und lebt somit seine Wolfseite auch nicht aus. Außerdem bedeutet dieses Wissen um die Wolfsmenschen auch eine große Gefahr und ich denke, dass er damit auch seine Familie schützen möchte.
Die letzte Nacht in Genf, in der er nur knapp mit dem Leben davon gekommen ist, war bestimmt ein gutes Heilmittel und ein großer Schock, so dass er sich jetzt wohl auch nach einem "normalen" Leben sehnt, dass er mit anderen Mittel versucht zu verbessern.

Gioana:
Ich bin davon ausgegangen, dass sie wohl doch ohne Ludovicos Hilfe überlebt haben muss, weil die Spuren so deutlich vom Kampf an ihr zu sehen sind. Trotzdem habe ich mich gefragt, wie sie das wohl überlebt haben will. Nun habe ich aber eure Theorien gelesen und gehe auch davon aus, dass sie wohl doch Ludovicos Angebot angenommen haben muss und sich nun zur ihren eigenen Sicherheit verstellt. Hoffentlich gibt es dafür bald eine Auflösung  ;D

Niccolo:
Ich bin ein wenig überrascht, wie leichtsinnig er seine Nachforschungen nimmt. Ihm muss doch klar sein, dass Wissen über das geheime Archiv oder den geheimen Orden für ihn gefährlich werden kann. Schließlich sollen diese Sachen geheim bleiben und dass Gioanas Gruppe nicht zimperlich ist, hat er schon am eigenen Leib erfahren müssen. Da kommt doch wieder der unerfahrene Jüngling in ihm hoch.
Momentan gehe ich davon aus, dass Niccolo noch zu einem richtigen Werwolf wird und es dann wohl einen Showdownkampf zwischen ihm und Ludovico um Valentine geben wird  ;D Ich würde das auf jeden Fall super finden und bin schon sehr gespannt, ob ich damit recht haben könnte!

Viele lesende Grüße
foenig

Offline Heimfinderin

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #21 am: 16. Februar 2010, 12:45:07 »
Vielleicht hat Byron einfach nur Angst, dass seine Tochter durch ihn das "Wolfsgen" in sich trägt. Es wurde zwar, glaube ich, irgendwo erklärt, dass gebissene Werwölfe sich nur durch Bisse weitervermehren können, aber das muss Byron ja nicht wissen. Ich könnte mir vorstellen, dass er seine Tochter und seine Freunde vielleicht einfach nur schützen möchte.
Hmmm, das könnte natürlich sein Motiv sein. Wahrscheinlich will er sie wirklich nur vor den Verfolgern in Sicherheit bringen. Daran habe ich gar nicht gedacht.

Momentan gehe ich davon aus, dass Niccolo noch zu einem richtigen Werwolf wird und es dann wohl einen Showdownkampf zwischen ihm und Ludovico um Valentine geben wird  ;D Ich würde das auf jeden Fall super finden und bin schon sehr gespannt, ob ich damit recht haben könnte!
:o Und wie soll ich mich in so einem Fall entscheiden, wer diesen Kampf am besten überleben soll?  :o  ;D Aber es stimmt schon, ich bin auch gespannt, wie das "Problem" Niccolo - Valentine - Ludovico am Ende gelöst wird...
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline foenig

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #22 am: 17. Februar 2010, 13:57:28 »
Momentan gehe ich davon aus, dass Niccolo noch zu einem richtigen Werwolf wird und es dann wohl einen Showdownkampf zwischen ihm und Ludovico um Valentine geben wird  ;D Ich würde das auf jeden Fall super finden und bin schon sehr gespannt, ob ich damit recht haben könnte!
:o Und wie soll ich mich in so einem Fall entscheiden, wer diesen Kampf am besten überleben soll?  :o  ;D Aber es stimmt schon, ich bin auch gespannt, wie das "Problem" Niccolo - Valentine - Ludovico am Ende gelöst wird...
Also, am Ende diesen Abschnittes hätte ich eindeutig dafür gestimmt, dass Niccolo den Kampf um Valentine gewinnt. Schließlich haben die beiden füreinander Gefühle und Valentine scheint nicht glücklich mit Ludovico zu werden. Aber ob sie mit einem Werwolf glücklich werden könnte?
Nachdem ich aber im nächsten Abschnitt Esmeralda ein wenig besser kennengelernt habe, nehme ich meine Meinung ganz schnell wieder zurück!!!  ;D Esmeralda passt doch wesentlich besser zu Niccolo!

Offline Sookie

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #23 am: 21. Februar 2010, 22:42:21 »
Und wo steckt Byron nur? Ich muss ja zugeben, dass ich ihn sehr vermisse. :-[
Ich auch! :'( Überhaupt haben mir die drei "Jungs" gefehlt. Percy ist ja kurz aufgetaucht, aber er ist jetzt verheiratet (damit Mary auch endlich Mary Shelley ist!  ;D ). Irgendwie gönne ich ihm das ja. Ich glaube Percy war nicht unbedingt so wild auf das Werwolf-Sein, vor allem als sich herausgestellt hat, wie gefährlich es ja doch ist. Irgendwie hat mir das Kapitel also trotzdem gefallen. Und Claire wohnt mit ihrer (und Byrons) Tochter bei den Shelleys. Byron kann ich mir im Gegensatz zu Percy ja nun gar nicht als Vater und Ehemann vorstellen. Der ist für mich viel eher der Wolf, der die Freiheit braucht. Percy fand ich mit der Unordnung und dem Mittagsschlaf irgendwie ganz gut charakterisiert.

Ludovico, Niccolo, Valentine. Was für ein Drama. Dabei wäre es eigentlich so einfach: Ludovico wird von der Inquisition geschnappt und Niccolo und Valentine leben glücklich bis an ihr Lebensende. Nein, ich kann mich mit dem Vampir immer noch nicht anfreunden. Er ist zwar faszinierend und so, aber von mir kriegt er weder Bewunderung noch Mitleid. Mitleid habe ich nur mit Valentine. Das ist ja wieder einmal mehr oder weniger typisch, dass sie als Frau da nicht viel zu sagen hat. Niccolo ist einfach mitten in der Nacht verschwunden und hat sie sitzen lassen - was blieb ihr da denn schon anderes übrig als Ludovico zu heiraten? Nichts. Andererseits tut mir Niccolo doch auch ein bisschen leid. Er ist da in etwas hineingeraten, wovon er jetzt einfach nicht mehr loskommt. Und Valentine kann er davon nichts erzählen. Obwohl... Ludovico hat ihr doch auch sein Geheimnis verraten. Ob es Valentine jetzt noch sehr schockieren würde, wenn sie von den Werwölfen erfahren würde? Niccolo weiß natürlich nichts von dem Vampir, aber trotzdem... wenn es so hoffnungslos ist, wie es im Moment aussieht, könnte er es ihr doch ruhig verraten - schaden kann es eigentlich nicht mehr. Andererseits nutzt es auch nichts mehr. Ludovico macht jedenfalls deutlich, mit wem Valentine verheiratet ist.

Ach ja, die Wolfsszene hat mir natürlich auch wieder sehr gut gefallen. Zwar kann ich mir immer noch nicht erklären, was diese beiden, der gefangene Hristo und seine Gefährtin, mit dem Rest der Geschichte zu tun haben, aber das wird sich wohl noch klären... Ich bin gespannt! ;)

Lg,
Sookie

Offline Christoph Hardebusch

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #24 am: 22. Februar 2010, 17:23:12 »
Tatsächlich war der Wechsel vom Genfer See und der besonderen Atmosphäre dort zum zweiten Teil des Buchs auch für mich als Autor schwierig. Allerdings wollte ich natürlich nicht, dass der arme Niccolo vom sehr präsenten Byron zu sehr in den Schatten gestellt wird, und die Geschichte folgt eben Niccolo, dessen Wege mit Byron sich schließlich trennen. Immerhin hat Byron, ganz seinem Selbstbild entsprechend, als der Funke gewirkt, der Niccolo entzündet hat.

Lieben Gruß,

Christoph

Offline Dreamy

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #25 am: 21. März 2010, 17:42:08 »
Hallo zusammen,

hier meldet sich mal wieder das absolute Schlusslicht zu Wort  ;D.

Also ich fand diesen Abschnitt nicht so spannend, denke aber das er eher als Übergang zu weiteren spannenden Szenen dienen soll.

Valentine und Niccolo hatte ich sowiso schon nach seiner Flucht abgeschrieben, aber da Sie auch weiterhin präsent bleibt obwohl sie nun mit dem Vampir verheiratet ist läßt mich vermuten das die Liebe zwischen den beiden doch noch eine Rolle spielen wird.

Die säßhaft gewordenen Werwölfe finde ich eher verwirrend, ist so ein Rudel nicht zwingend aneinander gebunden? Ich dachte immer das Werwölfe aus einem Rudel eingehen wenn Sie länger von den anderen getrennt werden. Zumindestens müssten Sie doch leiden oder? Das Byron seine Tochter zu sich holen will erkläre ich mir so das Sie ja eventuelle auch ein Werwolf sein oder werden könnte oder?

Die Szene in der Silbermine fand ich auch sehr ergreifent. Ich frage mich ja die ganze Zeit schon was dieses Werwölfpärchen mit der ganzen Geschichte um Niccolo zu tun haben könnte.  ???

Was Ludovico in Niccolo gesehen haben will interessiert mich auch, mhhh. Ich habe mir die ganze Zeit ja schon gedacht das bei diesem Ritual im Wald irgendwas passiert sein müsste. Ganz spurlos kann es jedenfalls nicht an Niccolo vorbei gegangen sein auch wenn es nicht abgeschlossen wurde.

So und jetzt werd ich die Zeit die habe zum weiterlesen nutzen.

*wink*
Dreamy
Lieber Barfuss als ohne Buch - Isländisches Sprichwort

Offline Tammy1982

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #26 am: 21. März 2010, 20:51:10 »
Hallo dreamy,

Die säßhaft gewordenen Werwölfe finde ich eher verwirrend, ist so ein Rudel nicht zwingend aneinander gebunden? Ich dachte immer das Werwölfe aus einem Rudel eingehen wenn Sie länger von den anderen getrennt werden. Zumindestens müssten Sie doch leiden oder? Das Byron seine Tochter zu sich holen will erkläre ich mir so das Sie ja eventuelle auch ein Werwolf sein oder werden könnte oder?
Mh, ob Werwölfe nur im Rudel überleben können, weiß ich gar nicht. Anscheinend macht es ihnen vielleicht nicht so viel aus, so lange sie sich nicht verwandeln und die, die sesshaft geworden sind, verwandeln sich ja nicht mehr???  :-\
Dass Byron denkt, dass seine Tochter auch ein Werwolf sein könnte, ist auch eine Idee... Obwohl er ja aber trotzdem die Mutter, wenn dann, mitnehmen könnte! Ein Kind von seiner Mutter zu trennen, finde ich trotzdem nicht in Ordnung!  >:( ;)

Liebe Grüße
Tammy

Offline Dreamy

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #27 am: 21. März 2010, 23:25:21 »
Hallo dreamy,

Dass Byron denkt, dass seine Tochter auch ein Werwolf sein könnte, ist auch eine Idee... Obwohl er ja aber trotzdem die Mutter, wenn dann, mitnehmen könnte! Ein Kind von seiner Mutter zu trennen, finde ich trotzdem nicht in Ordnung!  >:( ;)

Liebe Grüße
Tammy

Da bin ich voll und ganz bei Dir!  >:(
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Offline Christoph Hardebusch

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #28 am: 23. März 2010, 10:41:10 »
Das ist leider historisch. Lord Byron hat der Mutter die Tochter entzogen, die sie auch nicht mehr gesehen hat. Er war ein sehr zwiespältiger Mensch.

Lieben Gruß,

Christoph

Offline Heimfinderin

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Re: 04 - Kapitel 31 bis 36 (Seite 231 bis 297)
« Antwort #29 am: 23. März 2010, 19:39:30 »
Das ist leider historisch. Lord Byron hat der Mutter die Tochter entzogen, die sie auch nicht mehr gesehen hat. Er war ein sehr zwiespältiger Mensch.
Das ist auch noch wahr! Das macht es ja nun noch trauriger... 
Liebe Grüße
Heimfinderin