Autor Thema: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)  (Gelesen 720 mal)

Offline Tammy1982

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Hier könnt Ihr von „Zwischen stummen Riesen“ bis einschließlich "Die tote Stadt" (S. 329 - S. 398) schreiben.

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« Letzte Änderung: 19. Januar 2010, 22:17:38 von Tammy1982 »

Offline anette1809

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #1 am: 23. Januar 2010, 13:13:00 »
Dieser Abschnitt war zwar sehr ernst durch die Entführung von Caiwen, und schlimmer noch, dass sie nicht in den Händen von Durin bleibt, sondern in die Fänge von Maeves Häschern gerät. Die sind richtig brutal, dagegen ist Durin eine Mimose, ehrlich! Keine Spur von Menschlichkeit bei diesen Kriegern. Richtig eklig wird es in Arvin, wenn sie die Dämonen von sich ablenken wollen, und ein Reitpferd inkl. totem Kameraden als Krähenfutter opfern. Dagegen sind die Sitten des Piratenvolks der Riffinseln echt Kinderkram.
Anderseits war dieser Abschnitt auch wieder sehr lustig, durch das Auftauchen von Saphrax. Die Diskussion zwischen Finearfin und Heylon, dass die Elfe doch kein unschuldiges Baumhörnchen töten kann, weil Heylon ihr einfach nicht glauben will, dass dieses unschuldig aussehende Hörnchen ein Wechselwesen ist.
Der Höhepunkt für mich in dieser Passage ist das Zusammenfinden der 4 Gefährten: Saphrax, Durin, Heylon und Finearfin, nachdem Caiwen entführt ist, und Durin ohne Hilfe dem Tod preisgegeben wäre. Da Durin nicht ohne Hilfe überleben kann im Wald, schließt er widerwilig einen Pakt mit Finearfin. Sehr lustig dabei sind die wiederholten Diskussionen zwischen Durin und Saphrax, und die Sticheleien von Durin gegenüber Heylon. Durin agiert hier wieder richtig menschlich, und jetzt bin ich mir wirklich ganz sicher, dass er auf der Seite der Guten weiterkämpfen wird!
Zum Schluss dieses Abschnitts trifft Caiwen noch auf ihre tote Mutter, die ihr das Geheimnis verrät, wie sie Nimeye stürzen kann. Dann obwohl Caiwen Nimeyes einzige Hilfe ist, ist sie andererseits auch die größte Gefahr für Nimeye...

Ich versuche wirklich langsam zu lesen, aber das ist bei mir schon gezügeltes Lesetempo - ich glaube noch langsamer kann ich nicht  ;)

Offline Cuddles

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #2 am: 25. Januar 2010, 13:17:11 »
Hallo zusammen,

die Seiten fliegen nur so dahin - jeder Abschnitt ist spannender als der vorherige. Durin schafft es Caiwen zu entführen, kommt aber nicht sehr weit, da sie schon bald von Nachtmahren angegriffen werden. :o Gerettet werden sie nicht durch den Deus ex Machina (;D), sondern von den Häschern, die Maeve ausgesandt hat, die wiederum Caiwen mitnehmen und Durin seinem Schicksal überlassen. Er überlebt nur, weil Saphrax ihm Heylon und Finearfin zur Hilfe holt. Ich fand es auch schön, wie die vier sich mehr oder weniger widerwillig zusammentun, um Caiwen zu retten.

Caiwen bekommt in der Nacht Besuch von ihrer Mutter und erhält so das Wissen, wie sie Nimeye stoppen kann. Interessant ist auch, dass Elethiriel Caiwens Vater erwähnt, aber nicht verraten will, wer es ist. Komisch, bisher habe ich an Caiwens leiblichen Vater nie einen Gedanken verschwendet. :-\ Könnte es vielleicht der Schwarze sein?

Und irgendwie will ich immer noch nicht so recht glauben, dass Maeve und Nimeye wirklich böse sind. Wobei ich mir bei letzterer nicht sicher bin, da sie bisher noch nie in Persona aufgetreten ist.

Richtig eklig wird es in Arvin, wenn sie die Dämonen von sich ablenken wollen, und ein Reitpferd inkl. totem Kameraden als Krähenfutter opfern. Dagegen sind die Sitten des Piratenvolks der Riffinseln echt Kinderkram.

Na ja, immerhin ist der Kamerad, der geopfert wird, schon tot, während die Menschen, die von den Riffbewohnern getötet werden, ja noch sehr lebendig sind. Andererseits ist es natürlich nicht sehr schön für das Pferd, einfach dem Dämonen zum Fraß vorgeworfen zu werden. :(

Liebe Grüße
Annika
« Letzte Änderung: 25. Januar 2010, 13:58:23 von Cuddles »

Offline anette1809

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #3 am: 25. Januar 2010, 14:36:19 »
Na ja, immerhin ist der Kamerad, der geopfert wird, schon tot, während die Menschen, die von den Riffbewohnern getötet werden, ja noch sehr lebendig sind. Andererseits ist es natürlich nicht sehr schön für das Pferd, einfach dem Dämonen zum Fraß vorgeworfen zu werden. :(

Ich fand es wahrscheinlich auch deshalb schlimmer, weil die Krieger so unmenschlich und mir "fremd" waren. Von den Riffbewohnern kennt man ja die Lebensumstände und einige Personen auch charakterlich näher - vielleicht habe ich deshalb für sie mehr Verständnis aufbringen können.

Offline Donnerhexe

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #4 am: 25. Januar 2010, 17:59:14 »
Zitat
Caiwen bekommt in der Nacht Besuch von ihrer Mutter und erhält so das Wissen, wie sie Nimeye stoppen kann. Interessant ist auch, dass Elethiriel Caiwens Vater erwähnt, aber nicht verraten will, wer es ist. Komisch, bisher habe ich an Caiwens leiblichen Vater nie einen Gedanken verschwendet. Undecided Könnte es vielleicht der Schwarze sein?


Die Szene fand ich auch gut. Doch, an Caiwens Vater hatte ich schon öfters mal gedacht, der Schwarze drängt sich mir allerdings auch auf :-)

Hmm, ob Maeve böse ist - ich weiss nicht, ich denke, sie ist eher verbittert und spielt ihr eigenes Spiel

Saphrax bringt immer wieder etwas Lustiges in das Buch, ich mag ihn wirklich.

Ich mag die Feuerelfen kaum aus der Hand legen und möchte immer weiterlesen, hab aber grade gar keine Zeit  :'(


Offline Cuddles

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #5 am: 25. Januar 2010, 19:47:14 »
Ich fand es wahrscheinlich auch deshalb schlimmer, weil die Krieger so unmenschlich und mir "fremd" waren.

Stimmt, es fällt immer leichter, jemanden moralisch zu verurteilen, wenn man ihn nicht kennt.

Hmm, ob Maeve böse ist - ich weiss nicht, ich denke, sie ist eher verbittert und spielt ihr eigenes Spiel

Genau, sie ist verbittert, aber nicht von Grund auf böse, daran mag ich nicht glauben.

Offline schlumeline

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #6 am: 27. Januar 2010, 16:59:18 »
Cuddles schrieb:
Zitat
Caiwen bekommt in der Nacht Besuch von ihrer Mutter und erhält so das Wissen, wie sie Nimeye stoppen kann. Interessant ist auch, dass Elethiriel Caiwens Vater erwähnt, aber nicht verraten will, wer es ist. Komisch, bisher habe ich an Caiwens leiblichen Vater nie einen Gedanken verschwendet. Undecided Könnte es vielleicht der Schwarze sein?


Die Szene fand ich auch gut. Doch, an Caiwens Vater hatte ich schon öfters mal gedacht, der Schwarze drängt sich mir allerdings auch auf :-)

Ja, auch mir ist gleich der Schwarze in den Sinn gekommen als es um Caiwens Vater ging. Ob das tatsächlich so ist? Ich bin gespannt...
Schön und traurig zugleich ist jedenfalls die Szene als Caiwen ihrer verstorbenen Mutter begegnet. Vor allem der Hinweis mit dem Blut, den sie von ihrer Mutter bekommt, scheint Caiwen sehr zu beschäftigen. Da erwartet sie ja auch eine schwierige Aufgabe.

Der Höhepunkt für mich in dieser Passage ist das Zusammenfinden der 4 Gefährten: Saphrax, Durin, Heylon und Finearfin, nachdem Caiwen entführt ist, und Durin ohne Hilfe dem Tod preisgegeben wäre. Da Durin nicht ohne Hilfe überleben kann im Wald, schließt er widerwilig einen Pakt mit Finearfin. Sehr lustig dabei sind die wiederholten Diskussionen zwischen Durin und Saphrax, und die Sticheleien von Durin gegenüber Heylon. Durin agiert hier wieder richtig menschlich, und jetzt bin ich mir wirklich ganz sicher, dass er auf der Seite der Guten weiterkämpfen wird!
Ich gehe auch felsenfest davon aus, dass Durin sich auf die Seite der Guten schlagen wird. Aber meine Hoffnungen und Spekulationen gehen noch weiter, auch wenn Finearfin eine Beziehung zu einem Mann grundsätzlich und zu einem menschlichen Mann im speziellen weit von sich weist, denke ich doch, dass sich da etwas zwischen ihr und Durin entwickeln könnte. Ich träume da so von Liebe im Doppelpack: Finearfin - Durin und Caiwen - Heylon.

So, und jetzt bin ich gespannt was Maeve mit Caiwen vorhat und ob Melrem auch seine Hände im Spiel hat. Agieren die zwei nun gemeinsam oder nicht?????????????
Lesen ist meine Leidenschaft

Offline anette1809

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #7 am: 27. Januar 2010, 17:40:04 »
Ich träume da so von Liebe im Doppelpack: Finearfin - Durin und Caiwen - Heylon.
Solche Gedanken sind mir nie gekommen, wahrscheinlich bin ich dafür nicht romantisch genug veranlagt  ;)

Offline Sunnivah

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #8 am: 31. Januar 2010, 17:12:45 »
... Ich fand es auch schön, wie die vier sich mehr oder weniger widerwillig zusammentun, um Caiwen zu retten.

Caiwen bekommt in der Nacht Besuch von ihrer Mutter und erhält so das Wissen, wie sie Nimeye stoppen kann. Interessant ist auch, dass Elethiriel Caiwens Vater erwähnt, aber nicht verraten will, wer es ist. Komisch, bisher habe ich an Caiwens leiblichen Vater nie einen Gedanken verschwendet. :-\ Könnte es vielleicht der Schwarze sein?
...
Richtig eklig wird es in Arvin, wenn sie die Dämonen von sich ablenken wollen, und ein Reitpferd inkl. totem Kameraden als Krähenfutter opfern. Dagegen sind die Sitten des Piratenvolks der Riffinseln echt Kinderkram.

Na ja, immerhin ist der Kamerad, der geopfert wird, schon tot, während die Menschen, die von den Riffbewohnern getötet werden, ja noch sehr lebendig sind.
Andererseits ist es natürlich nicht sehr schön für das Pferd, einfach dem Dämonen zum Fraß vorgeworfen zu werden. :(

Ja, dass Zusammentreffen von Finearfin, Heylon, Durin und Saphrax fand ich auch richtig gut und sehr unterhaltsam.

Hmm, auf die Idee dass der Schwarze Caiwens Vater sein könnte bin ich gar nicht gekommen  :-\, könnte es mir aber durchaus gut vorstellen. Vor allem finde ich den Gedanken viel besser, als wenn Melrem der Vater wäre  :o
Es würde aber auf jeden Fall erklären, warum er sich so gut um Caiwen kümmert, falls es ihm um mehr als "nur" das Wohl des Elfenvolkes geht.

Ja, die Pferde haben mir auch richtig leid getan!  :'(

...
Ich fand es wahrscheinlich auch deshalb schlimmer, weil die Krieger so unmenschlich und mir "fremd" waren. Von den Riffbewohnern kennt man ja die Lebensumstände und einige Personen auch charakterlich näher - vielleicht habe ich deshalb für sie mehr Verständnis aufbringen können.

Ich weiss, aber genau was du meinst, für mich wahren die Krieger im ganzen Auftreten unmenschlich. Man hat nie ihre Gesichter gesehen, sie waren stets kalt und abweisend, man hat gar keinen Zugang zu ihnen (und möchte es wohl auch gar lieber nicht ;)) Dann sind sie auch noch so berechnend ihre totel Kameraden mit zu nehmen um sie dann als Ablenkungsmanover mit noch lebenden Pferden aussetzen...
Ihr ganzes Verhalten scheint nichts menschliches zu haben (außer vielleicht das kleine Besäufnis am Lagerfeuer und die Angst vor dem Dämon)
Aber besonders der Anführer wirklt so kalt, wie Stein.

Ich träume da so von Liebe im Doppelpack: Finearfin - Durin und Caiwen - Heylon.
Solche Gedanken sind mir nie gekommen, wahrscheinlich bin ich dafür nicht romantisch genug veranlagt  ;)

Den Gedanken hatte ich zu Beginn mal ganz kurz auch, dachte aber dass Finearfin, nach dem unglücklichen Ausgang ihrer ersten Beziehung zu einem Menschen das nie zulassen würde. Aber vielleicht wäre ja eine neutrale Freundschaft drin, wenn sich beide auf eine Seite schlagen?!  :-\
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Offline Sunnivah

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #9 am: 31. Januar 2010, 17:46:39 »
Ich fand Finearfins Liebesgeschichte richtig traurig, aber dennoch sehr rührend und schön und sehr interessant. Neben Saphrax ist sie hier meine absolute Lieblingsfigur, wenn ich mich auf 2 beschränken müsste.
Aber die damit verbundene Prophezeiung, dass zwischen Caiwen und Heylon nicht mehr als eine Freundschaft bestand hätte fand ich gerade an dieser Stelle sehr hart, gerade als sie sich so schön zum Schlafen aneinander gekuschelt haben. Aber ich denke wir werden ja noch im weiteren Verlauf sehen, ob sie damit recht hat oder ob nicht nachher noch etwas anderes die beiden trennt, habe da schon vor dem "Endkampf", auf den die Geschichte ja hinauslaufen zu scheint schon ein wenig Angst, dass es da einen unserer erwischt.  :o :'(

Als Caiwen von Durin entführt wurde zeigte sich ja wieder, wie klug und erfahren Finearfin ist, sodass sie direkt herausgefunden hat, wer da Finearfin entführt hat. Als sie und Heylon dann nach den Hufspuren suchen und Heylon fragt, wie sie denn überhaupt aussehen, fand ich die Situationskomik einfach nur toll.
Den vorherigen Streit, ob Finearfin den gefangenen Saphrax umbringen darf oder nicht habe ich mit angehaltenem Atem verfolgt, ich hatte wirklich die Befürchtung dass sie ihn zumindest verletzen könnte. Das war richtig spannend, wie ein Krimi.

Irgendwie hat mir der Schwarze hier auch ein wenig geholfen, da er ja ein Auge auf Caiwen und Finearfin haben wollte, man sieht und hört nichts von einer Möwe oder ähnlichem und wie Finearfin ja schon festgestellt hatte, hat er ja auch nicht an alles gedacht. Er ist halt einfach nicht zu durchschauen, ich bin mal gespannt was wir noch von ihm erfahren werden und hoffe, dass er in Arvid nochmal auftauchen wird.

Als Durin und Saphrax sich gegen die Nachtmahre verteidigen müssen ist der Humor von Saphrax auch wieder nur zum "kaputtlachen" als er meint:
"Bravo! Wenn du die restlichen Dolche auch so perfekt einsetzt, sind wir gerettet"; Durin: "Die restlichen? Das war mein einziger"; Saphrax: "Eben!"
Ich hoffe, dass Durin nicht nachher noch zum tragischen Helden wird, aber solche Dialoge machen einfach nur Spaß würzen die Geschichte echt gut und machen sie einfach zu etwas Besonderem.
Bei der selben Szene habe ich mich aber auch gefragt, warum Saphrax sich in eine "Nachkatze" verwandelt, wie groß muss man sich so ein Tier vorstellen? Hätte er sich nicht in etwas noch größeres oder stärkeres verwandeln können? Kann sich Saphrax auch in andere Anderweltwesen verwandeln?

Interessant und schön fand ich auch, dass sich Saphrax und Caiwen sich anscheinend heimlich ein wenig angefreundet haben und bin mal gespannt, ob das später auch noch mal eine Rolle spielen wird, wenn er sie vielleicht auch nett findet...

Zuerst habe ich mich gefragt, was für Reiter sie da wohl vor den Nachtmahren retten,aber ziemlich schnall war mir auch klar, dass der Anführer von Maeve geschickt werden musste...

Dass Saphrax Heylon um Hilfe für Durin bittet fand ich richtig gut und auch wie Heylon dann Finearfin überzeugt, dass sie die Hilfe von Saphrax und Durin brauchen um Caiwen zu retten und dass sie nicht zu stolz sein soll. Da hat er richtig weise gehandelt und v.a. einen kühlen Kopf bewahrt.
Sehr ämusant war auch, wie man verfolgen konnte, wie Durin sich eingesteht, als er wieder zu Bewusstsein gelangt, dass er keine andere Wahl hat als Finearfin und Heylon zu Caiwen zu führen.

Die Begegnung von Caiwen und ihrer Mutter fand ich sehr schön gemacht und sehr gut in die Handlung eingebettet. Es ergibt auch Sinn, dass der Geist von Caiwens Mutter noch immer an den Wald gebunden ist, so stark wie die Bindung schon zu Lebzeiten war.
Interessant ist natürlich was sie Caiwen mit auf den Weg gegeben hat und gleichzeitig hat einen die Art und Weise dessen gerührt.

Im weiteren Verlauf kündigen sich so nach und nach noch andere Gaben in Caiwen an, dass sie langsam beginnen an die Oberfläche zu trenen und nach und nach erwachen sie aber dennoch noch nicht ganz endgültig bereit dazu ist. Ich bin mal gespannt ob dies noch vor einem entgültigen Kampf geschieht oder quasi erst in der "letzten Minute".

Der besonders tolle Sprachstil wird immer und immer wieder deutlich auch wenn selbst die Angst der Bewohner in Arvid beschrieben wird, liest sich das wie ein Gedicht: "In der Nacht gab es für die gemarterten Seelen der Menschen von Arvid nur eine Hoffnung: den Sonnenaufgang."
Durch solche tollen Formulierungen macht mir das Lesen ganz besonders viel Spass, nicht nur die Handlung, dder Humor, die Situationskomik und die Charaktere sind super ausgefeilt, sondern gerade solche tollen Formulierungen lassen einen das Buch geniessen wie eine Schachtel Pralinen, anders kann ich es echt nicht Formulieren. Ich steh halt einfach auf solche tollen Formulierungen...  ;D
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Offline Monika

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #10 am: 31. Januar 2010, 21:32:41 »
Hallo Sunnivah,

vielen Dank für deine netten Worte, die sind für mich auch wie Pralinen  8)
Es ist immer wieder schön zu lesen, dass die in den Text gestreuten Kleinigkeiten auch wahrgenommen werden.

Es ist das erste Buch, in dem ich solche Dialoge wie die zwischen Saphrax und Durin verwende und ich war sehr gespannt, wie das wohl ankommt. In einem Buch für Erwachsenen hätte ich das nicht gewagt, aber ich werde es ganz sicher in dem kommenden Jugendbuch berücksichtigen.

Dass Saphrax sich in ein Anderweltwesen verwandelt, daran habe ich nicht einmal gedacht. Für mich hat er an seine Heimat nur schlechte Erinnerungen und will damit nichts mehr zu tun haben.

Liebe Grüße
Monika

Offline Shade

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #11 am: 01. Februar 2010, 01:27:55 »
Caiwens Entführung ist sehr spannend geschildert.
Saphrax ist mein Highlight  :). Durin wird doch bestimmt auch noch "gut". Die frozzeligen Dialoge der beiden gefallen mir sehr gut.
Finearfin ist in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich. Die Szene mit Saphrax (Hörnchen) ist klasse.
Sehr anrührend fand ich die Szene mit Caiwen und ihrer Mutter.
Dass das Pferd für die Dämonen zurückgelassen wurde, gefesselt an eine toten Krieger, fand ich schrecklich. Gut, dass die Szene nicht noch detaillierter beschrieben wird.

Offline Sunnivah

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #12 am: 01. Februar 2010, 14:48:58 »
Hallo Monika!

Ich persönlich würde solche Dialoge auch ganz besonders in Büchern für Erwachsene toll finden. Warum hättest du es in einem solchen Buch denn eher nicht gewagt? Ich glaube es würde dort auch sehr gut passen...

Das ist aber interessant, na gut wenn Saphrax sich keineswegs an seine Heimat erinnern will bzw. sich in keinster Weise mit ihr identifiziert ist es schon gut verständlich, dass er sich auch in kein Wesen von dort verwandeln möchte, ich hätte mich dann aber auch gefraft, wie die anderen ihn dann noch erkennen würden in einem Kampfgetümmel, er kann ja schließlich nicht pausenlos reden...  ;)

Viele liebe Grüße
Sunnivah
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Offline Donnerhexe

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #13 am: 01. Februar 2010, 17:59:46 »
Zitat
Ich träume da so von Liebe im Doppelpack: Finearfin - Durin und Caiwen - Heylon.
Solche Gedanken sind mir nie gekommen, wahrscheinlich bin ich dafür nicht romantisch genug veranlagt  Wink

Caiwen -Heylon, ja klar, aber Finearfin und Durin  :D ich glaube eher nicht, dass sie wirklich zusammenpassen, obwohl es ein witziger GEdanke wäre  8)

Offline Seychella

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Re: 05 - 'Zwischen stummen Riesen' - 'Die tote Stadt' (S. 329 - 398)
« Antwort #14 am: 01. Februar 2010, 20:02:33 »
Als Finearfin beobachtet, wie fürsorglich Heylon nachts Caiwen umarmt, kommen ihr Gedanken zu der Zukunft dieser Zuneigung - und über die Liebe zwischen Elfen und Menschen. Damit hat sie ihre ganz eigene bittere Erfahrung gemacht, und so wird wieder ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit gelüftet. Mir tat sie da sehr Leid, denn ihr Liebster lebte nicht nur soviel kürzer als sie - er hat sie auch verlassen, weil er den Unterschied zwischen ihnen nicht mehr ertragen konnte. Kein Wunder, dass sie so etwas wie eine tragische Aura umgibt...

Bei dem Streit um Saphrax Tod oder Leben musste ich wegen Heylon doch ein wenig die Augen verdrehen - genau wie später wegen der erzwungenen nächtlichen Pause. Man erkennt zwar eindeutig, was ihn da antreibt (die Rettung eines armen kleinen süßen Tierchens und später dann seine Sorge um Caiwen), aber er scheint auch ein Problem damit zu haben, auf andere erfahrenere Leute zu  hören. Nicht sehr klug, wenn man sich erstmal in einer sehr fremden und gefährlichen Welt zurechtfinden muss. Finearfin kennt er nun ja schon ein wenig, oder hat er alles außer Caiwen und seinen Grundsätzen ausgeblendet?

Durin gelingt es, alle zu betäuben und Caiwen zu entführen. Seine "Beute" bleibt ihm jedoch nicht lange erhalten, bei dem Angriff der Nachtmahre erhält er Unterstützung von Maeves Kriegern - die ihn anschließend ausschalten, da er ihnen Caiwen nicht ohne die Auszahlung seines Soldes übergeben wollte. Dass er überlebt, hat er nur Saphrax und Finearfin zu verdanken - und die vier bilden nun eine äußert merkwürdige und auch widerwillige Gemeinschaft.
Die Krieger haben mich anfangs ein wenig verwirrt, irgendwie hatte ich angenommen, dass Maeve ihren Rußraben allein auf den Weg geschickt hat. Aber er dient als Führer, und der Anführer der Krieger spricht mit ihm. Dieser macht mich überhaupt sehr neugierig, woran nicht nur sein verdecktes Gesicht, sondern auch seine Ausstrahlung bzw. Wirkung auf Caiwen Schuld ist.

Caiwen erscheint dann auch noch ihre Mutter - und ich muss leider zugeben, dass ich da anfangs sehr skeptisch war und an einen Trick von Maeve gedacht habe. Aber die weiteren Details zeigten schnell, dass es wirklich ihre Mutter war - und mir gefällt die Vorstellung, dass ihre Seele noch in dieser Welt verweilt, solange es keine Nachfolgerin gibt. Sie hat nach ihrem Tod noch eine Aufgabe und hilft Caiwen, auch wenn sie nicht in ihr Schicksal eingreifen und ihr bei der Flucht helfen darf. Und dann die Geschichte mit Caiwens geheimnisvollem Vater, das wird dann wohl der Schwarze sein? Da bekommt sein Bestreben, sie so lange wie möglich zu beschützen, noch eine andere Bedeutung...
Verzauberte Grüße
Seychella


Ollowain hatte niemals gezögert, den Weg der Ehre zu gehen.
Bernhard Hennen