Hallo Ihr Lieben,
In diesem Abschnitt erfahren wir ein bisschen mehr über Finearfin, ihrer unglücklichen Liebe zu einem Menschen und wieso sie sich so in sich selber verschlossen hat! Nach der Erfahrung mit ihrem Geliebten, kann ich das gut verstehen. Das ist wirklich hart: Man selber bleibt jung, während derjenige, den man liebt, neben einem altert! Übel!

Ich bin ja gespannt, wie das bei Caiwen und Heylon gelöst werden wird…
Dass Heylon sich einsetzt, dass das Baumhörnchen, sprich Saphrax, nicht getötet wird, hat mir zwar auch einen leichten Augenverdreher eingebracht, aber ich bin auch ziemlich naiv davon ausgegangen, dass die Gefahr trotzdem erstmal gebannt sei, da Saphrax ja jetzt Durin nicht mitteilen könnte, wo die 3 sich befinden. Dass Durin bereits in der Nähe ist, da Saphrax sich kurzer Hand in ein Pferd verwandelt hat, daran habe ich ja im Traum nicht gedacht!
Als Durin und Saphrax sich gegen die Nachtmahre verteidigen müssen ist der Humor von Saphrax auch wieder nur zum "kaputtlachen" als er meint:
"Bravo! Wenn du die restlichen Dolche auch so perfekt einsetzt, sind wir gerettet"; Durin: "Die restlichen? Das war mein einziger"; Saphrax: "Eben!"
Ja, diese Stelle fand ich auch wieder super! Ich mag ja solche lustigen Dialoge, die das Ganze so ein bisschen auflockern und mir trotz der Gefahr, in der die Figuren gerade schweben, ein Grinsen aufs Gesicht zwingen.
@Monika: Warum würdest du solche Dialoge in Büchern für Erwachsene nicht unterbringen? Ich kenne sehr viele Erwachsene, die so was genauso lieben, wie ich auch?

Lustig, dass Saphrax dann doch wieder zu Heylon kommt und ihn um Hilfe bittet! Ich mag dieses Wechselwesen wirklich sehr und ich denke sogar Finearfin wird sich noch mit ihm anfreunden!

Die kleine Zweckgemeinschaft, die sie jetzt schon gegründet haben, finde ich ja richtig cool. Bin ja gespannt, ob sie Caiwen noch befreien können.
Heylon ist nur teilweise wirklich anstrengend, dass er einfach nicht auf Durin und Finearfin hören möchte, ist teilweise schon anstrengend. Ich kann seine Angst um Caiwen zwar sehr gut nachvollziehen, aber dass er so unbelehrbar ist, ist nicht so gut!
Der besonders tolle Sprachstil wird immer und immer wieder deutlich auch wenn selbst die Angst der Bewohner in Arvid beschrieben wird, liest sich das wie ein Gedicht: "In der Nacht gab es für die gemarterten Seelen der Menschen von Arvid nur eine Hoffnung: den Sonnenaufgang."
An der Stelle ging mir das dafür ganz genauso, wirklich eine tolle Formulierung! Oft entdecke ich diese auch bei der Beschreibung der Umgebung, beispielsweise bei der Schilderung der Bäume oder dem Nebel.
Oh ja, diese Formulierungen, die immer wieder auftauchen, sind einfach klasse und geben dem ganzen einen richtig schönen Anstrich.
Dass Saphrax sich in ein Anderweltwesen verwandelt, daran habe ich nicht einmal gedacht. Für mich hat er an seine Heimat nur schlechte Erinnerungen und will damit nichts mehr zu tun haben.
Daran hätte ich ehrlich gesagt auch nie gedacht. Saphrax ist für mich kein Wesen aus der anderen Welt, von daher habe ich auch nie daran gedacht, dass er sich ebenfalls in einen Dämon oder Nachtmahr verwandeln würde. Jedoch hätte er sich wohl schon in etwas eindrucksvolleres verwandeln können…

Die Begegnung zwischen Caiwen und ihrer Mutter war sehr faszinierend. Auch wenn ich teilweise bei den Aussagen auch die Augen verdrehen musste. Zum Glück gibt die Mutter Caiwen wenigstens doch noch einen hilfreichen Tipp, sonst hätte ich mich echt gefragt, wofür diese Begegnung überhaupt gut sein soll. Sie darf ihr nichts sagen, sie darf ihr nicht helfen und schließlich will sie ihr nicht einmal sagen, wer ihr Vater ist. Also, ganz ehrlich, da hätte ich mich auch aufregen müssen!

Cuddles schrieb:
Caiwen bekommt in der Nacht Besuch von ihrer Mutter und erhält so das Wissen, wie sie Nimeye stoppen kann. Interessant ist auch, dass Elethiriel Caiwens Vater erwähnt, aber nicht verraten will, wer es ist. Komisch, bisher habe ich an Caiwens leiblichen Vater nie einen Gedanken verschwendet. Undecided Könnte es vielleicht der Schwarze sein?
Die Szene fand ich auch gut. Doch, an Caiwens Vater hatte ich schon öfters mal gedacht, der Schwarze drängt sich mir allerdings auch auf :-)
Ja, auch mir ist gleich der Schwarze in den Sinn gekommen als es um Caiwens Vater ging. Ob das tatsächlich so ist? Ich bin gespannt...
Echt??? An den Schwarzen habe ich ehrlich gesagt, gar nicht gedacht. Aber jetzt wo ihr es erwähnt… Würde erklären, wieso er so gut darüber Bescheid wusste, wo Caiwen sich befindet und es ihm sehr wichtig war, dass sie unbeschadet aufwachsen kann…
Die Flucht der Reiter mit Caiwen vor dem Feuerdämon durch Arvid war wieder sehr schaurig. Oh man! Bis vor kurzem lebte Caiwen noch wohlbehütet auf der Riffinsel und konnte sich nicht einmal vorstellen, was es für grausige Geschöpfe gibt und dann begegnet sie gleich einen Dämonen! Dass die Reiter ihre toten Kameraden opfern, ist zwar einerseits sehr gruselig, aber andererseits wohl ihre beste Möglichkeit!
Können diese Wesen aus der anderen Welt eigentlich auch in die Häuser eindringen? Da die Menschen sich ja echt vor lauter Angst komplett einsperren, hört sich für mich fast danach an, dass ein nachlässig geschlossenes Fenster gleich den Tod bedeuten kann??? Keine gute Vorstellung!

Liebe Grüße
Tammy